DE719060C - Vorsteckvorrichtung fuer Schreib-, Schreibrechen-, Addier- oder aehnliche Maschinen - Google Patents

Vorsteckvorrichtung fuer Schreib-, Schreibrechen-, Addier- oder aehnliche Maschinen

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DE719060C
DE719060C DEM135714D DEM0135714D DE719060C DE 719060 C DE719060 C DE 719060C DE M135714 D DEM135714 D DE M135714D DE M0135714 D DEM0135714 D DE M0135714D DE 719060 C DE719060 C DE 719060C
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feed roller
plug
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card
gear
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Mercedes Buromaschinen Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/48Apparatus for condensed record, tally strip, or like work using two or more papers, or sets of papers, e.g. devices for switching over from handling of copy material in sheet form to handling of copy material in continuous form and vice versa or point-of-sale printers comprising means for printing on continuous copy material, e.g. journal for tills, and on single sheets, e.g. cheques or receipts
    • B41J11/54Apparatus for condensed record, tally strip, or like work using two or more papers, or sets of papers, e.g. devices for switching over from handling of copy material in sheet form to handling of copy material in continuous form and vice versa or point-of-sale printers comprising means for printing on continuous copy material, e.g. journal for tills, and on single sheets, e.g. cheques or receipts in which one paper or set is fed towards printing position from the front of the apparatus

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Description

  • Versteckvorrichtung für Schreib-, Schreibrechen-, Addier- oder ähnliche Maschinen Die Erfindung betrifft Versteckvorrichtungen für Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen, Addiermaschinen oder ähnliche Maschinen zum unabhängigen Vorstecken mehrerer Versteckblätter mittels mehr als zwei oberhalb der Schreibwalze angeordneter Vorschubrollenserien.
  • Bei den bekannten derartigen Vorrichtungen waren für jedes Vorsteckblatt zwei angetriebene Vorschubrollenseren vorhanden, wodurch die Anordnung dieser Versteckeinrichtung vor .der Schreibwalze erschwert war und sich außerdem die Anordnung verhältnismäßig teuer stellte.
  • Der Erfindung gemäß .werden nun diese Nachteile beseitigt, indem eine von den Vorschubrollenreihen mehreren Fördervorrichtungen gemeinsam ist. Häerdurch wird es ermöglicht, eine gedrängte Bauart dieser Versteckeinrichtung zu erhalten, so daß ohne Behinderung des Versteckens der einzelnen Blätter auch beim unabhängigen' Vorstecken' mehrerer Blätter nicht viel mehr Raum benötigt wird als für Versteckvorrichtungen zum- Einstecken von einem Blatt.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt Teile des Erfindungsgegenstandes in schaubildlicher Ansicht von links vorn gesehen. Hierbei sind verschiedene dieser Teile zwecks besserer Sichtbarmachung auseinandergezogen dargestellt und andere Teile abgebrochen gezeichnet.
  • Abb. 2 zeigt weitere Teile in schaubildlicher Ansicht von links vorn gesehen.
  • Abb. 3 zeigt eine schaubildliche Ansicht weiterer Teile von rechts vorn gesehen, wobei einzelne Teile zwecks besserer Darstellung auseinandergezogen und andere zwecks Sichtbarmachung ihrer Wirkungsweise angedeutet sind.
  • Abb. q. zeigt weitere Teile des Erfindungsgegenstandes in schaubildlicher Ansicht von rechts vorn gesehen, wobei einzelne Teile auseinandergezogen oder abgebrochen gezeichnet sind, um andere Teile freizulegen.
  • Abb. S zeigt,die von rechts gesehene schaubildliche Ansicht eines Führungsarmes mit angedeutetem Führungskörper.
  • Abb. 6 zeigt eine Seitenansicht der Teile gemäß Abb. i in Pfeilrichtung A gesehen. Abb. 7 zeigt die schaubildliche Ansicht weiterer Teile von rechts vorn gesehen, wobei diese Teile zwecks besserer Sichtbarmachung auseinandergezogen dargestellt sind. Abb. 8 zeigt .die Seitenansicht der Teile gemäß Abb. 7 in Pfeilrichtung B gesehen.
  • Abb.8a zeigt schaubildlich eine Einzelheit zu Abb. B.
  • Abb.9 zeigt die Draufsicht einiger Teile gemäß Abb. 7 in Pfeilrichtung C gesehen. Abb. To zeigt die Draufsicht einiger Teile gemäß Abb. 8 in Pfeilrichtung D gesehen. Abb. i i zeigt eine Seitenansicht der Teile gemäß eines Schnittes I-I, Abb. 2.
  • Abb. i i a und i i c zeigen einige Einzelheiten der Abb. i i in schaubildlicher Darstellung.
  • Abb. 12 zeigt eine Seitenansicht .der Teile gemäß einem Schnitt II-II der Abb. 3 und 4.. Abb. 14 und 15 zeigen schematisch zwei Buchungskarten, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben werden können.
  • An der Innenseite eines linken Wagenseitenteiles i (Abb. z) ist in -dem durch die Abstandsröhrchen 2 gegebenen Abstande ein Zeilenschaltschieber 3 angeordnet, der an seinem vorderen Ende eine Steuerplatte trägt. In dem Punkt 5 des Zeilenschaltschiebers 3 ist eine Zugfeder 6 eingehängt und mit ihrem anderen Ende an der Öse 7 des linken Wagenseitenteiles i befestigt. Die Feder 6 drückt die Steuerplatte q. dauernd gegen den Zapfen 8 .des Zeilenschalthebels 9 (Abb. i und 6).
  • Auf der Seitenplatte To ist durch die Abstandsröhrchen i i und mittels der Schrauben 12 ein Schieber 13 befestigt. Auf der vorderen Seite des Schiebers 13 ist ein Lappen 14 abgewinkelt, an dem die Steuerplatte 14 mittels Schrauben 16 befestigt ist.
