DE715247C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengladungen, Zuendladungen o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengladungen, Zuendladungen o. dgl.

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Publication number
DE715247C
DE715247C DEW106382D DEW0106382D DE715247C DE 715247 C DE715247 C DE 715247C DE W106382 D DEW106382 D DE W106382D DE W0106382 D DEW0106382 D DE W0106382D DE 715247 C DE715247 C DE 715247C
Authority
DE
Germany
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press
mold
charges
ram
abutment
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Expired
Application number
DEW106382D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adolf Brunne
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WESTF ANHALTISCHE SPRENGSTOFF
Original Assignee
WESTF ANHALTISCHE SPRENGSTOFF
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B21/00Apparatus or methods for working-up explosives, e.g. forming, cutting, drying
    • C06B21/0033Shaping the mixture
    • C06B21/0041Shaping the mixture by compression
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengladungen, Zündladungen o. dgl. Sprengladungen, Zündladungen, Initialladungen, Rauchkörper, Füllkörper u. dgl. werden häufig durch Pressen von Sprengstoffen, - Sprengstoffgemischen, Sprengstoff enthaltenden Gemischen o. dgl. hergestellt. Das Pressen geschieht im allgemeinen so, daß das zu pressende lose Gemisch in eine oben und unten offene Farm eingeführt wird. Oben ist die Form durch einen Preßstein: verschlossen, während die untere Abgrenzung durch einen Preßstemp.el geschieht. Durch Heben des Preßstempels, meistens durch eine hydraulische Presse, -wird der Preßling hergestellt. Daran anschließend wird er aus der Formausgestoßen.
  • Es ist bekannt, daß dieses Verfahren bei der Herstellung von Preßlingen mitunter nicht zu guten Erfolgen führt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn PreBlinge von größerer Länge hergestellt werden. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die dem Stempel zugekehrte Seite des Preßlings stärker zusammengedrückt wird .als die dem Stein zugekehrte Seite. Infolgedessen erhält man Preßkörper von ungleichmäßiger Dichte und ungleichmäßiger Festigkeit.
  • Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, sind schon verschiedene Wege eingeschlagen worden. Man hat z. B. sowohl den Stempel wie den Stein beweglich gemacht und den Preßling durch Pressen von beiden Seiten gleichmäßig hergestellt. Man hat ferner zunächst von einer Seite, vorgepreßt, dann die Preßform umgedreht und das Pressen von der anderen Seite vollendet. Alle diese Verfahren setzen aber verhältnismäßig komplizierte Vorrichtungen voraus und beeinträchtigen unter Umständen die Leistungsfähigkeit der Pressen.
  • Es -wurde nun gefunden, daß es möglich ist, in einem Arbeitsgang einwandfreie Preßkörper herzustellen. Erfindungsgemäf' wird das Preßgut in einer beweglichen Form, die oben durch einen Preßstein und unten durch einen beweglichen Preßstempel abgeschlossen ist, zusammengepreßt. Durch anheben des Pressentisches wird zuerst der Preßstempel von der einen Seite in die Form hineingedrückt Lind dann der Stein von der anderen Seite durch Anheben der Form gegen das Widerlager. In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung wiedergegeben.
  • In der Preßform a befindet sich die zu formende Masse c. Obendrauf liegt der Stein il, während sich unten der Preßstempel c befindet. Die Preßform hängt frei in dem Wagen b. Unterhalb der Preßform sind am Prefitisch die Stützen g befestigt, deren Abmessungen so gehalten sind, daß sie erst nach Zurücklegung eines bestimmten Preßweges seitens des Stempels an die Preßform stoßen. Oberhalb der Preßform sind am Widerl.ager f die Schienenft angebracht zur Begrenzung des oberen Preßweges; diese dienen mit den Stützeng der groben Festlegung der Prefylinglänge. Beim Pressen stützt sich der Steind .an das Widerlager f. Wenn nun der Pressentisch von unten in Richtung des Pfeiles angehoben wird, so wird zunächst der Stempel in die Preßform hineingedrückt und das Preßgut verdichtet. Nach Zurücklegen eines bestimmten Preßiveges stoßen die Stützen g unten an die Preßform und heben diese an, so daß sie sich gleichzeitig mit dem Preßstempel bewegt. Hierdurch wird der Stein d in die Preßform hineingedrückt, so d:aß der Preßling von beiden Seiten zusammiengedrückt wird. Der obere Preßweg ist beendet, wenn die Preßform sich bis zu den Schienenft gehoben bat. Der Preßstempel c besitzt am unteren Ende eine V erschraubung z zum Einlegen von Stahlblechringen, womit eine Feineinstellung der Preßstempellänge erreicht wird, so da ß die Länge des Preßlings auf hundertstel Millimeter genau ,geregelt werden kann.
  • Zum Ausstoßen des Preßlings aus der Form senkt man den Pressentisch wieder, entfernt die Stützeng und das Widerlager f, hält die Preßform in ihrer Stellung fest und wiederholt die Aufwärtsheivegung des Pressentis:ches. Hierdurch wird der Preßling aus der Form ausgestoßen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Verfahren zur Herstellung von Sprengladungen, Zündladungen o. dgl. durch Pressen in .einem Arbeitsgang mittels eines beweglichen Pres.sentisches gegen ein Widerlager in einer Preßform, die oben durch einen Preßstein und unten durch einen beweglichen Preßstempel abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Pressentisch und das Wid@erlager mit Stützen versehen sind, derart, daß beim Anheben des Pressentisches zunächst der Preßstempel in die Preßform hineingedrückt wird, bis die Stützen des Pressentisches die Preßform berühren, diese gegen das Widerlager anheben und den Preßstein so lange in die Form hineindrücken, bis auch die Stützen am Widerlager die Preßform berühren. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feineinstellung und Regelung der Länge der Preßlinge der Preßstempel mit einer Verschraubung zum Einlegen von Stalilblechringen versehen ist.
DEW106382D 1939-10-05 1939-10-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengladungen, Zuendladungen o. dgl. Expired DE715247C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2239281A1 (de) * 1972-08-10 1974-02-21 Dynamit Nobel Ag Verfahren zur herstellung von mit einer huelle umgebenen sprengstoffkoerpern
WO2002007957A3 (en) * 2000-07-24 2002-10-10 Boehringer Ingelheim Pharma Apparatus and method for predicting the suitability of a substance for dry granulation by roller compaction using small sample sizes

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WO2002007957A3 (en) * 2000-07-24 2002-10-10 Boehringer Ingelheim Pharma Apparatus and method for predicting the suitability of a substance for dry granulation by roller compaction using small sample sizes
US6752939B2 (en) 2000-07-24 2004-06-22 Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc. Method for predicting the suitability of a substance for dry granulation by roller compaction using small sample sizes

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