DE425113C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Zufuehrung des Materials fuer Pressen, Stanzen usw - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Zufuehrung des Materials fuer Pressen, Stanzen usw

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DE425113C DEST36385D DEST036385D DE425113C DE 425113 C DE425113 C DE 425113C DE ST36385 D DEST36385 D DE ST36385D DE ST036385 D DEST036385 D DE ST036385D DE 425113 C DE425113 C DE 425113C
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Description

DEUTSCHES REICH
■en dom
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV* 425113 KLASSE 7c GRUPPE 18
(St363% life)
Rudolf Stübgen in Erfurt.
Vorrichtung zur selbsttätigen Zuführung des Materials für Pressen, Stanzen usw. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1922 ab.
Eine selbsttätige Materialzuführungsvorrichtung, die den Pressen, Stanzen und ahnlichen Werkzeugmaschinen das Material selbsttätig derartig zuleitet, daß ohne Auswechseln irgendwelcher Teile der Bewegung«- Vorrichtung aufeinanderfolgende Reihen sowohl von untereinander gleichen als auch von abwechselnd verschiedenen Schnittzahlen hervorgebracht werden können, ist bekannt.
I Diese Vorrichtung stellte zwar gegenüber ' den früher bekannt gewordenen Materialzui führungsvorrichtungen insofern einen erhebj liehen Fortschritt dar, als sie die Umstellung ' der Maschine von der einen Arbeitsweise
(z. V>. Reihen mit untereinander gleichen ; Schnittzahlen) auf die andere Arbeitsart (Reihen mit abwechselnd η und n-i Schnitten, · Löchern, Drucken o. dgl.) in sehr kurzer
Zeit ermöglicht, indessen haftet ihr doch noch der Mangel an, daß nur gegeneinander versetzte Schnitt-, Loch- oder Druckreihen hervorgebracht werden können, so daß sie doch nicht in der Lage ist, unter allen Umständen eine vollkommene Ausnutzung des Materials zu gewährleisten.
Dieser Mangel wird nun durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigt,
ίο indem die neue Vorrichtung die. Möglichkeit bietet, außer den bereits erwähnten beiden Arbeiten, auf die sich die Leistung der soeben besprochenen, neuerdings bekannt gewordenen Zuführungsvorrichtung beschränkt, auch noch andere Arbeiten, nämlich aufeinanderfolgende, gegeneinander nicht versetzte-Reihen gleicher Schnittzahl und fernerhin auch eine Reihenfolge hervorzubringen, bei der z. B. auf zwei oder mehr nicht versetzte Reihen nunmehr mehrere gegeneinander versetzte Reihen von abwechselnd verschiedenen Schnittzahlen folgen. Erst durch diese mittels der vorliegenden Erfindung ermöglichte Vielfältigkeit der Arbeitsbilder ist eine Gewähr dafür geschaffen, daß das vorhandene Material, nämlich die Blechtafeln, unter allen Umständen, also unabhängig von den bekanntlich sehr häufig vorkommenden Abweichungen in den Abmessungen, eine vollständige Ausnutzung erfährt.
Das Wesentliche der Erfindung besteht nun darin, daß das den Vorschub um ganze und halbe Teilung und in zwei verschiedenen Richtungen vermittelnde Wendegetriebe unter den Einfluß von mehreren Schaltringen gestellt ist, die beim übergang von einer fertig gearbeiteten Reihe auf eine neue Schnitt-, Loch- oder Druckreihe schrittweise gedreht werden und nach Maßgabe der in ihnen vorgesehenen Einfallnuten, Lucken oder anderer Raststellen jeweils nur einem von mehreren Hebeln das Einrücken der zugehörigen Kupplung o. dgl. im Wendegetriebe gestatten, wobei die Drehung der mehreren Schaltringe gleichzeitig um das gteiche Maß erfolgt.
Die Schaltringe sind ihrerseits so eingerichtet, daß sie den bei der Hervorbringung von gegeneinander versetzten Schnittreihen am Ende jeder Reihe erforderlichen Vorschub um eine halbe Längsteilung in der einen oder anderen Richtung selbsttätig veranlassen oder diesen halben Längsvorschub —-bei Erzeugung von nicht versetzten Reihen — selbsttätig unterdrücken und fernerhin den Richtungswechsel und den Quervorschub bewirken bzw. verursachen.
Die mehreren Schaltringc können dabei zu einer Walze vereinigt sein, und die Walze kann ein für allemal fest auf einer geeigneten Welle aufgekeilt werden, in welchem Falle dann Blindringe und Sonderschaltringe vorgesehen und zwei von den mit der Schaltwalze zusammenarbeitenden Hebeln ver-': schiebbar augeordnet werden können. Andercrseits kann man aber auch die ganze Schaltwalze oder Teile von ihr verschiebbar anordnen.
: Die Zeichnung veranschaulicht den Erfin- : dungsgegenstand in einem Ausführungsbei-
spiel sowie mehrere mit der neuen Vorrich- : lung ausführbare Arbeiten.
Abb. ι stellt in einer Ausführungsmöglichkeit das gesamte Getriebe für die selbsttätige Materialzuführung- in einer Ansicht dar, während
Abb. 2 eine Draufsicht, teilweise geschnitten, zeigt.
Abb. 3 ist die Vorderansicht einer ebenfalls neuen Einzelheit für den Erfindungsgegenstand, und
Abb. 4 stellt die Schaltwalze in Abwick-■ lung dar, wobei jeder Schaltring um 900 ge-, dreht gezeichnet ist, um die in ihm vorgesehenen schaltenden Vertiefungen oder Einschnitte erkennen zu lassen.
Die Abb. 5, 6, 7 und 8 veranschaulichen verschiedene Arbeiten, die mittels des Erfindungsgegenstandes ausgeführt werden können. · ; Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ! ist ι eine Welle, die durch geeignete Mittel, z. B. ein Schaltrad nebst Klinke, von der Stößehvelle oder einer mit dieser gleich « schnell umlaufenden Zwischenwelle der Presse in schrittweise Drehung versetzt wird, wobei diese Teildrehungen jedesmal bei dem Aufwärtsgang des Stößels erfolgen. Die für die Größe des A^orschubs maßgebende, der jeweiligen Teilung entsprechende Größe der Teil- io< drehung der Welle 1 wird mittels einer auf der Stößehvelle oder der Zwischenwelle ange- , ordneten (nicht gezeichneten) Stellkurbel o. dgl. von Fall zu Fall eingestellt.
