DE384697C - Vorrichtung zur Foerderkorbbeschickung mittels eines die Foerderwagen aufschiebenden Mitnehmerstoessels - Google Patents

Vorrichtung zur Foerderkorbbeschickung mittels eines die Foerderwagen aufschiebenden Mitnehmerstoessels

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DE384697C
DE384697C DEN20458D DEN0020458D DE384697C DE 384697 C DE384697 C DE 384697C DE N20458 D DEN20458 D DE N20458D DE N0020458 D DEN0020458 D DE N0020458D DE 384697 C DE384697 C DE 384697C
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DE
Germany
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conveyor
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DEN20458D
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HEINRICH NIEDEREICHHOLZ
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HEINRICH NIEDEREICHHOLZ
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

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Description

  • Vorrichtung zur Förderkorbbeschickung mittels eines die Förderwagen aufschiebenden mitnehmerstößels. Bei Förderkorbbeschickvorrichtungen, die mit einem Stößelwagen arbeiten, hat der Stößelwagen zwei Bewegungen auszuführen; die Aufschiebbewegung, die den nutzbringenden Arbeitshub verkörpert, und die Rückbewegung des Stößelwagens, die den Leergang verkörpert und nur eines geringen Kraftaufwandes bedarf. Diesem Gedanken ist baulich angepaßt jene bekannte Konstruktion, bei der die Hubbewegung durch irgendein Windwerk ausgeführt wird, während der Rückweg in volikominen ausreichender, dabei sehr einfacher Weise durch ein Gegengewicht hervorgebracht wird.
  • Die Erfindung zielt nun darauf ab, diese Bauart durch Vereinigung der vorstehend erwähnten, mit anderen ebenfalls bei Fördervorrichtungen einzeln schon bekannten Maßnahmen noch nach der Seite der Sicherheit und Verläßlichkeit hin auszubauen, wobei sie darauf achtet, die einen Vorzug der genannten Bauart bildende Einfachheit nicht zu zerstören. Es wird eine besondere Zuordnung der Hubbegrenzungsvorrichtungen zu den jeweilig vorausgegangenen Bewegungen geschaffen; während die Begrenzung des Arbeitshubes durch ein Schalt-,verk erfolgt, welches das Windwerk ausrückt und den Stößelwagen für den Rückweg freigibt, ist die Begrenzung des nur unter der Wirkung eines Gegengewichtes erfolgenden Rückweges in einfacher, aber genügender Weise durch eine Art federnden Puffer sichergestellt. Die erstgenannte Ausrückvorrichtung ist dabei noch im Sinne einer Sicherheitsvorrichtung weiter gebildet; durch einen Handhebel ist nämlich der bedienende Arbeiter in der Lage, kurz vor dem Ende des Aufschiebervorganges der Bewegung des Stößelwagens ein Ende zu setzen, und diese Bedienungsvorschrift hat den Vorteil für sich, daß die Ausrück-ung weich und in für die Maschine schonender Weise vor sich geht. Wird aber die rechtzeitige Ausrückung von Hand unterlassen, so fäbrt der Stößelwagen gegen einen Anschlag, der nicht nur ein selbsttätiges Ausrücken des Windwerkes bewirkt, sondern auch veranlaßt, daß gleichzeitig dem Arbeiter der Hebel aus der Hand gerissen wird. Es ,vir i also auch bei Nichterfüllung der Bedienungsvorschriften in diesem Punkte in ähnlicher Weise wie es bei den Sicherheitsvorrichtungen elektrischer Fördermaschinen bekannt ist, die richtige Arbeitsweise erzwungen, wobei .die Maschine gleichzeitig dem Arbeiter gewissermaßen eine Lehre gibt, die das Gefühl für den richtigen Augenblick des At@sschalleits schärft. Wie ollen erwähnt, findet die Wegbegrenzung nur an einem der beiden Hubenden vermittels des Ausrückhebels statt, und es entspricht daher der Ausrückung immer derselbe Bewegungssinn des Hebels ; dieser Umstand eriliöglicht die beschriebene »Übertreil>vorriclittr.ig« derart inl Sinne der Ungefährlichkeit für den Arbeiter auszubilden, daß die heftige Bewegung des Handhebels beim selbsttätigen Ausrücken stets in Richtung vom Standpunkt des Arteiters weg stattfindet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der 1-rfinclung ist in Abb. i im Längsschnitt dargestellt. Abb. 2 zeigt das Getriel;e im Grundriß, Abh. 3 den Stößelwagen in vergrößertem Maßstab in Aufriß und Grundriß. Der Stößelwagen i i trägt den Mitnehmerstößel 12, welcher um eine Achse 13 sich in Richtung gegen den Schacht zu umlegen kann, jedoch für gewöhnlich durch das Gegengewicht 14 veranlaßt wird, in der in der Abbildung dargestellten Weise