DE437217C - Miststreuwagen - Google Patents

Miststreuwagen

Info

Publication number
DE437217C
DE437217C DEM90166D DEM0090166D DE437217C DE 437217 C DE437217 C DE 437217C DE M90166 D DEM90166 D DE M90166D DE M0090166 D DEM0090166 D DE M0090166D DE 437217 C DE437217 C DE 437217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manure
shaft
sheet metal
belt
chain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM90166D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM90166D priority Critical patent/DE437217C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE437217C publication Critical patent/DE437217C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. NOVEMBER 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE 6 ·
(M goi66lll\45b)
Friedrich Meyer in Gut Westfalenhof b. Cloppenburg i.
Miststreuwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1925 ab.
Es ist bekannt, Miststreuwagen mit einer Vorrichtung zu versehen, durch die der Mist selbsttätig aus dem Wagen herausgefördert und auf dem Ackerboden verstreut wird.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird der Mist mit Hilfe einer Schlägertrommel ausgestreut, die sich um ihre Achse dreht und hierbei mit ihren Schlägern durch den Mist hindurchgewühlt wird.
Diese Streutrommeln sind nur für kurzen Mist brauchbar, während sie bei der Anwendung auf Mist von mittlerer oder höherer

Claims (3)

487217 Länge diesen in solchem Grade ungleichmäßig ausstreuen, daß man vorzieht, den Mist mit der Gabel zu verteilen. Ferner ist bekannt, um einen festliegenden Drehpunkt in horizontaler Richtung schwingende Schläger, die sich bei ihrer Bewegung gegenseitig kreuzen und auf die der Mist fällt, anzuordnen, um den Mist zu zerkleinern und zu lockern. Bei diesen bekannten Vorrichtungen bedarf es aber noch einer besonderen Streutrommel zur Verteilung des Düngers. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die Schläger auf einem großen und toten Wege durch den Mist hindurchgetrieben werden und daß insbesondere dann, wenn die Halme des Mistes größere Länge haben, sich ungleichmäßige Mengen von Mist vor den einzelnen Schlägerstäben anhäufen, und beseitigt diesen Übelstand, indem sie den Mist über einen mit Schlitzen versehenen Boden hinwegführt, durch dessen Schlitze die Schläger mit ihfen Enden hindurchgreifen, wobei sie im Mist etwa auf dem Wege bewegt werden, der zur Streuung ungefähr erforderlich ist. Die Erfindung stellt sich noch die weitere ,Aufgabe, den Bandboden und die Streuvorrichtung dahin auszugestalten, daß sie bequem in einem Ackerwagen auswechselbar angebracht werden kann. Es ist zwar bereits bekannt, auf Miststreu- j wagen ohne Wagenkasten einen Wagenkasten leicht auswechselbar anzuordnen. Mit dieser Anordnung ist es aber nicht möglich, den gewöhnlichen Ackerwagen auf kurze Zeit in einen Miststreuwagen umzuwandeln. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι eine Gesamtansicht eines Ackerwagens mit Vorrichtung gemäß Erfindung, während in Abb. 2 ein Querschnitt durch den Wagen wiedergegeben ist. In den Abbildungen sind α die Seit en wände ■des Wagens, an denen Winkeleisen als Träger b befestigt sind. Die Welle c, durch die der Bandboden / mit Hilfe der auf ihr aufgekeilten. Zahnräder d und der Zahnkette e angetrieben wird, ist mittels eines Lagers g unter dem Winkeleisen angebracht. Die beiden Ränder des Bandbodens / gleiten auf den ; unteren Schenkeln des. Winkeleisens b und rollen außerdem über die Bolzen h (Abb. l), so daß der Bandboden im belasteten Zustande eine gute Führung erhält. Am Ende des ' Bandbodens ist die" Blechplatte / angeordnet. > \ Sie ist unter zwei Winkeleisen k, die außer- ; dem an die Träger b angenietet sind, angenietet. Die Blechplatte / ist mit Schlitzen I ausgerüstet. Durch die Schlitze / ragen die Schläger in heraus, die um die gekröpften Kurbelwellen η schwingbar angeordnet sind. Die obere Kurbelwelle wird auf jeder Seite durch eine Kette 0, die über ZähmaA ρ auf Welle c und über Zahnrad q läuft, angetrieben. An den unterhalb des Bleches i liegenden Enden der Schläger m sind die Stan- gear angelenkt, die wiederum am Blech/ schwingbar gelagert sind. Das auf der hinteren Wagenachse befestigte Kettenrad s treibt mit Hilfe der Kette t das Zahnrad a an, das auf der Welle ν aufgekeilt ist. Die Welle ν ist ebenso wie Welle c unter dem Winkeleisen b gelagert. Die Übertragung der Drehbewegung von Welle ν auf Welle c geschieht durch die beiden Zahnräder w und x'. Die Kurbelwelle η ist dreiteilig ausgestaltet, und die drei Teile sind durch Kardangelenke miteinander verbunden, so daß in an sich bekannter Weise eine Streuung auch nach seitlicher Richtung· gesichert ist. Die untere Kurbelwelle wird von der oberen durch Zahnräder p\ und p2 und Kette 2 angetrieben. Ραϊεν τ-A ν spitfj che:
1. Miststreuwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Mist vom Bandboden über ein mit Schlitzen ausgerüstetes Blech oder einen Rechen hinweggefördert wird und daß zwischen die Schlitze des Bleches bzw. die Spalten des Rechens die Schläger hin- go durchgreifen, wobei sie in zu diesem Bleche oder Rechen.etwa senkrecht gerichteten Ebenen schwingen.
2. Miststreuwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläger um zwei verschiedene Achsen schwingen, von denen die eine einen Kreis und die andere einen Kreisbogen beschreibt.
3. Miststreuwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle des Bandbodens von zwei Längsträgern getragen wird, die gleichzeitig die Ränder des Sandbodens;führen und leicht auswechselbar in jedem Äckerwagen angeordnet werden können, wobei auch das geschlitzte Blech sowie die Schläger und ihr Antrieb leicht auswechselbar im Wagen ausgebildet sein können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM90166D 1925-06-19 1925-06-19 Miststreuwagen Expired DE437217C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM90166D DE437217C (de) 1925-06-19 1925-06-19 Miststreuwagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM90166D DE437217C (de) 1925-06-19 1925-06-19 Miststreuwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE437217C true DE437217C (de) 1926-11-16