Auf der Welle 1 sind zwei Kegelräder 2 und 3 aufgekeilt, von denen das Kegelrad 2 den doppelten Durchmesser des Rades 3 aufweist. Kegelrad 2 steht in dauerndem Eingriff mit zwei kleineren, einander diametral gegenüberliegenden Kegelrädern 4 und 5, und in gleicher Weise greift Rad 3 in zwei Kegelräder 6 und 7 ein. Die vier Kegelräder 4, 5, 6 und 7 besitzen bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel, bei dem der Durchmesser des Kegelrades 3 gleich dem ihalben Durchmesser des Rades 2 ist, den gleichen Durchmesser. Sie befinden sich im übrigen drehbar, aber nicht verschiebbar auf einer zur Welle 1 senkrechten Welle 8, die den Vorschub des Transportschlittens der 1 Presse o. dgl. besorgt oder vermittelt. Jedes der Räder 4, 5, 6, 7 trägt einen Teil einer
zweckmäßig als Zahnkupplung ausgebildeten Kupplung, deren anderer Teil mittels Xut und Feder verschiebbar, aber undrehbar auf der Welle S angeordnet ist. Die Kupplungen für die Räder 4 und 5 sind mit 4a und 5(/, diejenigen für die Räder 6 und 7 mit 6a und 7„ bezeichnet.
Das Ein- und Ausrücken der Kupplungen erfolgt mittels unter Federwirkung stehender Hebel 9, 10, 11 und 12, die. bei dem gezeichneten Aüsführungsbeispiel als Winkelhebel ausgebildet sind und mit ihren den Kupplungen abgekehrten Armen ga, ioa, na, T2a unter dem Einfluß von Schaltringen 13, 14, (5 und 16 stehen.
Es wird nun jeweils diejenige der Kupplungen 4a, 5a, 6a, ja eingerückt, deren zugehöriger Hebel 9, 10, 11, 12 unter seinem Arm ga, ioa, na oder I2aeine Vertiefung oder einen Einschnitt des mit ihm zusammenarbeitenden Schaltringes 13, 14, 15 oder 16 bzw. des zugeteilten Sonderschaltringes vorfindet, wobei die Einrichtung natürlich so getroffen ist, daß immer nur ein Schaltring seinem zugehörigen Hebel eine Vertiefung darbietet, während die anderen Hebel auf Umfangsteilen ihrer Schaltringe ruhen und somit die zugehörigen Kupplungen ausgerückt gehalten werden.
Es ist nun ohne weiteres klar, daß die schrittweise Drehung der Welle 1 beim Einrücken einer der Kupplungen 4a oder 6a in der einen Richtung, beim Einrücken einer der gegenüberliegenden Kupplungen 5a oder 7a aber in entgegengesetztem Sinne auf die Vorschubwelle 8 übertragen wird und daß die Größe des Vorschubes bei Einrücken einer der Kupplungen 6a und 7a nur die Hälfte desjenigen Vorschubmaßes beträgt, um das die Welle 8 nach Einrücken einer der Kupplungen 4a und 5a gedreht wird. Es entsprechen also die beiden Kupplungen 4a, 5fl der »ganzen Teilung« und die Kupplungen δα) 7a der »halben Teilung«, welch letztere für den Vorschub bei jedem Reihen wechsel in Betracht kommt, sofern die aufeinanderfolgenden Reihen gegeneinander versetzt sein sollen (Abb. 5 und 6 sowie im unteren Teil der Abb. 8).
Die Festlegung des Transportschlittens in den Arbeitsstellungen, d. h. für die Ausführung jedes Schnittes, beim ATiedergang des ■ Stößels der Presse erfolgt nun nicht mehr — wie bislang — durch auswechselbare Teilschienen auf dem Tisch der Maschine, sondern auf eine neue und sehr vorteilhafte Weise mittels einer auf der Vorschubwelle 8 angeordneten Teilscheibe 17 und eines Schwinghebels 18, i8a, der unter die Einwirkung eines Nockens 19 gestellt ist, welch letzterer sich auf einer mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Stößelwelle der Presse umlaufenden Steuerwelle 20 befindet und den am Arm i8a angeordneten Arretier- und Kalibrier-; ritt 21 bei jedem Stößelniedergang in eine der Randausnehmungen 22, 22 der Teilscheibe 17 eingreifen läßt, um letztere und somit auch die Vorschubwelle 8 in der Arbeitsstellung festzuhalten, wodurch gleichzeitig der Transportschlitten festgelegt wird.
In der Mitte zwischen den je um eine Teilungseinheit voneinander entfernten Einschnitten 22, 22 sind übrigens noch entsprechende Einschnitte 22a, 22a vorgesehen, die also von den Einschnitten 22, 22 um eine halbe Teilung, -untereinander aber wieder um eine gauze Teilungseinheit entfernt sind und deren Zweck sich aus der weiteren Beschreibung des Erfindungsgegenstandes ergeben wird. Hierbei ist aber zu berücksichtigen, daß die Größe des Vorschubes selbst ausschließlich von der bereits erwähnten Stellkurbel auf der Stößelwelle oder der ebenfalls schon genannten Zwischenwelle geregelt wird.
Der Vorteil der auf der Vorschubwelle selbst angeordneten Teilscheibe 17 gegenüber den bislang ausschließlich verwendeten Teilschienen liegt darin, daß die Teilscheibe nicht in so vielen Fällen, wie die bekannten Teil- go schienen, ausgewechselt zu werden braucht und daß das Auswechseln der Teilscheiben wesentlich einfacher ist als die Auswechslung von Teilschienen, zu deren Festlegung jedesmal wenigstens zwei Schrauben angezogen werden müssen.
Um nun den beim Übergang auf eine neue Schnitt-, Loch- oder Druckreihe sich ändernden Vorschubverhältnissen mit Hilfe der die Kupplungen 4a, ζα, 6a, 7a beeinflussenden Schaltringe selbsttätig Rechnung zu tragen, d. h. um jeweilig beim Reihenwechsel eine andere Kupplung' selbsttätig einrücken zu lassen, ist die folgende Einrichtung getroffen :
Mit den zweckmäßig zu einer Walze W vereinigten mehreren Schaltringen 13, 14, 15, 16 ist ein Schaltrad 23 verbunden, in dessen Verzahnung eine Schaltklinke 24 eingreift, die sich bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel an einem Hebel 25 befindet. Der Hebel 25 reicht mit seinem anderen Arm
26 in den Wirkungsbereich eines auf der Steuerwelle 20 aufgekeilten Nockens o. dgl.
27 und steht im übrigen unter dem Einfluß einer Feder 28, eines Gegengewichtes oder eines sonstigen Mittels, das das Bestreben hat, die Schaltklinke 24 fin der Zeichnung) nach links zu bewegen. An dieser Bewegung werden Schaltklinke 24 und Hebel 25 aber durch einen am Hebel 25 angeordneten Stift oder sonstigen Vorsprung 2$α, der sich gegen
die ihm zugekehrte Seite der Teilscheibe xy stützt, gehindert, bis sich die Teilscheibe 17 so weit gedreht hat, daß eine der in ihr vorgesehenen Ausnehmungen 29, 29a gegenüber dem Stift 25a zu liegen kommt. Dies tritt -— entsprechend der Einstellung der Teilscheibe — ein, wenn der letzte Schnitt in der Reihe ausgeführt wird, genauer gesagt, . wenn die Tafel die zur Ausführung des letzten Schnittes in der Reihe dienende Stellung einnimmt.
