DE731529C - Typendrucktelegraphenempfaenger - Google Patents
TypendrucktelegraphenempfaengerInfo
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- DE731529C DE731529C DEC52775D DEC0052775D DE731529C DE 731529 C DE731529 C DE 731529C DE C52775 D DEC52775 D DE C52775D DE C0052775 D DEC0052775 D DE C0052775D DE 731529 C DE731529 C DE 731529C
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L17/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
- H04L17/16—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L17/26—Apparatus or circuits at the receiving end using aggregate motion translation
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Typendrucktelegraphenempfänger,
bei welchem ein Typenrad "fortschreitend während des Empfanges aufeinanderfolgender Zeichenelemente
eines Signals durch einen von einem Motor angetriebenen -Schaltmechanismus gedreht
wird und für jedes Zeichenelement unter Wirkung eines Auslösemechanismus eine Teildrehung
herbeigeführt wird. Man hat bei solchen Empfängern den Auslösemechanismus so ausgebildet, daß er eine alle Teildrehungen
steuernde Klinkeneinrichtung und eine Trommel mit je einem Zeichenelement zugeordneten
Reihen von verschieden langen Anschlagrippen, derenAnzahl sich in jederReihe
in fortschreitender Folge verdoppelt, aufweist und durch die aufeinanderfolgenden
Zeichenelemente betätigt wird.
Erfindungsgemäß soll die Klinke zwei Arme besitzen, die bei Hinundherbewegung
der Klinke mit der Schalttrommel in Eingriff kommen und dadurch die Teiidrehung steuern,
worauf eine Verschiebung der Klinke in der Richtung der Trommelachse und die Steuerung
der nächsten Teildrehung erfolgt.
Durch die Steuerung mit zwei Armen an der Klinke in Verbindung mit der besonderen
Ausführung der stufenweisen Steuerung nach der Erfindung ist, wie in der Beschreibung
näher dargelegt wird, ein Vorbeirotieren eines Zahnes auch bei verhältnismäßig langsamer Bewegung der Klinke unmöglich
gemacht. Es ist daher nicht nötig, die Klinke ruckartig zu verschieben; dadurch wird ein ruhigeres und gleichmäßiges Arbeiten
der Einrichtung gewährleistet.
Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Empfängers wird nachstehend an Hand
der Zeichnungen beschrieben. Die einzelnen Teile sind in allen Figuren mit den gleichen
Bezeichnungen versehen.
In Fig. ι ist mit il eine Telegrä'phensende-
einrichtung bezeichnet, die in bekannter Weise ausgebildet sein kann. Eine nähere
Beschreibung erübrigt sich, da diese Sendeeinrichtung nicht Gegenstand der Erfindung
ist.
Die Grundplatte 12 trägt senkrechte Platten 30 und 31 (Fig. ι und 2), in denen in entsprechenden
Lagern 32 die Empfangsdruckachsen 33 und 34 gelagert sind. Zwischen den Platten 30 und 31 ist auf der Grundplatte
12 ein Elektromotor 36 befestigt, auf dessen Rotorachse ein Schneckenrad 37 sitzt.
Dieses steht mit einem Rade 38 der Achse 33 und einem entsprechenden Rade 39 der Achse
34 in Eingriff. Die Achsen 33 und 34 werden dauernd vom Motor angetrieben. Die
Achse 33 treibt die Auswahl- und Steuernokken an, während die Achse 34 die Drehung"
des Typenrades bewirkt.
An der Platte 31 ist ein Wählmagnet 41
(Fig. ι und 3) befestigt, dessen Anker während jeder Impulsperiode durch Nockensteuerung
an den Magneten heranbewegt wird. Der Wählmagnet 41 besitzt einen Anker 42,
der einen Teil eines Winkelhebels 43 bildet, der im Punkte 44 gelagert ist. Am anderen
Ende des Winkelnebels 43 sitzt eine Xase 46, die einer Steuernocke 47 auf der Achse 33
folgt. Die Xocke 47 ist mit anderen Nocken zusammen zwischen den Scheiben 48 und 49
der Reibungskupplungen 51 und 52 (Fig. 2) angeordnet. Der Winkelhebel 43 wird durch
die Feder 53 im Uhrzeigersinne gedreht und hält damit die Nase 46 in Eingriff mit der
Nocke 47, wobei der Anker 42 vom Pol des Wählmagneten 41 abgezogen wird. Die Nokkenanordnung
zwischen den Kupplungsscheiben 48 und 49 umfaßt auch einen Stopparm
54, indessen Drehungsweg ein nicht dargestellter Stoppbügel liegt, dessen Bewegung durch
einen Stößel 56 (Fig. 1) gesteuert wird. Der Stößel 56 wird durch den Anker 42 so gesteuert,
daß der Stoppbügel eine Drehung des Stopparmes 54 verhindert, wenn der Anker 42 auf dem Pol des Magneten aufliegt. Wird
dagegen der Anker 42 vom Magneten abgezogen, so wird der Stopparm und die zugehörige
Nockenanordnung zur Drehung freigegeben. Dabei wird auch die Nocke 47 in Drehung versetzt, und, da diese Nockenscheibe
mit einer Mehrzahl von Vorsprüngen versehen ist, macht auch der Winkelhebel 43 jedesmal dann eine Schwenkbewegung im entgegengesetzten
Uhrzeigersinn, wenn die Nase 46 über einen Vorsprung der Nockenscheibe
gleitet, wobei der Anker 42 an den Pol des Magneten 41 angelegt wird. Ist in diesem
Augenblick der Wählmagnet 41 infolge der " Aufnahme eines Zeichenimpulses erregt, so
wird der Anker 42 festgehalten, und der Winkelhebel 43 kann sich nicht unter dem Einfluß
der Feder 53 im Uhrzeigersinne drehen, wenn ein Vorsprung der Nockenscheibe 47 an
der Nase 46 vorbeigegangen ist. Die Zahl der Vorsprünge der Nockenscheibe 47 entspricht
natürlich der Zahl der Impulse des Zeichens.
