DE48801C - Schlagwerk für Uhren - Google Patents
Schlagwerk für UhrenInfo
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- DE48801C DE48801C DENDAT48801D DE48801DA DE48801C DE 48801 C DE48801 C DE 48801C DE NDAT48801 D DENDAT48801 D DE NDAT48801D DE 48801D A DE48801D A DE 48801DA DE 48801 C DE48801 C DE 48801C
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- lever
- clocks
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Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 title claims description 15
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 3
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B21/00—Indicating the time by acoustic means
- G04B21/02—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
- G04B21/027—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den meisten Uhren mit Schlagwerk müssen das Hebnägelrad, das Einfallrad und
das Anlaufrad in bestimmter Anordnung zu einander stehen, damit unmittelbar nach dem
Abfall des Hammers vom Hebnagel durch Anlaufen des Stiftes am Einfallrade das Schlagwerk
gehemmt wird; steht dann das Schlagwerk in Ruhe, so mufs der Stift im Anlaufrade
in bestimmter Entfernung vom Anlaufhebel stehen. Nach dem Patent No. 29832 werden
nur zwei Räder, das Hebnägelrad und das Anlaufrad, in bestimmte Stellung zu einander
und zu einem Hebel gebracht, durch welchen das Schlagwerk sowohl angehalten, wie auf
Warnung gebracht wird. In beiden Fällen aber mufs die Zusammensetzung einer solchen Uhr
wegen der genau zu beobachtenden Stellung dieser drei bezw. zwei (Patent No. 29832)
Räder zu einander stets von einem Fachmann besorgt werden.
Das Neuartige der vorliegenden Erfindung gegenüber den bekannten Schlagwerken besteht
darin, dafs alle Functionen des Schlagwerks in einem einzigen Rade und einer Welle vereinigt
sind, so dafs beim Zusammensetzen nicht mehr wie bei früheren Schlagwerken drei oder, wie
beim Patent No. 29832, zwei Räder in eine bestimmte Stellung zu einander gebracht werden
müssen, und infolge dessen auch der Laie die Uhr zusammensetzen kann.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen :
Fig. ι den an der Vorderplatine angebrachten Anlauf hebel in Verbindung mit dem .Minutenrade,
. ' .
Fig. 2 die Ansicht des auf Warnung stehenden Schlagwerks vor dem 12 Uhr-Schlage,
Fig. 3 dieselbe Ansicht nach dem Schlage,
Fig. 4 den Grundrifs des Werks,
Fig. 5 die Seitenansicht desselben,
Fig. 6 die Anordnung des Hammers in Ruhe,
Fig. 4 den Grundrifs des Werks,
Fig. 5 die Seitenansicht desselben,
Fig. 6 die Anordnung des Hammers in Ruhe,
Fig. 7 den Schlaghebel.
Wie aus der Zeichnung (Fig. 1) ersichtlich wird, sitzt in bekannter Weise auf dem Minutenrohr α das Minutenrad b mit den Auslösestiften c; dasselbe und der um e drehbare Auslösungshebel d d1 sind auf der Vorderplatine h angebracht. Am Auslösungsarme d sind der Warnungszahn g und der Stift/", welche beide durch die Vorderplatine h hindurchgreifen, befestigt. Auf der Rückseite der Platine h ist der Anlaufarm i mit dem Zahn k und dem Arretirwinkel angeordnet.
Wie aus der Zeichnung (Fig. 1) ersichtlich wird, sitzt in bekannter Weise auf dem Minutenrohr α das Minutenrad b mit den Auslösestiften c; dasselbe und der um e drehbare Auslösungshebel d d1 sind auf der Vorderplatine h angebracht. Am Auslösungsarme d sind der Warnungszahn g und der Stift/", welche beide durch die Vorderplatine h hindurchgreifen, befestigt. Auf der Rückseite der Platine h ist der Anlaufarm i mit dem Zahn k und dem Arretirwinkel angeordnet.
Mithin sind in dieser Anordnung der Auslösungsarm d mit dem Warnungszahn g und
der Anlaufarm i mit dem Arretirwinkel / vollständig getrennt.
