DE51799C - Rechenschlagwerk mit geräuschloser Rechenbewegung - Google Patents

Rechenschlagwerk mit geräuschloser Rechenbewegung

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DE51799C
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Germany
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lever
arm
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rake
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DENDAT51799D
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Original Assignee
C. RUHNKE in Berlin SO., Reichenbergerstr. 10
Publication of DE51799C publication Critical patent/DE51799C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/022Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with saw mechanism
    • G04B21/025Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with saw mechanism with silent saw action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. September 188g ab.
Das Neuartige und Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs nicht, wie bisher, das Auslösen und der Schlufs vom Anlaufrade aus, sondern vom Windfang aus bewirkt wird, und dafs ferner an Stelle des Schöpfers ein auf der Welle des Hebnägelrades sitzendes Rad mit so viel Zähnen, als Hebnägel vorhanden sind, in ein gleiches Rad eingreift, dessen mit gleich viel Zähnen versehener Trieb erst mit dem Rechen in Eingriff steht, durch welche Anordnung die bisher nicht gekannte technische Wirkung erzielt wird, dafs der Anlauf, sowie das Herunterfallen und Hochheben des Rechens geräuschlos erfolgen, und dafs ein falsches Zusammensetzen des Laufwerkes unmöglich ist.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:,.
Fig. ι die Vorderansicht des Schlagwerkes in Ruhe,
Fig. 2 die Seitenansicht von Fig. 1 in vergröfsertem Mafsstabe,
Fig. 3 die Vorderansicht des Schlagwerkes nach erfolgter Auslösung,
Fig. 4 dieselbe Ansicht wie Fig. 3, vor Beginn des Schlages,
Fig. 5 den Schnitt von A nach B durch Fig. 2, darstellend die Stellung des Stiftes am Windfangantrieb nach erfolgtem Schlage (Ruhestellung),
Fig. 6 die Stellung des Stiftes am Windfangtrieb nach erfolgter Auslösung,
Fig. 7 desgleichen vor Beginn des Schlages,
Fig. 8 die Vorderansicht. der an Stelle des Schöpfers angeordneten Vorrichtung,
Fig. 9 die Seitenansicht von Fig. 8.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht der in bekannter Weise von dem auf dem Minutenrohre sitzenden Rade b durch den Stift α bewegte Hebel für Auslösung und Anlauf aus den beiden Armen c und d. Im Hebelarm d ist ein durch die Platine e hindurchreichender Stift f angeordnet, welcher mit seinem vor der Platine e befindlichen Theil den Auslösungshebel g g1 k derart bewegt, dafs er dessen Arm g mit dem in ihm angebrachten Stift h, an welchem in der Ruhelage ein in der Windradwelle angebrachter Stift i anliegt, nach oben hebt und den Stift i freiläfst, welcher, herumschnellend, sich gegen den hinter der Platine e befindlichen Theil des Stiftes/ legt (Fig. 6), wobei die Auslösung erfolgt.
Der herabhängende Hebelarm k ist mit einem Vorsprung s1 versehen, auf welchem der Rechenarm / mit dem in ihm angebrachten Stift ■ m aufliegt; beim Anlauf bezw. beim Hochheben des Hebelarmes g1 durch den Stift/ wird der Arm k mitgezogen, gleitet vom Stift m ab, und letzterer, frei geworden, aber leicht anliegend an der bogenförmigen Seite s des Hebelarmes k, führt den Rechen I1 geräuschlos herab.
Auf der Welle des Hebnägelrades ist der zweiarmige Hebel η ο leicht drehbar derart angebracht, dafs er mit seinem Arm η auf dem Hebelarm c lose aufliegt; aufserdem sitzt auf der Welle des Hebnägelrades das Zahnrad r, welches in das auf dem Hebelarm ο sitzende Zahnrad ρ eingreift; das Zahnrad ρ ist mit einem Trieb q versehen, welcher an Stelle des bisher angewendeten Schöpfers in den Rechen Z1
eingreift. Die Zahnräder r und ρ und der Trieb q haben genau so viel Zähne, als Hebnägel vorhanden sind; im vorliegenden Falle neun, so dafs ein falsches Zusammensetzen des Laufwerkes unmöglich wird.
Beim Anlauf wird der auf dem Anlaufhebel c lose aufliegende Hebelarm η nach oben geführt und mit ihm der Trieb q aufser Eingriff mit dem Rechen I1 gebracht, so dafs dieser unbehindert und, mit seinem Stift m an der Fläche 5 des Hebelarmes k anliegend, geräusch-.los herabgleiten kann, bis der mit dem Rechenarm / fest verbundene Hebelarm ν mit seinem Stift f auf der Staffel w aufliegt, und das Schlagen beginnt.
Sobald nach erfolgter Auslösung der Zeiger bis auf Ganz, z. B. auf 12, gerückt ist, fällt der Anlauf hebel c d herab, Stift / giebt den in der Windradwelle angebrachten Stift i frei (Fig. 4 und 7), der Hebelarm η ist mit d ebenfalls herabgegangen und hat den Trieb q wieder in Eingriff mit dem Rechen / l gebracht , worauf der Schlag erfolgt und der Trieb q, als Schöpfer wirkend, den Rechen Z1 von Zahn zu Zahn geräuschlos hochhebt, während das bisherige Hochheben des Rechens durch den bekannten Schöpfer in Verbindung mit der Einklinkung ein störendes Geräusch verursacht, welches zu beseitigen eine wesentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung war. Durch den vollständig lose auf der Hebnägelradwelle sitzenden Hebel η ο mit dem Zahnrade ρ mit Trieb q kann ein Fehlschlag nicht erfolgen.
Der Schlufs erfolgt dadurch, dafs der Stift m im Rechenarm / den Hebelarm k so lange abhält, bis die erforderlichen Schläge erfolgt sind.
Nach erfolgtem Ganzschlag bezw. nach Hochgang des Rechens Z1 wird der Auslösungshebel g g1 k durch die Feder χ wieder in seine Ruhelage gebracht, Stift m legt sich auf den Ausschnitt s1 des Armes k und Stift /2 im Hebelarm g hält den Stift i wieder fest in seiner Anfangsstellung (Fig. 1).
Der Halbschlag erfolgt durch das mit dem Minutenrade b in Eingriff stehende Rad 1 mit Stift 2, welches unmittelbar den Hebel 3 mit dem Hammer 4 gegen die Glocke führt.