Die auf der Achse 33 angeordnete Nockenanordnung umfaßt auch eine Nockenscheibe
57 mit einer Mehrzahl von Vorsprüngen, gegen die ein Fortsatz 58 (Fig. 3) eines dreiarmigen
Hebels 59 stößt. Der Hebel 59 ist auf einer Buchse 60, die in einem Lagerbock 55 befestigt ist, drehbar gelagert. Der eine
Arm öi des dreiarmigen Hebels 59 ist gabelförmig ausgebildet, 62, und steht mit einer
Feder 63 in Verbindung, die bestrebt ist, den dreiarmigen Hebel 59 entgegengesetzt dem
Uhrzeigersinn zu drehen. Ein weiterer Arm 64 dieses Hebels ist an seinem einen Ende
66 rechtwinklig abgebogen und kommt mit einem hakenförmigen Fortsatz 65 eines Armes
des Wählhebels 43 in Eingriff. Wenn der dreiarmige Hebel 59 und der Winkelhebel 43
in ihren äußersten Stellungen nach Drehung im Uhrzeigersinn sich befinden, so wird der
Arm 64 durch den Fortsatz 65 festgehalten, und der Hebel 59 kann sich nicht entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn unter Wirkung der Feder 63 drehen, selbst wenn ein Fortsatz der Nockenscheibe 57 außer Eingriff mit der
Nase 58 kommt. Ist dagegen der Winkelhebel 43 in seiner äußersten Stellung nach Drehung
entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, so wird der Arm 64 freigegeben, und der dreiarmige
Hebel 59 kann sich entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, wenn eine Vertiefung der Nokkenscheibe
57 dem Fortsatz 5.8 gegenübersteht.
In der Buchse 60 und dem Arm 75 des Lagerbockes 55 ist eine Achse 67 gleitbar
und drehbar gelagert, die eine Klinke 68 trägt. Zwischen den Armen der Klinke befindet
sich ein senkrecht abgebogener Arm 69, der in das gabelförmige Ende 62 des dreiarmigen
Hebels 59 eingreift. Die Klinke 68 umgreift und steuert die Drehbewegung einer mit Rippen versehenen Trommel 71, die auf
einer Buchse 70 angeordnet und auf der Achse drehbar ist. Die Buchse 70 trägt einen
Arm 72, der in eine Nut der Scheibe 73 eines Reibungskupplungsmechanismus 74 auf der
Achse 34 eingreift. Die Scheibe 73 dreht die Buchse, 70 und die Trommel 71, sobald die
Klinke 68 eine solche Drehung gestattet. Mit der Buchse70 ist auf der Achse 34 ein Typenrad
76 fest verbunden, das an seinem äußeren Umfange die einzelnen zum Abdruck kommenden
Zeichen trägt.
