DE1457776C - Zentrifugalstreuer zum Verteilen von Düngemitteln - Google Patents
Zentrifugalstreuer zum Verteilen von DüngemittelnInfo
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- DE1457776C DE1457776C DE1457776C DE 1457776 C DE1457776 C DE 1457776C DE 1457776 C DE1457776 C DE 1457776C
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Zentrifugalstreuer zum Streuers an dem Zwischenrahmen dienen. Dieser ■
Verteilen von Düngemitteln, der unter Verwendung Zwischenrahmen weist auch einen Getriebekörper ,
eines mit einem Umlenkgetriebe versehenen aufrech- auf, der vorn über eine Gelenkwelle mit der Zapften
Zwischenrahmens an einem Schlepper in erhöhter welle des Schleppers und hinten mit der Eingangs- \
Position anbaubar und von ihm über dieses Umlenk- 5 welle des Düngerstreuers verbindbar ist. Mit diesem ~>i
getriebe antreibbar ist. Der Zweck der Erfindung Zwischenrahmen ist es jedoch nicht möglich, den H
besteht darin, wahlweise einerseits den Zentrifugal- Zentrifugalstreuer wahlweise einmal in Normalste 1- p
streuer ohne Einschränkung der wirksamen Streu- lung und einmal in einer wesentlich höheren Stellung H
breite zur Spätdüngung der aufgelaufenen Staat bzw. anzubauen. . :
bereits hoch aufgewachsenen Pflanzen einsetzen zu io Damit auch dieses Ziel erreicht wird, schlägt die
können, andererseits die wirksame Streubreite und Erfindung vor, daß bei einem Zentrifugalstreuer, wie.
damit Arbeitsleistung des Zentrifugalstreuers bei sei- er eingangs geschildert ist, in an sich bekannter
nem Einsatz auf unbewachsenem oder mit nur nied- Weise am Zwischenrahmen sowohl Dreipunktkupp-' J-rigen
Pflanzen versehenem Boden erheblich zu ver- lungselemente auf seiner Vorder- und auf seiner *
größern. Hierbei soll die Möglichkeit erhalten blei- 15 Rückseite zum Ankuppeln am Dreipunktgestänge des
ben, den Zentrifugalstreuer neben der Hochstellung Schleppers und zum Ankuppeln des Düngerstreuers ,
auch in Normalstellung hinter dem Schlepper an- am Zwischenrahmen als auch ein Getriebekörper J
bauen zu können. Mit solchen Maschinen kann man angeordnet sind, der vorn über eine Gelenkwelle mit I
auch andere Materialien, wie Sand oder Sämereien der Zapfwelle des Schleppers und hinten mit derj
u. dgl., streuen. : : , 20 Eingangswelle des Düngerstreuers verbindbar ist, ff
Es ist bereits bekannt, einen Zentrifugalstreuer mit und daß zumindest ein Satz Kupplungselemente auf |
Hilfe eines Zwischenrahmens an einer landwirtschaft- der Schlepperseite tiefer angeordnet ist als die Kupp- *
liehen Zug- oder Arbeitsmaschine anzubauen. Diese lungselemente auf der Geräteseite. Hierdurch wird
bekannten Zwischenrahmen sind zwar mit zusatz- der Vorteil erzielt, daß wahlweise der Düngerstreuer
liehen Kupplungsteilen für die Anbringung an die 25 entweder in Normalhöhe oder ohne Einschränkung
unteren Lenkarme der Anbauvorrichtung einer land- der wirksamen Streubreite in einer erhöhten Stellung
wirtschaftlichen Zug- oder Arbeitsmaschine ausge- zur Spätdüngung der aufgegangenen Saat bzw. der
stattet, welche unterhalb der an dem Zwischenrah- bereits hoch aufgewachsenen Pflanzen eingesetzt'}
men befindlichen Anbauelementen für den Zentri- werden kann.