  • An -dein hinteren Ende,des Schiebers 13 ist ein Federauge i7 vorgesehen, in dem eine Feder 18 mit ihrem Ende i9 aufgehängt .ist. Das andere Ende 2o der Feder 18 wird von einem auf der Seitenplatte To befestigten Federstift 21 gehalten. Unter .der Wirkung der Feder 18 legt sich der Schieber 13 mit den Enden seiner Schlitze 22 an die entsprechenden Ansätze der Schrauben 12 an und wird so während seiner Ruhelage gehalten. An seinem unteren Ende 14a ist der Schieber 13 zahnstangenartig.ausgebildet. Die Zähne 15 des Schiebers 13 greifen in die Ritzel 16, und 17a ein und bewegen diese entgegen dem Sinne des Uhrzeigers, wenn der Schieber 13 in entgegengesetzter Richtung der Federwirkung verschoben wird. Durch die Seitenplatte To hindurch wird eine Welle 23 geführt, die ein Abstandsrohr 2q. trägt. Auf dem abgesetzten Ende 25 ist das Sperrad 26 undrehbar befestigt und durch das vor ihm auf dem Zapfen 27 drehbar angeordnete, mit einer Schraube 28 befestigte Ritzel 16, in seiner axialen Lage gehalten. Auf dem hebelartig ausgebildeten Ende 29 des Ritzels i6" ist eine Klinke 3o drehbar befestigt, die durch eine nicht dargestellte Torsionsfeder in Richtung des Pfeiles a. beeinflußt wird. In der Ruhelage des Ritzels 16" legt sich die Nase 31 der Klinke 3o an einen in der Seitenplatte io befestigten Anschlag 32 an, wodurch die Klinke 3o an ihrer Bewegung in Pfeilrichtung a. un<1 damit am Eingriff in das Sperrad 26 gehindertwird.
  • Auf einer Schraube 33 sind gemeinsam mit dem Ritzel 17, das Sperraid 34 und das Zaliiirad 35 gelagert. An seinem Hebelartig ausgebi.ldeten Ende 36 ist eine Klinke 37 drehbar befestigt. Die Klinke 37 wird durch eine nicht dargestellte Torsionsfeder in Richtung des Pfeiles b beeinflußt und hat so das Bestreben, in die Zähne 38 des Sperrades 34 einzugreifen. Ein in der Seitenplatte To befestigter Anschlag 39 hindert in der Ruhelage des Ritzels 17a die Klinke 37 am Eingriff in das Sperrrad 34 dadurch, daß die Nase 4.o der Klinke 37 entgegen dem Drehsinn b beeinflußt wird. Die Nabe des Sperrades 34 ist mit Klauen 41 versehen, in welche die entsprechenden Kupplungsstege .l2 des Zahnrades 35 hineinragen. Auf diese Weise wird eine in den Drehrichtungen zwangläufige Verbindung des Sperrrades 34 und des Zahnrades 35 erreicht. Das Zahnrad 35 greift in das Zahnrad 43 ein, das mit einer Schraube .I4. auf dem abgesetzten Ende 45 einer durch die Seitenplatte To ragenden Welle .46 befestigt ist.
  • In den Arm 47 der Seitenplatte io ist auf cler Außenseite eine Nabe .1 .8 zweckmäßigerweise eingenietet. Die Kante 5o des sektorartigen Ausschnittes .I9 legt sich in der Norinallage der Seitenplatte To auf einen Anschlagbolzen 51 auf, der in einem Haltearie 52 befestigt ist. Der Haltearm 52 ist an der Außenseite eines linken Wagenseitenteiles i auf nicht weiter dargestellter Weise befestigt.
  • Die linke Seitenplatte To und mit ihr die Nabe :I8 ist auf der Achse 53 drehbar befestigt. Ein Ansatz 54 der Achse 53 geht durch die Öffnung 55 des Haltearms 52 und wird mittels der Schraube 56 gegen Verdrehung und seitliches Verschieben gesichert.
  • Andererseits wird die Achse 53 in einer Nabe 57 (Abb. 3) geführt, die in dem Arm 58 einer rechten Seitenplatte 59 zweckmäßigerweise eingenietet ist. Die Kante 6o eines sektorartigen Ausschnittes 61 der Nabe 57 liegt in der Normallage der Seitenplatten To und 59 an dem Anschlagbolzen 62 an, der in einem innerhalb eines rechten Wagenseitenteils (A11. i i und 12) 64. auf nicht dargestellte Weise befestigtem Haltearie 63 eingenietet ist. Der Zapfen 53a der Achse 53 wird in der Lagerstelle 63a geführt und mit der Schraub 63t, befestigt. Zwischen den Seitenplatten ioünd59 (Abt. i und 3) ist ein Führungskörper 64, (Abt. 2, 6, 12) mittels Schrauben 65 (Abt. i) und 66 (Abt. 3) befestigt, in dessen Nut 67 (Abt. 2) nahe an der rechtenSeitenplatte59 einRollenführungsbügel68 (Abt. 3) befestigt ist. Die frei stehenden -Schenkel 69 desselben tragen auf einer sie verbindenden Achse 70 eine Rolle 71, die auf der Schreibwalze 72 aufliegt (Abt. ii und i2). Ebenso ist nahe der Innenseite der Seitenplatte io in der Nut 67 des Führungskörpers 64 ein Rollenführungsteil73 befestigt, der nicht als Bügel ausgebildet ist, um so die seitlich -davon einzuführenden Karten möglichst nähe an der Rolle vorbeiführen zu können. In dem Ende 74 des Armes 73 ist ein Führungsbolzen 74a befestigt, auf dem eine Rolle 76 drehbar befestigt ist und die gegen seitliches Abgleiten durch eine Schraube 75 gesichert wird. Die Rolle 76 liegt ebenfalls gleich der Rolle 71 auf der Schreibwalze auf und dient so einer einwandfreien Führung der kompletten Kartenvorsteckeinrichtung. Die Welle 23 wird von den Seitenplatten io und 59 in entsprechenden Buchsen geführt und trägt die Rollen 78. Die Rollen 78 sitzen auf Rohren 79, die durch einen Stift mit der Welle 23 fest verbunden sind. In der Nut 67 des Führungskörpers 64." ist ein Bügelbi (Abb.2) in bestimmten Abständen verschiebbar mittels Schrauben 82 befestigt. -Auf einer in den Schenkeln 83 imverschieb- und undrehbar befestigten Achse 84 befindet sich eine Rolle 85, die mit der Rolle 78 in Berührung steht, jedoch mit anderen Rollen nicht in Eingriff kommen kann.