Auf der durch die Hinterplatine χ hindurchführenden Welle 0 sitzen das Rad η mit dem
Stift m und auf der anderen Seite der Hinterplatine auf der verlängerten Welle 0 der den
Hammer ^1 hebende Hebel jr. Da hierdurch
thatsächlich alle Functionen des Schlagwerks in diesem einen Rade η und der Welle 0 vereinigt
sind, so ist es nicht mehr nöthig, wie bei früheren Schlagwerken drei oder, wie beim
Patent No. 29832, zwei Räder in richtige Anordnung zu einander zu bringen; jeder Laie
kann nunmehr die Uhr zusammensetzen und selbst dem Fachmann wird Mühe erspart.
Der Hammer ^1 sitzt nicht auf einer durchgehenden
Welle wie bisher, sondern ist um
den in der Hinterplatine χ befestigten Stift xl
drehbar; im Ruhezustande liegt der den Hammer hebende Stift \ auf dem in der Platine χ
befestigten Stift yl auf.
Der Eingriff der Räder des Gehwerks in einander in bekannter Weise ist aus den Fig. 4
und 5 ersichtlich, und zwar greift der auf der Welle 0 angebrachte Trieb ρ in das auf der
Welle s sitzende Rad q, welches durch Trieb r in die Zahnung i des Federhauses ν greift, an
dem auch die Schlufsscheibe n> angeordnet ist. Das Spiel des Schlagwerks ist folgendes:
Hebt der Stift c im Minutenrade b den Auslösungsarm d, Fig. i, so hebt der in letzterem befestigte und durch die Vorderplatine h hindurchgehende Stift / den Anlaufarm i, der Stift m im Rade η wird vom Arretirwinkel / frei, läuft gegen den Warnungszahn g, wie Fig. 2 zeigt, und bleibt dann so lange auf Warnung stehen, bis das sich fortbewegende Minutenrad b den Auslösungsarm d und mit ihm den Anlaufarm i hat fallen lassen. Das Schlagwerk würde nun immer nur für eine Umdrehung bezw. für einen Schlag frei sein, wenn nicht in dieser Zeit die Erhöhung der Schlufsscheibe w den Zahn k aufgefangen hätte und so lange hoch hielte, bis die nöthige Anzahl Schläge erfolgt ist.
Hebt der Stift c im Minutenrade b den Auslösungsarm d, Fig. i, so hebt der in letzterem befestigte und durch die Vorderplatine h hindurchgehende Stift / den Anlaufarm i, der Stift m im Rade η wird vom Arretirwinkel / frei, läuft gegen den Warnungszahn g, wie Fig. 2 zeigt, und bleibt dann so lange auf Warnung stehen, bis das sich fortbewegende Minutenrad b den Auslösungsarm d und mit ihm den Anlaufarm i hat fallen lassen. Das Schlagwerk würde nun immer nur für eine Umdrehung bezw. für einen Schlag frei sein, wenn nicht in dieser Zeit die Erhöhung der Schlufsscheibe w den Zahn k aufgefangen hätte und so lange hoch hielte, bis die nöthige Anzahl Schläge erfolgt ist.
Die Schlufsscheibe ist genau wie bei den meisten Schlagwerken angeordnet und die Uhr
schlägt so lange, als der Zahn k des Anlaufhebels i auf einer Erhöhung gleitet; sobald
derselbe in eine Vertiefung der sich mit dem Federhause ν drehenden Schlufsscheibe w fällt,
fällt auch Anlaufarm i herab und der Stift m im Rade η läuft wiederum gegen den Arretirwinkel
Z, Fig. 3, und das Schlagwerk steht in Ruhe.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schlagwerk für Uhren, bei welchem Hebnägelrad, Einfallrad und Anlaufrad in der Weise in einem Stück vereinigt sind, dafs auf der Welle 0 einerseits das Rad η mit dem Stift m und andererseits zugleich der den Hammer Z1 in Thätigkeit setzende Hebel y befestigt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48801C true DE48801C (de) |
Family
ID=323763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48801D Expired - Lifetime DE48801C (de) | Schlagwerk für Uhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48801C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3513936A (en) * | 1968-09-30 | 1970-05-26 | Aero Go Inc | Fluid bearing device with selfregulating action |
-
0
- DE DENDAT48801D patent/DE48801C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3513936A (en) * | 1968-09-30 | 1970-05-26 | Aero Go Inc | Fluid bearing device with selfregulating action |
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