Nunmehr kann der Hebel 35 aber die zu- { vor unmögliche Bewegung nach links (in der Zeichnung) ausführen, sobald der in ständiger Umdrehung befindliche Nocken 27 den Arm 26 des Hebels 25 freigibt, was bei Niedergang des Stößels der Fall ist, und die Schaltklinke 24 bewegt nun das Schaltrad 23 und damit auch die Schaltwalze W mit den ao Schaltringen 13, 14, 15, 16 um zunächst einen Zahn in der Pfeilrichtung (s. Abb. 1), wodurch derjenige Hebel ga oder io„, der zu- 1 vor in eine Vertiefung des zugehörigen 1 Schaltringes 13 oder 14 eingriff, ausgehoben j und damit die entsprechende Kupplung 4a ; oder5aausgerücktwird. Gleichzeitigdamitwird nun, sofern gegeneinander versetzte Reihen gearbeitet werden, eine Vertiefung eines anderen Schaltringes, und zwar eines der . beiden für »halbe Teilung« dienenden Schaltringe 15 und 16, unter den zugehörigen Hebelarm U0 bzw. i2a bewegt, so daß jetzt ; der betreffende Hebel durch Feder, Gegen- i gewicht, Eigengewicht o. dgl. einfällt und seine Kupplung 6„ bzw. 7a einrückt.
Da nun aber unmittelbar nach dem Hervorbringen des um eine halbe Teilung versetzten ersten Schnittes in der neuen Schnittreihe der Vorschub wieder auf »ganze Teilung« umgeschaltet werden muß, so sind die Ausnehmungen 29 und 29a in der Teilscheibe 17 derart bemessen, daß der Stift oder Vorsprung 25a am Hebel 25, nachdem er vor Ausführung des ersten Schnittes in der neuen Reihe durch den Nocken 27 aus der Ausnehmung 29 zurückgezogen worden war, bei der Weiterdrehung des Nockens 27 (Niedergang des Stößels für den ersten Schnitt) noch einmal in die Ausnehmung 29 eintreten und sonach eine nochmalige Weiterschaltung der Schaltwalze um einen zweiten Zahn des Schaltrades .23 ermöglichen kann. Hierdurch wird dann der zuvor in eine Vertiefung seines Schaltringes 15 oder 16 eingefallene ! Hebel 11 oder 12 ausgehoben, die zugehörige Kupplung 6a oder J11 gelöst und einer der beiden Hebel 9a oder io„ zum Eingriff in den zugehörigen Schaltring veranlaßt, was ein ·' Einrücken einer der beiden Kupplungen 4a bzw. 5a für »ganze Teilung« zur Folge hat. ■ ,Eine in das Schaltrad 23 eingreifende ' T Sperrklinke 30 verhindert dabei eine ent-J gogengesetzt zur Pfeilrichtung (Abb. 1) ge-
■ richtete Drehung der Schaltwalze.
Wie bereits weiter oben ausgeführt wurde,
■ *oll der Erftndungsgegenstand die den bekannten Materialzuführungsvorrichtungen anhaftenden Mangel beseitigen, welch letztere u. a. darin bestehen, daß vor dem Beginn der Verarbeitung einer neuen Tafel in sehr vielen Fällen der hauptsächlichste Steuerteil mit seinen Mechanismen von Hand in seine Anfangsstellung zurückgedreht werden muß. Zur Beseitigung dieses erheblichen Mangels sieht die Erfindung die Einrichtung vor, daß bei bzw. unmittelbar nach Ausführung des letzten Schnittes in der letzten Reihe der Tafel das Getriebe selbsttätig stillgesetzt wird, während die Maschine selbst weiterläuft, daß ferner sämtliche Schaltmittel selbsttätig aus den mit ihnen zusammenarbeitenden Schaltteilen aufgehoben oder unwirskam gemacht werden und nun ein ebenfalls selbsttätiges Zurückgehen der Schaltvorrichtung in ihre Anfangs- oder Nullstellung erfolgt.
Diese Einrichtung, die für den zuvor beschriebenen, ganz neuartigen Aufbau der Schaltvorrichtung maßgebend war, besteht nun bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem an der Schaltwalze verstellbaren Stift, einem Ausrückhebel für das Getriebe, einem oder mehreren Aushebemitteln für die Schalthebel und Klinken, einer Anschlagvorrichtung für die Nullstellung und einem die Schaltwalze selbsttätig zu- · rückdrehenden Mittel, beispielsweise einer Feder, einem Gegengewicht oder einer irgendwie mechanisch oder elektromechanisch betriebenen Windevorrichtung. Als einfachstes Mittel ist eine mit ihrem einen Ende in der Nabe der Schaltwalze, andererseits aber bei 31 an einem ortsfesten Teil der Maschine befestigte Spiralfeder 32 gezeichnet, die das Bestreben hat, die Schaltwalze W entgegengesetzt zu der in. Abb. 1 eingetragenen Pfeilrichtung zu drehen.
In der einen Stirnseite der Schaltwalze W sind im Kreise in gleichen Abständen voneinander mehrere Löcher 41 Ims 54-vorgesehen, na deren Anzahl der halben Anzahl der Zähne, des Schaltrades 23 gleich ist. Diese Löcher 41 bis 54 entsprechen somit — da bei jedem Reihenwechsel eine Schaltung um zwei Zähne des Schaltrades 23 vorgesehen ist — je einer Schnittreihe und dienen zur Aufnahmt.' eines Steckstiftes ^, der je nach Anzahl <k-r auf eine Tafel entfallenden Schnittreihcu in eines der Löcher 41 bis 54 hineingesteckt wird. Entspricht das mit 41 bezeichnete Loch der Anfangs- oder Nullstellung, die durch Auftrcffcn des an der Schaltwalze W angeord-
neten Vorsprunges 34 gegen den ortsfesten Anschlag 35 festgelegt ist, und sind in der Tafel acht Reihen von Schnitten, Löchern oder Drucken hervorzubringen, so - ist der Stift 33 in das mit 48 bezeichnete Loch zu stecken, damit er bei Ausführung des letzten Schnittes in der achten Reihe, bei dem alsdann selbsttätig eintretenden, nämlich bei entsprechender Stellung des Nockens 27 und der Ausnehmung 29 der Teilscheibe 17 durch Feder 28 und Klinke :'4 veranlaßteil Weiterschalten der Schaltwalze den Hebel 36 verdrängt und über die Zugstange 37 die Steuerwelle 20 bzw. das Getriebe ausrückt.
