DE505263C - Einrichtung zum Pressen von Kohlekuchen - Google Patents

Einrichtung zum Pressen von Kohlekuchen

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DE505263C
DE505263C DEO18399D DEO0018399D DE505263C DE 505263 C DE505263 C DE 505263C DE O18399 D DEO18399 D DE O18399D DE O0018399 D DEO0018399 D DE O0018399D DE 505263 C DE505263 C DE 505263C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B45/00Other details
    • C10B45/02Devices for producing compact unified coal charges outside the oven

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Pressen .von Kohlekuchen Zum Verdichten von Kohlekuchen ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei der eine Presse waagerecht in der Längsrichtung des Kohlekuchens mittels eines Stempels, dessen Höhe gleich der des zu verdichtenden Kuchens ist, die Preßarbeit verrichtet und von einer entsprechend bewegbaren Fördereinrichtung aus die noch lose Kohle in den vor der Druckfläche des Stempels gelegenen Raum geschüttet wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung dieser Einrichtung in der Weise, daß der einzelne Stempel durch eine Reihe übereinander angeordneter Stempel ersetzt wird, deren Einzelhöhe nicht größer als etwa die Kuchenbreite (d.o bis 5o cm) sein soll. Es hat sich nämlich gezeigt, daß es weder möglich ist, beim Einschütten der losen Kohle, besonders bei Kuchen von q. bis 5 m Höhe, in allen Höhenlagen ein annähernd gleiches Schüttgewicht zu erreichen, noch daß sich Stempel konstruieren lassen, die einen gleichmäßigen Verdichtungsdruck über eine so große Fläche ausüben können. Infolgedessen ist es zur Erreichung eines gleichförmigen festen Kuchens erforderlich, kleine Verdichtungsflächen zu verwenden und den Preßvorgang selbst in den verschiedenen @Iöhenlagen verschiedenartig sowohl bezüglich des angewendeten Druckes als auch bezüglich der Preßdauer zu gestalten.
  • Einen besonders festen Zusammenhalt der einzelnen Preßlagen kann man noch dadurch erzielen, daß vor dem Einschütten einer neuen Lage diejenige Fläche der letzten Lage, die von den Preßstempeln gerade bearbeitet wurde, aufgerauht wird, da bei hohen Preßdrücken eine übermäßige Verdichtung der Preßoberfläche eintritt, die leicht ein Auseinanderfallen der einzelnen Lagen beim fertigen Kuchen zur Folge halben kann. Gemäß der weiteren Erfindung kann eine solche Aufrauhung durch Spitzen aus besonders hartem Metall erfolgen, die, reihenweise auf der Oberfläche der Stempel verteilt, während des Preßvorganges hinter die ebene Druckfläche zurückgezogen, nach jedesmaliger Verdichtung jedoch, beispielsweise durch eine im Innern der Stempel wirkende Druckflüssigkeit, herausgestoßen werden und in die verdichtete Oberfläche eindringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Pressen von Kohlekuchen zum Zwecke nachfolgender Verkokung, bei der die Pressung waagerecht in der Längsrichtung des Kuchens absatzweise erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine größere Anzahl von Stempeln in verschiedener Höhenlage zur Pressung vorgesehen sind, deren Höhe nicht größer als die Kuchenbreite ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen der Stempel mit Reihen von Spitzen besetzt sind, die in die ebenen Druckflächen zurückgezogen und aus diesen herausgestoßen «erden können.
DEO18399D 1929-07-31 1929-07-31 Einrichtung zum Pressen von Kohlekuchen Expired DE505263C (de)

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