fugalstreuer angeordnet sind, die oberen Lenkarme 30 Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß das Um-
der Anbauvorrichtung jedoch sind direkt mit dem lenkgetriebe einen bekannten Ketten- oder Riemen- ]
Zentrifugalstreuer verbunden. Diese Vorrichtung hat trieb aufweist, bei dem mehrere Abtriebsräder mit
einmal den Nachteil, daß bei der Spätdüngung nicht unterschiedlichen Durchmessern ausgebildet sind,
der sonst gegenüber dem Boden übliche Abstand' deren Lager in Achsrichtung verschiebbar am Zwi- f
gegenüber den Schossen der aufgewachsenen Pflan- 35 schenrahmen angeordnet ist. Durch diese Anordnung |
zen erreicht wird, wodurch sich für diesen Sonder- kann bei Umstellung der Arbeitsgeschwindigkeit für |
einsatz der Maschine eine geringere wirksame Streu- den Zentrifugalstreuer jederzeit das für den störungs- I
breite ergibt, welche, abgesehen von der herab- freien Lauf des Getriebes erforderliche Fluchten der
geminderten Leistung, eine größere Anzahl von zur Kraftübertragung herangezogenen Getrieberäder
Schlepperspuren in dem zu bedüngenden Feld er- 40 erreicht werden. ; ;
fordert. Außerdem wird bei dieser Vorrichtung die Für eine einfache Umstellung der Arbeitsgeschwin-
obere Abstützung an der landwirtschaftlichen Zugr digkeit des Zentrifugalstreuers selbst ist das Lager
oder Arbeitsmaschine derart stark beansprucht, daß mit dem Zwischenrahmen über eine mit dem Lager
bei stärkeren Fahrterschütterungen die Gefahr eines verschiebbare Schwinge verbunden, auf die ein Ge-Ausreißens
der oberen Kupplungsteile am Zentrifu- 45 wicht, eine Feder oder eine Schraube einwirkt. Hier-
galstrcuer besteht, falls deren Befestigung nicht be- durch ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß das
sondes verstärkt worden ist. oder die Antriebselemente ohne eine zusätzliche Vor-
Weiterhin sind Zentrifugalstreuer bekannt, die nur richtung immer in der erforderlichen Spannung ;
im erhöhten Anbau mit dem Schlepper gekuppelt gehalten werden.
werden können und dabei über ein Umlenkgetriebe 50 Wenn der in Höhe des Dreipunktgestänges am
antreibbar sind. Zwar ist es mit solchen Maschinen Zwischenrahmen angebaute Streuer in niedriger Armöglich,
größere Arbeitsbreiten zu erreichen und beitsstellüng gefahren wird, besteht die Gefahr, daß
Getreide zur Spätdüngung zu bestreuen. Diese Ma- die in diesem Falle nicht benötigten unteren Teile
schinen besitzen jedoch den großen Nachteil, daß sie des Zwischenrahmens während der Fahrt über rauhes
nicht in einer niedrigeren Bauhöhe angekuppelt, wer- 55 und unebenes Gelände auf den Boden stoßen. Die
den können, wie sie für die meisten Gegebenheiten Erfindung sieht deshalb schließlich vor, daß der
ausreichen, würden. Vor allen Dingen ist es mit Zwischenrahmen aus zwei Einzelrahmen besteht, die
Schwierigkeiten verbunden, solche Maschinen zu be- in bekannter Weise los- oder schwenkbar miteinanladen,
was für den Normaleinsatz, bei dem meistens der verbunden sind. ·
große Mengen pro Flächeneinheit gestreut werden 60 Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungs- j
müssen, besonders nachteilig ist. beispiels in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt j
Schließlich ist es auch schon bekannt, über einen F i g. 1 einen Zentrifugalstreuer, der über einen
Zwischenrahmen einen normalen Anbau-Zentrifugal- Zwischen rahmen an einer landwirtschaftlichen Zugstreuer
mit einem Schlepper zu kuppeln, wobei der oder Arbeitsmaschine angebaut ist, in Seitenansicht,
Zwischenrahmen sowohl an seiner Vorder- wie auch 65 Fig. 2 die gleiche Anordnung im Schnitt A-B,
an seiner Rückseite mit Dreipunktkupplungselemen- F i g. 3 eine Teilansicht der Anordnung der zum
ten ausgestattet ist, die einmal zu seiner Befestigung Antrieb erforderlichen Gelenkwelle am Getriebe des
am Schlepper und zum andern zur Kupplung des Zentrifugalstreuers in vergrößertem Maßstab und
F i g. 4 eine Teilansicht der Anordnung der gleichen
Gelenkwelle an dem Getriebelager des Zwischenrahniens,
ebenfalls in vergrößertem Maßstab.