Die Klinke 68 ist im Verhältnis zur Länge der mit Rippen versehenen Trommel 71 sehr
dünn und kommt während eines Umlaufes
des Empfängers mit verschiedenen Stellen ihrer Oberfläche in Eingriff. Die gleitbare
Lagerung der Achse 67 ermöglicht der Klinke, die Trommel von einem zum anderen Ende
während eines Auswählvorganges zu überstreichen. Diese Bewegung wird durch einen
im Punkte 78 (Fig. 2 und 4) am Apparatgehäuse drehbar gelagerten Hebel 77 bewirkt,
dessen eines Ende in eine Aussparung der Achse 6j eingreift. In der Mitte des Hebels
JJ ist eine Nase 79 (Fig. 4) vorgesehen, die mit einer Nockenscheibe 81 der auf der
Achse 33 angeordneten Nockenanordnung, in Eingriff kommt. Die Nockenscheibe 81 ist
seitlich angeordnet und trägt abwechselnd Erhöhungen und Vertiefungen. Der Hebel JJ
wird durch seine Nase 79 abwechselnd entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne gedreht,
und zwar, wie aus Fig. 4 ersichtlich, entgegen der Spannung der Feder 82, bis die Nase
79 an der höchsten Stelle der Nockenoberfläche anliegt, wodurch der äußerste Punkt
in der entgegengesetzten Uhrzeigerdrehung des Hebels JJ festgelegt ist, worauf hin die
Nase 79 abrutscht und die Feder 82 den Hebel JJ in die äußerste Stellung entsprechend
einer Drehung im Uhrzeigersinne einstellt. Durch diese hin und her gehende Bewegung
des Hebels JJ, die auf den Stift 6j übertragen wird, wird die Klinke 68 über die Trommel
71 hinweggeschoben in gleichem Maße, wie der Hebel JJ durch die Nocke 81 betätigt
wird, und wird dann plötzlich unter Wirkung der Feder 82 wieder in die Ruhestellung
zurückgebracht, wenn die Nase 79 von der höchsten Stelle der Nockenscheibe 81 abgleitet.
Wie oben beschrieben, liegt der Fortsatz 69 der Klinke 68 in dem gegabelten Ende 62
des Hebels 61, so daß alle Bewegungen des Hebels 59 während des Ablaufes eines Auswählvorganges
auf die Klinke 68 übertragen ,werden, während sie über die Auslösetrommel
71 hin wieggleitet.
Bei der besonderen im Ausführungsbeispiel dargestellten Ausführungsform wird ein
Fünf Zeichencode benutzt, der also 32 Auswählmöiglichkeiten ergibt. Es kann aber auch
jeder andere Zeichencode Verwendung finden. Beim Ausführungs.beispiel müssen daher
32 Stellungen des Typenrades ausgewählt werden. Die Trommel Ji, deren Weiterschaltung
durch die Klinke 68 gesteuert wird, ist daher mit 32 Rippen oder Zähnen verschiedener
Länge versehen entsprechend einer ganz " bestimmten Anordnung, die gleichmäßig am
Umfang der Trommel verteilt ist. Bei der besonderen Ausführungsform besitzt die Trommel
16 gleichmäßig verteilte Rippen auf ihrem Umfang und eine Abschlußplatte, die ebenfalls 16 gleichmäßig verteilte Zähne besitzt
und die mit "der Trommel so verbunden ist, daß jeweils ein Zahn zwischen 2 Rippen der
Trommel steht.
In Fig. 5 ist eine Abwicklung der Oberfläche der Trommel mit den darauf befindlichen
Rippen gezeigt, während Fig. 6 eine Ansicht der Abschlußplatte mit den 16 Zähnen
zeigt. Aus Fig. 5 ist zu ersehen, daß eine Rippe 84 sich über die ganze Trommel erstreckt
und daß auf dem halben Umfang eine Rippe 86 angeordnet ist, die kürzer als die Rippe 84 ist, und zwar etwa um so viel,
als die Rippen der Trommel die gezahnte Scheibe überdecken. Zwischen den Rippen 84
und 86 sind nach beiden Seiten Rippen 87 vorgesehen, die gegenüber der Rippe 86 um
den gleichen Betrag gekürzt sind wie die Rippe 86 gegenüber der Rippe 84. Zwischen
den Rippen 84 und 87 und zwischen der Rippe 86 und den Rippen 87 sind Rippen 88 vorgesehen; die wiederum kürzer als die Rippen
87 sind. Zwischen je zwei vorstehend genannten Rippen sind dann weitere Rippen 89 vorhanden, die wieder kürzer als die Rippen
88 sind. Die Zähne 91 der Scheibe 83 ihrerseits sind kürzer als die Rippen 89. Die
Auslösetrommel 71 umfaßt daher 1 Rippe 84,
ι Rippe 86, 2 Rippen 87, 4 Rippen 88, 8 Rippen 89 und 16Rippen 91, die jeweils immer
kürzer werden, im ganzen also 32 Rippen. Die Fortschaltung der Klinke 68 beim Überstreichen
der Trommel Ji geilt so vor sich, daß sie immer weiter nach der Seite geschaltet wird,
die die größere Zahl von Rippen besitzt. Wenn also die Klinke ausgelöst wird, wenn sie an der
ersten oder Nullschiene 84 vorbeigeht und in den dem ersten Zeichenintervall entsprechenden
Abschnitt gelangt, so kann sich die Trommel um eine halbe Umdrehung drehen, bevor
sie durch das Zusammenarbeiten von Klinke und Rippe 86 wieder angehalten wird. Dann
folgt eine Viertelumdrehung während des zweiten Zeichenintervalls durch Auslösung
mit Hilfe der Rippen 84 oder 86 und Arretierung durch die Rippe 87. Bei dem dritten
Zeichenintervall ergibt sich dann nur eine Achtelumdrehung, da die Arretierung nunmehr
durch die Rippen 88 erfolgt. Das vierte Zeichenintervall ermöglicht eine Sechzehntel- no
Umdrehung, da die Auslösung durch die Rippen 84, 86, 87 oder 88, die Arretierung durch
die Rippe 89 erfolgt. Schließlich erfolgt beim fünften und letzten Zeichenintervall nur noch
eine Zweiunddreißigstelumdrehung, da die Auslösung durch "eine der vorhergehenden ."