Claims (3)

Patent-Anspruch: Schlagwerk für Uhren, gekennzeichnet durch folgende Anordnungen in ihrer Gesammtheit:
1. den in der Windfangwelle angebrachten Stift i in Verbindung mit dem Hebel g g1 k7 dessen Arm g den Stift h trägt, sowie in Verbindung mit dem Hebel c d, in dessen Arm d der Stift f derart angebracht ist, dafs er durch Hochheben des Hebelarmes g bezw. die Auslösung und nach der Auslösung das Festhalten des Stiftes i in bestimmter Lage bis zum Schlufs (Fig. 6) bewirkt ;
2. den mit einer bogenförmigen Kante s und einem Ausschnitt sl versehenen Hebelarm k in Verbindung mit dem im Rechenarm / angebrachten Stift m, welcher, auf dem Ausschnitt s1 ruhend, den unter 1. erwähnten Hebel g g1 k in der Ruhelage festhält, beim Auslösen, längs der Kante s herabgleitend, den Rechen allmälig und geräuschlos hinabführt und den Hebel g gl k von der Auslösung an bis nach beendetem Schlage vom Rechen fern hält;
3. die Vorrichtung zum Hochheben des Rechens, bestehend aus dem auf der Hebnägelradwelle angebrachten Zahnrade r mit so viel Zähnen, als Hebnägel vorhanden sind, aus dem in r eingreifenden gleich grofsen Zahnrade ρ mit dem den Schöpfer ersetzenden Trieb q und aus dem drehbar auf der Hebnägelradwelle angebrachten Hebel η ο, dessen einer Arm η lose auf dem Hebelarm c ruht, und dessen anderer Arm 0 das Zahnrad ρ mit dem Trieb q trägt, durch welche Vorrichtung, in Verbindung mit dem unter 2. erwähnten Hebelarm k und dem Stift m im Rechenarm /, das Hochheben des Rechens geräuschlos erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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