  • Auch die weiter oben erwähnte Welle 46 wird in den Seitenplatten io und 59 in entsprechenden Buchsen geführt und trägt die Rohre 87, die durch die Stifte 88 mit ihr fest verbunden sind und die .aufgepreßten Rollen 86 zwangsläufig mit sich führen. In der Nut 67 des Führungskörpers 64 sind die Bügel go in Abständen verschiebbar befestigt und tragen zwischen ihren Schenkeln 92 die Achsen gi, auf denen die Rollen 89 angeordnet sind. Hierbei sind die hinteren Rollenpaare 78, 85 und die vorderen Rollenpaare 86, 89 in axialer Richtung um mindestens Rollenlänge versetzt angeordnet.
  • Auf der Vorder- und Rückseite des Führungskörpers 64, sinddie Karteneinwurfbehälter 93 und 94 (Abt. 2, 11) auf später beschriebene Weise befestigt. Beide bestehen aus zwei trichterförmigen Seitenbeilen' 95, 96 und den Mittelstücken 97, 98. Hierbei ist die Verbindung zwischen Seitenteilen und Mittelstück verschiebbar ausgebildet, so daß je nach der besonderen Kartenbreite der Karteneinwurfbehälter 93,94 eingestellt werden kann. Diese Einrichtung ist nur am hinteren Karteneinwurfbehälter 93 dargestellt und beim vorderen 94 nur angedeutet worden (Abt. i i). An den Seitenteilen 95 sind die Laschen 98 mittels Niete 99 befestigt. Ihre Klauen ioo werden durch auf zweckmäßige Weise am Mittelstück 97 befestigte Rundmuttern ioi geführt und auf diesen mit besonders ausgebildeten Kopfschrauben io2 befestigt. Die Einstellung des Karteneinwurfbehälters 93, 94 kann nun durch einfaches Lösen und Wiederbefestigen :der Schrauben io2 erfolgen. An den Seitenteilen 95, 96 sind Winkel 103 angenietet, deren Lappen 104 in die Schlitze io5 der im Führungskörper 64 vorgesehenen Einsparungen io6 eingreifen (Abt. ii). In die Schlitze 107 greift der klattenförmige Lappen io8 eines Daumenhebels iog ein, der mittels einer Schraube i io auf einem Winkel i i i drehbar befestigt ist. Der Lappen 112 :des Winkels i i i ist auf den Seitenteilen 95, 96 angenietet. Auf der Schraube iio sitzt gemeinsam mit dem Daumenhebel iog eine Torsionsfeder 113, wodurch dieser dauernd in Richtung des Pfeiles c beeinfiußt wird und so die Karteneinwurfbehälter 93, 94 fest mit dem Führungskörper 64" verbindet. Soll der Karteneinwurfbehälter 93, 94 in seiner Lage verändert oder abgenommen werden, so drückt man mit beiden Zeigefingern die Daumenhebel iog nieder und löst ihn so von dem Führungskörper 64, Um seitliches Verschieben der Karteneinwurfbehälter 93, 94 zusätzlich zu verhindern; werden diese durch die in den Aussparungen einstellbar befestigten Führungsarme 114 (Abt. 5, 11) begrenzt. Die Schraube 115 des Führungsarmes 114 ist auf nicht dargestellte Weise mit einem Exzenter fest verbunden, der das Klemmstück 116 fest in den Schlitz 107 des Führungskörpers 64 preßt. Der Führungsarm 114 wird gelöst, indem mittels der Schraube 115 der mit ihr verbundene Exzenter verdreht wird und-so das Klemmstuck 116 aus dem Schlitz 107 entfernt. In ihrem unteren Teil 117 sind die Führungsarme 114 klauenartig geformt und umschließen mit der Teilbuchse 118 (Abt. 5), als Lager wirkend, die Wellen 23 und 46. Auf der Gegenseite der z. B. in Pfeilrichtung E anliegenden Karteneinwurfbehälter 93, 94 ist auf den Wellen 23, 46 ein Stellring I18" vorgesehen, der den vorher auf beschriebene Weise eingestellten Führungsarm 114 zusätzlich gegen seitliches Verschieben sichert.
  • Der schwalbenschwanzförmige Schlitz i2o (Abt. io) des Doppellagers 1i9 ist auf der entsprechenden Leiste izi des mit nicht dargestellten Schrauben an der Seitenplatte 59 befestigten Zwischenstückes 122 unverschiebbar und fest aufgepreßt (Abb.3, 8, 1o). Mit einem Zahnrad i23 ist die Lagerplatte 124 einer Welle 125 durch die Schrauben 12,6 verbunden. Eine Lagerstelle 126" des Doppellagers i ig umschließt einen doppelseitigen Kugellagerlaufring 127, in dessen Laufflächen 128 die Kugelringe 129 mit den zugehörigen Ionen 13o- gehalten werden. Die Welle 125 geht durch die Löcher 131 der Konen 130 und eines Kegelrades 132 hindurch und wird durch den Stift 133 fest mit diesem verbunden. Das durch die Teile 123, 124, 126, 125, 130, 129, 127, 129, 130, 132, 133 gebildete Getriebe ist mittels der Schraube 134 undreh-und unverschiebbar mit dem Doppellager 119 verbunden. Nach Lösung der Schraube 134 kann es, -ohne zerlegt werden zu müssen; aus cler Lagerstelle 126 entfernt werden.
