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Vorrichtung zur Umwandlung von Worten oder Sätzen der Schriftsprache
in eine willkürliche Buchstabenfolge (Geheimschrift).
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Zusatz zum Patent 363227. Gegenstand der Erfindung ist eine weitere
Ausbildung bzw. Verbesserung der Vorrichtung zur Umwandlung von Worten oder Sätzen
der Schriftsprache in eine willkürliche Schriftzeichenfolge (Geheimschrift).
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Das Neue besteht zunächst darin, daß auch die zur Umwandlung der eingestellten
Worte oder Sätze dienenden Schriftzeichenträger (Buchstabenscheiben) je ein volles
und ein mit Unterbrechungen versehenes Zahnrad besitzen, und daß jeder Schriftzeichenträger
der einen Reihe mit dem dahinterliegenden Schriftzeichenträger der folgenden Reihe
dadurch gekuppelt ist, daß das unterbrochene Zahnrad des ersteren in das volle Zahnrad
des letzteren eingreift. Dadurch wird erreicht, daß bei der Umwandlung der eingestellten
Schriftzeichenfolge nicht allein die in der gleichen Reihe nebeneinander, sondern
auch die hintereinanderliegenden Schriftzeichenträger um verschiedene Winkel"eträge
gedreht werden. Auf diese Weise wird einerseits die Sicherheit gegen unbefugte Auflösung
der Geheimschrift wesentlich erhöht, anderseits aber auch der Vorteil erzielt, daß
die Schriftzeichen auf allen Schriftzeichenträgern oder Buchstatenschei'@en in genau
der gleichen Weise, z. B. in alphabetischer Folge, angeordnet werden können, was
die Einstellung der umzuwandelnden Worte oder Sätze ganz 1 edeutend erleichtert.
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Zur Vermeidung von Verwandlungsfehlern empfiehlt es sich dabei, Vorkehrungen
zu treffen, die eine unl. eabsichtigte Verdrehung der getrie enen Räder und der
damit verbundenen Schriftzeichenträger zu verhindern, wenn sie von den treibenden
Rädern infolge der Unterbrechungen ihres Zahnkranzes nicht mitgenommen werden. Zu
diesem Zweck stehen die an den Schriftzeichenträgern vorgesehenen vollen und unterLrochenen
Zahnräder nicht im unmittelbaren Eingriff, vielmehr sind die teils vollen, teils
unterbrochenen Zahnräder der hintereinanderliegenden Schriftzeichenträger durch
Zwischenräder gekuppelt, die auf der einen Hälfte ihrer Breite nur die halbe Zähnezahl
wie auf der anderen besitzen. Dabei sind die Zahngruppen der mit Unter-;rechungen
versehenen Zahnräder durch die Fortsetzung ihres Kopfkreises bildende, über die
halbe Zahnbreite sich erstreckende Bogenstücke verbunden. Diese Bogenstücke legen
sich während der Leerarbeit der treibenden Räder in die vergrößerten Zahnlücken
der Zwischenräder oder Ritzel und sichern dadurch die letzteren und die damit kämmenden
vollen Zahnräder gegen Verdrehung, wodurch eine ungewollte Drehung der Schriftzeichenträger
oder Buchstabenscheiben ausgeschlossen ist. Zugleich wird dadurch auch der richtige
Wiedereingriff der Räder am Ende jeder Leerarbeit sichergestellt. Endlich wird noch
der Vorteil erreicht, daß die Schriftzeichenträger oder -scheiben nicht mehr kleiner
zu sein brauchen als die dieselben kuppelnden Zahnräder. Vielmehr können die Scheiten
bei Vorhandensein der Zwischenräder oder Ritzel gleich groß oder größer sein als
die daran angeordneten Zahnräder, wodurch die jeweils obenliegenden Schriftzeichen
dicht unter den im Gehäusedeckel vorgesehenen Schaulöchern sich befinden und somit
leichter abgelesen werden können.
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Gemäß der Erfindung kann das Ausrücken der Rädergetriebe behufs Einstellung
des Stichwortes und der umzuwandelnden Buchstabenfolge statt durch achsiale Verschiebung
der Schriftzeichenträgerachsen auch durch Ouerverschie':ung derselben erfolgen.
