DE189463C - - Google Patents

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DE189463C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/06Making more than one part out of the same blank; Scrapless working
    • B21D28/08Zig-zag sequence working

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189463 -t KLASSE 7c. GRUPPE
ARTHUR WILZIN in CLICHY (Seine, Frankr.).
unter einem Werkzeug.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Vorrichtung zur Zuführung einer Metalltafel zu einem Werkzeug in rautenförmig angeordneten Punkten.
Die Vorrichtung besitzt einen Schlitten, auf welchem die Tafel befestigt wird und der längs einer zur Vorderseite der Maschine parallelen Führungsschiene beweglich ist, die selbst auf einer festen Führung in Richtung auf das Werkzeug bewegt werden kann. Die Bewegung wird erzeugt durch ein Getriebe, das derart eingerichtet ist, daß es dem Schlitten längs seiner Führungsschiene Bewegungen erteilt, deren Größe gleich dem gewünschten Abstande der Mittelpunkte der der Wirkung des Werkzeugs auszusetzenden Stellen der Tafel ist, und das es am Ende jedes Weges des Schlittens eine Vorwärtsbewegung der beweglichen Führungsschiene in Richtung auf das Werkzeug und die Umkehr der Bewegungsrichtung des Schlittens hervorruft. Die Schaltbewegung wird auf den Schlitten mittels einer Zahnstange übertragen, die an ihm mit einem solchen toten Gang angreift, daß bei jedem Richtungswechsel des Schlittens selbsttätig eine Zwischenstellung der Haltepunkte, gegenüber der Mitte der Zwischenräume zwischen den Haltepunkten des vorhergehenden Wegs erhalten wird. Zum Anhalten des Schlittens an den gewünschten Stellen ist mit dem Schlitten eine Zahnstange 3" verbunden, in welche am Ende jeder Vorschubbewegung ein Riegel eingreift, so daß der Wagen an der Weiterbewegung unter der Wirkung seiner Massenkräfte verhindert wird, wenn die Vorschuborgane plötzlich angehalten werden.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Schaltbewegung des Schlittens von einer hin und her gehenden Bewegung abgeleitet, während die Auslösung des Feststellriegels von einem besonderen Antriebe aus erfolgt.
Bei der vorliegenden Erfindung werden dagegen die Schaltbewegungen des Schlittens und die Auslösbewegungen des Riegels mittels der besonderen, im Patent-Anspruch näher angegebenen Mechanismen von einer und derselben stetig umlaufenden Welle abgeleitet. Dabei befinden sich die einzelnen Teile des Getriebes stets in Eingriff, so daß die Maschine mit völliger Sicherheit bei viel schnellerem Gange als die bekannten Maschinen arbeiten kann, vor denen sie zudem den Vorzug größerer Einfachheit besitzt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι ist ein Querschnitt nach der Linie A-A
der Fig. 2, Fig. 2 eine Oberansicht, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie B-R der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt die Einstellvorrichtung in der Draufsicht.
In Fig. 5 endlich ist eine weitere Ausführungsform der Zuführungsvorrichtung dargestellt.
An einem Schlitten α sind eine oder mehrere Zangen a1 angeordnet, in denen die dem Werkzeug zuzuführende Tafel befestigt wird. Dieser Schlitten α kann auf einer Führungsschiene b verschoben werden, die auf Schlitten c befestigt ist, welche längs der Prismenführungen d des Maschinengestells in Richtung auf das Werkzeug bewegt werden können.
Die unterbrochenen Vorschubbewegungen des Schlittens α und der Führungsschiene b werden durch die Kurbel e und das Rad f hervorgerufen.
Die Kurbel e ist auf der Antriebswelle e1 befestigt und das Rad / auf der Welle f1, die ihren Antrieb von der Welle e1 durch Vermittlung des Zahnrädergetriebes Ζ"2,/3,./4,/5 erhält. Die Kurbel e und das Rad f laufen daher ununterbrochen und mit unveränderlicher Geschwindigkeit um.
Die Kurbel e erteilt dem Schlitten α eine ununterbrochene Vorschubbewegung längs der Führung b durch folgende Vorrichtung.