Der Zentrifugalstreuer 1 ist mit Hilfe seiner Kupplungsteile 2, 2' sowie der Elemente 3, 3' am Zwischenrahmen
4 angebaut, welcher aus dem oberen Einzelrahmen 5 und dem unteren Einzelrahmen 6
besteht. Diese beiden' Einzelrahmen sind mit Hilfe der Laschen 7 und der Bolzen 8 schwenk- oder lösbar
miteinander verbunden. Ferner enthält der Zwischenrahmen 4 Kupplungsteile in Form von zwei
Laschen 9 und zwei Zapfen 10. Von diesen Elementen befinden sich die Laschen 9 dicht unterhalb der
Elemente 3' und dienen der Halterung des oberen Lenkers 11, eines Dreipunktgestänges, während die
Zapfen 10 am unteren Teil des Einzelrahmens 6 angebracht sind und die unteren Lenkarme 12 des
Dreipunktgestänges aufnehmen, welche zusammen mit dem oberen Lenker 11 zum Anbau des Zwischenrahmens
4 an einem Schlepper 13 dienen.
Der Antrieb der Streuorgane 14 des Zentrifugalstreuers 1 erfolgt von der hier nicht dargestellten
Zapfwelle des Schleppers 13 über die Gelenkwelle 15, das Lager 16, das aus dem Kettenrad 17, der
Kette 18 und dem Kettenrad 19 bestehenden Umlenkgetriebe 20 und das zum Streuer 1 gehörende
Getriebe 21, auf dessen Eingangswelle 22 das Kettenrad 19 befestigt ist.
Um die Drehzahl des Streuorganes 14 unabhängig von der Zapfwellendrehzahl verändern zu können, ist
auf der Welle 23 des Lagers 16 ein weiteres Kettenrad 24 angebracht, dessen Durchmesser kleiner als
der des Kettenrades 17 ist. Natürlich können auch mehrere zusätzliche Kettenräder mit unterschiedlichen
Durchmessern oder bei einem Riementrieb eine Riemenscheibe bekannter Bauart mit veränderlichem
wirksamen Durchmesser zur besseren Abstufung der Drehzahl der Streuorgane 14 auf der
Welle 23 befestigt sein.
Das Lager 16 befindet sich wiederum an der Schwinge 25, die schwenkbar und gleichzeitig in
axialer Richtung verschiebbar auf der Achse 26 des Lagerbockes 27 angeordnet ist und an ihrem äußeren
Ende das Gewicht 28 trägt. Hierdurch wird in einfacher Weise erreicht, daß die Kette 18 während des
Betriebes immer eine ausreichende Spannung behält. Außerdem braucht für das Umwechseln von einer
zur anderen Antriebsgeschwindigkeit die Schwinge 25 ohne das Lösen irgendwelcher Teile lediglich
angehoben und nach Abnahme der Kette 18 vom Kettenrad 17 seitlich verschoben zu werden, worauf
die Kette 18 um das Kettenrad 24 gelegt und die Schwinge 25 wieder losgelassen wird. Die sich hierbei
ergebende Stellung der Schwinge 25 ist in F i g. 2 mit durchbrochener Linie dargestellt.
