DE385326C - Regelungsvorrichtung - Google Patents

Regelungsvorrichtung

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DE385326C
DE385326C DEC33075D DEC0033075D DE385326C DE 385326 C DE385326 C DE 385326C DE C33075 D DEC33075 D DE C33075D DE C0033075 D DEC0033075 D DE C0033075D DE 385326 C DE385326 C DE 385326C
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DE
Germany
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lever
spring
clutch
machine
ratchet
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DEC33075D
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CANNSTATTER DAMPF BACKOFEN FAB
CANNSTATTER MISCH und KNETMASC
WILHELM METZGER
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CANNSTATTER DAMPF BACKOFEN FAB
CANNSTATTER MISCH und KNETMASC
WILHELM METZGER
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G15/00Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause
    • G05G15/04Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause due to distance or angle travelled by a member

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Regelungsvorrichtung. Vorliegende Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung für solche Antriebe von Maschinen o. dgl., die einen bestimmten Weg, eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen o. dgl. zurückzulegen haben, um dann selbsttätig außer Betrieb und nach einer bestimmten, genau einstellbaren Zeit wieder in gleichem Sinne in Betrieb gesetzt zu werden. Eine Ausführungsart dieser Vorrichtung besteht darin, daß zwei auf gemeinschaftlicher Achse in entgegengesetzter Richtung sich drehende Klinkenräder mit zwei dazugehörigen Klinken verbunden sind, die durch zwei näher oder kürzer zueinander zu stellende Anschläge sich wechselseitig umsteuern, wobei tler die Klinken tragende, abwechselnd vorwärts und rückwärts sich bewegende Hebel an einer bestimmten Stelle durch entsprechende Vorrichtung und Gestänge die Antriebskupplung der Maschine einschaltet, wogegen diese Kupplung nach dem bestimmten zurückgelegten Weg der Maschine sich wieder von selbst ausschaltet.
  • Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar ist Abb. i ein -senkrechter Längsschnitt, Abb. 2 ein Querschnitt durch die Klinkenvorrichtung, Abb. 3 ein Querschnitt durch die Kupplungssteuerung, Abb, q. ein senkrechter Längsschnitt einer. anderen Ausführungsart, Abb. 5 ein Querschnitt durch die Klinkenvorrichtung dieser Ausführungsart, Abb. 6 ein Schnitt durch die Klinkenachsen derselben Ausführungsart.
  • Auf der Achse i, die im Gehäuse 2 gelagert ist, drehen sich lose die zwei Klinkenräder 3 und ¢ (Abb. i bis 3), die hier als Reibräder gedacht sind. Rad 3 ist mit einem Zahnrad 5 von großem Durchmesser verbunden, das durch das kleine Gegenrad 6 angetrieben wird; Rad q. dagegen ist mit dem Zahnrad 7 von kleinem Durchmesser verbunden, das mittels Zwischenrades 8 von dem großen Gegenrad g angetrieben wird. Die Räder 6 und g sind auf der gemeinsamen Achse 1o befestigt, die ebenfalls im Gestell 2 gelagert ist und durch Riemenscheibe ii angetrieben wird: Die zwei Klinkenräder 3 und q. werden demnach in entgegengesetzte Umdrehung gesetzt, Rad q. in schnellere, Rad 3 in langsamere Umdrehung.
  • Auf der Achse i dreht sich, ebenfalls lose, der Hebel 12, in welchem die Achse 1s gelagert ist, auf der rechts und links je eine Klinke 1q. und 15 befestigt ist, von denen die eine nach rechts, die andere nach links steht und Klinke 1q. in das Klinkenrad q., Klinke 15 dagegen in das Klinkenrad 3 eingreifen kann, beide in solcher Anordnung, daß die eine Klinke sich außer Eingriff befindet, wenn die andere in Eingriff mit dem ihr zugeordneten Klinkenrad steht. Auf der Achse 13 ist lose drehbar der Hebel 16 gelagert, der den mit Schneide 17 versehenen federnden Bolzen 18 trägt, welcher über die am Hebel 12 befestigte Gegenschneide ig springen kann. Der Hebel =6 besitzt außerdem einen Ansatz 2o, der mit geringem Spielraum zwischen den zwei an der Klinke 15 befestigten Mitnehmern 21 sich befindet, derart, daß der Hebel 16, abgesehen von einem geringen Freilauf, den Hub der Klinken 14 und 15 bzw. die Schwingung der Achse 13 mitmacht.