Zu diesem Zweck sind die Achsen der Schriftzeichenscheiben je gemeinsam mit der
dahinterliegenden Zwischenräderachse in quer
zur Achsenrichtung
verschiebbaren Rahmen oder Schlitten angeordnet, und die Ausrükkung des die Schriftzeichenträger
kuppelnden Getriebes erfolgt dadurch, daß die Rahmen oder Schlitten gemeinsam, aber
um verschiedene Beträge verschoben werden. Dabei ist zweckmäßig der mittlere Rahmen
oder Schlitten feststehend angeordnet, wohingegen die vor und hinter demselben befindlichen
Rahmen oder Schlitten nach entgegengesetzten Richtungen verschoben werden, und zwar
mit Hilfe von zwei durch eine Kurbelscheibe gegenläufig bewegten- Schubstangen,
die teils mit Löchern, teils mit Schlitzen versehen sind, in welche an den :Rahmen
oder :Schlitten angeordnete Zapfen eingreifen. Dadurch wird das Ein- und Ausrücken
des Rädergetriebes vereinfacht und erleichtert. Damit bei ausgerücktem Getriebe
die Beobachtung der Schriftzeichenträger und das Ablesen der je-
weils obenliegenden
Schriftzeichen nicht beeinträchtigt wird, sind die Schaulöcher nicht im feststehenden
Gehäusedeckel, sondern in verschiebbaren Teilen desselben vorgesehen, welche mit
dem Rahmen oder Schlitten verbunden sind und an deren Verschiebung teilnehmen.
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Die Querverschiebung der Schriftzeichenträgerachsen beim Ein- und
Ausrücken des Getriebes ermöglicht zugleich eine wesentliche Verbesserung 'der Vorrichtung
zur Sicherung der Schriftzeichenträger gegen unbeabsichtigte Verdrehung der letzteren
bei der Einstellung der Schriftzeichenfolge. Diese Verbesserung besteht darin, daß
die Bremsfedern auf einer für jede Scheibenreihe gemeinsamen Welle sitzen, die in
dem zugehörigen Rahmen oder Schlitten gelagert ist und unter Vermittlung eines Steuerhebels
und einer am Maschinengehäuse befestigten # Schubstange bei der Verschiebung des
Rahmens oder Schlittens derart gesteuert wird, daß die Bremsfedern beim Ausrücken
des Getriebes gegen die Schriftzeichenträger oder -scheiten gedrückt, beim Wiedereinrücken
des Rädergetriebes dagegen außer Wirkung gesetzt werden. Dadurch werden einerseits
die Schriftzeichenträger und die Federn gegen ü,-'ermäßigen Verschleiß geschützt,
anderseits werden die Federn auch insofern geschont, als sie beim Wiedereinrücken
des Getrie'-es entspannt werden, wodurch ihre Lebensdauer verlängert wird.
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Dadurch, daß die Schriftzeichenträgerachsen beim Ausrücken des Getriebes
in der Querrichtung voneinander entfernt werden, ergibt sich ferner die Möglichkeit,
die Weiterschaltvorrichtung für die Schriftzeichenträger oder -scheiten so einzurichten,
daß die Scheiben bei der Einstellung der umzuwandelnden Schriftzeichenfolge wahlweise
im einen oder andern ,Sinne gedreht werden können, was die Einstellung wesentlich
erleichtert. Gemäß der Erfindung erfolgt die Einstellung der Schriftzeichenträger
- oder -scheiten durch eine für jede Scheibe besonders angeordnete auf und ab bewegliche
Schaltstange, welche durch eine zweischenklige Feder in einer mittleren Höhenlage
gehalten wird und zwei nach entgegengesetzten Richtungen wirkende, in der Mittelstellung
der Schaltstange ausgerückte Schaltklinken trägt, welche wahlweise durch Niederdrückung
' oder Anheben der Schaltstange mit dem vollen Zahnrad des Schriftzeichenträgers
in Eingriff gebracht werden können.
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Die Erfindung besteht endlich noch darin, daß die Antriebswelle statt
mit unterbrochenen Zahnrädern mit einfachen, vollen Zahnrädern ausgestattet ist,
welche in die vollen Zahnräder der zur Einstellung des Stichworts dienenden Schriftzeichenträger
eingreifen. Denn da die letzteren nicht zur Umwandlung der Schriftzeichenfolge benutzt
werden, können sie unbedenklich um gleiche Winkelbeträge gedreht werden. Die zur
Umwandlung der eingestellten Schriftzeichenfolge erforderliche bestimmte- Ausgangsstellung
der Getriebe wird dann einfach durch Einstellung des Stichworts festgelegt, und
es braucht außer dem Stichwort zwischen den Parteien nur noch eine gewisse Kurbeldrehung
vereinbart zu werden, wohingegen das Erfordernis einer zu vereinbarenden bestimmten
Ausgangsstellung der Kurbelwelle wegfällt.
