DE674983C - Selbsttaetige Steuerung fuer die Winden von Heuaufzuegen - Google Patents

Selbsttaetige Steuerung fuer die Winden von Heuaufzuegen

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DE674983C
DE674983C DES131981D DES0131981D DE674983C DE 674983 C DE674983 C DE 674983C DE S131981 D DES131981 D DE S131981D DE S0131981 D DES0131981 D DE S0131981D DE 674983 C DE674983 C DE 674983C
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DE
Germany
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control unit
control
cam
chain
coupling member
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Expired
Application number
DES131981D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Grundner
Dr-Ing Friedrich Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SWF SUEDDEUTSCHE WAGGON und FO
Original Assignee
SWF SUEDDEUTSCHE WAGGON und FO
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Publication date
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Priority to FR854272D priority patent/FR854272A/fr
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
    • B66C11/16Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
    • B66C11/24Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear with means for locating or sustaining the loads or trolleys in predetermined positions; Hay hoists

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Selbsttätige Steuerung für die Winden von Heuaufzügen Die Winde eines Heuaufzuges wird üblicherweise betätigt durch einen Schalthebel, welcher meistens drei Stenerstellungen hat: Die oberste Stellung bewirkt Hochzug oder Vorwärtslauf, die mittlere bewirkt Niedergang oder Rückwärtslauf, und die unterste bremst die Winde zum Stillstand. Ein Belastungsgewicht drückt den Schalthebel in die -unterste Stellung, aus der heraus er von Hand in die mittlere oder oberste gezogen werden muß. Damit der Hebel oder das ihn betätigende Zugseil nicht während des ganzen Vor- und Rücklaufes der Winde in der Hand gehalten zu werden braucht, versieht man ihn häufig mit einer Sperrvorrichtung, die ihn in der obersten Lage festhält. Wenn die Winde vom Vorwärtslauf auf Rückwättslauf umgesteuert werden soll, wird die Sperrvorrichtung geöffnet; der Hebel fällt dann unter der Wirkung seines Belastungsgewichtes in die mittlere Stellung, wo er erneut durch eine Sperrvorrichtung festgehalten wird; soll die Winde zum Stillstand kommen, so wird auch diese Sperrvorrichtung geöffnet, und der Hebel fällt in die unterste Stellung.
  • Da diese Umstenervorgänge bei Heuaufzügen stets dann erfolgen müssen, wenn die von der Winde gezogene Laufkatze sich an ganz bestimmten Stellen ihrer Laufbahn befindet, sind Zusatzgeräte entwickelt worden, die das Öffnen der erwähnten Sperrvorrichtungen selbsttätig vornehmen, indem die Laufkatze auf ihrer Fahrt an nacbgebende Anschläge anstößt, die an den für das Umsteuern vorgesehenen Punkten der Laufbahn angebracht sind. Von den nachgebenden Anschlägen führen Seilzüge zu den, Sperrvorrichtungen am Schalthebel der Winde; trifft die Laufkatze auf einen solchen Anschlag, so öffnet dieser "die zugehörige Sperrvorrichtung. Diese sogenannten vollautomatischen Windensteuerungen bewirken häufig eine bedeutende Arbeitsersparnis für das Bedienungspersonal.
  • Die Seilzüge zwischen den nachgebenden Anschlägen und den Sperrvorrichtungen erreichen bei großen Anlagen beträchtliche Längen, so daß das Bestreben besteht, sie ganz zu vermeiden. Das wird in bekannter Weise erreicht, indem die Anschläge unmittelbar an die Winde heranverlegt und mit den Sperrvorrichtungen des Schalthebels baulich vereinigt werden. Dann ist es allerdings nicht mehr möglich, die Anschläge durch die Laufkatze selber anstoßen zu lassen; vielmehr muß die Betätigung dieser Anschläge und damit das Öffnen der Sperrvorrichtungen durch besondere Steuerkörper besorgt werden, die von der Windentrommel über ein Getriebe derart angetrieben werden, daß sie die ganze Fahrbewegung der Laufkatze in stark verkleinertem Maßstabe nachahmen. Solche Steuerkörper sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, z. B. als Wandermuttern auf einer von der Windentrommel aus angetriebenen Schraubenspindel oder als Zahnstange auf einem von der Windentrommel aus angetriebenen Ritzel oder als Schneckenrad auf einer von der Windentrommel aus angetriebenen Schnecke.
  • Bei allen bisher bekannten derartigen Konstruktionen wird die Bewegung des Steuerkörpers unmittelbar zum Öffnen der Sperrvorrichtung benutzt; von dein Augenblick an, in welchem der Steuerkörper den Anschlag berührt, entsteht ein Kraftschluß; dieselbe Kraft, die den Steuerkörper treibt, öffnet auch die Sperrvorrichtung, ganz gleichgültig, wie diese beschaffen ist. Ist diese als Verriegelung ausgebildet, so muß der Steuerkörper über den Anschlag einen Riegel zurückschieben; ist sie als Klinkengesperre ausgebildet, so muß der Steuerkörper über den Anschlag eine Klinke ausheben usw. Die Öffnungsbewegung der Sperrvorrichtung steht also in unmittelbarer Abhängigkeit zur Bewegung des Steuerkörpers.