  • Mit dem Zahnrad 123 steht das Ritzel 135 in Verbindung, das durch die Schraube 136 auf der Seitenplatte 59 befestigt ist. In eine Nut 137 der Welle 46 greift der Zapfen einer auf dem Zahnrad 135, befestigten Schraube 138 ein, so daß das Zahnrad 135, auf der Welle in axialer Richtung verschoben und mit dem Ritze1135 in Eingriff gebracht Nverden kann. Desgleichen sitzt auf der Welle 23 ein Zahnrad 139, dessen Schraube 140 mit ihrem Zapfen in die, Nut 141 eingreift, wodurch es mit Hilfe nachstehend beschriebener Mittel mit dem Zahnrad 123 in oder außer Wirklage gebracht werden kann.
  • Ein mit dem Kegelrad 132 dauernd in Eingriff stehendes zweites Kegelrad 142 ist in der in die Lagerstelle 143 des Doppellagers i i9 eingepreßten Buchse 144 gelagert. Eine Schraube 145 sichert einerseits die Buchse i44 und andererseits mit ihrem in eine etU-sprechende Rille 147 des Kegelradschaftes 148 eingreifenden Zapfen 1,46 auch das Kegelrad 1_1.2 gegen Verschieben in axialer Richtung. Ein Kupplungsstück 149 (Abb. 8a) wird in der Lagerbuchse 150 geführt und ist mit seinem beiderseits abgeflachten Wellenende 151 mit dem entsprechend klauenartig ausgebildeten Kegelraflschaft 148 in axialer Richtung verschiebbar zwangsläufig gekuppelt. Eine in die Lagerstelle 143 eingelassene, mittels der Schraube 152 befestigte Blattfeder 153 wirkt mit ihrem äußersten Ende 1,94 auf eine Kugel 155, die in einer der rillenförmigen Rastungen 156, i56, 1561, des Kupplungsstückes 149 geführt wird. An einem radartigen Handgriffe 157 ist durch die Schrauben 158 eine Platte 159 befestigt, in deren Mitte eine Nabe eingenietet und mittels der Schraube 161 auf dem abgesetzten Schaftende 162 des Kupplungsstückes 149 befestigt ist.
  • An der Kante 163 des Zwischenstückes 1-J2 ist mit den Sehrauben 164 ein Lagerwinkel i65 {Abb. ;, 8, 9) angebracht, an dessen Lappen 166 auf einer Schraube 167 ein Hebel 168 mittels einer in ihm eingenieteten Nabe 169 drehbar gelagert. Ein in dem Punkte 170 (Abb.7) eingenieteter Zapfen 171 greift durch ein Längsloch 173 (Abb.8) in eine entsprechende Rille 172 des Kupplungsstückes 149 ein. Am entgegengesetzten Ende 174 des Hebels 168 ist ein Röhrchen 175 zweckentsprechend befestigt, das mit seiner Öffnung 176 einen in dem umgebogenen Lappen 177 eines Einstellhebels 178 eingenieteten Zapfen 179 umfaßt. Auf einem angewinkelten Lappen 18o der Seitenplatte 59 sind die Torsionsfeder 181 (Abb. 7 und g), der Einstellhebel 178 und der Mitnehmerhebel i82 mit der Schraube 183 drehbar befestigt. Die freien Schenkel 184 derTorsionsfeder i 8 iumschließen gleicherweise einen in den Lappen 185 des Einstellhebels 178 eingenieteten Zapfen 186 und einen im Mitnehmerhebel182 befestigten Rundzapfen 187.
  • Auf diese Weise wird der Hebel 182 von dem Einstellhebel 178 kraftschlüssig mitgenommen. Eine Nabe igo ist in eine Wippe 189 eingenietet und durch die Schraube igi auf dem am Seitenteil 59 angewinkelten Lappen 188 (Abb. 3) drehbar befestigt. Der Bundzapfen 187 des Mitnehmerhebels 182 geht mit seinem unteren Ende 192 durch ein im Wippenteil 193 vorgesehenes Langloch 19.4 hindurch und greift in die Kupplungsmuffe 195 des Zahnrades 131, ein. Ein in dem gegenüberliegenden Teile 196 der Wippe 189 eingenieteter Zapfen 196, reicht in die Kupplungsmuffe 196U des Zahnrades z#39. Durch diese Einrichtung können das Zahnrad 139 mit dem Zahnrad 123 oder das Zahnrad 135a über das Ritzel 135 mit dem Zahnrad 123 gemeinsam oder getrennt in Wirklage gebracht werden. Der Zeiger 197 des Einstellhebels 178 gibt gemeinsam mit dem durch Schrauben 198 auf dem Lappen igo befestigten Anzeigesektor igg die jeweilige Getriebeeinstellung an. In der in den Abb. 3, 7, 8 dargestellten Zeigerlage 2 (2oo) kommt das Zahnrad 123 mit dem Zahnrad 139 und außerdem über das Ritzel 135 mit dem Zahnrad 135a in Eingriff, e: werden also die rollentragenden Wellen 23 und 46 angetrieben. Sinngemäß werden in der Stellung i (2o1) die Welle 46 und im Punkt 3 (2o2) die Welle 23 allein angetrieben.