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Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Dabei zeigt: Abb. i die Maschine in einem Querschnitt mit eingerücktem und Abb.2
dieselbe mit ausgerückten Zahngetrieben; Abb. g zeigt die Maschine in Draufsicht;
Abb. q. und 5 zeigen eine Vorrichtung ztun Ein- und Ausrücken der Zahngetriebe in
verschiedenen Stellungen; Abb. 6 zeigt die Getriebe zweier hintereinanderstehender
Schriftzeichenscheiben im Aufriß, Abb. 7 im Grundriß während des Eingriffs einer
der Zahngruppen des treibenden Rades; die Abb.8 und 9 zeigen entsprechende Darstellungen,
aber bei Leerarbeit des treibenden Rades; Abb. io zeigt einen Teil der Maschine
im Querschnitt mit ausgerücktem Zahngetriebe, Abb. i.i dieses Getriebe in Draufsicht,
und Abb. i2 erläutert das Schaltwerk für die Schriftzeichenscheiben. Die Abb.6 Eis
12 sind in größerem Maßstabe gezeichnet.
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Es ist z das Gehäuse der Maschine, welches
aus einem
rechteckigen, auf Füßen ruhenden Rahmen besteht. In demselben sind die Achsen 2,
3, d., 5 und 6, welche als Träger für die Schriftzeichenscheiten und der damit verl#undenen
Zahnräder dienen, parallel zueinander angeordnet. Dabei sind diese Achsen mit ihren
Enden je in zwei Wangen 7 1. efestigt, welche durch die tetreffende Achse sel':st
und einige Veri.indungsstangen und -leisten zu einem starren Ganzen verl=un den
und an den Endwänden des Gehäuses i in deren Längsrichtung verschiebbar durch die
Nutenführungen 9 gehalten sind. Es ist also jede Reihe der SchriftzeichenscheiLen
in einem besonderen Schlittenrahmen angeordnet, so daß durch entsprechende Verstellung
derselten die einzelnen Reihen der genannten Scheiben einander genähert oder voneinander
entfernt werden können. Auf jeder der Achsen 3, 4., 5, 6 ist die gleiche Anzahl
von Schriftzeichenscheiben io frei dreh'-ar angeordnet, so (aß die Scheiten der
einzelnen Reihen sich deckend hintere_nanderstehen. Die Anordnung der Schriftzeichen
auf dein Umfang dieser Scheiben ist die gleiche, wie sie in dein erwähnten älteren
Patent Leschrie-1 en ist. jede dieser Scheiten io ist finit zwei Zahnrädern i i
und 12 fest verbunden, von denen das eine rechts, das andere links der Scheite angeordnet
ist, und wobei immer das eine, i i, mit einem vollen Zahnkranz versehen ist, während
an dein anderen, 12, an 1 eliehigen Stellen und in ganz Leliehiger Zahl Zähne fortgelassen
sind, so daß an demselben nur durch kürzere oder längere Lücken getrennte Gruppen
von Zähnen vorhanden sind. Dabei ist die Anordnung dieser Zahnräder in den einzelnen
Scheibenreihen eine v erschiedene, so daß immer dem Rade 12 der jeweils vorderen
ein mit vollen Zähnen versehenes Zahnrad i i der nächsthinteren Scheihenreihe gegenübersteht.
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Auf der Achse 2 befindet sich in: gezeichneten Beispiel die gleiche
Anordnung von SchriftzeichenscheiLen io und Zahnrädern i i, 12. Dies ist aber nur
geschehen, um die gleiche Einrichtung verwenden zu können. Es können die Schriftzeichenscheihen
auf dieser Achse 2 auch wegfallen, notwendig sind auf dieser nur die Räder i i und
12.
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Zum Antrieb dient eine besondere Kurbelwelle 13, welche mit der vorderen
Scheibenachse 2 in einem gemeinsamen Schlittenrahmen gelagert ist und durch einen
Schlitz 1.4 in der Gehäusewand nach außen geführt ist, so daß die Verstellungen
des Schlittenrahmens nicht behindert werden. Auf der Kurbelwelle 13 sind Zahnrädchen
15 lefestigt, welche mit den einen vollen Zahnkranz besitzenden Rädern i i der Achse
2 in Eingriff stehen, so daß bei Drehung .der Kurbel-«-elle 13 sämtliche auf der
Achse befindlichen Zahnräder i i und 12 finit angetrieben werden. Die Zahnräder
12 dieser Achse 2 ü'-ertragen dann die Bewegung auf die anderen Scheibenreihen.