Gleichzeitig damit werden aber auch die sämtlichen auf die Kupplungen 4a, 5,,, 6a, 7a arbeitenden Hebel 9, 10, 11, 12 aus dem Bereich der Schaltringe ausgehoben bzw. in unwirksamer Stellung gehalten und ferner auch die Klinken 24 und 30 aus der Verzahnung des Schaltrades 23 zurückgezogen, 'was durch beliebige Mittel erfolgen kann, beispielsweise bei den Hebeln mittels an diesen angeordneter Schwänze 38 und einer entsprechenden Anzahl von Armen 39, die sich auf der Welle 2,6a des Ausrückhebels 36 befinden und deren Wirkung aus Abb. 1 der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist. Selbstverständlich können für das Ausheben der Kupplungshebel 9, το, ii, 12 und der Klinken 24 auch andere Mittel, z. B. elektromagnetische, verwendet werden.
Ist nun somit die Schaltwalze W freigegeben, so tritt die Feder o. dgl. 32 in Tätigkeit und dreht die Schaltwalze bis zum Auftreffen des Vorsprunges 34 gegen den Anschlag 35, also in die Nullstellung zurück, wodurch der angestrebte Vorteil erreicht ist, daß beim Einsetzen einer neuen Tafel ohne weiteres die. richtigen Verhältnisse gegeben sind, d. h. die Schaltung unter allen Umständen sogleich in der für das hervorzubringende Bild vorgeschriebenen Weise arbeitet.
Es sei noch erwähnt, daß der Quervorschub am Reihenende durch eine alsdann selbsttätig eingerückte Kupplung, vorteilhaft eine Reibungskupplung (nicht gezeichnet), erfolgt, wobei das selbsttätige Einrücken dieser Kupplung durch beliebige Mittel veranlaßt werden kann.
An Hand der Abwicklung der Schaltwalze (Abb. 4) und der Arbeitsbilder nach den Abb. 5 bis 8 sei nun die Wirkungsweise der neuen Schaltvorrichtung erklärt, wobei vorwegzuschicken ist, daß die im folgenden und in der Zeichnung benutzten Bezeichnungen »Vi Links« (V1 L)-und »x/i Rechts« (ViR) jeweils den Vorschub um »ganze Teilung«, die Bezeichnungen ^1J2 Links« (V2 L) und
X1I2 Rechts« (V2 R) aber den Vorschub um. »halbe Teilung« angeben. Hierbei beziehen sich die Richtungsangaben »Links« und »Rechts« auf die Bewegung der Tafel bzw. des Transportschlittens (nicht gezeichnet).
Es ist ferner noch zu erwähnen, daß in Abb. 4 von den weiter oben genannten Ausführungsmöglichkeiten für die Schaltvorrichtung diejenige veranschaulicht ist, bei der sich zwischen den normalen Schaltringen 13, 14, 15, 16 noch besondere Schaltringe und auch Blindringe befinden und bei der fernerhin die beiden Hebel 11, H0 und 12, I2a für »halben Vorschub« verschiebbar angeordnet sind, um das eine Mal mit ihren normalen Schaltringen 15 und 16, dann aber auch mit den Sonderschaltringen und den Blindringen, auf die später noch eingegangen werden wird, zusammenarbeiten zu können.
Der Anfang der Arbeit, also der erste Schnitt jn einer Tafel, ist in allen Abb. 5 bis 8 mit »A«. bezeichnet.
Die in Abb. 5 veranschaulichte Arbeitsweise kennzeichnet sich dadurch, daß gegeneinander um eine »halbe Teilung« versetzte Reihen mit gleich vielen Schnitten, Löchern oder Drucken hervorgebracht werden sollen. Alle Reihen weisen also dieselbe Anzahl von Schnitten o. dgl. auf. Die Vorschubverhältnisse liegen dabei so, daß am Ende der mit »7i L« gearbeiteten ersten Reihe außer dem Quervorschub eine Verschiebung der Tafel' um eine halbe Teilung, und zwar in der alten Richtung, also nach links, erfolgen muß. Es muß also dann »*/2 Links« geschaltet werden, um den mit C bezeichneten ersten Schnitt in der zweiten Reihe ausführen zu können. Alsdann erfolgt wieder Vorschub um »ganze Teilung«, aber entgegengesetzt zu der früheren Richtung, nämlich nunmehr nach »Rechts« bis zum letzten Schnitt D ioo der zweiten Reihe, worauf jetzt die Tafel noch um eine »halbe Teilung« nach »Rechts« verschoben werden muß, um nach Beendigung des Quervorschubes das erste Loch E in der dritten Reihe erzeugen zu können.
Für diese Arbeit (Abb. 5) sind nun die auf die Kupplungen 6a und ya für »halbe Teilung« wirkenden Hebel 11 und 12 mit ihren Armen Hn und I2ß auf die normalen Schaltringe 15 und 16 (s. Abb. 4) eingestellt. Die für »ganze Teilung« dienenden Hebel (für »Vi L« und X1J1 R«) stehen ein für allemal, gleichviel welche Arbeit zu verrichten ist, über ihren Schaltringen 13 und 14.
Beim Beginn der Arbeit, wenn sich also die Vorrichtung in der durch Anliegen des Vorsprunges 34 der Schaltwalze W gegen den ortsfesten Anschlag 35 gekennzeichneten Stellung (Anfangs- oder Nullstellung) befindet, liegt der am Hebelarm ga vorgesehene Stift in der Vertiefung J1 des Schaltringes 13, so daß also die zu Hebel 9 gehörende Kupp-
lung 4a, die den Vorschub um »ganze. Teilung« nach »Links« veranlaßt, eingerückt ist. Diese Stellung wird aufrechterhalten, bis die Tafel die zur Ausführung des Schnittes B dienende Stellung einnimmt, d. h. bis die Stelle B unter den Stößel der Presse bewegt wird.
Die Teilscheibe 17 wird während dieser Zeit bei jedem Vorschub um eine Entfernung 22—22 gedreht, bis sie bei Ankunft in der zur Ausführung des Schnittes B dienenden Stellung ihre Ausnehmung 29 dem am Hebel 25 vorgesehenen Vorsprung α darbietet. Beim Niedergang des Stößels in B wird dann der zu Hebel 25 gehörende Arm 26 von dem Nocken 27 freigegeben, so daß die Feder 28 nunmehr den Hebel 25 mit der Schaltklinke 24 (in Abb. 1) nach links zieht und damit die Drehung der Schaltwalze W um einen • Zahn des Schaltrades 23 bewirkt. Durch die Weiterdrehung des Nockens 27 legt sich die Schaltklinke 24, die zuerst (wie gezeichnet) hinter den Zahn S1 des Schaltrades griff, hinter den Zahn S2, und es ist ersichtlich, daß jetzt der Arm αα des Hebels 9 für ^j1 L« auf einem Umfangsteil des zugehörigen Schaltringes 13 zu liegen kommt, die Kupplung 4a also ausgerückt, dagegen der Arm 1 ia des Hebels 11 in die Vertiefung ^1 seines Schaltringes 15 eingefallen ist, wodurch die Kupplung 6a, die den Vorschub um »halbe Teilung nach links« (1J., L) veranläßt, eingerückt wurde.·
Während der Stößel aus Schnitt B nach oben geht, vollzieht sich nun der vorerwähnte ' Vorschub um »V, Links« von B nach C. !