  • Zwischen den Wagenseitenteilen i und 64 ist ein Papierführungsblech 2o3 (Ahb. 1-a) vorgesehen, an dem mittels der Winkel 2o.4. das innere Papierführungsblech 205 z%veckmäßig befestigt ist. Auf einer Achse 2o6, die an den Winkeln 2o4 durch Schrauben festgehalten wird, sind die Papieranleger 207 verschiebbar angeordnet.
  • Die Winkel 2o8 sind mit den Schraubev Zog an den Wagenseitenteilen i und 64 befestigt und an ihrem freien Ende 21o mit einer Schiene2ii (-Abb. ii und 12) auf nicht dargestellte Weise verbunden, Auf beiden Wagenseiten sind in Scharnieren 2z2 zweier auf der Schiene 21i sitzenden Schieber 2r3 zwei mit Gummirollen 22o versehene Hebel 214 drehbar auf zwei Achsen 215 angeordnet, die durch nicht gekennzeichnete Torsionsfedern im Uhrzeigersinne beeinflußt werden.
  • An dem Papierauslösehebel 225 (Abt. i i) ist mit der Schraube 226 eine Stange 227 angelenkt, denen unteres Ende durch die Schraube 228 mit dem Hebe1229 drehbar verbunden ist. Der Hebel 229 sitzt fest auf der Welle 23o, die an den Stellen 231 flach abgesetzt ist. Auf der Wagenführungsschiene 232 sind die Lagerwinkel 233 (Abh. 11), 234 mit Schrauben 235, 236 befestigt. Zugleich mit dem Lagerwinkel 234 ist ein Führungswinkel 237 (Abt. i i und i i a) angeordnet, der ein Aufstoßen der einzuführenden hintern Vorsteckkarte verhindert. Die Hebel 238 sind auf den Lagerwinkeln z33 und 234 drehbar auf bekannte Weise gelagert und werden durch die Druckfedern 239 mit ihren-r freien Ende 24o gegen die abgeflachten Stellen 231 der Steuerwelle 230 gedrückt.
  • Um die Kartenvorsteckeinrichtung in der Arbeitslage unverrückbar festhalten zu können, ist sie mit nachfolgenden Mitteln gesperrt.
  • Ein Sperrschieber 252 ist mittels der durch die Schlitze 253 gehenden Schrauben 254 auf der Innenseite der Seitenplatte io befestigt. An dem in die Seitenplatte io eingenieteten Federstift 255 ist eine Feder 256 eingehängt, die mit ihrem anderen Ende in eine Ose 257 dies Sperrschiebers 252 eingreift. Hierdurch legt sich der Sperrschieber mit den Enden 258 seiner Schlitze 253 gegen die Schrauben 254 und schiebt sich mit seinem abgeschrägten Ende 259 unter eine zwischen den Wagenseitenteilen i und 64 vorgesehene Verbindungsachse 26o (Abt. i). -Ein zweiter ähnlicher auf der Innenseite der Seitenplatte 59 befestigter Sperrschieber 26i (Abt. 12) umfaßt mit seiner Klaue 262 ebenfalls die Verbindungsstange 26o und kann durch Betätigung des Handgriffes 263 in der Pfeilrichtung e bewegt werden, wodurch die ganze an den Seitenteilen io und 59 angeordnete Kartenvorsteckeinrichtung entsperrt wird und außer Arbeitslage um die Achse 53 nach vorn verschwenkt werden kann. Hierbei legen sich die Kanten 264 (Abt. 1), 265 (Abt. 3) der Naben 48, 57- gegen die Anschlagzapfen 51, 62. Das im Doppellager i 19 der Kartenvorsteckeinrichtung drehbar gelagerte Kegelrad 132 (Abt. 4) greift in ein entsprechendes auf einer Welle 266 befestigtes Kegelrad 267 ein. Die in dem Lagerwinkel 268 gelagerte Welle 266 trägt an ihrem anderen Ende mit ihr fest verbunden ein Zahnrad 269. Eine auf dem Wagenrahmen 2270 mit den Schrauben 2,71 befestigte Lagerplatte 272 trägt einen Rollenhebel 273, der durch. die Schraube 274 drehbar befestigt ist. Die Feder 275 ist einerseits auf dem in der Lagerplatte 272 befestigten Federstift 276 und andererseits an dem im Rollenhebel 273 leingenieteten Federstift 277 aufgehängt. Unter dem Einflusse :der Feder 275 legt sich die Kante 278 des Rollenhebels 273 gegen den in der Lagerplatte 273 befestigten Anschlag 279. Eine Zahnstange 28o ist mittels Schrauben 281 (Abt. 12) an der Tragplatte 282 befestigt, die mit ihren umgewinkelten: Lappen 283 (Abt. 4, 12), 283, auf einer Welle 284 gelagert ist. Diese wird mittels der Stellringe 285 in dem Lager 286 urverschiebbar geführt und trägt am linken Ende eine Torsionsfeder 287. Ein Ende 288 der Torsionsfeder 287 rastet in einem entsprechenden Loch des Lagers 286, während sich das andere Ende 289 hinten an der Lagerplatte 282 anlegt und so die Zahnstange 28o in der Pfeilrichtung f beeinflußt. Unter der Federwirkung legt sich die Kante 29o des Lappens 283" gegen einen am Lager 286 angearbeiteten Anschlag 291, wodurch die Zahnstange 28o in Eingriffslage gehalten wird.
  • Beim Wagenschritt legt sich die auf dem Rollenhebel 273 mittels der Schraube 292 befestigte Rolle 293 gegen die abgerundete Kante 294 der Zahnstange 28o. Hierdurch wird die Zahnstange bei einer Wagenlinksbewegung entgegen der Pfeilrichtung f weggedrückt, so daß das Zahnrad 269 nicht mit der Zahnstange 28o in Eingriff kommen kann. Bei Vornahme des Wagenaufzuges weicht die Rolle 293 der Zahnstange 28o auf Grund der stärkeren- Torsionsfeder 287 aus, so daß das Zahnrad 269 mit ihr in Eingriff kommt und über die Antriebskette 266, 267, 132, 125, 123, 135, 135- und 139 die rollentragenden Wellen 23 und 46 in den in Abb. i :eingezeichneten Pfeilrichtungen gemeinsam oder nach Wahl jede für sich allein antreibt.