Family

ID=7321486

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM90166D Expired DE437217C (de) 1925-06-19 1925-06-19 Miststreuwagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE437217C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1757862C3 (de) Streugerät für körniges oder pulvriges Material. Ausscheidung aus: 1457835
DE437217C (de) Miststreuwagen
DE1757445B2 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE452058C (de) Wurfschaufelmaschine
DE2559341C3 (de) Maschine zum Ausbringen von Dänger und Saatgut
DE2832425A1 (de) Heuwerbungsmaschine
DE931444C (de) Stalldungstreuer
DE551331C (de) Einrichtung zum Anlegen der Kratzarme am Zugmittel der Kratzfoerderer
DE373605C (de) Mit einer Saemaschine kombiniertes Bodenbestellungsgeraet
AT218565B (de) Straßenbaumaschine mit abschwenkbarem Heißbecherwerk und abschwenkbarem Mischturmoberteil
AT106054B (de) Bodenbearbeitungsmaschine.
DE559966C (de) Bodenfraese, bestehend aus einem normalen Schlepper und einem angesetzten Fraesschwanz
DE379056C (de) Duengerstreumaschine mit in einem gemeinsamen mittleren Lager ruhenden geteilten Streuwellen
DE504445C (de) Kartoffelerntemaschine mit hinter dem Schar angeordnetem, in der Drehrichtung umschaltbarem Wurfrad
DE575835C (de) Mehrarmiger, mit der Achse umlaufender OElfoerderer
AT206214B (de) Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Gut
AT120173B (de) Wiesenmoosreißer.
DE612781C (de) Maschine zum Tiefersetzen von Pflanzen
AT62538B (de) Pferderechen.
AT295907B (de) Egge
AT215208B (de) Gabelwender
DE1457776C (de) Zentrifugalstreuer zum Verteilen von Düngemitteln
DE252472C (de)
DE515152C (de) Vorrichtung zum Heben und Senken des durch eine gekroepfte Laufradachse getragenen Rahmens von Bodenbearbeitungsgeraeten
DE883977C (de) Ackerwagen mit Muldenaufbau