DE435307C - Eisenbahn-Triebwagen - Google Patents
Eisenbahn-TriebwagenInfo
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- DE435307C DE435307C DET30344D DET0030344D DE435307C DE 435307 C DE435307 C DE 435307C DE T30344 D DET30344 D DE T30344D DE T0030344 D DET0030344 D DE T0030344D DE 435307 C DE435307 C DE 435307C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C5/00—Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement Of Transmissions (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft zweiachsige Eisenbahn-Triebwagen mit Antrieb durch eine
Brennkraftmaschine unter Zwischenschaltung eines mehrstufigen Wechselgetriebes mittels
Kardanwelle. Diese Art des Antriebes mittels Brennkraftmaschine, welche dem Antrieb bei
Kraftfahrzeugen -nachgebildet ist, ist gemäß der Erfindung so ausgebildet und eingerichtet,
daß sie einen vollkommen ruhigen schleuderfreien Lauf des Wagens gewährleistet und
nebenher auch die Erschütterungen und das Gerassel der Brennkraftmaschine und der
Getriebe vom Wagenkasten völlig abgehalten werden. Schließlich gestattet die Einrichtung
leichten und bequemen Zugang zur Brennkraftmaschine und dem Getriebe zwecks Beaufsichtigung,
Untersuchung, Auswechselung oder Instandsetzung des Ganzen oder einzelner Teile.
Gemäß der Erfindung stützt sich zu dem Zwecke auf die als Lenkachse ausgebildete
angetriebene Radachse federnd ein mit ihr schwenkbarer Rahmen, der die Brennkraftmaschine
mit dem Wechselgetriebe und der Kardanwelle trägt und dessen freies Ende senkrecht und quer federnd beweglich am
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Wagenuntergestell derart befestigt ist, daß der belastete Rahmen zugleich als Rückstellvorrichtung
für die angetriebene Radachse dient und die Trägheit seiner Massen einseitige Stöße auf die angetriebene Achse
ausgleichen kann. So wird das Schleudern des Wagens auch während raschester Fahrt
durch Kurven hintangehalten, und nach Anheben des betreffenden Wagenkastenendes und
ίο Lösen des Rahmens vom Wagenuntergestell läßt der ganze Rahmen mit Motor und Getriebe
sich ausfahren, so daß alle Teile frei und bequem zugängig werden und gegebenenfalls
das Ganze durch eine neue Antriebsvorrichtung ersetzt werden kann, um ■ den
Wagen schnell wieder in Betrieb nehmen zu können.
Es sei bemerkt, daß man die Brennkraftmaschine selbst schon einerseits auf der angetriebenen
Achse federnd abgestützt und anderseits quer pendelnd am Wagenuntergestell aufgehängt
hat. Hier fehlt aber die Möglichkeit der Anbringung des für das Anfahren unerläßlichen
Wechselgetriebes und der die alias seitige Beweglichkeit zulassenden Kardanwelle.
Um ein Wechselgetriebe zwischen Motor und angetriebener Radachse einschalten zu können, hat man dann Motor und
Wechselgetriebe auf ein Paar Tragschienen gesetzt, die einerseits an dem Gehäuse des auf
der angetriebenen Achse sitzenden Wendegetriebes starr befestigt und nur an den freien
Enden quer pendelnd am Wagenuntergestell aufgehängt waren, so daß die für den ruhigen
Lauf 'der angetriebenen Lenkachse wichtige Abfederung der Antriebsvorrichtung auf ihr
fehlte und sie alle Stöße der Antriebsvorrichtung und die senkrechten Stöße von der
Fahrbahn unmittelbar aufnehmen muß. Erst durch die Vereinigung aller an sich bekannten Maßnahmen und Einrichtungen
gemäß der Erfindung wird der vollkommen ruhige Lauf der Lenkachse und damit des Wagens auch bei schnellster Fahrt durch
Kurven, Weichen und Kreuzungen erreicht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt. Abb. 1
zeigt eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht, während Abb. 3 einen Teilquerschnitt
darstellt, der die Aufhängung des Rahmens im Rahmenwerk des Wagens zeigt. Das Rahmenwerk oder Untergestell 1 des
Wagens, auf welchem der Wagenkasten ruht, , wird in üblicher Weise von den Rädern 2 getragen.
Auf der treibenden Radachse 3 sind Ϊ zwei besondere Lager 4 aufgehängt, die von |
den hülsen- oder gabelförmigen Enden 5 eines I Rahmens 6 umschlossen werden. Zwischen
den genannten Enden 5 und den Lagern 4 sind Federn 7 eingeschaltet. An dem anderen
Ende ist der Rahmen 6 mit dem Rahrnenwerke 1 durch federnde Pendelgehänge
(Abb. 3) verbunden, deren Druckfedern 8 Federbolzen 13 umgeben, die in Bügeln 14
längsverschiebbar sind, auf deren Querstücke 15 sie sich stützen, während an den
freien Enden der Federbolzen Muttern 16 die Widerlager bilden. Durch diese Verbindung
wird eine gewisse Querbeweglichkeit des Rahmens zum Rahmenwerke oder Untergestelle
und damit auch eine gewisse Beweglichkeit der Radachse 3 beim Durchfahren von Kurven
ermöglicht, wie dies bei den bekannten Lenkachsenanordnungen für Eisenbahnwagen der
Fall ist. Der die Brennkraftmaschine und das mehrstufige Wechselgetriebe 10 tragende Rahmen
6 dient dabei als Rückstellvorrichtung.
Das Wechselgetriebe ist durch die Kardanwelle 11 mit dem von der Antriebswelle 3 getragenen
Getriebe 12 verbunden. Alle Er-Schütterungen und alles Gerassel von der
Maschinerie werden somit von dem Rahmen 6 durch die Federn 7 und die federnden Pendelgehänge
8 nur in sehr geringem Maße auf die angetriebene Achse 3 und auf den Wagenkasten
übertragen. Durch die beschriebene Anordnung wird außerdem erreicht, daß die ganze Maschinerie in sehr einfacher Weise
von dem Wagenkasten gelöst werden kann, indem das eine Ende des letzteren angehoben, go
die angetriebene Achse gelöst und der Rahmen 6 von dem Untergestelle bzw. den Pendelgehängen
abgenommen wird, worauf der ganze Rahmen 6 mit der darauf befindlichen Maschinerie herausgezogen werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zweiachsiger Eisenbahn-Triebwagen mit Antrieb durch eine Brennkraftmaschine mittels Kardanwelle unter Zwischenschaltung eines mehrstufigen Wechselgetriebes, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf die als Lenkachse ausgebildete Radachse (3) ein mit ihr schwenkbarer Rahmen (6) federnd stützt, der die Brennkraftmaschine (9) mit dem Wechselgetriebe (10) und der Kardanwelle (11) trägt und dessen freies Ende senkrecht und quer federnd beweglich am Wagenuntergestell derart aufgehängt ist, daß der belastete Rahmen zugleich als Rückstellvorrichtung dient und die Trägheit seiner Massen einseitige Stöße auf die Antriebsachse ausgleichen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE435307X | 1924-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE435307C true DE435307C (de) | 1926-10-11 |
Family
ID=20309899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET30344D Expired DE435307C (de) | 1924-05-17 | 1925-05-13 | Eisenbahn-Triebwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE435307C (de) |
-
1925
- 1925-05-13 DE DET30344D patent/DE435307C/de not_active Expired
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