  • Nun verhält sich die Geschwindigkeit des Steuerkörpers zur Laufkatzengeschwindigkeit wie der Gesamtweg des Steuerkörpers zur Laufkatzenbahn. Da Laufkatzenbahn und -geschwindigkeit gegeben sind und der Gesamtweg des Steuerkörpers aus -baulichen Gründen möglichst kurz gehalten werden muß, so kann die Geschwindigkeit des Steuerkörpers nur gering sein, andererseits soll das Öffnen der Sperrvorrichtung schnell und genau erfolgen. Beide Bedingungen miteinander zu vereinen, bereitet infolge der kraftschlüssigen Abhängigkeit bauliche Schwierigkeiten; entweder wird der Weg des Steuerkörpers lang und damit die ganze Steuereinrichtung umfangreich und schwerfällig, oder das Öffnen der Sperrvorrichtung und damit das Umsteuern der Winde geschieht schleichend und ungenau. Geschwindigkeitsübersetzungen zwischen Steuerkörper und Sperrvorrichtung sind zwar möglich, aber sie verursachen starke verschleißbewirkende Rückdrücke in das Steuergetriebe und vervielfachen jede durch solchen Verschleiß entstehende Ungenauigkeit in der Steuerbewegung.
  • Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der unmittelbaren kraftschlüssigen Abhängigkeit zwischen Steuerkörper und Sperrvorrichtung.
  • Erfindungsgemäß ist. die Anordnung so getroffen, daß die Entsperrung des z. B. durch ein Fallgewicht erzeugten Antriebes des Windenstellorganes (z. B- Schalthebels) von dem Steuerwerk, z. B. durch Einrücken eines Kupplungsgliedes, nur vorbereitet und anschließend unabhängig von dem Steuerwerk, also z, B. durch eine von der Windentrommel abgeleitete Kraft, vollzogen wird. Es erhält also die Sperrvorrichtung ihren Offnungsantrieb nicht von dem Steuerwerk aus, sondern von einer anderen Stelle, etwa der Windentrommel, unter alleiniger Zwischenschaltung eines leichtgängigen Kupplungsgliedes, welches gewöhnlich ausgerückt ist und erst durch Einwirkung des Steuerwerkes eingerückt wird. Dieses Kupplungsglied besteht beispielsweise aus einem an das Sperrglied des Windenstellorganes angelenkten Schwenkhaken, der unter dem Einfluß des Steuerwerkes entgegen der Wirkung einer Rückholkraft in den Weg eines von der Windentrommel aus in schwingende Bewegung versetzten Mitnehmers gerückt wird und, von diesem mitgenommen, die Sperrung löst. Es wird demnach die zum Lösen der Sperrung erforderliche Kraft aus dem Steuerwerk -und seinem Antrieb ferngehalten. Das Steu-erwerk kann daher klein und leicht gebaut werden , da es nur die geringen Kräfte zum Ein rücken des Kupplungsorganes aufzubringen hat. Infolge der Kleinheit dieser Kräfte bereitet es auch keine Schwierigkeit, für den Einrückvorgang die langsame Bewegung des Steuerwerkes ins Schnelle zu übersetzen, ohne daß starke Rückdrücke mit ihren Verschleißgefahren auftreten.
  • Die Erfindung ermöglicht eine beliebige Gestaltung des Steuerwerkes; sie ist für jede Art von Sperrvorrichtung anwendbar und gestattet Freiheit in der Wahl und Ausbildung des Kupplungsgliedes, sofern dieses nur genügend leichtgängig ist. Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung verwirklichen, wenn das Steuerwerk als endlose Gliederkette ausgebildet ist, welche ein oder mehrere Nockenglieder trägt. Hierbei ist es gleichgültig, ob ein Nockenglied an mehrere ortsfest angebrachte nachgebende Anschläge stößt oder mehrere Nockenglieder an einen Anschlag oder an mehrere Anschläge.