  • Im Gehäuse 2 ist der feste Anschlag 22 angebracht, gegen welchen der Hebel 16 beim Umschwenken nach der einen Richtung anstößt. Im Gehäuse 2 ist arißerdcm ein durch Zahnrad 23, Achse 24 und Handrad 25 dreh-und einstellbarer Ring 26 gelagert, der einen Anschlag 27 besitzt, gegen welchen der Hebel 16 beim Umschwenken nach der entgegengesetzten Richtung anstößt. Beim Anstoßen an einen der beiden Anschläge wi:-d der Hebel16 festgehalten, und dadurch, daß der Hebel i2 durch die in Eingriff befindliche Klinke weiterbewegt wird, springt die Schneide 17 des Bolzens 18 über die feste Gegenschneide ig am Hebel i2 hinweg. Hierauf stößt der Ansatz 2o an den Mitnehmer 21 und hebt die in Eingriff befindliche Klinke aus, worauf der Hebel 12 zum Stillstand kommt. Unter der Einwirkung des federnden Bolzens i8 auf die Schneide ig wird aber die Klinkenachse 13 in der gleichen Richtung weitergedreht, bis die entgegengesetzte Klinke zum Eingriff kommt, so daß der Hehel i2 nunmehr die entgegengesetzte Drehung macht. Das gleiche wiederholt sich beim nächsten Anschlag.
  • Im Gehäuse 2 ist des ferneren die Achse 28 gelagert, die an dem rinen Ende den Anschlaghebel 2g, am andern Ende den Augenhebel 30 trägt. Dieser ist durch die Stange 31 mit dein Hebel 32 zwangläufig verbunden; letzte- er ist wiederum mit seinem Drehpunkt 33 an dem Hebel 34 beweglich gelagert und steht unter der Einwirkung der Druckfeder 35. Der Hebel 34 hat bei 36 seinen Drehpunkt am Gehäuse 2 und steht unter der Einwirkung der Zugfeder 37, ferner betätigt er die Kupplung 38, die mittels der Zahnräder 39 und 4o die Achse i bzw. die absatzweise in Bewegung zu setzende Maschine antreibt. Auf dem Zahnrad 4o befindet sich der Ansatz 41, der eire kurze Auflauffläche für den Hebel 32 bildet.
  • Der Gang des Getriebes ist nun folgendermaßen: Wie aus der Abb. i ersichtlich, ist die Kupplung 38 ausgeschaltet, indem der Hebel 32 auf dem Ansatz 41 aufsteht. Der Hebel 12 bewegt sich in der Richtung des Pfeiles 42 (Abb. z) und drängt den Hebel 29 beiseite, worauf der Hebel 16 an den Anschlag 22 anstößt und mitsamt dem Hebel 12 sich wieder zurückbewegt.