Rippen, die Arretierung durch eine Rippe 91 vorgenommen wird. Auf diese Weise kann
die Trommel 71 in jeder von 32 möglichen Stellungen arretiert werden, indem dieKlinke
68 weitergeschaltet oder an der Weiterschaltung gehindert wird, wenn sie entsprechend
den obengenannten Zeichenintervallen über die Trommel 71 hinweggieitet. Da das Typenrad
76 durch die Auslösetrommel gesteuert wird, kann es also in jede der 32 Auswähl-Stellungen
gebracht werden.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, trägt die Grundplatte 12 direkt unter dem Typenrad
76 und der Auswahl trommel 71 eine Platte 92, an der ein Streifenfortschaltmechanismus,
ein Streifenführungskanal, eine Druckplatte und eine Farbwalze befestigt sind. Der
Streifenführungskanal ist mit 93, die Streifenfortschaltrolle mit 94 bezeichnet. An einem
drehbar gelagerten Arm 97 ist eine Druckrolle 96 befestigt, die unter Federwirkung
entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne gedreht wird und den Streifen in Eingriff mit der
Fortschaltrolle 94 hält. Um ein Abrutschen des Streifens zu verhindern, ist die Rolle 94
ao mit Flanschen 98 versehen. Zur Fortschaltung der Rolle 94 dient ein Zahnrad 99 (Fig. 2
und 3), das durch eine Fortschaltklinke 101 betätigt wird. Wie in Fig. 3 dargestellt, ist
eine Druckplatte 102 am Ende eines Armes 103 befestigt, der im Punkte 104 drehbar gelagert
ist und durch eine Feder 106 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne gedreht wird.
Der Arm 103 hat ein abgebogenes Ende 107, das ausgerichtet über einem Zahnrad 108
steht. Das Zahnrad 108 wird durch eine Klinke 109 gedreht und betätigt dabei den
Fortsatz 107 des Armes 108, so daß die Druckplatte 102 den Streifen, auf dem die
Zeichen zum Abdruck kommen sollen, zum Zwecke eines Abdruckes gegen das Typenrad
drückt. Die Streifenfortschaltklinke 101 und die die Druckplatte betätigende Klinke
109 sind im Punkte in mit einem Hebel 112
drehbar verbunden, der im Punkte 113 drehbar
gelagert ist und dessen oberes Ende mit einer Nockenscheibe 114 zusammenarbeitet,
die zu der von der Achse 33 angetriebenen Nockenanordnung gehört. Wie aus Fig. 3
ersichtlich, ist der Abfall von der höchsten Stelle zur niedrigsten Stelle der Nocke 114
steil, so daß, wenn das obere Ende des Hebels. 112 von der höchsten Stelle abrutscht, der
Hebel plötzlich und ruckartig im Uhrzeigersinn gedreht wird und über die Klinke 109
und das Zahnrad 108 eine ruckartige Drehbewegung des Armes 103 im Uhrzeigersinn
bewirkt, wobei die Druckplatte 102 den Streifen gegen das Typenrad schlägt. Die Fortschaltung
des Streifens erfolgt kurz danach, da der Hebel 112 durch die Drehung der Nokkenscheibe
114 wieder entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird.
Beim Betrieb des Empfangsapparates wird
der Wählmagnet 41 in Abhängigkeit von den über die Telegraphenleitung einlaufenden
Zeichen erregt und aberregt. Der Anker 42 wird periodisch an die Polfläche durch Einwirkung
der Nockenscheibe 47 auf den Winkelhebel 43 heran- und wieder weggeführt. Ist
der Magnet erregt, während der Anker gerade an die Polfläche herangeführt ist, so wird
der Anker festgehalten, und der dreiarmige Hebel 59 wird außer Eingriff mit dem Hakenfortsatz
65 des Winkelhebels 43 gebracht. Die Nocke 57 ermöglicht eine Drehung des dreiarmigen Hebels 59 entgegengesetzt dem
Uhrzeigersinn, wodurch der rechte Auslösezahn der Klinke 68 außer Eingriff mit einer
Rippe der Trommel 71 gebracht wird und dieser eineDrehung ermöglicht, bis dieTrommel
durch Eingriff des linken Klinkenarmes mit einer Rippe wieder gesperrt wird. Die
Einstellung des Apparates in zeitlicher Beziehung ist derart, daß durch entsprechende
Einstellung der Nockenscheiben 47 und 57, wenn der Anker 42 nicht von dem Wählmagneten
41 festgehalten wird, der Winkelhebel 43 in seine äußerste Stellung zurückkehrt,
bevor die Nocke 57 den dreiarmigen Hebel 59 freigibt. Wird also ein Stromstoß empfangen und dadurch der Wählmagnet erregt,
so kann die Klinke 68 weiterschalten und die Auslösetrommel zur Drehung freigeben.
