DE34223C - Vereinfachte Repetition für Schlagwerke an Uhren - Google Patents
Vereinfachte Repetition für Schlagwerke an UhrenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B21/00—Indicating the time by acoustic means
- G04B21/02—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
- G04B21/12—Reiterating watches or clocks
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1885 ab.
Das Neue der vorliegenden Repetition besteht darin, dafs der Rechen an seinem unteren
Ende eine vorspringende Zahnpartie bildet, derart, dafs mit derselben beim Schlagen —
während der Rechen vom Schöpfer gehoben wird — ein Hebel so weit vorgeschoben wird,
dafs derselbe das erste Laufrad (früher Herzrad) mittelst, eines in demselben befestigten Stiftes
hemmt und somit das Schlagwerk anhält, und darin, dafs durch den vorerwähnten Hebel,
welcher die Falle bildet, aufser der bereits erwähnten Hemmung des Schlagwerkes auch das
Sperren des Rechens und die Auslösung des Schlagwerkes bewirkt wird, ohne dafs bei der
Auslösung ein Anlaufen des Schlagwerkes erforderlich ist, mithin der Anlaufhebel erspart
wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Repetitionsvorrichtung mit dem Viertelrad, dem Wechselrad und dem halben
Stundenrad und deren Anordnung auf der Platine,
Fig. 2 die Falle.
Die Repetitionsvorrichtung besteht aus der auf dem Stundenrad befestigten Staffel a, dem
Rechen b und der den Hebel bildenden Falle c df mit dem Winkelstück e k.
Der Rechen b steht mit seiner Achse seitlich vom Zeigerwerk und schwebt über dem
letzteren, so dafs er bei der Auslösung durch seine eigene Schwere mit dem Arm h auf die
Staffel α fällt. Die Falle, Fig. 2, bildet ein Kreuz mit dem um eine Schraube beweglichen
Stiel c; der eine Arm d der Falle greift in das Laufwerk hinein, während der andere abgeschrägte
Arm f den Rechen b sperrt.
Unter dem Fallenarm d ist, um den Stift g beweglich, das Winkelstück e k derart angeordnet,
dafs sich sein unterer Schenkel k gegen den Stift m lehnt, während dessen
anderer Schenkel e unter das Viertelrad ο führt. Kommt nun der Auslösungsstift r des
Viertelrades 0 bei dessen Umdrehung in den Bereich des Schenkels e, so drückt es diesen
und mit ihm die Falle zurück, wodurch der Rechen b frei wird und auf die Staffel α herabfällt.
An Stelle des bisher angewendeten Herzrades ist das Rad q mit den Stiften ρ als erstes
Laufrad angeordnet. Sobald der Schenkel e des Winkelstückes bezw. die Falle selbst vom
Auslösungsstift r des Viertelrades 0 abfällt, wird der am Rad q befestigte Stift ρ frei, das
Schlagwerk setzt sich in Bewegung und der auf dem verlängerten Zapfen des Laufrades q
sitzende Schöpfer s greift mit seinem kurzen Zahn in die Zähne des Rechens b, welcher bei
jeder Umdrehung des Schöpfers s um einen Zahn gehoben und hierbei vom Fallenschenkel/"
gesperrt wird.
Im Rechen b befindet sich, mit seiner Verlängerung gegen die Platine gerichtet, der
Stift v, welcher von dem längeren Zahn des Schöpfers s schliefslich erfafst wird und hierdurch
den Rechen b so weit hebt, dafs die Falle auf das untere vorspringende Ende w
des Rechens b gelangt und mit ihrem Arm d das Schlagwerk hemmt.
Um die Falle so weit zurückschieben zu können, dafs sie mit ihrem Arm d den Stift ρ
des ersten Laufrades q auffangen kann, ist das
untere Ende des Rechens b als vorspringende Zahnpartie w ausgebidet, Fig. ι.
Die Feder χ hat lediglich den Zweck, die Falle gegen den Rechen b zu drücken.
Das Räderwerk ist als bekannt nicht dargestellt. Das Stundenrad ist abgebrochen gezeichnet,
damit der Rechen deutlicher wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine Repetitionsvorrichtung für Uhren, bei welcher:der Rechen b an seinem unteren Ende w eine derartig vorspringende Zahnpartie bildet, dafs mit derselben in Verbindung mit der Falle das Schlagwerk gehemmt wird, und die Falle mit ihren Armen d und f und dem Winkelstück e k in Verbindung mit dem am Rad q befestigten Stift ρ (wodurch der Anlaufhebel erspart wird) aufser der unter i. erwähnten Hemmung auch die Auslösung des Schlagwerkes und die Sperrung des Rechens b in sich vereint.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34223C true DE34223C (de) |
Family
ID=310151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34223D Expired - Lifetime DE34223C (de) | Vereinfachte Repetition für Schlagwerke an Uhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34223C (de) |
-
0
- DE DENDAT34223D patent/DE34223C/de not_active Expired - Lifetime
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