DE530003C - Selbsttaetige Steuerungseinrichtung, insbesondere fuer Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl. - Google Patents

Selbsttaetige Steuerungseinrichtung, insbesondere fuer Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl.

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DE530003C
DE530003C DES84869D DES0084869D DE530003C DE 530003 C DE530003 C DE 530003C DE S84869 D DES84869 D DE S84869D DE S0084869 D DES0084869 D DE S0084869D DE 530003 C DE530003 C DE 530003C
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DE
Germany
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gear
control device
shaft
lever
groove
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Expired
Application number
DES84869D
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English (en)
Inventor
Paul Mansel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Description

  • Selbsttätige Steuerungseinrichtung, insbesondere für Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl. Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätigeSteuerungseinrichtung, insbesondere für Auswertungsvorrichtungen, bei denen auf Karten oder Papierstreifen durch Lochsymbole o. dgl. dargestellte Werte auf Rechen-, Sortier- oder Tabellierwerke einwirken. Bei derartigen Einrichtungen ist es bekannt, durch jedes Lochsymbol die Erregung eines Elektromagneten zu veranlassen, der dann mit seinem auf Antriebs- oder Sperrgestänge einwirkenden Anker die Bewegung von Hebel- oder Differentialräderwerken als Einstellmittel für das Rechen-, Sortier- oder Registrierwerk durchführt. Dabei müssen jedoch die Elektromagnete als Antriebsmittel der Zwischenschaltwerke und der einzustellenden Werte verhältnismäßig stark ausgebildet werden.
  • Außerdem bereitet die wirtschaftliche Herstellung der Hebelwerke mit ihren zahlreichen, unter sich verschiedenen Teilen gewisse Schwierigkeiten und verursacht, ebenso wie die mit Innen- und Außenzahnrädern ausgerüsteten Differentialräderwerke, beträchtlichen Kostenaufwand.
  • Bei Rechenmaschinen sind selbsttätige Steuerungsvorrichtungen bekannt, bei denen auf Karten oder Papierstreifen durch Lochsymbole o. dgl. aufgetragene Werte mit Hilfe von hinsichtlich ihrer Zähnezahl abgestuften Zahnrädern gleichen Durchmessers auf Rechen-, Sortier- oder Tabellierwerkie übertragen werden. Die Zähne der je einem bestimmten Teilwert des zu übertragenden Gesamtwertes zugeordneten übertragungszahnräder, welche bei einer Übertragung einzeln oder zu mehreren gleichzeitig eingeschaltet werden, sind hinsichtlich des Zahneingriffs derart versetzt zueinander angeordnet, daß immer nur ein Zahnrad die Bewegungsübertragung vermittelt. Bei derartigen Einrichtungen ist es nachteilig, daß das Einschalten der Übertragungszahnräder nur so lange erfolgt, als die hierfür vorgesehenen Tasten gedrückt bzw. gesperrt sind.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß jedes der Übertragungszahnräder in einer bestimmten Ruhestellung gesperrt wird. Vorteilhaft erfolgt diese Sperrung durch eine in eine Nut des Zahnrades einfallende Nase des die Kupplung des Zahnrades mit der Antriebswelle unter Wirkung eines Elektromagneten einrückenden Steuerhebels, wobei die Nase des von der Einschaltvorrichtung in die Freigabestellung bewegten Hebels nur nach einer vollständigen Umdrehung des Übertragungszahnrades in die Nut eingreifen und die Kupplung in an sich bekannter Weise nur in der Ruhestellung gelöst werden kann. In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Es zeigen-Abb. i schematisch eine .Steuerungseinrichtung mit vier Elektromagnet- und Hebelsystemen in Ansicht und Abb. 2 bis 5 Einzelheiten dieser Steuerungseinrichtungen.
  • i ist das Gestell einer Rechen-, Sortier-oder Tabelliermaschine, in dem eine Welle 2 gelagert ist. Auf dieser Welle 2 sind vier Kupplungskörper 3 mit Außenverzahnung q. und Kupplungsverzahnung 5 drehbeweglich, aber axial unverschiebbar angeordnet. Mit der Außenverzahnung q. greift der Kupplungskörper 3 in ein Zahnrad oder eine- ggezahnte Antriebswelle 6 ein, die über Zahnräder 7, 8, 9 beispielsweise mit dem Zählwerk-io in Verbindung steht. Der mit der Kupplungsverzahnung 5 versehenen Stirnseite des Körpers 3 steht ein mit entsprechender Stirnverzahnung ii versehener Kupplungskörper 12 gegenüber, der auf der Welle :2 axial verschiebbar angeordnet ist und von dieser bei der Drehbewegung mitgenommen wird. Jeder der Kupplungskörper 12 besitzt eine Ringnut 13, in die Gabel 14 eines drehbeweglichen Gabelhebels 15 eingreift, der wiederum mit dem Anker 16 eines Elektromagneten 17 verbunden ist und unter dem Einfluß einer Feder 18 steht. Der Gabelhebel 15 ist mit einem Arm 19 versehen, der mit einer Nase äo durch die Feder 18 gegen die keine Stirnverzahnung aufweisende Stirnseite des Kupplungskörpers 3 gezogen wird. Dieser besitzt an der betreffenden Stirnseite eine Aussparung 21 mit schrägen Übergangsflächen 22 und 23 für das Hineingleiten und das Herausbewegen der Nase 2o aus der Vertiefung 21. Die Teile 3 bis 5, io bis 21 wiederholen sich bei dem Ausführungsbeispiel viermal.