Wird dagegen während eines Zeitintervalls kein Strom empfangen, so wird der Anker 42 nicht festgehalten, und der dreiarmige
Hebel wird freigegeben und durch die Nase 65 wieder verriegelt, bevor die Nokkenscheibe
57 eine Bewegung des dreiarmigen Hebels ermöglicht.
Durch die Nockenscheibe 57 werden der dreiarmige Hebel 59 und die Auslöseklinke
68 in ihre äußersten Stellungen nach Drehung im Uhrzeigersinn zurückgestellt, nachdem sie
sich entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht «oo hatten. Während die Zeichenkombination
aus Zeichen- und Trennstromimpulsen, durch die jedes einzelne Zeichen dargestellt wird,
empfangen wird, wandert die Auslöseklinke 68 über die Auslösetrommel unter der Einwirkung
des Hebels yy bzw. der Nockenscheibe 81. Die Längsbewegung der Klinke
über die Trommel erfolgt intermittierend, und da die Klinke entsprechend der Aufnahme
von Zeichen- oder Trennstrom freigegeben und \'erriegelt wird, kommt auch die
Trommel zur Drehung oder bleibt fest stehen in Abhängigkeit von den empfangenen Zeichen,
bis die Klinke in Eingriff mit einem der Zähne der gezahnten Scheibe 91 oder
einer der Rippen zwischen den Zähnen in Eingriff kommt. Hiernach ist schließlich die
Auswahl beendet, der Hebel 112 wird betätigt und bewirkt über die Druckplatte 102
den Abdruck des ausgewählten Buchstabens auf dem Streifen. Daraufhin gibt die Nokkenscheibe
81 den Hebel 77 frei und ermög-
licht so über die Feder 82 eine Rückstellung der Klinke 68 in ihre Anfangsstellung. Hierdurch
wird die Auslösetrommel zur Drehung freigegeben und läuft in ihre Normal- oder Ruhestellung, bei der der rechte Auslösezahn
116 der Klinke 68 in Eingriff mit der Rippe 84 ist. Während des nächsten Betätigungsvorganges und insbesondere während die Auswahl
der Druckstellung des Typenrades durchgeführt wird, bewirkt der Hebel 112 eine
Drehung des Streifenfortschaltrades 99 und bringt nunmehr ein noch nicht bedrucktes
Streifenstück unter das Typenrad.
In der Fig. 8 sind die Zeitbeziehungen der einzelnen Nocken zueinander dargestellt. Mit
121 ist die Kurve der einzelnen Intervalle einer Start-Stopp-Zeichenkombination gezeigt,
die ein Startintervall, fünf Zeichenintervalle und ein Stoppintervall umfaßt. Die Zeichenimpulse
sind im allgemeinen von gleicher Länge und können als Trenn- bzw. Zeichenstromimpulse
in beliebiger Kombination übertragen werden.
Die zahnförmige Linie 47a stellt eine Abwicklung
der Nockenscheibe 47 dar und zeigt, daß diese Nockenscheibe einen Zahn für jedes Zeichenintervall und einen für das
Stoppintervall besitzt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß vorzugsweise, wie aus
Fig. 8 zu ersehen ist, die über die Zähne gleitende Nase 46 auf die Zahnspitze gerade
in der Mitte des Zeichenintervalles auftrifft und dann plötzlich herabfällt, falls der Wählmagnet
nicht erregt ist und der Anker dadurch angezogen bleibt.
Die Linie $γα zeigt die Nockenanordnung
der Auslösenockenscheibe 57. Diese Nockenscheibe hat fünf Aussparungen, entsprechend
den fünf Zeichenintervallen. Die Nockenscheibe 57 und die zugehörige Nase 58 sind
im Verhältnis zur Nockenscheibe 47 und der zugehörigen Nase 46 so angeordnet, daß die
Nase 58 innerhalb jedes Zeichenintervalles etwas später in die Lücke einfällt, als die
Nase 46 vom Zahn der Nockenscheibe 47 abgleitet. Diese Zeitdifferenz im Einfallen der
beiden Nasen hat den oben angegebenen Zweck, daß, wenn die Nase 46 von einem Zahn
herabfällt, weil der Magnet nicht erregt ist, der dreiarmige Hebel 59 und die Auslöseklinke
sich nicht entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn drehen können, wenn die Nase 58 in eine Lücke der Nockenscheibe 57 einfällt,
so daß der Arm 64 durch den Haken 65 verriegelt ist.