  • Durch das Zurückdrängen des Hebels 29 wird mittels des Gestänges 28, 30, 31 der Hebel 32 derart bewegt, daß er von dem Ansatz 41 entgegen dem Druck der Feder 35 heruntergleitet, worauf der Hebel 34 dem Zug der Feder 37 folgt und die Kupplung 38 einschaltet. Das Rad 40 und weiterhin die betreffende Maschine wird nun in Gang gesetzt, wobei der Hebel 32 unter dem Druck der Feder 35 wieder in die Bewegungsbahn des Ansatzes 41 gedrängt wird. Nach vollendeter Umdrehurg des Rades 40 schiebt sich infolgedessen der Hebel 32 wieder auf den Ansatz 41 herauf, rückt die Kupplung 38 entgegen dem Zug der Feder 37 aus, und das Rad 4o bzw. die Maschine bleibt stehen. Je nachdem die Anschläge 22 und 27 näher oder weiter voneinander gestellt werden, wird der Hebel 29 nach längerer oder kürzerer Zeit wieder verdrängt und die Kupplung 38 von neuem wieder eingerückt.
  • Abb. 4 und 5 zeigen eine abweichende Art der Ausführung dieser Vorrichtung. Auch hier werden durch Riemscheibe ii, Achse io, Zahnräder 6 und g sowie Zwischenrad 8 die beiden Zahnräder 5 und 7 angetrieben. Zahnr;id 7 ist auch hier in gleicher Weise wie bei Abb. i bis 3 mit dem Klinkenrad 4. verbunden, doch ist das letztere hier als Zahnklinkenrad gedacht. In der Ebene des Klinkenrades 4 befindet sich das zweite, kleinere Klinkenrad 3, welches mit dem Zahnrad 5 fest verbunden ist. Beide Klinkenräder drehen sich daher auch hier in entgegengesetzter Richtung, das eine schneller wie das andere, Lose auf der Achse i.
  • Auf der letzteren bzw. auf der Büchse des Klinkenrades 3 ist auch hier lose drehbar der Hebel 12 angebracht, der hier aber zwei Achsen 42 und 43 trägt, auf welchem an einem Ende die beiden Klinken 14 und 15 befestigt sind, die in die Klinkenräder 3 und 4 eingreifen. Beide Klinken sind durch die Zahnsegmente 44 o. dgl. zwangläufig miteinander verbunden, derart, daß die eine außer Eingriff ist, wenn die andere in Eingriff steht.
  • In gleicher Weise wie in Abb. i bis 3 ist auch hier auf einer der beiden Achsen 42 oder 43 lose der Hebel 16 mit dem federnden Bolzen 18 angebracht, der mit seiner Schneide 17 über die Gegenschneide rg springt. Ebenso hat der Hebel 16 auch hier einen Ansatz 2o, der von beiden Mitnehmern 21 in gleicher Weise umschlossen wird. Die Mitnehmer 21 sind hier beispielsweise mit einer Nabe auf einer der Achsen 42 oder 43 befestigt.
  • Statt des festen Anschlags 22 und des beweglichen 27 in Abb. i bis 3 sind hier zwei bewegliche Anschläge 22, 27 vorgesehen; jeder ist an einem der beiden im Gehäuse :z drehbar gelagerten Ringe 45 und 46 befestigt. Beide Ringe werden auch hier durch das Sandrad 25, Achse 24 und Zahnrad 23 in entgegengesetzte Drehung versetzt, so daß hierdurch die zwei Anschläge 22 und 27 näher bzw. weiter voneinander eingestellt werden. Im übrigen ist die Zusammensetzung und das Arbeiten der ganzen Vorrichtung das gleiche wie in Abb. i bis 3.
  • Die Anschlagringe 45, 46 können nach Bedarf auch mit Zahlen o. dgl. Angaben versehen werden, auf welchen die Dauer von einer Ingangsetzung der Maschine zur andern oder sonst Gewünschtes abzulesen ist.