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Da' ei stehen nun die Zahnräder 12 der jeweils vorderen Scheibenreihe
nicht mit den Zahnrädern i i der nächstfolgenden Reihe unmittelbar in Eingriff,
sondern es sind zwischen diesen Rädern kleine Zwischenrädchen 16 angeordnet, welche
die Bewegung von der einen Scheibenreihe zur nächsten ü!--ertragen. Die einer Scheibenreihe
zugehörigen Zwischenrädchen 16 sind dabei auf einer gemeinsamen Stange 17 drehbar
gehalten, welche in den Wangen 7 des die betreffende Schreibenreihe enthaltenden
Schlittenrahmens befestigt ist. Diese Anordnung ist so getroffen, daß bei einer
Ausrückung ner Zahngetriebe durch Verstellung der Schlittenrahmen die Zwischenrädchen
16 stets mit dem sie treil enden Rade 12, bei dem die Zähne teilweise fortgelassen
sind, in Eingriff verbleiben. Dieses lassen namentlich die Abb. io und 12 erkennen.
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Die Zwischenräder 16 besitzen nun, wie eingangs schon gesagt wurde,
auf ihrem Umfange zwei nebeneinander angeordnete Zahnkränze 18 und i9, die zwar
sich deckend angeordnet sind, von denen aber der eine, i9, nur halb soviel Zähne
enthält als der andere. Solange eine Zahngruppe der treibenden Räder ia zur Wirkung
kommt, kämmen beide Zahnkränze 18, i9 dieser Zwischenräder 16 mit den genannten
Zähnen, und es wirken dann die Zwischenräder 16 als einfache Übertragungsräder (Abb.
6, 7). Während der Leerarbeit der treibenden Räder 12 aper greift ein deren Zahngruppen
verbindender, eine Fortsetzung des Zahnkopfkreises bildender, entsprechend einseitig
angeordneter Rand 2o der treibenden Räder 12 jeweils zwischen zwei Zähne des nur
die Hälfte der Zähne besitzenden Zahnkranzes i9 der Zwischenräder 16 ein, so daß
diese dadurch an jeder Drehung verhindert werden (Abb.8 und 9). In dem Fall dienen
die Rädchen 16 als Sperrräder für die getriebenen Zahnräder ii, so daß diese und
damit die zugehörigen Schriftzeichenscheiben io gegen jede Verstellung gesichert
sind. Zugleich gewährleistet diese Einrichtung stets einen sicheren Wiedereingriff
der Zahngruppen der treibenden Räder 12 sowohl bei der Vorwärts- wie auch bei der
Rückwärtsdrehung derselben.
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Zur Ausrückung der Zahngetriebe, welche zur Einstellung der Schriftzeichenscheiben
entsprechend dem jeweiligen Stichwort (Parole) und der zu übermittelnden Meldung
erforderlich ist, werden, wie schon erwähnt wurde, die Scheibenreihen bei der neuen
Maschine
durch Verstellung ihrer Schlittenrahmen auseinandergerückt.
Zu dem Zweck ist der die Achse q. enthaltende Schlittenrahmen im Maschinengestell
festgemacht, während von den übrigen die einen (3, 2) nach rechts, die ar@leren
;(5, 6) nach links verschiebbar sind. Zu dieser Verschiebung dienen die in den Endwänden
des Maschinengehäuses eingelagerten, durch die Handkurbel 21 drehbaren Kurbelscheiben
22 (Abb. 4 und 5) und die von diesen bewegten, in den Endwänden des Maschinengehäuses
geführten Schubstangen 23 und 2q., welche derart an die Schlittenrahmen der verschiedenen
Schriftzeichenscheibenreihen angreifen, teils mit totem Gang, daß diese Rahmen in
dem zur Ausrückung der Zahngetriebe erforderlichen Maße voneinander entfernt werden.
Abb.2 der Zeichnung veranschaulicht dieses.
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In der die Wangen 7 der einzelnen Schlittenrahmen oben verbindenden
Leiste 8 sind die Schaulöcher 25 (Abb.3) angeordnet, durch welche das jeweils oben
befindliche Schriftzeichen der einzelnen Schriftzeichenscheiben io erkennbar ist.
Dabei ist durch die Anordnung der Zwischenräder i.6 die Möglichkeit gegeben, die
Scheiben io so groß zu machen, daß die oben befindlichen Schriftzeichen sich unmittelbar
unter den Schaulöchern befinden. Zur Abschließung der zwischen den Leisten 8 noch
verbleibenden Zwischenräume dienen Deckleisten 26, welche -auf dem Maschinenrahmen
i befestigt und dabei hinsichtlich der Höhenlage so angeordnet sind, daß sie die
Verstellungen der die Sehriftzeichenscheiben ro enthaltenden Schlittenrahmen- nicht
behindern.