Bei Ausführung des Schnittes C wird der Hebel 25 durch den Nocken 27 wieder für eine Bewegung nach links (in der Zeichnung) freigegeben, und da die in der Teilscheibe 17 vorgesehene Ausnehmung 29 infolge ihrer Länge sich auch jetzt noch gegenüber dem Vorsprung 2$a befindet, so wird Hebel 25 mit der Sperrklinke 24 nochmals nach links bewegt, was eine weitere Drehung der Schaltwalze wieder um einen Zahn (von nach cs) zur Folge hat. Dadurch wird Hebelarm ua aus tt ausgehoben, die Kupplung 6a ausgerückt, gleichzeitig aber die Vertiefung M1 des Schaltringes 14 unter den Arm io„ des Hebel 10 bewegt, so daß dieser die Kupplung 5a einrückt (s. Abb. 1), die für »ganze Teilung nach Rechts« dient.
Der Arretier- und Kalibrierstift 21 arbeitet nun seit Ankunft der Tafel in der zur Erzeugung von C dienenden Stellung mit. den in der Teilscheibe 17 vorgesehenen Einschnitten 22ff, die gegen die Einschnitte 22, 22 um eine halbe Teilung· versetzt liegen.
Es wird nun jetzt 91J1 Rechts« weitergearbeitet, bis bei der nunmehr entgegengesetzt zur ersten Drehrichtung erfolgenden Drehung der Teilscheibe 17 entweder die"Ausnehmung 29 oder aber — je nach Anzahl der in jeder Reihe zu erzeugenden Schnitte — die andere Ausnehmung 29,, in der Teilscheibe 17 dem Vorsprung 2S0 des Hebels 25 gegenüber zu liegen kommt, was der Fall ist, wenn die Tafel die zur Hervorbringung des Schnittes D dienende Stellung erreicht.
In der oben beschriebenen Weise findet jetzt beim Abwärtsgang des Stößels in D ein Schalten um einen Zahn (von sa nach st) statt, wodurch ioa aus Ji1 ausgehoben, die Kupplung 5a ausgerückt, Hebelarm I2a (für '/a R) zum Einfall in die Vertiefung V1 seines Schaltringes 16 veranlaßt und dadurch die für »halben Vorschub nach Rechts« dienende Kupplung 7a eingerückt wird.
Mit dem gleichzeitig erfolgenden Vorschub in der Querrichtung gelangt die Tafel nun in die zur Erzeugung von E dienende Stellung, und der Arretierstift 21 arbeitet wieder mit dem nächsten der Einschnitte 22, 22 der Teilscheibe 17 zusammen.
Während der Abwärtsbewegung des Stößels auf £ findet wieder ein Schalten der Schaltwalze um einen Zahn des Schaltrades, nämlich von s± nach 3-, statt, und dadurch wird I2a aus V1 ausgehoben, Kupplung 7a ausgerückt, Hebelarm 9a zum Einfallen in die Vertiefung S2 des Schaltringes 13 veranlaßt und somit wieder die für »4/i Links« dienende Kupplung 4a eingerückt, worauf sich das Spiel wiederholt, bis bei Ausführung des letzten Schnittes in der letzten Reihe der Tafel der Steckstift 33 in der Schaltwalze W (s. Abb. 1) gegen den Ausrückhebel 36 stößt und dadurch die selbsttätige Zurückdrehung der Schaltwalze in ihre Nullstellung veranlaßt, in der sich wieder Vorsprung 34 gegen Anschlag 35 legt.
Für die in Abb. 6 dargestellte Arbeitsweise, bei der also gegeneinander versetzte Reihen von abwechselnd η und n-i Schnitten, Löchern oder Drucken erzeugt werden sollen, ist zu berücksichtigen, daß der Vorschub um »halbe Teilung« immer nur nach »Rechts« erfolgt. Man hat also die Kupplung für »l/2 Links« totzulegen, d. h. ausgerückt zu halten, was durch verschiedene Mittel, bei- no spielsweise elektromagnetische Festlegung des Hebels 11, n„ in unwirksamer Stellung, durch Blockierung der Kupplung 6a in ausgerückter Stellung oder — wie bei der in Abb. 4 dargestellten . Ausführungsform — durch Einschalten eines Blindringes 55 und verschiebbare Anordnung des Hebels 11, na bewirkt werden kann. Bei der Ausführung nach Abb. 4 sind übrigens die beiden auf »'/o Links« und auf »x/„ Rechts« arbeitenden Hebeln, na und 12, I2fl gemeinsam verschiebbar und in mehreren verschiedenen Stel-
lungen' festzulegen. Wenn nun — wie dies für die Arbeit nach Abb. 6 erforderlich ist — der Hebelarm ι ia auf dem Blindring 55 ruht, so arbeitet der Hebelarm I2a des für »'/„ Rechts« dienenden Hebels 12 mit einem ebenfalls auf der Schaltwalze W vorgesehenen Sonderschaltring 56 zusammen (s. Stellung II in Abb. 4).
Die Arbeit vollzieht sich folgendermaßen:
Die erste Reihe von A bis B1 wird wie bei dem Bild nach Abb. 5 gearbeitet, d. h. Hebelarm ya für die »'/1 L«-Kupplung 4a greift mit seinem Taststift in die Vertiefung ^1 des Schaltringes 13, während die Hebelarme io„, na, I2a für die anderen Kupplungen 5a, 6a und 7a auf Umfangsteilen ihrer Schaltringe liegen und die zugehörigen Kupplungen ausgerückt halten. Trifft die Tafel alsdann in der zur Ausführung des Schnittes B1 dienenden Stellung ein, so befindet sich die in der Teilscheibe 17 vorgesehene Ausnehmung 29 gegenüber dem Vorsprung 25a am Hebel 25, und nunmehr findet beim Abwärtsgang des Stößels in B1 in oben beschriebener Weise das Schalten der Schaltwalze um einen Zahn (von S1 nach S2) statt, wodurch ga aus S1 ausgehoben, Kupplung 4a ausgerückt, Arm Ι2α zum Einfallen in die Vertiefung W1 des Sonderschaltringes 56 veranlaßt und somit die auf »'/2 Rechts« arbeitende Kupplung 7a eingerückt wird (Vorschub von B nach C1). Beim Niedergang des Stößels in C1 erfolgt nun dank der Anordnung und Abmessung der. in der Teilscheibe 17 vorgesehenen Ausnehmung 29 — es gelangen übrigens jetzt die Randeinschnitte 22fl, 22a der Teilscheibe zur Arbeit —-eine nochmalige Schaltung der Schaltwalze um einen weiteren Zahn, nämlich von z„ auf s3, wodurch Hebelarm I2fl aus W1 ausgehoben, Kupplung 7a gelöst, Hebelarm ioa zum Einfallen in die jetzt unter ihm liegende Vertiefung U1 des Schaltringes 14 veranlaßt und damit die für V1J1 Rechts« arbeitende Kupplung 5a eingerückt wird. Mit dieser Stellung wird die zweite Reihe von C1 bis D1 gearbeitet.