Bei jedem Umlauf greift der Zapfen der Kurbel e in eine der radialen Nuten eines Sternrades g ein und veranlaßt dadurch eine Vierteldrehung des letzteren. Das Sternrad g, das lose.auf der Welle h sitzt, ist fest verbunden mit einem Kegelrad i, dessen Bewegung mittels des Kegelrades j auf das Kegelrad k übertragen wird, das gleichfalls lose auf der Welle h sitzt. Eine Kupplungsmuffe I, die auf der Welle h undrehbar geführt ist, ist zwischen den beiden Kegelrädern i und k angeordnet und kann mit dem einen oder anderen von ihnen in Eingriff gebracht werden, derart, daß das Sternrad g auf die Welle h eine Drehbewegung im einen oder anderen Sinne überträgt, je nachdem die Muffe I in Eingriff mit dem Zahnrad i oder mit dem Zahnrad k gebracht wird. Dieser Wechsel der Bewegungsrichtung, der sich am Ende jedes Weges des Schlittens α vollziehen soll, wird durch eine auf der Welle J1 befestigte Daumenscheibe m hervorgerufen. Diese Daumenscheibe wirkt auf einen Hebel n, der um eine am Maschinengestell gelagerte feste Achse n1 beweglich ist und dessen Ende die Kupplungshülse I mitnimmt. Die auf diese Weise der Welle h, sei es im Sinne der Drehung der Sternscheibe g, sei es im entgegengesetzten Sinne, . mitgeteilte Drehbewegung wird durch Vermittlung der Zahnräder h1, A2, h3, Ä4 auf eine Zwischenwelle 0 übertragen, auf der das in die Zahnstange q eingreifende Zahnrad p befestigt ist.
Die Zahnstange q kann in dem Schlitten a eine gewisse Längsverschiebung gleich der halben Größe einer normalen Einzelverschiebung erfahren, so daß bei jeder Bewegungsumkehr in der Wirkung der Zahnstange toter Gang entsteht, und der Schlitten erst während der zweiten Hälfte des der Zahnstange q erteilten Vorschubes mitgenommen wird. Anschlagschrauben q1, q2 ermöglichen eine Regelung der Länge des toten Ganges.
Die Zahnstange q könnte auch durch eine Schraubenmutter ersetzt werden, die wie jene sich am Schlitten α zwischen den Anschlägen q1, q2 verschieben könnte und durch die eine Schraubenspindel ginge, der von dem Sternrad g aus eine unterbrochene Drehbewegung bald in dem einen, bald in dem anderen Sinne erteilt würde.
Jeder Zweig des Sternrades g besitzt an seiner 80 j Stirnfläche eine Vertiefung; andererseits ist \
auf· der Antriebswelle e1 gegenüber dem Sternrad g ein kreisförmiger Daumen r derart befestigt, daß er in die Vertiefung des anliegenden Zweiges dieses Rades eingreift, sobald der Stift der Kurbel e die Nut des Rades g verlassen hat,. zum Zweck, das Zahnrädervorgelege zum Antrieb des Schlitten sa so länge vollständig festzulegen, bis die Kurbel e mit der nächsten Nut des Sternrades g in Eingriff kommt, um dem Schlitten α eine neue Vorschubbewegung zu erteilen.
Der Schlitten α trägt außerdem eine mit Kerben versehene Einstellstange s, in welche nach jeder Überführung des Schlittens α in eine neue Stellung ein Riegel t eingreift, der durch einen Hebel u bewegt wird, welcher seine Bewegung von einer auf der Welle e1 undrehbar geführten Kurvennutscheibe ν erhält. Selbstverständlich könnte auch die Einstellstange s am Maschinengestell fest und der Riegel t am
Schlitten gelagert sein. f
Der Riegel t kann unter der Wirkung einer Feder stehen, derart, daß er selbsttätig in die Einschnitte der Stange s eingreift, die sich nacheinander darbieten. Der Hebel w hat dann nur die Aufgabe, den Riegel in dem Augenblick auszuheben, in welchem der Schlitten vorgeschoben werden soll.
Die Führungsschiene ~b, auf welcher der 110 ν Schlitten α sich verschiebt, erhält selbst an jedem Wegende des letzteren, wie oben bereits gesagt, eine Verschiebung gleich dem Abstande zweier Schnittreihen.