  • An einem Scharnierteil 292 (Abt. i i c) ist ein Formstück 293 mittels Schrauben 294 befestigt und durch ein gleicherweise mit Schraube 295 gehaltenes Teil 296 gestützt. Das Scharnmerteil 292 ist durch dieAchse 297 mit dem Lagerblech 298 gelenkig verbunden. Das Lagerblech ist auf der Oberkante des bekanntenTypenhebelsegmentes 299 mit Schrauben 30o befestigt. Eine auf der Achse 297 sitzende Torsionsfeder 301 liegt einerseits mit dem Ende 302 auf dem Lagerblech 298 und andererseits mit dem Ende 302" an der Vorderseite des Scharnierteiles 292 auf. Dadurch wird das Scharnierteil 292 entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt und legt sich mit seiner Zunge 303 gegen die benachbarte Kante 304 des Lagerbleches 298. Hierdurch kommt das Formstück 293 mit seiner abgerundeten Spitze 305 mit der Schreibwalze 72 in leichte Berührung.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorsteckeinrichtung ist wie folgt: Zu diesem Zweck sei angenommen, daß in der Lohnbuchhaltung eines Werkes Karten 308, 309 (Abb. 1q., 15) beschrieben und auf einen Hauptbogen 77 (Abb. i i) übertragen werden sollen. Hierbei soll die Karte 308 (Abb. 14.) die Löhne eines Arbeiters enthalten, während auf der Karte 309 (Abb. 15) die Löhne einer Abteilung, z. B. der Montage, eingetragen werden. Auf dem Hauptbogen 77 würde sodann das Lohnaufkommen des gesamten Werkes in übersichtlicher Folge dargestellt erscheinen.
  • Der Hauptbogen 77 wird auf dem inneren Papiereinführungsblech 205 (Abb. i i) so weit eingeführt, daß seine Kante da zwischen die Päpierführungsrollen 22o und die Schreibwalze 72 zu liegen kommt. Nun wird der durch die Addelektra bekannte, nicht dargestellte Walzendrehknopf (in Abb. i i gesehen) im entgegengesetzten Uhrzeigersinne so weit gedreht, bis die erste Schreibzeile des Hauptbogens 77 in die Höhe der Kante 3o6 des üblichen Zeilenanzeigers 307 gelangt, worauf der Papierauslösehebe1225 in Richtung des Pfeiles d umgelegt wird.
  • Nach dein Ausrichten des Grundbogens 77 wird der Griff z63 (Abb. 12) des Sperrschiebers 261 gefaßt und entgegen der Wirkung der ihn beeinflussenden Feder 261" (Abb. 12) in der Pfeilrichtung e bewegt. Die Klaue 262 kommt so außerhalb des Bereichs der Verbindungsachse 26o. Gleichzeitig wird die Kante 259 (Abb. i) des Sperrschiebers 25a gegen die Verbindungsachse 26o gedrückt. Der Sperrschieber a52 weicht entgegen der Federwirkung 256 aus und schnappt dann, frei geworden, wieder vor. Durch weitere Einwirkung auf den Griff 263 «wird nun die Kartenvorsteckeinrichtung um die Achse 53 so weit geklappt, bis sich die Kante 264 des sektorartigen Ausschnittes 49 gegen den Anschlagzapfen 51 legt.
  • Durch Fassen der Kante lc. kann nun der Hauptbogen so gerichtet werden, daß eine beliebige Schreiblinie finit der Kante 3o6 des Zeilenanzeigers 307 genau übereinstimmt. Nun wird der Papierauslösehebela25 wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht und der Hauptbogen 77 mittels der Einführungsrollen 22o fest gegen die Schreibwalze 72 gepreßt. Dann werden die rechts und links vom Hauptbogen sitzenden Papieranleger 2o7 (Abb. i i) auf der Achse 2o6 so weit verschoben, bis sie knapp an dessen Seiten anliegen.
  • Alsdann wird die Kartenv orsteckeinrichtung wieder in die Arbeitslage (Abb. i i, 12) gebracht. Der Sperrschieber 261 wird wieder in Pfeilrichtung e bewegt und nach Erreichung der in den Abb. i i und 1a dargestellten Arbeitslage der Vorsteckeinrichtung wieder freigelassen. Nun umschließt die Klaue 262 wieder die Verbindungsachse 26o. Gleichzeitig hat der Sperrschieber 252 mit seinem abgeschrägten Ende 259 unter der Wirkung der Feder 256 ebenfalls seine alte Lage eingenommen, so daß die ganze Vorsteckeinrichtung sicher gehalten wird. Durch Drehen des W alzendrehknopfes wird nuit der Hauptbogen 77 auf die zu beschreibende Zeile eingestellt.
  • Darauf .wird der Karteneinwurfbehälter 9=r der in Abb. 15 gezeigten schmaleren Karte 308 entsprechend eingestellt. Zu diesem Zweck werden die den 9Schrauben tot de: Trichters 93 entsprechenden nicht dargegtell -ten Schrauben gelöst und die Seitenteile c36 so zueinander verschoben, daß die genannte Karte 3o8, ohne zu kanten, gut durch die Seitenteile 96 geführt wird. Nach erfolgter Einstellung werden die erwähnten Schraube wieder befestigt. Die Karte 3o8 wird nute in den Karteneinwurfbehälter 94 gesteckt und indem mit beiden Zeigefingern die Daumenhebel iog niedergedrückt werden, wird der Einwurfbehälter so lange seitlich verschoben, bis die Lineatur der Karte 3o8 mit der des darunter sichtbaren Hauptbogens 77 übereinstimmt. Nun werden durch Verdrehen der Schraube 115 (Abb. 5, 11) die Führungsarme 114 aus ihren Führungen 1o6, io7 gelöst und so «reit verschoben, bis sie mit ihren entsprechenden Flanken an den Seitenteilen 96 des Karteneinwurfbehälters 9q. anliegen. Sodann wird die Schraube 115 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgedreht und der Führungskörper mittels des Klemmstückes 116 festgeklemmt. Nun werden die Stellringe 118" auf der Welle 23 gelöst und an den freien Flanken der Führungsarme 114 anliegend befestigt. Der Karteneinwurfbehälter 9.4 ist nun gegen seitliches Verschieben ausreichend gesichert.