  • Auf der Welle :2 sind außerdem zwei Zahnräder 2q. und 25 starr befestigt, von denen das Zahnrad 24. direkt mit einem drehbe-,veglich und axial unverschiebbar -auf einer Welle 26 gelagerten Zahnrad 27 und das Zahnrad 25 über das Zwischenrad 28 mit dem ebenfalls drehbeweglich und axial unverschiebbar auf der Welle 26 gelagerten Zahnrad 29 in Eiligriff steht. Die Zahnräder 27 und 29 sind an ihren gegenüberliegenden Stirnseiten mit einer Kupplungsverzahnung versehen, die mit je einer entsprechenden Verzahnung eines dazwischenliegenden, auf der Welle 26 axial verschiebbar gelagerten Kupplungskörpers 30 zusammenwirken. Dieser Kupplungskörper 30 wird von der umlaufenden Welle 26 ständig mitgenommen und besitzt wieder eine Ringnut 31, in welche die Vorsprünge 32 eines drehbeweglichen Gabelhebels 33 eingreifen. Dieser Hebel 33 ist mit dem Anker 34 eines Elektromagneten 35 verbunden und steht unter dem Einfluß einer Feder 36, die ihn von dem Elektromagneten 35 entfernt hält. Bei nicht erregtem Magneten 35 befindet sich der Kupplungskörper 30 mit der Stirnverzahnung des Zahnrades.29 und bei erregtem Magneten 35 mit der Stirnverzahnung des Zahnrades 27 in Eingriff. , Die Welle 26 läuft ständig um und überträgt diese Bewegung entweder über die Teile 3o, 29, 28, 25 mit gleicher Drehrichtung oder über die Teile 30, 27, 2q. mit entgegengesetzter Drehrichtung auf die Welle 2.
  • Die Wirkungsweise der neuen Steuerungseinrichtung ist folgende: Die vier Elektromagneten 17 sind von rechts nach links beispielsweise den Kombinationswerten 1, 2; q., 8 zugeordnet und stehen mit Fühlhebeln in Verbindung, die beim Einfallen in Lochsymbole von Lochkarten mittels eines Kontaktes den Stromkreis des zugehörigen Elektromagneten 17 schließen. Wird nun z. B. der Stromkreis des dem Wert 8 zugeordneten Elektromagneten 17 geschlossen, 'so zieht dieser seinen Anker 16 an und bewegt damit den Gabelhebel 15 mit dem Arm i9 und der Nase 2b nach links. Die Nase 2o gleitet aus der Vertiefung 21 des Kupplungskörpers 3 heraus.- Gleich darauf kommt die Stirnverzahnung i z des Körpers 12 mit der Stirnverzahnung 5 des Körpers 3 in Eingriff. Ist der zu -übertragende Wert 8 positiv, so ist der Elektromagnet 35 nicht erregt, so daß der Gabelhebel 33 -unter dem Einfluß der Feder 36 den Kupplungskörper 30 über die entsprechende -Stirnverzahnung mit dem Zahnrad 29 in Eingriff bringt und die Welle :2 über die Zahnräder 28, 25 in gleicher Drehrichtung zu der' ständig umlaufenden Welle 26 angetrieben wird. Der über den Kupplungskörper 1-2 mit der Welle :2 gekuppelte Körper 3 wird also von der Welle :2 in Umdrehung versetzt und kommt mit seiner Verzahnung q. (acht Zähne), deren Zähnezahl von dem Kombinationswert- abhängt, mit der gezahnten Welle 6 in Eingriff. Diese wird also um acht Zahnteilungen fortbewegt und verstellt das Zählwerk io über die Zahnräder 7, 8, 9 um einen entsprechenden Betrag. Nachdem der letzte der acht Zähne q. außer Eingriff mit der gezahnten Welle 6 gekommen ist, hört die Bewegungsübertragung von der Welle 2 auf die Welle 6 und das Zählwerk io auf. Der Körper 3 wird jedoch weiterbewegt. Dabei gleitet nach erfolgter Aberregung des Magneten 17 die Nase 2o des durch die Feder 18 nach rechts gezogenen Gabelhebels 15 auf der Stirnfläche des Körpers 3. Nachdem der Körper 3 auf diese Weise eine Umdrehung ausgeführt hat, gleitet die Nase 2o unter der Wirkung der Feder 18 wieder allmählich in die Aussparung 2i hinein und ermöglicht dem Hebel 15 eine Rechtsbewegung. Dabei hebt sich der Körper 12 mit seiner Stirnverzahnung ii von der Stirnverzahnung 5 des Körpers 3 ab, so daß die Kupplung zwischen Welle 2 und Körper 3 aufgehoben wird. Die einzelnen Teile 3 bis 5 und i i bis 16 nehmen wieder die Lage ein, in der keine Bewegungsübertragung von der Welle 2 auf die Welle 6 erfolgt. In der Ruhelage stehen die Verzahnungen 4 aller Körper 3 außer Eingriff mit der gezahnten Welle 6.
  • Sollen nun zwei oder mehrere der Werte i, 2, 4, 8 auf das Zählwerk io übertragen werden, so werden durch die entsprechenden Fühlhebel die Stromkreise zweier oder mehrerer Elektromagneten 17 gleichzeitig geschlossen, und diese ziehen ihre Anker an. Es erfolgt dann Kupplung der zugehörigen Kupplungskörper 3 mit der Welle 2. Sind dies beispielsweise die den Werten 8 und i zugeordneten Körper 3, so kommen erst die Zähne 4 des dem Wert 8 zugeteilten Körpers 3 mit der Welle 6 in Eingriff. Im Anschluß daran oder nach kurzer Unterbrechung kommt dann der eine Zahn 4 des dem Wert i zugeteilten Körpers 3 mit der gezahnten Welle 6 in Eingriff und bewegt diese um eine Zahnteilung fort. Die Stillsetzung beider Körper 3 erfolgt dann wieder nach einer Umdrehung in der vorher beschriebenen Weise.
  • Sind die zu übertragenden Werte negativ, so wird durch Schließung eines Fühlhebelkontaktes der Elektromagnet 35 erregt, so daß er den mit seinem Anker verbundenen Gabelhebel 33 nach links bewegt und eine Bewegungsübertragung von der Welle 26 nach der Welle 2 über die Teile 30, 27, 24 mit entgegengesetzter Drehrichtung der Welle .2 herbeiführt.
  • An Stelle des Zählwerkes io können auch irgendwelche Steuerhebel oder Steuersegmente von Tabelliermaschinen oder anderen Auswertmaschinen des Lochkartensystems von der Steuerungseinrichtung gemäß der Erfindung angetrieben oder eingestellt werden. Im Zusammenhang kann die Zahl der auf der gleichen Welle 2 sitzenden Schaltmittel 3 bis 5 und z i bis 13 in Anpassung an die jeweiligen Fälle der Praxis beliebig vermehrt oder vermindert werden. Von diesen Schaltmitteln kann auch jeder Satz auf einer besonderen Welle 2 angeordnet und über den Umfang der gezahnten Welle 6 oder eines entsprechenden Zahnrades verteilt werden.