Die Linieii4a bezieht sich auf die Arbeitsweise
des Druck- und Streifenfortschaltnockens 114. Diese Nockenscheibe hat einen
einzigen Vorsprung, der einen sehr langsamen, fast über den ganzen Umfang der
Nockenscheibe verlaufenden Anstieg und einen steilen Abfall besitzt. Der Vorsprung
ist im Verhältnis zu den Nockenscheiben 47 und 57 so angeordnet, daß das Gegenstück einfallen
kann, kurz nachdem die Auslöseklinke 68 durch die Nockenscheibe 57 nach Drehung
im Uhrzeigersinn in die äußerste Stellung gebracht worden ist, nachdem sie durch den
dem fünften Impuls entsprechenden Zahn der Nockenscheibe 57 zur Umschaltung entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn freigegeben war. Die Linie 114a zeigt also graphisch, wie bereits
oben erwähnt, daß die Druckplatte ruckartig betätigt wird, kurz nachdem das Typenrad
in die Auswahlstellung gebracht ist, und daß der Streifen allmählich während der
nächsten Auswahlperiode der Auslösetrommel weiterbewegt wird.
Die Linie 8ia zeigt den Umfang der Nokkenscheibe
81, die die Bewegung der Auslöseklinke 68 über die Trommel 71 vom einen
Ende zum anderen bewirkt. Die Nockenscheibe 81 ist im Verhältnis zu den anderen
Nocken so angeordnet, daß sie ihre zugehörige Steuernase bereits bei Beginn des ersten Impulses betätigt. Die Nockenoberfläche
besteht aus abwechselnd ansteigenden und gradlinig verlaufenden Teilen, so daß
die Bewegung der Auslöseklinke immer zu Beginn eines Zeichenintervalles bewirkt wird, go
Die Auslöseklinke läuft also schrittweise über dieTrommel, wobei die Zahl der Schritte
der Zahl der Zeichenelemente entspricht, bis das Ende der Trommel erreicht ist. Durch
den am Ende der Nockenscheibe entsprechend der Kurve 8ia vorgesehenen Absatz wird die
Auslöseklinke 68 ruckartig in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht, in der sie bleibt, bis
eine neue Bewegung beim Empfang einer weiteren Zeichenkombination eingeleitet wird.
Die Verwendung abwechselnd ansteigender und gradlinig verlaufender Teile bei der
Nockenscheibe 81 ermöglicht es, die Längsbewegungder
Auslöseklinke über die Trommel den einzelnen Zeichenelementen genau zuzuordnen. Die einzelnen Zeitabschnitte,
während deren die Trommel rotiert, verkleinern sich mit dem Fortschreiten der innerhalb
einer Zeichenkombination empfangenen Zeichenimpulse. Der Grund hierfür liegt darin, daß, je weiter die Klinke sich dem
äußeren Ende der Auslösetrommel nähert, die Zahl der Rippen zunimmt und die Trommel
daher jeweils um kleinere Winkelbeträge gedreht wird. Die Zeitfestlegung der Längsbewegung
der Klinke im Verhältnis zur Schaltbewegung ist während der ersten drei oder
vier Impulse nicht sehr kritisch, und die Nokkenscheibe 81 kann daher so ausgebildet sein,
daß sie die Klinke während der ersten drei oder vier Zeichenintervalle kontinuierlich bewegt.
Wenn jedoch der die Auslöseklinke
betätigende, mit der Nockenscheibe zusammenarbeitende Fortsatz sich während des
fünften Zeiehenintervalls oder der folgenden Intervalle, wenn es sich um einen aus mehr
als fünf Zeichen bestehenden Zeichencode handelt, kontinuierlich bewegt, so kann
der Fall eintreten, daß die Klinke in ihrer Längsrichtung zur Trommel im falschen
Augenblick verschoben wird und dadurch ίο mit der falschen Rippe oder dein falschen
Zahn, die nunmehr eng beieinander stehen, in Eingriff kommt. Um diese Möglichkeit
auszuscheiden, wird der Hebel yj mit der Nase 79 durch die Nockenscheibe 8i während
jedes Zeitintervalls kurzzeitig in einer bestimmten Lage festgehalten.
Wie sich weiter aus Fig. 8 ergibt, wird die Auslöseklinke in ihre Ruhestellung durch
das Herabfallen der Nase 79 vom höchsten Punkt der Nockenscheibe 81 zurückgestellt,
kurz nachdem durch die Nockenscheibe 114 der Druckvorgang ausgelöst · wurde. Hierdurch
ist die Sicherheit gegeben, daß die Auslösetrommel 71 in ihrer Stellung während
des D ruck Vorganges festgehalten wird, so daß sich ein klarer, lesbarer Druck ergibt.
