DE52191C - Viertelschlagwerk - Google Patents

Viertelschlagwerk

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DE52191C
DE52191C DENDAT52191D DE52191DA DE52191C DE 52191 C DE52191 C DE 52191C DE NDAT52191 D DENDAT52191 D DE NDAT52191D DE 52191D A DE52191D A DE 52191DA DE 52191 C DE52191 C DE 52191C
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DE
Germany
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quarter
tooth
tooth ring
fall
hammer
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52191D
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L. TRENKLE in Furtwangen
Publication of DE52191C publication Critical patent/DE52191C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/027Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Vereinfachung an sogenannten Viertelwerken mit Schlofsrad und Falle. Während Uhren dieser Art bislang mit zwei Schlagwerken ausgerüstet werden mufsten, wird hier durch eine eigenthümliche Anordnung des Schlofsrades das gleiche Ergebnifs mit einem einzigen Werk erzielt.
Die Anordnung ist in beiliegender Zeichnung durch .Fig. 1 in der Ansicht der Vorderplatte, Fig. % in einer Einzeldarstellung der Schlofsscheibe mit der Falle und in Fig. 3 in einer Ansicht der Hinterplatine dargestellt. Vom Gehwerk der Uhr ist nur das Zeigerwerk mit dem Viertelrad ν gezeichnet^ welches sich in der Stunde einmal dreht und vermittelst der Auslösungsstifte 1,2,3 unc^ 4 nacn Ablauf einer Viertelstunde die Auslösung des Schlagwerkes bewirkt.
Das eigentliche Schlagwerk erhält seinen Antrieb vom Bodenrad b, durch welches der Reihe nach das Hebnägelrad h, das Fallenrad f, das Anlaufrad α und der Windflügeltrieb t im Sinne der Pfeile unter Vermittelung der entsprechenden Triebe bewegt werden. Die Hebnägelradwelle besitzt eine Verlängerung durch die Hinterplatine P1 und nimmt dort den Schlofsradtrieb s auf, welcher wiederum das Schlofszahnrad r und damit den Schlofsring m in Umdrehung versetzt. Der Schlofsring selbst hat winkelförmigen Querschnitt und besitzt zwei Zahnreihen bezw. .Zahnringe, und zwar in radialer und in achsialer Richtung, deren Lücken in Fig. 2 deutlich zu erkennen sind; die erstere Zahnreihe (Viertelzahnring) gestattet das Anschlagen der beiden Glocken gx und g2 nach Ablauf der Viertelstunden und Stunden, die letztere (Stundenzahnring) begrenzt die Bewegung des Hammers k2 am Haken d während der Zeit, in welcher der Hammer kx die vollen Stunden auf die Glocke gx allein schlägt. Somit hat A1, um während 12 Stunden die Viertelstunden zu schlagen, 12 (1 -f- 2 + 3 + 4) = 120 Schläge auszuführen, während für die Stunden innerhalb derselben Periode noch weitere !-(-2 + 3 + 4+··· 11 + 12=78 Schläge hinzutreten. Da vom Hammer Zr1 in 12 Stunden hiernach 120 + 78 = 198 Schläge verlangt werden, so mufs der Schlofsring in 198 Theile getheilt sein und . sich in 12 Stunden einmal umdrehen. Der Hammer k2 schlägt nur die Viertelstunden mit, führt somit nur 12 (1+2 + 3 + 4) = 120 Schläge auf die Glocke g2 aus.
Die Bewegung der Hämmer geschieht in bekannter Weise bei Drehung des Hebnägelrädes h durch die Hebnägel i i . . ., welche
und K2 heben, damit die <\ drehen und nach dem und nn die Hammer
an-
die Mitnehmer nx
Wellen W1 und
Abfallen von W1
schlagen lassen.
Das Schlagwerk arbeitet in folgender Weise: Kurze Zeit vor Ablauf des Zeitabschnittes, welcher geschlagen werden soll, stellt der Auslösungsstift ι die Anrichtung c so, dais die Falle q mit ihrer Nase χ aus dem Schlofsring gehoben und das Schlagwerk nur am Anlaufstift t durch die Anrichtnase \ gehemmt wird.
Fällt die Anrichtung vom Auslösungsstift ab — und dies geschieht, wenn der, Zeiger beispielsweise beim Viertelschlag auf Y4 steht —

Claims (1)

  1. dann wird das Schlagwerk frei, das Hebnägelrad dreht sich und die beiden Hammer schlagen an ihre Glocken; denn d steht im gezeichneten Falle' einer Stundenzahnlücke gegenüber, es kann somit Ar2 an g^ einen Ton hervorrufen. Mit Abfall eines Hebnagels von den Mitnehmern W1 und W2 hat sich das Anlaufrad einmal gedreht, und durch u und y wird die Uhr dann stillgestellt, wenn die Falle am Viertelzahnring mit ihrer Nase X eine Aussparung vorfindet, in welche sie einfallen kann. Dies ist im gezeichneten Falle zutreffend, denn es folgen zwei ausgeschnittene Theilungen auf einander.
    Beim Halbschlag ist der Vorgang gleichartig, nur kann die ausgelöste Falle nach Abfall eines Hebnagels i noch nicht in den Viertelzahnring einfallen, da ihr ein Zahn (Y2 X) entgegensteht. Das Fallenrad kann sich somit zweimal umdrehen, und es fallen zwei Hebnägel von den Mitnehmern M1 und M2 ab. Gerade so ist es beim Dreiviertelschlag; es begegnen hier der Fallennase X 2 volle
    Theilungen =
    am Viertelzahnring.
    Löst der Stift 4 in angegebener Weise die zehnte Stunde aus, dann trifft X zunächst vier volle Theile am Umfang des Viertelzahnringes, beide Hämmer können in der Aufeinanderfolge viermal an die Glocken anschlagen. Es folgen aber unmittelbar noch weiter zehn volle Theile auf dem Viertelzahnring, während diesen Theilen
    entsprechend auch zehn Theile = — am
    Stundenzahnring stehen geblieben sind; sobald somit der Hammer Ar2 zum fünften Mal an die Glocke anfallen will, wird er hieran verhindert durch den Haken d, der auf den Zahn X fällt, und zwar zehnmal hinter einander. Es schlägt somit während dieser Zeit der Hammer Ar1 die Stunde X allein auf die Glocke gi.
    Das ganze Schlagwerk ist hierauf vorbereitet, um wieder 1/i . . . V2 · · · 3A · · · und sodann i/i
    und damit XI zu schlagen. da — am
    ' 198
    Stundenzahnring stehen geblieben sind u. s. f.
    Pa τ ε nt-Anspruch:
    Ein Viertelschlagwerk mit Schlofsrad und Falle, bei welchem ein Schlofsring mit zwei Zahnreihen derart angeordnet ist, dafs die eine Zahnreihe die Zahl der jeweils zu gebenden Schläge bestimmt, während die andere Reihe das Anschlagen zweier Glocken nur für die Viertel gestattet, dagegen beim Stundenschlag das Anschlagen einer dieser Glocken (g2) dadurch verhindert, dafs" das Niederfallen des mit dem betreffenden Hammer (k2) verbundenen Armes (d) begrenzt wird.
    Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
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