DE447341C - Stempelstrangpresse zur Erzeugung von Presslingen aus Holzspaenen oder anderen lockeren Brennstoffen - Google Patents
Stempelstrangpresse zur Erzeugung von Presslingen aus Holzspaenen oder anderen lockeren BrennstoffenInfo
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- DE447341C DE447341C DEJ26210D DEJ0026210D DE447341C DE 447341 C DE447341 C DE 447341C DE J26210 D DEJ26210 D DE J26210D DE J0026210 D DEJ0026210 D DE J0026210D DE 447341 C DE447341 C DE 447341C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/22—Extrusion presses; Dies therefor
- B30B11/26—Extrusion presses; Dies therefor using press rams
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Description
- Stempelstrangpresse zur Erzeugung von Preßlingen aus Holzspänen oder anderen lockeren Brennstoffen. Bei den langsam laufenden Stempelstrang -pressen entsteht bei jeder Stößelvorbewegung ein Preßling. Diese Preßlinge werden fortlaufend aneinandergereiht durch den Preßkanal geschoben. Bei jeder Stößelbewegung entsteht hierbei zwischen den einzelnen Preßlingen an Gien zusammengeschobenen Flächen eine Bruchstelle, von der jeder angeschobene Preßling begrenzt wird. Die Stärke der einzelnen Preßlinge beträgt dabei in der Preßrichtung in der Regel etwa z bis 3 cm. Infolge dieser geringfügigen Preßlä nge saugen die Preßlinge leicht Feuchtigkeit aus der Luft auf, wodurch ein baldiges Zerbröckeln derselben bewirkt wird. Diese kurze Preßliinge ist vor allein dadurch bedingt, daß viel zu große Mengen Späne durch eine nur einmalige Pressung im Preßkanal zu einem Preßling gepreßt werden, wobei die Federkraft der lockeren Spänefasern keineswegs gebrochen wird und demzufolge die Preßlinge keine genügende Festigkeit erhalten, um sich an der Bruchstelle vereinigen zu können. Diese Wirkung wird noch dadurch erhöht, daß die Pressung zu langsam und der Durchgang der Preßlinge durch den Preßkanal zu schnell erfolgt, so daß zwischen den einzelnen Preßlingen die anfangs erwähnte Bruchstelle verbleibt.
- Der Zweck der Erfindung ist, die Späne anstatt zu dünnen scheil-enförmigen Körpern, zu längeren blockförmigen- Preßlingen zu pressen und zugleich die Festigkeit und Haltbarkeit der Preßlinge zu erhöhen. Die Blockform der Preßlinge einerseits und die Festigkeit der letzteren anderseits verhindern, daß die Preßlinge von der Feuchtigkeit ganz durchsetzt werden können.
- Erfindungsgemäß ist dieser Zweck dadurch erreicht worden, daß der Stößel mit einem Preßkanal zusammenwirkt, der gegenüber der Preßfläche des Stößels auf eine mehrfache, und zwar die etwa vierfache O_uerschnittsgröße erweitert worden ist. Gegenüber einer -zweckmäßigen Ouerschnittsgröße der Preßlinge ist demnach der Querschnitt des Stößels ein nur kleiner, infolgedessen ist für den Betrieb der Presse nur ein verhältnismäßig geringer Kraftaufwand erforderlich, und die Stößelbewegungen können schnell- aufeinanderfolgend ausgeführt werden.