Mit der Ankunft der Tafel in derjenigen Stellung, in der D1 geschnitten wird, ist die in der Teilscheibe 17 Λ-orgesehene zweite Ausnehmung 29a gegenüber 25a angekommen, und es findet beim Abwärtsgang des Stößels in D1 wieder eine Schaltung um einen Zahn (von S3 nach sj statt, wodurch ioa aus Zi1 ausgehoben, die zugehörige Kupplung 5a gelöst, Hebelarm I2a aber wieder zum Einfallen — dieses Mal in die Vertiefung w„ des Sondcrschaltringes 56 — veranlaßt und damit wieder die Kupplung 7a für a1/» Rechts« eingerückt wird (Vorschub von D1 nach .E1).
In E1 wird um einen weiteren Zahn (von S1 auf 3S) geschaltet und dadurch Hebelarm I2ff aus ii'o ausgehoben, Hebelarm 9a aber nunmehr zum Einfallen in die nächste Vertiefung S2 seines Schaltringes veranlaßt und somit die Kupplung 4a für »7i Links« eingerückt.
Wie ersichtlich ist, kann bei der Arbeit nach Abb. 6 der Hebelarm na überhaupt nicht zur Arbeit gelangen, vielmehr tritt an allen denjenigen Punkten, an denen bei dem zuerst besprochenen Bild nach Abb. 5 die Kupplung für s1/, L« eingerückt wurde, nunmehr κ·1/» R« in Tätigkeit.
Das in Abb. 7 der Zeichnung veranschaulichte weitere Arbeitsbild zeigt Schnittreihen, die untereinander gleiche Schnittzahlen aufweisen, aber nicht gegeneinander versetzt sind. Es kommt also überhaupt kein Vorschub um »halbe Teilung« in Frage, wonach dann die beiden Kupplungen 6a und 7a wirkungslos zu machen sind, d. h. ausgerückt zu halten sind.
Zu diesem Zweck sind bei dem aus Abb. 4 ersichtlichen Ausführungsbeispiel im Hinblick auf die gemeinsame Verschiebbarkeit der Hebel 11, na und 12, i2a,zwei besondere Blindringe 57 und 58 vorgesehen, auf die sich die Hebelarme 1 ia und I2a legen, wenn die beiden Hebel .11 und 12 in. die Stellung III verschoben sind. Man könnte natürlieh die Hebel 11 und 12 auch einzeln verschiebbar einrichten und dann den .Blindring 57 fortfallen, den Hebelarm na also — wie bei der Arbeit nach Abb. 6 — auf dem Blindring 55 ruhen lassen. Die gezeichnete Verbindung zwischen den beiden Hebeln 11 und 12 wurde aber deshalb vorgeschlagen, um beim Einstellen der Maschine besondere Überlegungen seitens des Arbeiters zu erübrigen und auch der weiteren Arbeit, die beispielsweise in Abb. 8 veranschaulicht ist, Rechnung zu tragen, wie dies weiter unten ausgeführt werden wird.
Die Schaltung zur Arbeit nach Abb. 7 bedarf nach dem Gesagten wohl keiner besonderen Erklärung, sie ist vielmehr aus dem Verlauf des für Abb. 7 maßgebenden punktierten Linienzuges ( ) in Abb. 4
ohne Schwierigkeit zu erkennen.
Das Kennzeichen des Arbeitsbildes nach Abb. 8 der Zeichnung besteht darin, daß zur besseren Ausnutzung der Tafel oder wenn besondere Muster, z. B. für Heizkörperverkleidungen o. dgl., gearbeitet werden sollen, auf eine Anzahl nicht versetzter Reihen von gleich vielen Schnitten mehrere gegeneinander versetzte, d. h. gegeneinander um »halbe Teilung« verschobene Reihen von abwechselnd η und n-i Schnitten folgen. Zwischen den nicht versetzten Reihen darf also keine der beiden auf »halbe Teilung« arbeitenden Kupplungen eingerückt werden.
Zu diesem Zweck ist bei dem aus Abb. 4 ersichtlichen Ausführungsbeispiel noch ein weiterer Sonderschaltring (Blindring 59 mit einem oder mehreren, zweckmäßig leicht abnehmbaren Auflaufkeilen o. dgl. 60) vorgesehen und die bereits erwähnte Verbindung zwischen den beiden Hebeln 11 und 12 eingerichtet. Diese Verbindung ist übrigens derart getroffen, daß jeder der Hebelarme iia und I2„ in eine Vertiefung des zu ihm gehörenden Schaltringes einfallen kann, solange der andere der beiden Hebelarme auf einem Umfangsteil seines normalen Schaltringes oder auf einem gewöhnlichen Blindring ruht, während' ein Einfallen des einen Hebelarmes (z.B. na) in eine unter ihm liegende Vertiefung aber dann unmöglich ist, wenn der andere Hebelarm (z. B. I2a) auf einen der Auflaufkeile 60 gelangt oder sich auf diesem befindet.
Sind nun — wie bei dem in Abb. 8 dargestellten Bild — nur zwei unversetzte Reihen zu arbeiten, so sind die Kupplungen für »halbe Teilung« nur einmal beim Reihenwechsel unwirksam zu machen, und es bedarf also nur eines Auflaufkeils 60 für den Hebelarm I2a.
Hierbei sei noch erwähnt, daß dem bei Aufeinanderfolge nicht versetzter Reihen erforderlichen größeren Quervorschub um eine ganze ■ Teilung (i) gegenüber dem bei versetzten Reihen auftretenden kleineren Maß
I — · j/3) einfach durch eine entsprechende Ausbildung der (nicht gezeichneten) Teilscheibe für den Quervorschub und weiterhin dadurch Rechnung getragen ist, daß der. Quervorschub durch eine mit Überschuß arbeitende Reibungskupplung vermittelt wird.