- Wie aus Fig. 7 ersichtlich, sind die beiden Arme der Auslöseklinke 68 nicht in der gleichen
Ebene angeordnet. Der obere oder linke Arm (Fig. 3) ist nach rückwärts ausgebogen
(Fig. 7), so daß der Auslösezahn 117 hinter dem Zahn 116 des anderen Armes steht, wobei
der Abstand zwischen beiden Zähnen etwa dem obenerwähnten Abstand zwischen der Länge zweier Rippen der Auslösetrommel
entspricht. Wird die Klinke entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht, um den rechten Auslösezahn 116 außer Eingriff mit
einer Rippe zu bringen und so die Trommel 71 zur Drehung freizugeben, so kommt anschließend
der linke Auslösezahn 117 in den Weg einer der nächstkürzeren Rippen und
hält die Trommel an, wenn diese Rippe gegen den Zahn stößt, selbst wenn die Klinke
nicht sofort weitergeschaltet wird, d. h. wenn die Nase der Fortschalteinrichtung auf einem
gradlinigen Teil der Nockenscheibe 81 aufliegt. Wurden dagegen die beiden Auslösezähne
in der gleichen Ebene angeordnet sein, so müßte die Klinke in dem Augenblick weitergeschaltet
werden, in dem die Auslösetrommel zur Drehung freigegeben wird, damit der linke Auslösezahn 117 in den Weg
der nächstkürzeren Rippe gelangt, bevor diese Rippe an dem Zahn vorbeirotiert.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 7 wird noch auf die Nockenscheibe 122 hingewiesen,
die mit der Trommel verbunden ist und mit ihr rotiert und mit einem Stift 123 zusammenarbeitet,
der auf dem linken Arm der Auslöseklinke 68 angeordnet ist. Diese Anordnung ermöglicht es, die Typenradachse,
das Typenrad und die Auswähltrommel mit geringerer Geschwindigkeit anzutreiben. Die
Drehung des Typenrades mit geringerer Geschwindigkeit ist jedoch wünschenswert, da
das Typenrad zum Zwecke des Abdruckes sehr häufig angehalten werden muß.
Die Nockenscheibe 122 und der Stift 123
arbeiten zusammen, um bei Beginn eines Betätigungsvorganges eine Einstellung zu vermeiden,
die sich durch Trägheitserscheinungen der Auslösetrommel und des Typenrades ergibt. Die Nase 124 der Nockenscheibe 122
liegt so weit von der Achse entfernt, daß sie mit dem Stift 123 in Eingriff kommen kann"
und den Zahn 117 außer Eingriff mit der Trommel "ι hält, so daß die Klinke 68 in
ihrer äußersten Stellung nach Drehung im Uhrzeigersinn auch dann festgehalten wird,
wenn sie andernfalls zur Drehung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn freigegeben würde.
1st der während des ersten Zeitintervalls empfangene Impuls ein Zeichenimpuls, so
dreht sich die Klinke 68 unter Einfluß der Feder 6^, entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn,
um den rechten Auslösezahn 116 außer Eingriff mit der Rippe 84 zu bringen und den
Zahn 117 in den Weg der nächsten Rippe zu stellen. Es ist auf Grund der Trägheit des
Typenrades und der Trommel möglich, daß eine Verzögerung dieser Teile gegenüber der
Antriebskraft der Reibungskupplung auftritt und daß die Trommel und das Typenrad im
Verhältnis zu den einlaufenden Zeichen zurückbleiben. Ein Zeichenimpuls innerhalb
des ersten Intervalles bestimmt, wie bereits oben auseinandergesetzt, eine Einstellung,
bei der ein Zeichen in der zweiten Hälfte des Typenrades zur Auswahl kommt, d.h. das
Typenrad muß entsprechend einem Zeichenimpuls im ersten Intervall um i8oJ rotieren,
und die Rippe 84 muß an dem linken Auslösezahn 117 vorbeigehen, da die Klinke 68
sveniger als den halben Umfang der Trommel
71 umfaßt.
Wird ein Zeichenimpuls während des zweiten Intervalles empfangen, so muß die Auslösetrommel
durch das Zusammenarbeiten des rechten Auslösezahnes 116 mit der Rippe
Sy in der zweiten Trommelhälfte angehalten
werden. Hat die Rippe 84 den linken Zahn 117 beim Empfang des Zeichenimpulses im
zweiten Intervall nicht passiert, so wird der Zahn 117 in den Weg der Rippe 84 gelangen
und die Trommel anhalten, bevor sie i8o° von ihrer Ausgangsstellung rotiert ist. Wird
die Auslöseklinke in ihre normale oder äußerste Stellung nach Drehung im Uhrzeigersinne
zurückgebracht, so wird der rechte Zahn 116 die Trommel durch Eingriff in die
Rippe 86 arretieren statt durch Zusammen-
arbeit mit der Rippe 87, die demgegenüber um 900 verschoben ist.