  • Dann wird der Karteneinwurfbehälter 93 mit seinen Lappen 104 in die Schlitze io; eingehängt. Die Daumenhebel io9 «-erden entgegen der Federwirkung nach unten gedrückt, greifen mit ihren hlauenförmigei Lappen io8 in die Schlitze 107 des Führung.S-körpers 64 ein und werden durch die Torsionsfeder 113 in dieser Lage gehalten.
  • Jetzt wird der Wagen in seine rechte Endlage gebracht und der Handgriff 157 (Abb. 8) in Pfeilrichtung K verschoben, wodurch die Kugel 155 entgegen der Wirkung der Blattfeder 15.4 aus der rillenförmigen Rastung i56 gedrückt wird und in die nachfolgende i56L einschnappt. Hierbei verändert die Rille 172 des Kupplungsstückes 149 ihre Lage und verschiebt über die Gelenkkette 171, 168, r76, 179 (Abb. 9 und 8), -z78, 183 den Zeiger 197 des Einstellhebels 178 in die Lage i (2o1). Der Zapfen 186 des Einstellhebels 178 nimmt dabei die freien Schenkel 184 der Torsionsfeder 181 und über diese hinweg den Rundzapfen 187 des Mitnehmerhebels 182 mit. Das untere, durch das Langloch 194 der Wippe 189 ragende Bundzapfenteil 192 greift in die Kupplungsmuffe 195 ein und bringt das. Ritzel 135a mit dem Zahnrad 135 in Eingriff. Zu gleicher Zeit bewirkt der in die Kupplungsmuffe 196b eingreifende Zapfen 196" des Mitnehmerhebels 196 die Trennung der Verbindung des Zahnrades 139 mit dem Zahnrad 123. Nun wird der Handgriff 157 (in Abb. 8 in Pfeilrichtung i gesehen) im Uhrzeigersinne gedreht und die Welle 46 (Abb. i) über die Kegel- und Zahnräder 142 (Abb. 1o), 132, i23, 135, 135a angetrieben. Die sich drehenden Rollen 86 nehmen hierbei die anliegenden Rollen 89 mit, fassen die Karte 3o8 und führen diese zwischen das innere 205 (Abb. i i) und äußere Papierführungsblech 203 ein, wobei das die Karte 3o8 an die Schreibwalze 72 drückende Formstück 293 mit dem Zeigefinger abgeschwenkt -werden muß, sofern der Papierwagen nicht in einer seiner Endlagen steht. Die Karte 308 wird nun mit ihrer Linie 112'i, 11:T 2 oder 111n mit der Kante 3o6 des Zeilenanzeigers 307 in gleicher Höhe eingestellt.
  • Um ein versehentliches Verschieben der Karte 308 zu verhindern, zieht man den Handgriff 157 so weit in Pfeilrichtung z, bis der Zeiger 197 des Einstellhebels 178 in die Lage 3 (2o2) kommt.-Auf diese Weise kommt das Zahnrad 135" außer Eingriff, so daß das Rollenpaar 86, 89 (Abb. 2) nicht mehr angetrieben werden kann.
  • Darauf folgend kann die Karte 309 (Abb. 14) eingeführt -werden. Die Einführung der Karte 3o9 geht auf die gleiche `'eise wie die der Karte 3o8 vor sich, wobei jedoch die Kartenbewegung durch das Rollenpaar 78, 85 erfolgt und die zuvor eingestellte Lage 3 (2o2) des Zeigers 197 (Abb. 8) beizubehalten ist. Die Karte 309 wird dabei von der Schreibwalze nach vorn abgeleitet und durch diese und die bereits eingeführte Karte 308 ebenfalls sicher in den durch die Schreibwalze 72, die Karte 308 und das Führungsblech 203 gebildeten Spalt eingeführt. Darauf wird der Wagen in Schreiblage gebracht, das Formstück 293 (Abb. i i, i ic) gleitet hierbei über die Karten 308, 309 sowie den Hauptbogen 77 und drückt alle drei Blätter an der Schreibstelle fest gegen die Schreibwalze. Sind auf die vorstehend beschriebene Weise sowohl der Hauptbogen 77 als auch die Karten 3o8, 3o9 in die Maschine eingeführt worden, so wird mittels des Handgriffes 157 über die oben bereits angegebene Gelenkkette der Zeiger auf 2 (2oo) gestellt. Hierauf werden die entsprechenden in den Karten 308, 3o9 dargestellten Spalten bis zum rechten Kartenende beschrieben. Alsdann wird der nicht gezeigte bekannte Wagenaufzughebel betätigt, worauf der Wagen in seine rechte Endlage zurückkehrt. Hierbei greift das Zahnrad 269 in die Zahnstange 28o ein, wodurch es in .Drehung versetzt wird und die Wellen 23 und 46 in umgekehrter Eindrehrichtüng über die Kegel- und Zahnräder 267, 132; 123, 139 und 123, 135, 135" bewegt. Die Karten 308, 309 werden infolgedessen in ihre entsprechenden Behälter 93, 94 zurückgeworfen. Zumeist soll jedoch nur die zu Einzelbuchungen benutzte Karte 3o8 ausgeworfen werden, während die Karte 3o9 abteilungsweise beschrieben und infolgedessen in größeren Abständen abgelegt wird. Zu diesem Zwecke ist der Zeiger 197 in die Lage i (toi) mittels des Handrades 157 zu bringen, wodurch nur das Rollenpaar 89, 86 angetrieben wird. Sollen in besonderen Fällen beide Karten auf mehreren Zeilen beschrieben werden, so löst man mittels einer geeigneten Vorrichtung die Zahnstange 28o aus (Abb. 4) und verhindert damit eine Mitnahme des Zahnrades 269 und der mit ihm verbundenen Antriebsteile.