- Bei diesem Größenverhältnis des Stößels zum Preßkanalquerschnitt vollzieht sich die Erzeugung der Preßlinge in folgender Weise. Durch den Stößel wird eine geringe Menge Späne mit starkem Druck zu einer ganz dünnen Schicht von etwa i mm Stärke gepreßt, welche bei den nachfolgenden Preßschichten jedesmal eine weitere Pressung erfährt. Bei dem Vorschieben gelangen die so miteinander vereinigten Preßschichten in den sich erweiternden Preßkanal. In diesem wirkt sich die in den Spänen noch vorhandene Eigenfederung unter dem sich wiederholenden Preßdruck vollständig aus, wobei der Preßkanal vollständig von dem Preßling ausgefüllt wird, der infolge der vielen starken Druckwirkungen des Stößels eine feste Beschaffenheit erhält und diese beibehält, weil die Späne keine aüseinandertreibende Federung mehr besitzen. Die Verbindung der Preßschichten untereinander und ihre Überführung auf den größeren Querschnitt des Preßlings ist eine Folge der schnell aufeinanderfolgenden, starken Druck bewirkenden und nur kleine Spänemengen einzeln nacheinander hinzuführenden-Stößelbewegungen. Infolge der Querschnittsvergrößerung des Preßlings wird die Vor-Schubbewegung der letzteren natürlich verlangsamt.
- Auf der Zeichnung ist die Presse gemäß der Erfindung beispielsweise in einer Ausführung schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch die Presse und Abb. z eine Endansicht derselben, und zwar gegen den erweiterten Preßkänal gesehen.
- In dein Preßkanal a ist unter einem Zuführungsschacht c für die losen Späne ein Stößel e hin und her verschiebbar. Von der Endstellung des Stößels bei seiner Preßbewegung ab (gestrichelte Stempeldarstellung) erweitert sich der Preßkanal a etwa auf das Vierfache der Größe der Druckfläche f des Stößels e, und zwar mit einem konischen Übergangsteil.
- Wenn der Stößel e sich in der zurückgezogenen Stellung befindet, werden durch den Schacht c die losen Späne zugeführt, welche durch den ersten Stößeldruck zu einer ganz dünnen Schicht zusammengepreßt werden, wobei die vorher gepreßten Schichten als Gegenlage dienen und dabei einen wiederholten Preßdruck erfahren. Die sich schnell wiederholenden Preßbewegungen -und die noch vorhandene --Federung , der gepreßten Späne bewirken eine feste Ausfüllung des erweiterten Teiles des Preßkanals a durch den Preßling h, so daß ein längerer Block aus gepreßten Spänen entsteht.
- Vor dem offenen Ende des erweiterten Preßkanals ist eine auf der Zeichnung nur angedeutete Vorrichtung d angeordnet, in welche der Preßling h eintritt und welche dem Vorschieben des letzteren einen Widerstand entgegensetzt, also als Bremse wirkt. Dadurch - wird der Zusammenhalt des Preßlings noch mehr gesichert.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stempelstrangpresse zur Erzeugung von Preßlingen aus Holzspänen oder anderen lockeren Brennstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Preßkanal (a) von der Endstellung des Stößels (e) in seiner Preßlage ab gegenüber der Druckfläche des Stößels auf eine mehrfache, und zwar die etwa vierfache Ouerschnittsgröße erweitert. a. Stempelstrangpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spänezufuhr und die Bewegung des Stößels (e) so bemessen sind, daß durch jede Preßbewegung des Stößels eine nur dünne Preßschicht von etwa i mm gebildet wird. 3. Stempelstr angpresse nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremsvorrichtung (d) vor dem freien Ende des Preßkanals (a) angeordnet ist, in welche der Preßling (h) hineintritt, und welche dem Vorschub des letzteren einen Widerstand entgegensetzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ26210D DE447341C (de) | 1925-05-26 | 1925-05-26 | Stempelstrangpresse zur Erzeugung von Presslingen aus Holzspaenen oder anderen lockeren Brennstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ26210D DE447341C (de) | 1925-05-26 | 1925-05-26 | Stempelstrangpresse zur Erzeugung von Presslingen aus Holzspaenen oder anderen lockeren Brennstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE447341C true DE447341C (de) | 1927-07-21 |
Family
ID=7202516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ26210D Expired DE447341C (de) | 1925-05-26 | 1925-05-26 | Stempelstrangpresse zur Erzeugung von Presslingen aus Holzspaenen oder anderen lockeren Brennstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE447341C (de) |
-
1925
- 1925-05-26 DE DEJ26210D patent/DE447341C/de not_active Expired
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