aufrecht zu stehen: der Anschlag 15 verhindert, claß er etwa in Richtung vom Schacht «-eg sich umlegen könnte. Das Seil 16 führt von dein Stößelwageil über eine Umlenkrolle 17 zur Windentroininel i8. Neben Trommel 18 sitzt, mit ihr fest verbunden, das Reil.rad i9, welches nach Belieben mit dein kleinen Reibrad 2o, das auf einer ständig umlaufenden, vom Motorei angetriebenenVorgelegewelle 22 sitzt, in oder außer Eingriff gebracht werden kann. Die Berührung der Reibräder wird dadurch hervorgebracht, daß die Achse 23 des Reibrades i9 und der Windentrotililiel 18 rechts und links zu ihr exzentrisch sitzende Zapfen 2.I und 25 trägt, auf deren einem (25) ein Kurkelarm 27 sitzt, der vom Ein- und Ausrückgestänge bedient wird. In Abb. i ist die exzeiltrische Lage des Zapfens 25 zur Welle 23 auf dem Platz oberhalb des Getriebes noch in größerem 'Maßstall dargestellt. Eine Bewegung dieses Kurbelarmes 27 bewirkt also infolge der Exzentrizität der Achse 23 eine Annäherung hzw. Entfernung des Reibrades i9 zum Reibrad 2o. Der Kurbelarm 27 wird durch eine Stange 28 mit einem Windhebel 29 verbunden, von welchem eine Stange 30 zum Winkelhebel 35 führt, dessen nach oben ziehender Arm als Handhebel ausgebildet ist. Legt man den Handhebel in der Abbildung nach links, so wird eingerückt, legt man ihn nach rechts, so wird ausgerückt. An dem dem Schacht zugewandten Ende der Bahn der Laufkatze i i befindet sich ein als Ausrückanschlag ausgebildeter Winkelhebel 31, der auch durch Stange .'o, Winkelhebel 32, Stange 33 und Kurbelarm 34 an die Welle des Winkelhebels 29 angelenkt ist. Eine Bewegung des Anschlages von 31 schachtwärts l:ewirkt Ausrücken des Reibrädergetriebes.
  • An der Laufkatze ist ein Seil 36 befestigt, welches über eine Umlenkrolle 37 zu einem Gegengewicht 38 führt. Die unter der Wirkung des Gewichtes 38 zurückrollende Laufkatze wird in ihrer äußersten Lage (Anfangslage) durch Feder 39 elastisch aufgefangen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die, daß man die aufzuschiebenden Wagen ül;er den sich umlegenden Mitnehmerstößel von Hand hinwegschiebt, mit dem Handhebel an 35 Glas Reibrädergetriebe einrückt, worauf die Katze mit dem 'Mitnehmerstößel und dadurch auch die Grubenwagen in Bewegung kommen. Am Ende des Aufschiebeweges soll durch den Arbeiter die Ausrückung vorgenommen werden; rückt der Arbeiter nicht rechtzeitig aus, so geschieht das selbsttätig durch den Endanschlag, wo!@ei der Handhebel dein Arbeiter, in Richtung von ihn weg, aus der Hand gerissen wird. Die Umstellung des Gestänges hat zur Folge, daß der Stößelwagen vorn Antrieb allgeschaltet und freigegeben wird; er rollt unter dein Einfluß des Gegengewichtes nach rückwärts: das Ende dieser Bewegung wird durch Ablaufen gegen die Feder 39 herbeigeführt, wobei also keine Umschaltung des Gestänges mehr eintritt.
  • Der Vorzug großer Einfachheit, den die Maschine aufweist, kommt nicht nur ihrer Betriebssicherheit zugute, sondern erleichtert auch den LTinbau schon bestehender Anlagen iin Sinne der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Vorrichtung zur Förderkorbbeschickung mittels eines die Förderwagen aufschiebenden Mitnehinerstößels, gekennzeichnet durch die Vereinigung der einzeln bei Förderkorbbeschickung bekannten Einrichtungen, derart, daß der nur für den Arbeitsgang des Stößels dienende Reibradantrieb mittels Handhebels ein- und ausrückbar ist, am vorderen Hubende des Stößelwagens sich ein Anschlag für diesen zum Ausrücken des Reibradantriebes und zwangsweisen Umlegung des Handhebels im Sinne einer » Übertreibsicherung« in Richtung von dem Standpunkt des bedienenden Arbeiters weg befindet und am anderen Hubende des Stößelwagens zur Begrenzung seines unter der Wirkung eines Gegengewichtes gestatteten Rückganges (Leerganges) ein einfacher Pufferanschlag vorgesehen ist.
DEN20458D 1921-10-25 1921-10-25 Vorrichtung zur Foerderkorbbeschickung mittels eines die Foerderwagen aufschiebenden Mitnehmerstoessels Expired DE384697C (de)

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DE (1) DE384697C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119319B (de) * 1956-06-13 1961-12-14 Demag Ag Aufschiebevorrichtung fuer Foerderwagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119319B (de) * 1956-06-13 1961-12-14 Demag Ag Aufschiebevorrichtung fuer Foerderwagen

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