  • Statt der Klauenkupplung könnte auch eine Reibungskupplung oder ähnliches verwendet werden, ebenso könnte die Anordnung des Ganzen die Einzelheiten des Antriebes und der Gestänge auf verschiedenerlei andere Art ausgeführt, z. B. für elektromagnetische Umschaltung eingerichtet werden. Ebenso könnten an dem Zahnrad 4o auch zwei oder mehr Ansätze 41 angebracht sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelungsvorrichtung für den Antrieb von Maschinen o. dgl., deren Gehwerk einen bestimmten Weg bzw. eine bestimmte Zahl von Umdrehungen zurückzulegen hat, um dann stillgesetzt und nach einer bestimmten veränderlichen Zeit wieder im gleichen Sinne in Gang gesetzt zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Maschine mit einer Kupplung o. dgl. versehen ist, die durch den Antrieb selbst ausgeschaltet wird, wogegen die Einschaltung der Kupplung nach einer bestimmten einstellbaren Zeit durch eine besondere Regelungsvorrichtung erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einer Achse (i) schwenkbarer Hebel (12) mit zwei auf einer gemeinsamen Achse (13) befestigten Klinken (14, 15, Abb. i und 2) versehen ist, die entgegengesetzte Richtung haben und in, zwei ununterbrochen in entgegengesetzter Richtung auf der gleichen Achse (i) sich drehende Klinken- bzw. Keilräder (3, 4) derart eingreifen, daß, wenn die eine Klinke in ihr Klinken- bzw. Keilrad eingreift, die andere außer Eingriff ist, wobei zwei Anschläge (22, 27) vorgesehen sind, an welche die starr miteinander verbundenen Klinken mit einem entsprechenden Ansatz (16) am Hubende anstoßen, um sich hierbei wechselseitig umzusteuern.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, bei welcher der hebelartig ausgebildete Ansatz (16) mit geringem Spielraum lose drehbar ist und mit einem schneidenartig ausgebildeten, unter Federdruck stehenden Bolzen (18) der mit entsprechend ausgebildeten Feder versehen ist, dem eine an einem Hebel (12) angeordnete Schneide (19) gegenübersteht, über die der Bolzen (r8) bzw. die entsprechende Feder mit ihrer Schneide jedesmal beim Anschlagen des Hebels (16) an die Anschläge (22, 27) zuerst hinwegspringt, um dann die eine Klinke auszulösen und die andere einzuschalten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, bei welcher die Klinken (14, 15) in gleicher Ebene liegen und auf zwei verschiedenen Achsen (4z, 43) befestigt, aber durch Zahnsegment (44) o. dgl zwangläufig mitein andLr verbunden sind, die eine Klinke (14) in ein äußeres Sperrad (4), die andere Klinke (15) in ein inneres Sperrad . (3) eingreifend (entsprechend Abb. 4 und 5).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, bei welcher der Anschlag (27, Abb. 2) an einem dreh- und einstellbaren Ring (26) befestigt ist, der nach Bedarf mit entsprechenden Zeit- oder sonstigen Bezeichnungen versehen werden kann.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, bei welcher beide Anschlägej22, 27, Abb. 5) an getrennten, entgegengesetzt einstellbaren Ringen (45, 46) .befestigt sind, von denen einer oder aber beide mit entsprechenden Bezeichnungen versehen werden können.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, bei welcher das eine Klinken- bzw. Sperrrad (4) eine große Geschwindigkeit hat zum Zweck der Einstellung - in weitesten Grenzen. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, bei welcher der Hebel (2g) durch einen entsprechenden Ansatz des sich vorbeibewegenden Hebels (12) verdrängt wird und hierbei mittels Gestänges (a8, 30, 31) einen am Hebel (34) drehbar gelagerten Hebel (32) entgegen der Wirkung einer Feder (35) von- einem (am Zahnrad (40) oder einem sonstigen Teil der Maschine angebrachten) Ansatz bzw. Gleitbahn (41) herunterschiebt, wobei der Hebel (34) unter der Einwirkung der Feder (37) die Kupplung (38) einschaltet und der Hebel (32) unter der Einwirkung der Feder (35) beim Gang der Maschine wieder in die Bewegungsbahn des Ansatzes (41) gedrängt wird und schließlich auf diesen Ansatz wieder aufsteigt, hierbei die Kupplung (38) ausrückend bzw. die Maschine stillsetzend.
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