Claims (3)

  1. PATGNTANSPRÜCHL: i. Selbsttätige Steuerungsvorrichtung, insbesondere für Auswertungsvorrichtungen, bei denen auf Karten oder Papierstreifen durch Lochsymbole o. dgl. aufgetragene Werte mit Hilfe von hinsichtlich ihrer Zähnezahl abgestuften Zahnrädern gleichen Durchmessers auf Rechen-, Sortier- oder Tabellierwerke übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zahnrad (4) beim Erreichen seiner Ruhestellung durch eine in eine Nut (21) am Zahnrad, (4) einfallende Sperrnase (i9) gesperrt wird, wobei diese nur nach einer vollständigen Umdrehung des Antriebszahnrades (4) in die Nut (21) einfallen kann.
  2. 2. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrnase (i9) an dem Hebel (15) sitzt, welcher unterWirkung des Elektromagneten (17) die Kupplung (12), welche die Antriebsverbindung des Zahnrades (4) mit der Antriebswelle (2) herstellt, einrückt, wobei ein Lösen der Kupplung in an sich bekannter Weise nur in der Ruhestellung des Zahnrades (4) erfolgen kann, unter gleichzeitigem Einrücken der Sperre für das Antriebszahnrad (.
  3. 3. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrnut (21) für das Antriebszahnrad (4) im Bereich der Bahn der Sperrhebelnase (2o) sowohl an deren Einlauf- (22) als auch an deren Auslaufstelle (23) abgeschrägt ist.
DES84869D 1928-03-26 1928-03-27 Selbsttaetige Steuerungseinrichtung, insbesondere fuer Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl. Expired DE530003C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES84869D DE530003C (de) 1928-03-26 1928-03-27 Selbsttaetige Steuerungseinrichtung, insbesondere fuer Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl.

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DE308691X 1928-03-26
DES84869D DE530003C (de) 1928-03-26 1928-03-27 Selbsttaetige Steuerungseinrichtung, insbesondere fuer Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE530003C true DE530003C (de) 1931-07-20

Family

ID=25790388

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES84869D Expired DE530003C (de) 1928-03-26 1928-03-27 Selbsttaetige Steuerungseinrichtung, insbesondere fuer Auswertungsvorrichtungen von Lochkarten o. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE530003C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975937C (de) * 1948-06-23 1962-12-13 Ibm Deutschland Anordnung zur Auswertung von verschluesselten Aufzeichnungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975937C (de) * 1948-06-23 1962-12-13 Ibm Deutschland Anordnung zur Auswertung von verschluesselten Aufzeichnungen

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