Um nun bei Verwendung des Zwischenrahmens 4 den Zentrifugalstreuer 1 auch mit geringerer Bodenfreiheit
zur Herbst- und FrUhjahrsdUngung einsetzen zu können, sind am Zwischenrahmen 4, und zwar an
seinem oberen Einzelrahmen 5, die Kupplungsteile 9', 10' angebracht. Damit bei derartigem Einsatz der
untere Einzelrahmen 6 nicht auf den Boden aufschlagen kann, wird er nach dem Lösen je eines Bolzens
8 nach hinten geschwenkt oder nach Herausnahme aller vier Bolzen 8 abgenommen. Der Antrieb
des Streuorganes 14 erfolgt in diesem Falle direkt über die Eingangswelle 22 des Getriebes 21. Zur einfachen
Durchführung des hierfür erforderlichen Umsteckens des streuerseitig gelegenen Kreuzgclenkes29
der Gelenkwelle 15, und um die Anschaffung einer zusätzlichen Gelenkwellenhälfte einzusparen, ist in
der streuerseitig gelegenen Gelenkgabel 30 des Gelenkes 29 das Kupplungsstück 31 befestigt. Dieses
Kupplungsstück 31 besteht aus dem Zapfen 32, der
ίο in die Gelenkgabel 30 eingeschoben ist, dem Zwischenstück
33 und den Kupplungselementen in Form yon zwei Stiften 34. Bei der Kupplung der Gelenkwelle
15 mit der Eingangswelle 22 des Getriebes 21 wird das Zwischenstück 33 über die auf der Eingangswelle
22 angebrachte Buchse 35 geschoben, bis die Stifte 34 durch die im Kettenrad 19 befindlichen
Bohrungen 36 hindurchragen. Hiernach werden die hindurchragenden Enden der Stifte 34 mit Hilfe der
Federvorstecker 37 gesichert.
Die Kupplung der Gelenkwelle 15 mit der Welle des Lagers 16 erfolgt in der gleichen Weise. Statt
mit einem Kettenrad ist jedoch die Eingangsseite dieser Welle 23 mit der mit Bohrungen 37 versehenen
Scheibe 38 ausgestattet
Claims (4)
1. Zentrifugalstreuer zum Verteilen von Düngemitteln,
der unter Verwendung eines mit einem Umlenkgetriebe versehenen aufrechten Zwischenrahmens
an einem Schlepper in erhöhter Position anbaubar und von ihm über dieses Umlenkgetriebe
antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in an sich bekannter Weise am Zwischenrahmen (4) sowohl Dreipunktkupplungselemente
(9,10; 9', 10' und 3,3') auf seiner Vorder- und auf seiner Rückseite zum Ankuppeln
am Dreipunktgestänge (11,12) des Schleppers (13) und zum Ankuppeln des Düngerstreuers
(1) am Zwischenrahmen (4) als auch ein Getriebekörper (16 bis 18, 23,24) angeordnet
sind, der vorn über eine Gelenkwelle (15) mit der Zapfwelle des Schleppers und hinten mit der Eingangswelle
(22) ' des Düngerstreuers verbindbar ist, und daß zumindest ein Satz Kupplungselemente
(9,10) auf der Schlepperseite tiefer angeordnet ist als die Kupplungselemente (3, 3') auf
der Geräteseite.
2. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkgetriebe (20)
einen bekannten Ketten- oder Riementrieb aufweist, bei dem mehrere Antriebsräder (17, 24) mit
unterschiedlichen Durchmessern ausgebildet sind, deren Lager (16) in Achsrichtung verschiebbar
am Zwischenrahmen (4) angeordnet ist.
3. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (16) mit dem
Zwischenrahmen (4) über eine mit dem Lager (16) verschiebbare Schwinge (25) verbunden ist,
auf die ein Gewicht (28), eine Feder Öder eine Stellschraube einwirkt.
4. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenrahmen (4) aus
zwei Einzelrahmen (5,6) besteht, die in bekannter Weise lös- oder schwenkbar miteinander verbunden
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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