Für die Arbeit nach Abb. 8 werden nun die beiden Hebel 11. H0 und 12, I2fl in die durch IV bezeichnete Stellung verschoben; wobei also Hebelarm na auf dem früher, nämlich bei der Arbeit nach Abb. 6, für Hebelarm I2a benutzten Sonderschaltring 56, Hebelarm I2a aber auf dem Sonderschaltring 59 liegt. ·
Die erste Schnittreihe von A bis B2 wird in der üblichen Weise hervorgebracht. Wenn die Tafel in der für die Ausführung des
Schnittes B„ dienenden Stellung angekommen ist, befindet sich die Ausnehmung 29 der Teilscheibe 17 gegenüber dem Vorsprung 25,, des Schalthebels 25, und es findet nun Schaltung der Schaltwalze um einen Zahn, von C1 auf a.,, statt, wodurch Hebelarm Qn aus S1 ausgehoben und Kupplung _|α ausgerückt wird, Hebelarm i2„ aber auf den Auflaufkeil 60 gelangt und dadurch das Einfallen von ι ifl in die Vertiefung tct des Schaltringes 56 verhindert. Es findet demgemäß beim Emporgehen des Stößels nach Erzeugung des Schnittes 5„ nur ein Quervdrschub statt, so daß in der richtigen Weise die Stelle C2 unter den Stößel gelangt. Beim Abwärtsgang des. Stößels in C2 wird die Schaltwalze von s2 auf s3 weitergedreht und somit Hebelarm ioa zum Einfallen in die Vertiefung M1 des Schaltringes 14 veranlaßt, was das Einrücken der Kupplung 5a für ^j1 R« zur Folge hat. In dieser Stellung wird nun die zweite Reihe gearbeitet, bis bei D2 eine Weiterschaltung der Schaltwalze von S3 auf £4 stattfindet, wodurch iofl aus M1 ausgehoben, Kupplung 5a ausgerückt und nunmehr der Hebelarm no zum Einfallen in die Vertiefung w„ des Schaltringes 56 veranlaßt wird, da I2O keinen weiteren Auflaufkeil auf dem Sonderschaltring 59 vorfindet, einfach »blind« läuft und sonach den Arm iifl nicht mehr am Einfallen hindem kann. Es erfolgt nun Einrücken der Kupplung 60 für ^1J1 Links« und somit bei dem normalen Quervorschub die Bewegung der Tafel in der Weise, daß ihre für den Schnitt E2 vorgesehene Stelle unter den Stößel gelangt. Beim Stößelniedergang in E2 wird die Schaltwalze von S1 auf 2- gedreht, Kupplung 6a ausgerückt und mit dem Einfallen des Hebelarmes 9a in die Vertiefung S2 des Schaltringes 13 die Kupplung 4a für A1Z1 L« eingerückt.
Der weitere Verlauf der Arbeit ergibt sich aus dem gestrichelten ( ) Linienzuge in Abb. 4.
Es sei noch erwähnt, daß man statt einer Verschiebung der Hebeln, nQ und ΐ2, Ι2α auch eine Verschiebung der alsdann entsprechend eingerichteten Schaltwalze oier eine Abschiebung einzelner Walzcnteile vorsehen und die Ausnehmungen 29, 29a in tier Teilscheibe 17 veränderlich gestalten od';r aber die Teilscheibe 17 gegen ihre Nabe verdrehbar und mittels Federstiftes in verschiedenen Stellungen festlegbar einrichten kann, um eine und dieselbe Teilscheibe für zahl- ioj reiche verschiedene Arbeiten verwenden zu können.
Wiederholt ist als besonderes Merkmal des Erfindungsgegenstandes hervorzuheben, daß die Maschine selbst beim Einspannen eines neuen Werkstückes nicht mehr — wie es bislang wegen der Notwendigkeit, verschiedene Teile auswechseln oder von Hand in ihre Anfangsstellung zurückdrehen zu müssen, stets erforderlich war — stillgesetzt zu werden braucht, vielmehr sogar beim Übergang auf andere Arbeitsverhälrnissc weiterlaufen kann.
Hinsichtlich der Teilscheibe 17 ist übrigens noch zu bemerken, daß sie nicht notwendigerweise auf der Vorschubwelle 8 selbst angeordnet zu sein braucht, sondern daß sie auch
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auf einer anderen Welle, die im gleichen Rhythmus wie dieVorschubwelle arbeitet, angebracht werden kann.
Man kann auch, um die bei jedem \'orschub in Bewegung zu versetzenden Massen möglichst gering zu halten, die Teilscheibe t>elbst feststehend anordnen, dagegen den Kalibrierstift 21 an einem schrittweise gedrehten Arm befestigen, der alsdann auf der Vorschubwellc 8 oder auf einer von dieser bc- \vegten Welle aufzukeilen ist, womit also Teilscheibe und Kalibrierstift 21, gegenüber dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel, nur ihre Plätze vertauschen \vürden. Der Kalibrierstift würde überdies durch geeignete Mittel wieder dem Einfluß der Steuerwelle unterstellt werden können.
An Stelle der weiter oben beschriebenen
und in der Zeichnung dargestellten Ausnehmungen 29, 2O.a im Körper der Scheibe 17 könnten auch auf der dem Schalthebel 25 zugekehrten Seite der Scheibe 17 eine oder zwei gegebenenfalls in ihrer Lage veränderliche Auf lauf flächen, Keilstücke 0. dgl. vorgesehen sein, die dann bei entsprechender Stellung des Nockens 27 ihrerseits mittelbar oder unmittelbar die Schaltbewegung des Hebels 25 bewirken, in welchem Falle die Feder 28 fortfallen würde.