  • Die beiliegende Fig. i zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Steuerwerk ist hier als endlose Gliederkette K ausgeführt, welche von der Windentrommel aus über ein Kettenrad ZA angetrieben und durch ein Spannrad Zs in Spannung gehalten wird. Die Bewegung jedes Gliedes dieser Kette kann als verkleinertes Abbild der Bewegung der Laufkatze (nicht gezeichnet) angesehen werden. Ein Glied der Kette (erforderlichenfalls auch mehrere) ist als Nockenglied G" ausgebildet. Hat der Nocken die Höhe h" über dem Antriebsradteilkreis und hat letzterer den Halbmesser rt und läuft die Kette mit einer Geschwindigkeit vic, so erhält die wirksame Nockenaußenkante beim Passieren des Antriebsrades eine Umfangsgeschwindigkeit das ist die Übersetzung ins Schnelle, welche beim Wirkso,mwerden des Nockens erwünscht ist. Der Nocken G" trifft zweckmäßigerweise auf eine den nachgebenden Anschlag darstellende Rolle R", welche dem nach einer geeigneten Kurve geformten Nocken ausweicht und dabei ihre Bewegung über einen Hebel HR und eine Stange S auf einen ScAenkhaken P überträgt. Dieser Schwenkhaken ist mit seinem unteren Ende an einer Sperrklinke U angelenkt, welche in Wechselwirkung mit einem Sperrzahn B den durch ein Fallgewicht belasteten Schalthebel Sch in der gezeichneten Stellung sperrt. Gegenüber dem Schwenkhaken P, der leichtgängig sein muß, ist ein Messerhebel M drehbar angeordnet, der von der Windentrommel aus über eine Kurbel E eine schwingende Bewegung erhält. Der Schwenkhaken.P wird in Ruhelage durch eine FederF in der gezeichneten Stellung gehalten, in welcher er sich außerhalb der Bewegungsbahn des Messerhebels M befindet. Stößt der Nokken G" auf die Rolle R", so drückt die Stange S den Schwenkhaken P entgegen der Wirkung der Feder F in die Schwingungsbahn des Messerhebels M, so daß der Haken P von dem Messer erfaßt und hochgehoben wird. Dabei zieht der Halzen P die Klinke U aus dem Sperrzahn B und gibt dadurch den Schalthebel Sch der Winde frei.
  • Hat der Schalthebeln Steuerstellungen, so werden n - 1 Gliedernocken G" Rollen R" Hebel I-Ilz, Stangen S und Schwenkhaken.P benötigt.
  • Die Nocken können abnehmbar auf den Gliederketten sitzen und an beliebigen Gliederketten angebracht werden, was bei Anlagen mit mehr als einer Umsteuerstelle in Betracht kommt. Derselbe Zweck wird erreicht, wenn man das Antriebskettenrad Z" lösbar und feststellbar auf seiner Antriebswelle anordnet; es kann dann das Antriebsrad samt der Gliederkette auf der Antriebswelle verdreht und in der gewünschten Lage festgestellt werden. Die Verdrehbarkeit und Feststellbarkeit läßt sich auf beliebige Weise erreichen, etwa dadurch, daß man das Rad, wie Fig. 2, zeigt, mit mehreren Antriebsnuten oder Löchern L" versieht, in deren eine ein auf der Triebwelle axial verschiebbar befestigter Mitnehmer Mi eingreift, so daß das Rad Z" in verschiedenen Verdrehungsstellungen auf der Triebwelle befestigt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Steuerung für die Winden von Heuaufzügen o. dgl. mit Hilfe eines die Fahrbewegung der Laufkatze in verkleinertem Maßstab nachahmenden Steuerwerkes, welches auslösend, z. B. entsperrend, auf den etwa durch ein Fallgewicht erzeugten Antrieb des Windenstellmittels wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung von dem Steuerwerk, z. B. durch Einrücken eines Kupplungsgliedes, nur vorbereitet und anschließend unabhängig von dem Steuerwerk, also z. B. durch eine von der Windentrommel abgeleitete Kraft, vollzogen wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied aus einem an ein Sperrglied (U) angelenkten Hakenhebel (.P) besteht, der unter dem Einfluß des Steuerwerkes (K, G., R" Hiz, S) entgegen der Wirkung einer Rückholkraft (F) in den Weg eines z. B. von der Windentrommel aus in schwingende Bewegung versetzten Mitnehmers (M) gerückt und unter Auslösung der Sperrung (U, B) mitgenommen wird. 3. Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steuerwerk und dem Kupplungsglied (P) eine Übersetzung ins Schnelle liegt. 4. Steuerung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das S-Ceuerwerk als endlose Gliederkette (K) mit einem oder mehreren Steuernocken (G") besteht, wobei die Einwirkung des oder der Nocken (G") auf das Kupplungsglied (P) bei Durchlaufen des Kettenrades (Z,1) in einem die Übersetzung ins Schnelle bestimmenden Abstand (Nockenhöhe h,) von dem Radumfang erfolgt. 5. Steuerung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Nocken abnehmbar und an beliebigen Kettengliedern anbringbar sind. 6. Steuerung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Triebrad der Kette lösbar und feststellbar auf der Triebwelle sitzt.
DES131981D 1938-05-06 1938-05-06 Selbsttaetige Steuerung fuer die Winden von Heuaufzuegen Expired DE674983C (de)

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