DE33543C - Schlagwerk für Uhren mit Repetition - Google Patents

Schlagwerk für Uhren mit Repetition

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Publication number
DE33543C
DE33543C DENDAT33543D DE33543DA DE33543C DE 33543 C DE33543 C DE 33543C DE NDAT33543 D DENDAT33543 D DE NDAT33543D DE 33543D A DE33543D A DE 33543DA DE 33543 C DE33543 C DE 33543C
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DE
Germany
Prior art keywords
striking mechanism
nose
watches
rake
pin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33543D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Gebr. WILDE in Villingen, Baden
Publication of DE33543C publication Critical patent/DE33543C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/12Reiterating watches or clocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
GEBR, WILDE in VILLINGEN (Baden). Schlagwerk für Uhren mit Repetition.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1885 ab.
Auf der Achse des Minutenzeigers ist ein Rad mit den Stiften a-und b, Fig. 1 und 6, befestigt. Der Stift a, welcher in gröfserer Entfernung vom Mittelpunkt der Achse b.efestigt ist, dient zum Auslösen des Schlagwerkes für die vollen Stunden, während der Stift b, welcher näher bei der Achse befestigt ist, zur Auslösung des Schlagwerkes für die halben Stünden bestimmt ist.
Die Auslösung erfolgt in folgender Weise: Auf der vorderen Platine ist die Falle c bei e drehbar befestigt, Fig. 1, 2 und 6. Eine Nase h dieser Falle ragt durch eine Oeffnung der Platine hindurch in das Innere des Uhrwerkes und arretirt den Stift i1 ani sogen. Fallenrad i des Schlagwerkes.
Die Falle η wird durch den Rechen k, welcher bei k'2 seinen Drehpunkt hat, in ihrer Ruhe-, lage mittelst der Nase 0, Fig. 4 und 6, welche bei p, Fig. i, unter die Falle greift, gehalten. Im Schenkel des Rechens k ist eine Stange k1 mit Schraubenfeder angeordnet, welche den Zahnkranz I trägt. Der Zahnkranz greift in ein Zahnrad m, welches auf einer Achse des Schlagwerkes befestigt ist. Beim Drehen des Stiftes α (mit dem Minutenzeiger) wird die Falle c mittelst des an derselben befindlichen Winkels d, Fig. 1, 2 und 6, etwas gehoben. Hierbei schlägt der keilförmige Ansatz g der Falle c gegen den Stift k1 des Rechens k, schiebt denselben vor und gleichzeitig auch den mit dem Stift kl verbundenen Zahnkranz Z, welcher dadurch aufser Eingriff mit dem Zahnrad m kommt und durch sein eigenes Gewicht mit dem Rechen nach unten fällt, indem sich letzterer um k2 dreht (s. Fig. 10). .Hierdurch verliert auch die Falle c bei ρ ihren Stützpunkt, Nase ο des Rechens, und fällt ebenfalls nach unten, wodurch die Nase h den Stift i1 des Fallenrades freigiebt und das Schlagwerk in Function treten läfst.
Die Vorrichtung zum Schlagen der ersten, zweiten, dritten, vierten u. s. w. bis zur zwölften Stunde ist wie folgt eingerichtet:
Der Zahnkranz besitzt zwölf Zähne, den zwölf Schlägen der Uhr entsprechend. Auf der Achse des Stundenzeigers ist eine Stufenscheibe q mit zwölf Stufen angebracht. Mit dem Rechen k ist der Hebel η mit der Nase nl, Fig. 3 und 4, fest verbunden. Beim Fallen des Rechens mit dem Zahnkranz / schlägt die Nase η1 des Hebels η auf die Stufenscheibe q, und wird je nach der Stellung dieser Scheibe der Zahnkranz verschieden tief fallen. Die Stufen sind so bemessen, dafs beim Fallen der Nase nl auf die erste, zweite, dritte, vierte, fünfte u. s. w. Stufe der erste, zweite, dritte, vierte, fünfte Zahn des Zahnkranzes / in das Rad m eingreift.
Das Schlagwerk wird daher so viel Schläge ausführen, als der Zahnkranz um Zähne gefallen ist. Fig. 8 der Zeichnung zeigt beispielsweise die Nase η1 auf der fünften Stufe der Scheibe q; es steht der fünfte Zahn des Zahnkranzes in Eingriff mit Rad m. Beim jetzt erfolgenden Functioniren des ausgelösten Schlagwerkes wird der Zahnkranz wieder gehoben und arretirt nach dem fünften Schlage das Schlagwerk, indem die Falle c durch die Nase ο etwas gehoben wird, wodurch alsdann die Nase h der Falle c den Stift i1 des Schlag-AY.erkes. arretjrt.
Fig. 6 stellt den Mechanismus des Schlagwerkes im Ruhezustande dar. Fig. 8 zeigt den Mechanismus für die fünfte Stunde und Fig. io für die zwölfte Stunde ausgerückt, wo eben das Schlagen beginnt.
Der oben erwähnte Stift b zur Auslösung des Schlagwerkes für die halben Stunden hebt beim Passiren des Hebels d denselben nur so viel, dafs der Zahnkranz nur mit seinem ersten kürzeren Zahn ^ (s. Fig.-3) ausgerückt wird, also nur um einen Zahn fallen kann, wodurch alsdann ein Schlag der Uhr, welcher die halben Stunden anzeigt, bewirkt wird.
Ein Rückwärtsstellen ist bei der vorliegenden Construction dadurch ermöglicht, dafs der Winkelhebel d bei f drehbar befestigt ist, so dafs er beim Rückwärtsdrehen des Minutenzeigers, mit welchem die Stifte α und b in Verbindung stehen, gehoben wird, ohne die Falle c zu heben (s. in Fig. 1 die punktirte Stellung des Hebels d). Beim Drehen der Zeiger nach rechts wird die Falle c beim Passiren der Stifte α und b jedesmal gehoben. Um das Schlagwerk zur beliebigen Zeit repetiren lassen zu können, ist an der Falle c eine Oese s mit Schnur angebracht, so dafs durch Ziehen an der Schnur Falle c um e gedreht und dadurch das Schlagwerk ausgelöst wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schlagwerk für Uhren mit Repetitionsvofrichtung, bestehend in der Combination der mit Hebel d versehenen Falle c mit Rechen k, Zahnkranz /, Zahnrad m, Hebel w, Stufenscheibe q und Anschlagstiften α und b, zusammengesetzt und functionirend, wie in Zeichnung und Beschreibung näher angegeben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33543D Schlagwerk für Uhren mit Repetition Expired - Lifetime DE33543C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745711C (de) * 1940-03-23 1944-03-21 Badische Uhrenfabriken G M B H Rechenschlagwerk

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