Während des Zeitabschnittes, in dem der Stift 123 über den Fortsatz 124 der Nockenscheibe
122 gleitet, kann die Klinke einem Zeichenimpuls nicht folgen, wird jedoch freigegeben,
sobald der Stift 123 von dem Fortsatz 124 abrutscht. Durch diese Anordnung
wird erreicht, daß der linke Auslösezahn 117 der Klinke 68 die Drehung der Auslösetrommel
um den vorgeschriebenen Winkelbetrag entsprechend den empfangenen Zeichen nicht
behindern kann. Die Nockenscheibe 122 und der Stift 123 stören die Auswahl der Ruheendstellung
der Trommel nicht, da in diesem Falle, selbst wenn der Fortsatz 124 mit dem
Stift 123 ausgerichtet ist, die Klinke 68 gegenüber der Auslösetrommel durch die Nokkenscheibe
81 so längs verschoben ist, daß der Stift 123 aus dem Weg der Nase 124
der Nockenscheibe 122 herausgeführt ist.
Die Einfärbung des Typenrades 76 wird mit Hilfe einer Farbrolle 126 bewirkt, die an
einem drehbaren Arm 127 sitzt und mit dem j
Umfang des Typenrades durch die Feder 128 in Eingriff gehalten wird. Wenn das Typenrad
rotiert, werden die einzelnen am Umfang angebrachten Typen nacheinander durch Abrollen auf der Farbwalze eingefärbt, so
daß anschließend ein sauberer Abdruck mit Hilfe der Druckplatte 102 erfolgen kann.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι. Typendrucktelegraphenempf anger, bei welchem ein Typenrad fortschreitend während des Empfanges aufeinanderfolgender Zeichenelemente eines Signals durch einen von einem Motor angetriebenen Schaltmechanismus gedreht wird und für jedes Zeichenelement unter Wirkung eines Auslösemechanismus eine Teildrehung herbeigeführt wird, wobei der Auslösemechanismus eine alle Teildrehungen steuernde Klinkeneinrichtung und eine Trommel mit je einem Zeichenelement zugeordneten Reihen von verschieden langen Anschlagrippen, deren Anzahl sich in jeder Reihe in fortschreitender Folge verdoppelt, aufweist und durch die aufeinanderfolgenden Zeichenelemente betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (68) zwei Arme besitzt, die bei Hinundherbewegung der Klinke mit der Schalttrommel (71) in Eingriff kommen und dadurch die Teildrehung steuern, worauf eine Verschiebung der Klinke in der Richtung der Trommelachse durch die Steuerung der nächsten Teildrehung erfolgt.
- 2.Typendrucktelegraphenempf anger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenanordnung (68) einen Auslösehebel (59) umfaßt, der gleichzeitig durch den Anker (42) des Empfangsmagneten und eine Nockenscheibe (57) gesteuert wird und seine Auswahlbewegung auf die Trommel (71) überträgt.
- 3 .Typendrucktelegraphenempf anger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenanordnung (68) gabelförmig ausgebildet ist und an den Enden Zähne (116, 117) trägt, die in der Längsrichtung der Trommel (71) gegeneinander versetzt sind.
- 4.Typendrucktelegraphenempf anger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn der Drehbewegung der Trommel (71) entsprechend dem ersten Auswahlelement eines empfangenen Zeichens eine Nockenscheibe (57) die Klinkenanordnung (68) außer Eingriff mit der Trommel hält, bis letztere sich um einen bestimmten Betrag gedreht hat.
- 5 .Typendrucktelegraphenempf anger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenanordnung .(68) in der Längsrichtung der Trommel (71) um eine Reihe von Schritten entsprechend den einzelnen Zeichenelementen weiterbewegt wird, in der einem Zeichenelement entsprechenden ausgewählten Stellung je- g0 doch während des größeren Teiles des Zeitintervalles in Ruhe verbleibt.o.Typendrucktelegraphenempfängernach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltbewegung des Papiers 9$ langsam während des größeren Teiles des zur Auswahl eines Zeichens benötigten Zeitabschnittes erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US201771XA | 1936-05-22 | 1936-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE731529C true DE731529C (de) | 1943-02-10 |
Family
ID=21797149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC52775D Expired DE731529C (de) | 1936-05-22 | 1937-04-30 | Typendrucktelegraphenempfaenger |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201771A (de) |
| DE (1) | DE731529C (de) |
| FR (1) | FR821586A (de) |
| GB (1) | GB475468A (de) |
-
1937
- 1937-03-25 GB GB8886/37A patent/GB475468A/en not_active Expired
- 1937-04-30 DE DEC52775D patent/DE731529C/de not_active Expired
- 1937-05-03 FR FR821586D patent/FR821586A/fr not_active Expired
- 1937-05-20 CH CH201771D patent/CH201771A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR821586A (fr) | 1937-12-08 |
| CH201771A (de) | 1938-12-15 |
| GB475468A (en) | 1937-11-19 |
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