DE43796C - Neuerung an Uhren mit Schlagwerk - Google Patents

Neuerung an Uhren mit Schlagwerk

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DE43796C
DE43796C DENDAT43796D DE43796DA DE43796C DE 43796 C DE43796 C DE 43796C DE NDAT43796 D DENDAT43796 D DE NDAT43796D DE 43796D A DE43796D A DE 43796DA DE 43796 C DE43796 C DE 43796C
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DE
Germany
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hour
rake
gear
clocks
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Application number
DENDAT43796D
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English (en)
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H. HALVORSEN in Paris; Frankreich
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/022Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with saw mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
In Fig. ι ist die äufsere Ansicht des Uhrwerkes dargestellt.
Fig. 2 ist die innere Ansicht desselben nach Abnahme der Deckplatte,
Fig. 3 der Verticalschnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 4 die Seitenansicht des Uhrwerks.
Das Schlagwerk hat einen Rechen mit doppelter Verzahnung, bei welchem die eine Verzahnung zur Bewegung des Rechens während des Ablaufes in einer Stunde dient, die andere Verzahnung dagegen das eigentliche Schlagwerk nach Ablauf der vollen Stunde in Betrieb setzt. Letzteres besteht aus einem besonderen Schlagrad mit Sperrung und aus dem Hammer.
Die Bewegung des innerhalb des Gehäuses liegenden Rechens a, Fig. 2, erfolgt während des Ablaufes einer Stunde durch die mit Getriebe b versehene Zwischenachse c, welche ihren Antrieb durch Vermittelung der aufserhalb des Gehäuses liegenden Wechselräder d und e, Fig. 1 und 3, von der Zeigerwelle/ des Gehwerkes aus erhält. Die Zwischenachse c ist noch mit dem aufserhalb liegenden Getriebe g", Fig. ι, versehen, welches das Stundenrad /2 mit Zeiger i in Gang setzt. Der Rechen a bildet ein Bogensegment mit doppelter Verzahnung bei I und II und einem Arm mit dem Gegengewicht q, welches durch die Einwirkung des Getriebes b, Fig. 2, auf die Verzahnung I während des Ablaufes einer Stunde aufgezogen bezw. hochgehoben wird und nach Ablauf der Stunde durch die Einwirkung der Verzahnung II auf das Getriebe / das Schlagwerk k r s ρ in Bewegung setzt.
An dem Getriebe b, Fig. 2, befindet sich eine durch das Fortlassen von vier Zähnen entstandene gröfsere Lücke, welche bewirkt, dafs sich der Rechen α nach Ablauf einer Stunde durch Einwirkung des Gegengewichtes q frei zurückbewegt, d. h. in die Höhe geht.
Während der Rechen α durch das Getriebe b niedergedrückt wird, läuft die Achse ο mit dem daran befestigten Getriebe /, welches den Hammer ρ in Bewegung setzt, lose mit; bewegt sich dagegen der Rechen nach Ablauf der vollen Stunde durch Einwirkung des Gegengewichtes q in entgegengesetzter Richtung, d. h. in die Höhe, so wird das Schlagrad k durch die Sperrklinke η und das auf der Achse 0 festsitzende Sperrrad m mitgenommen und veranlafst das Anschlagen des Hammers p, indem die Zähne des Schlagrades k den mit Angriffen r s und Gegengewicht t versehenen Hammer hin- und herbewegen.
An dem unteren Ende des Rechens α ist die etwas gebogene Stange «, Fig. 1 und 2, befestigt, welche sich aufserhalb des Gehäuses nach Ablauf der vollen Stunde gegen die spiralförmige gezahnte Stundenscheibe ν hinbewegt, schliefslich mit ihrem freien Ende dagegen stöfst und dadurch die Zahl der Stundenschläge bestimmt. Die Stundenscheibe ν bildet
mit dem Sternrad n>, Fig. i, ein Ganzes. Beide drehen sich aufserhalb des Gehäuses um den festen Zapfen χ und werden stündlich durch einen unter dem Wechselrad e angebrachten Stift y, welcher in die Zähne des Sternrades n> greift, um '/,., Umdrehung weiter gedreht. Die Sperrklinke »>' und die ßogenfcder v', Fig. i, halten das Sternrad w mit der Stundenscheibe ν in ihren verschiedenen Stellungen fest, ebenso dient der eigenthUmlich gestaltete Sperrhaken u' mit der Feder r', Fig. i. zum Festhalten des Rechens in seiner tiefsten Stellung, um ein vorzeitiges Zurückschnellen des selben an der Lücke des Getriebes b zu verhindern. Der Sperrhaken u', welcher mit seiner vorstehenden Nase auf den am Rechen a angebrachten Stift s' drückt, wird beim Eintritt einer jeden vollen Stunde durch einen Stift d', welcher unter dem Wechselrad d befestigt ist, ausgelöst, so dafs der Rechen ungehindert zurückgehen kann.
Zum Anschlagen der halben Stunden dient der Fallhammer p', dessen am hinteren Ende angebrachter gezahnter Bogen in die auf dem Wechselrad e angebrachten sieben Stifte e'e'... eingreift und dadurch niedergedrückt wird; zwei Stifte fehlen hier an der vollen Theilung; bei der so gebildeten Lücke, welche bei der halben Stunde zur Geltung kommt, wird der Hammer p' frei und schlägt einmal auf die Glocke G.

Claims (1)

  1. P A T E N T - A N S P R U C H :
    Bei Uhren mit Schlagwerk und einem Betriebsgewicht die Anwendung eines Rechens a mit doppelter Verzahnung I und II, von denen die Verzahnung I zum Hochheben bezw. Aufziehen des Contregewichtes q mittelst des Getriebes b dient, die Verzahnung II dagegen die
    ΟΠΟ
    Ingangsetzung des Schlagwerkes krsp mittelst des Getriebes / bewirkt, während das Auslösen des doppelten Rechens α nach Ablauf einer Stunde durch die Stellung der am Getriebe b angebrachten Zahnlücke und das Freigeben des am Rechen befindlichen Stiftes s' erfolgt, indem der Sperrhaken ti' durch den unter dem Wechselrad d befestigten Stift d' ausgerückt wird, wobei die Zahl der Siundenschläge durch das Anstofsen der Stange u gegen die spiralförmige, gezahnte Stundenscheibe ν begrenzt und die halbe Stunde durch Anschlagen des mit einem Bogensegment versehenen Hammers ρ' angezeigt wird, welcher durch die auf dem Wechselrad e angebrachten Stifte e' hochgehoben und bei der betreffenden Lücke ausgelöst wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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