Diese Bewegung wird ihr erteilt durch das Rad /, das auf einem Teil seines Umfangs Schraubenzähne f* besitzt, die bei jeder Umdrehung mit einem Schraubenrad w in Eingriff kommen und diesem eine Drehbewegung erteilen, deren Größe der Anzahl der Zähne f* entspricht. Am Ende dieser Drehbewegung greift der Umfang des Rades f in einen Ein-

Claims (1)

  1. schnitt w1 des Rades w ein, um dieses und damit die von ihm bewegte Führung b festzulegen. Das Rad w überträgt durch Vermittlung einer beliebigen Kupplung xs z. B. einer Klauenkupplung, die ihm mitgeteilte Bewegung auf eine Welle w%, die sich in zwei am Maschinengestell angeordneten Lagern dreht. Durch die. Kupplung χ ist es möglich, die Welle w2 von dem Zahnrad w zu lösen, wenn man die Schlitten c ίο und damit die Führung b in ihre Ausgangsstellung zurückführen will. Die Welle w2 trägt an· ihren Enden zwei Zahnräder y, die mit zwei Zahnstangen ζ in Eingriff stehen, welche an den die Führung b tragenden Schlitten c befestigt sind.
    Das Übersetzungsverhältnis der die Bewegung der Welle e1 auf die Welle f1 übertragenden Zahnräder ist derart zu wählen, daß die Zahnung /* in das Rad w eingreift, wenn der Schlitten α auf der Führung am Ende seiner Bahn b angelangt ist.
    Wenn die. Führung b selbst am Ende ihres Weges angelangt ist, so wird ihre Rückführung in die Ausgangsstellung durch ein Gegengewicht oder durch eine passende mechanische Vorrichtung bewirkt.
    Der tote Gang zwischen dem Schlitten α und seiner Mitnahmevorrichtung kann auch noch auf andere Weise erhalten werden. Dieser tote Gang kann beispielsweise in dem Antriebsmechanismus liegen.
    Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform einer solchen Einrichtung.
    Der Schlitten α trägt eine feste Zahnstange q, die mit einem auf der Welle 0 lose angeordneten Zahnrade p1 in Eingriff steht und einen Schlitz p2 besitzt, in den ein Stift p3 einer auf der Welle 0 befestigten Scheibe p eingreift.
    Die Welle 0 wird in gleicher Weise angetrieben, wie mit Bezug auf die Einrichtung nach Fig. 1 bis 4 erläutert wurde. Die abgewickelte Länge des Schlitzes p 2 ist derart bestimmt, daß bei jedem Richtungswechsel ein toter Gang von solcher Größe auftritt, daß der Schlitten α eine nur halb so große Vorschubbewegung erfährt.
    In jedem Falle muß die Zuführungsvorrichtung eine selbsttätige Einstellvorrichtung besitzen, die auf den Schlitten unter den oben erläuterten Bedingungen derart wirkt, daß trotz dem toten Gang und der Massenkraft der Bewegungsorgane (der Einfluß der Massenkraft wächst, mit der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine) die Haltepunkte des Schlittens bei jedem Teilvorschub und nach jeder Umkehr der Bewegung stets genau bestimmt sind.
    Die vorliegende Zuführungsvorrichtung kann bei allen Arten von Maschinen, bei Schneid-, Stanz-, Präg-, Druckmaschinen usw. angewendet werden.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ κ υ c η :
    Vorrichtung zum selbsttätigen absatzweisen Vorschub einer Metalltafel unter einem Werkzeug in rautenförmig angeordneten Punkten mit einem die Blechtafel haltenden Schlitten, der mittels einer mit einem bei jeder Bewegungsumkehr zur Wirkung kommenden toten Gang an ihm angreifenden Zahnstange bewegt wird, und welcher eine Einstellzahnstange trägt, in deren Lücken am Ende jeder Teilbewegung des Schlittens ein Riegel einfällt, dadurch gekennzeichnet, daß eine stetig umlaufende Welle (e1) einerseits den Schlitten (a) mittels einer Kurbel (e), eines Maltheserkreuzes (g), eines Zahnradvorgeleges mit selbsttätiger Umkehr der Bewegungsrichtung am Ende jedes Schlittenwegs,, und der bekannten, mit regelbarem toten Gang am ' Schlitten angreifenden Zahnstange (q) antreibt und anderseits den Feststellriegel (t) mittels eines Daumens (r) und . eines Hebels (u) bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155079B (de) * 1956-07-18 1963-10-03 Giuseppe Giusi Vorrichtung zum Ausschneiden von Ronden aus Blechtafeln oder Platten in Zickzackanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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