Claims (12)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zur selbsttätigen Materialzuführung für Pressen, Stanzen, Loch-, Druck- und ähnliche Blechbearbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das den Vorschub um ganze und halbe Teilung und in zwei verschiedenen Richtungen vermittelnde Wendegetriebe unter den Einfluß von mehreren Schaltringen (13, 14, 15, 16) gestellt ist, die beim übergang von einer fertig gearbeiteten Reihe auf eine neue Loch-, Druck- oder Schnittreihe schrittweise gedreht Aver den und nach Maßgabe der in ihnen vorgesehenen Einfallnuten, Lucken o. dgl. jeAveils nur einem von mehreren Hebeln (9, 10, τι, 12) das Einrücken der zugehörigen Kupplung o. dgl. im Wendegetriebe gestatten, wobei die Drehung der mehreren Schaltringe gleichzeitig um das gleiche Maß erfolgen kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zAvei Kegelradpaare (4, 5 und 6, 7), die mit zwei ungleich großen, schrittweise AOn der Stößelwelle gedrehten Kegelrädern (2 und 3) des Wendegetriebes ständig im Eingriff stehen, nach Maßgabe der fortschreitenden Drehung und der Anord-· nung der Schaltringe (13, 14, 15, 16) mit einer den Vorschub des Transportschlittens der Maschine vermittelnden Welle (8) gekuppelt werden, wobei die Weiterschaltung der Schaltringe (13, 14, 15, 16) unter dem Einfluß einer auf der Vorschubwelle (8) selbst oder einer mit dieser drehenden Welle angeordneten Scheibe (17) erfolgt, die jeweils beim Reihenwechsel., nämlich kurz vor oder bei "' Ausführung des letzten Schnittes in der alten Reihe, einen zuvor gesperrten Schalthebel o. dgl. (25) freigibt, so daß dieser nunmehr die Drehung der Schaltringe bzw. der Schaltwalze (W) vor- -: nehmen kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (25) unter dem Einfluß eines auf der Steuerwelle (20) angeordneten Nockens r o. dgl. (27) steht und mit einem Vorsprung, Stift oder ähnlichen Mittel (25,,) gegen die eine Seite der Scheibe (17) anliegt, wobei die Scheibe (17) entweder eine bzw. zwei Ausnehmungen o. dgl. (29, 29a) °der auf ihrer dem Hebel (25) zugekehrten Fläche eine bzw. zwei gegebenenfalls in ihrer Lage veränderliche Auflaufflächen, Keile o. dgl. aufweist und wobei jeweils bei Ankunft der Tafel in -" der zur Ausführung des letzten Schnittes, Loches oder Druckes jeder Reihe dienenden Stellung die Ausnehmung (29) oder die entsprechende Auflauffläche bzw. die eine der beiden Ausnehmungen (29, 29J oder Auflaufflächen gegenüber dem· Vorsprung X2So) des Spalthebels (25) zu liegen kommt, um diesem nach seiner Freigabe durch den Nocken (27) beim ■ Abwärtsgang des Pressenstößels die das Schalten der Schaltwalze (W) veranlassende Schwingung zu gestatten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der in der Scheibe (17) vorgesehenen Ausnehmung oder Ausnehmungen (29, 29a) so bemessen ist, daß der am Schalthebel (25) angeordnete Vorsprung o. dgl. (25a) sowohl bei oder kurz vor Ausführung des no letzten Schnittes in der alten Reihe als · auch bei oder kurz vor Ausführung des ersten Schnittes in' der neuen Reihe- einfallen und somit ein zweimaliges Schalten der Schaltwalze veranlassen kann, um beim Übergang \'on der vorhergehenden Reihe auf die nächste gleichzeitig mit dem Ouervorschub entweder einen Längsvorschub um »halbe Teilung« zu vermitteln (Versetzte Reihen) oder einen Längsvorschub ganz zu unterdrücken (nicht versetzte Reihen), und in der neuen Reihe
    den nunmehr aber in entgegengesetzter i Richtung stattfindenden Längsvorschub um »ganze Teilung« wieder herzustellen, j
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, da- I durch gekennzeichnet, daß das Festlegen j und gleichzeitig das genaue Einstellen des | Transportschlittens in den Arbeitsstel- j lungen zur Ausführung der Schnitte, I Löcher oder Drucke durch eine auf der j Vorschubwelle (8) oder auf einer mit j diesen im gleichen Rhythmus bewegten ; Welle sitzende Teilscheibe erfolgt, die ihrerseits mit der vorerwähnten Sperr- ■ scheibe (17) für den Schalthebel (25) j identisch sein kann und mit Einfallnuten j bzw. Einschnitten (22, 22 bzw. 22a, 22a) j versehen ist, in die ein von einem Nocken -0. dgl. (19) der Steuerwelle (20) gesteuerter Arretier- oder Kalibrierstift (21) so vor Ausführung jedes Schnittes einfällt. •
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilscheibe (17) gegen ihre auf der Vorschubwelle (8) aufgekeilte Nabe \-erdrehbar und mittels Federstifts o. dgl. festlegbar angeordnet ist, wobei die Lage der Ausnehmung •oder Ausnehmungen (29, 29a) in der Scheibe (17) veränderlich sein kann, z. B. durch Schieber o. dgl.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilscheibe (17) feststehend und der Kalibrierstift (21) an einem auf der Vorschubwelle (8) oder auf einer von dieser bewegten Welle sitzenden Arm angeordnet ist, um die bei jedem Vorschub in Bewegung zu versetzenden Massen möglichst gering zu halten.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung verschiedener Arbeitsbilder außer den für Längsvorschub um »ganze Teilung.« dienenden Schaltringen (13 und 14) und den für »halbe Teilung« bestimmten nprmalen .Schaltringen (15 und 16) noch Sonderschaltringe und Blindringe auf der Schaltwalze (JT7) vorgesehen und die auf die Kupplungen (6a und 7a) für· »halbe Teilung« einwirkenden Hebel (11 und 12) über der Schaltwalze (W) so \*erschiebbar angeordnet sind, daß sie das eine Mal mit ihren normalen Schaltringen (15, 16), bei anderer Einstellung aber nach Wahl und Bedarf mit den Sonderschaltringen oder den Blindringen zusammenarbeiten können.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze (W) selbst oder Teile derselben während des Weiterlaufens der Maschine verschiebbar angeordnet sind, wobei dann die Hebel (11, 12) nicht verschiebbar angeordnet zu sein brauchen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schaltwalze ein verstellbarer Stift oder sonstiger Vorsprung (33) vorgesehen ist, der nach Maßgabe der in dem Werkstück hervorzubringenden Reihenzahl so eingestellt wird, daß er bei Ausführung des letzten Schnittes in der letzten Schnittreihe der Tafel gegen einen Hebel o. dgl. (36) stößt, der alsdann verdrängt wird und dadurch lediglich das Schaltgetriebe stillsetzt, während die Maschine weiterlauf en kann.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltwalze bzw. in dem mit dieser fest oder lösbar verbundenen Schaltrad (23), in das die am Hebel (25) vorgesehene Schaltklinke (24) eingreift, eine der halben Anzahl der Schaltradzähne entsprechende Zahl gleich weit voneinander entfernter Löcher (41 u. rlgde.) vorgesehen ist, in deren eines der Stift (33) eingesteckt wird.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i-, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Stillsetzen des Getriebes die auf die Kupplungen (4a, 5a, 6a, 7«) im Wendegetriebe arbeitenden Hebel (9, 10, 11, 12) selbsttätig von den Schaltringeu abgehoben oder in unwirksamer Stellung festgelegt und ferner auch die Schaltklinke (24) und eine auf die Schaltwalze (W) wirkende Sperrklinke (30) ausgehoben werden, worauf nunmehr eine Vorrichtung (Feder 32, Gegengewicht o. dgl.) selbsttätig die Schaltwalze bzw. die Gesamtheit der Schaltringe in die durch Anschlag (34, 35) festgelegte Anfangs- oder Nullstellung zurückdreht, so daß bei Beginn der Arbeit in der neu eingespannten Tafel ohne weiteres die richtigen Vorschubverhältnisse eingestellt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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