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Zur Einstellung der Schriftzeichenscheiben i o, entsprechend der jeweiligen
Parole und der jeweils zu übermittelnden Meldung, welche nach Au"srückung der mehrgenannten
Zahngetriebe ri, 1.2" 16 erfolgt, ist für jede der Scheiben io eine Schaltvorrichtung
vorgesehen, welche auf das mit einem vollen Zahnkranz versehene Zahnrad vi der .Scheibe
io einwirkt. Diese Vorrichtungen bestehen j e aus einer Schaltstange 27, welche
mittels eines Schlitzes 2,8 auf der oben bereits genannten Stange 17 und außerdem
in einer zwischen den Wangen 7 der Schlittenrahmen für die Schriftzeichenscheiben
io befestigten Führungsleiste 29 auf und ab bewegbar gehalten ist, mit dem oberen
Ende durch einen Schlitz der Deckleisten @26 nach außen tritt .und hier einen Griffknopf
30 trägt. Diese Schaltstangen 27 sucht je eine zweizinkige Federanordnung
31, welche auf der in den Wangen 7 befestigten Stange 32 gelagert ist und
durch eine zwischen die beiden federnden Zinken hindurchgeführte zweite Stange 33
gestützt wird, in einer Mittellage zu halten, indem die federnden Zinken einen an
der Schaltstange 27 vorgesehenen Stift 34 zwischen sich fassen. Diese Einrichtung
ermöglicht, daß die Schaltstange 27 sowohl nach oben gezogen wie auch nach unten
gedrückt werden kann und stets durch den Einfiuß der Federanordnung 31 wieder in
die Mittellage zurückgeführt wird. Jede der Schaltstangen 27 enthält nun zwei entgegengesetzt
gerichtete, federnde Schaltklinken 35 und 36, von denen die eine von unten, die
andere von oben auf das Zahnrad ri einwirkt, d ie aber bei der Ruhelage der Schaltstangen
27 durch den Einfuß der beiden Stangen 37 und 38 außer Eingriff mit dem Rade i i
- gehalten werden, so daß sie dessen Drehungen und damit die der Schriftzeichenscheiben
in keiner Weise behindern (Abb. io). Wird aber die Schaltstange 27 entweder hochgezogen
oder nach unten gedrückt, so tritt die eine oder die andere der Schaltklinken 35,
36 in Tätigkeit, so daß die .betreffende Scheibe io einmal nach links, das andere
Mal nach rechts herumgeschaltet wird (Abb. i2). Dabei sind diese Schaltungen so
bemessen, daß bei jeder derselben die Schriftzeichenscheiben io um ein Schriftzeichen
weitergedreht werden. Von diesen so eingerichteten Schaltvorrichtungen sind in Abb.
i nur einzelne durch Einzeichnung der Griffknöpfe 3o angedeutet.
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Zur Vermeidung von selbsttätigen, nicht beabsichtigten Drehungen der
Schriftzeichenscheiben -io bei ausgerückten Zahngetrieben 1i, 1,2, 16 sind auf den
Umfang dieser Scheiben io einwirkende, federnde Druckhebel 39 vorgesehen. Diese
sind auf den in den die Scheiben io enthaltenden Schlittenrahmen angebrachten Querstangen
q.o drehbar angeordnet. Sie legen sich mit ihrem federnden Schenkel gegen den Umfang
der Scheiben io_ Ihr anderer Schenkel ist durch Zugstangen 41 (Abb. 2) - mit dem
mittleren festen Schlittenrahmen oder bei diesen Scheiben io . mit einem der beweglichen
Schlittenrahmen verbünden. Hierdurch ist erreicht, däß die Festhaltevorrichtung
für . die Scheiben io bei Ausrückung ihrer Zahngetriebe selbsttätig in Wirksamkeit
tritt und ebenso bei Wiedereinrückung der Getriebe selbsttätig wieder ausgeschaltet
wird.
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Endlich sei noch bemerkt, daß mit der Kurbelwelle 13 noch ein Zählwerk
verbunden werden kann, an dem man die Zahl der je-
weiligen Kur@eldrehungen
ablesen kann.
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Die Anwendungsweise dieser so eingerichteten Chiffriermaschine ist
dieselbe, wie sie in dem Hauptpatent erläutert ist.