  • Im Verlaufe des Wagenaufzuges geht gleichzeitig die Zeilenschaltung auf bekannte Weise vor sich. Hierbei drückt der Zapfen 8 des Zeilenschalthebels 9 gegen die Steuerplatte 4, die sich wiederum gegen die Steuerplatte 14b anlegt und den verzahnten Schieber 13 mitnimmt. Die Zähne 14 des Schiebers 15 greifen in die Ritzel 16, 17 (Abb. i, 6) ein, deren Klinken 30, 37 über das Sperrad 26 die Welle 23 und über das mit dem Sperrad 34. gekuppelte Zahnrad 35 das Zahnrad 43 und damit die Welle 46 antreiben.
  • Auf diese Weise wird die in dem Karteneinwttrfbehälter 93 verbleibende Karte 309 um eine Zeile weiterbewegt, so d,aß nur die Karte 3o8 neu eingestellt werden muß.
  • Hierbei -werden die Durchschläge mittels zwischenliegender Farbbänder oder Kohlepapiere ermöglicht.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorsteckvorrichtung für Schreib-, Schreibrechen-, Addiermaschinen o. dgl. zum unabhängigen Vorstecken mehrerer Vorsteckblätter mittels einer entsprechenden Anzahl aus oberhalb der Schreibwalze angeordneten Vorschubrollenreihen gebildeter Fördervorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine von den Vorschub rollenreihen mehreren Fördervorrichtungen gemeinsam ist.
  2. 2. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren Fördervorrichtungen gemeinsame -vorzugsweise angetriebene Vorschubrollenserie (76, 85, 89, 71) zwischen zwei antreibenden Vorschubrollenserien (78 und 86) angeordnet ist.
  3. 3. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die antreibenden Vorschubrollenserien (78 und 86) wahlweise einzeln oder gemein sam mit einem sowohl von Hand als auch durch die Wagenbewegung antreibbaren Antriebsglied (132, 125, 123) kuppelbar sind.
  4. 4. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der antreibenden Vorschub= rollenserien (78 und 86) mit dem Antriebsglied (132, 125, 123) durch das Handantriebsglied (157) steuerbar ist.
  5. 5. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Kupplung der antreibenden Vorschubrollenserien (78 und 86) durch Axialverschiebung des Handantriebsgliedes (157) erfolgt.
  6. 6. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Ab hängigkeit von der Axialverschiebung des Handantriebsgliedes (157) eine den Kupplungszustand der Vorschubrollenserien anzeigende Anzeigevorrichtung (i99, 178) steuerbar ist. 7. -Vorsteckvor richteng nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an-_ treibenden Vorschubrollen (78, 86) durch in Abhängigkeit von der Zeilenscbaltvorrichtung (8, 3) betätigte Einweggetriebe (30, 26 und 37, 34) antreibbar sind. B.
  7. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubrollenserien (78, 76, 85, 89, 71, 86) sowie die Antriebs-.
  8. Kuppel- und Anzeigeglieder (i57, 123, 3o, 26, 37, 34, 135a, 139, 199, 178) in einem durch Seitenplatten (10, 59) und eine diese verbindend oberhalb der Vorschubrollenserien angeordnete Versteifungsstange (64a) gebildeten Schwenkrahmen gelagert sind. g.
  9. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstange (64a) als Lager für di: angetriebene Vorschubrollenserie (76, 85, 89, 7r) und die Einführungstrichter (94. 93) dient. i o.
  10. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstange als im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisender Steg ausgebildet ist, auf dessen nach unten gerichteter Schmalseite die angetriebene Vorschubrollenserie (76, 85, 89, 71) und auf dessen Breitseiten die Einführungs trichter (94, 93) gelagert sind. i i.
  11. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungstrichter (94, 93) vorteilhaft durch Klemmvorrichtungen leicht verschieb-, abnehm- und aufsetzbar an der Versteifungsstange (64a) angeordnet sind.
  12. 12. Vorsteckvorrichtungnach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sch-,venkrahmen (io, 64a, 59) nach vorn von der Schreibwalze abklappbar und durch eine Sperrvorrichtung (252, 26o, 262) in seiner Wirklage zur Schreibwalze sperrbar ist.
  13. 13. Vorsteckvorrichtung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in das die Vorsteckbögen führende Papierführungsblech (203) Ablenkglieder (237= zur Ablenkung des hinteren Vorsteckblattes hineinragen. i4. Vorsteckvorrichtung nach :\nspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (85, 89) der den beiden Buchung: -]zarten zugeordneten Rollenserie je für sich auf einer Achse (84, 91) und Trägern (83, 92) angeordnet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE947169C (de) * 1952-04-20 1956-08-09 Taylorix Organisation Stiegler Vorsteckvorrichtung an Schreibmaschinen und rechnenden Buchungsmaschinen zum Einfuehren und Einstellen von Kontenblaettern vor einem in der Maschine befindlichen Grundblatt
DE1036874B (de) * 1953-08-11 1958-08-21 Siemag Feinmech Werke Gmbh Vorsteckeinrichtung fuer Schreib-, Buchungs- od. dgl. Maschinen
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