-
Versteckvorrichtung für Schreib-, Schreibrechen-, Addier- oder ähnliche
Maschinen Die Erfindung betrifft Versteckvorrichtungen für Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen,
Addiermaschinen oder ähnliche Maschinen zum unabhängigen Vorstecken mehrerer Versteckblätter
mittels mehr als zwei oberhalb der Schreibwalze angeordneter Vorschubrollenserien.
-
Bei den bekannten derartigen Vorrichtungen waren für jedes Vorsteckblatt
zwei angetriebene Vorschubrollenseren vorhanden, wodurch die Anordnung dieser Versteckeinrichtung
vor .der Schreibwalze erschwert war und sich außerdem die Anordnung verhältnismäßig
teuer stellte.
-
Der Erfindung gemäß .werden nun diese Nachteile beseitigt, indem eine
von den Vorschubrollenreihen mehreren Fördervorrichtungen gemeinsam ist. Häerdurch
wird es ermöglicht, eine gedrängte Bauart dieser Versteckeinrichtung zu erhalten,
so daß ohne Behinderung des Versteckens der einzelnen Blätter auch beim unabhängigen'
Vorstecken' mehrerer Blätter nicht viel mehr Raum benötigt wird als für Versteckvorrichtungen
zum- Einstecken von einem Blatt.
-
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt Teile des Erfindungsgegenstandes in schaubildlicher
Ansicht von links vorn gesehen. Hierbei sind verschiedene dieser Teile zwecks besserer
Sichtbarmachung auseinandergezogen dargestellt und andere Teile abgebrochen gezeichnet.
-
Abb. 2 zeigt weitere Teile in schaubildlicher Ansicht von links vorn
gesehen.
-
Abb. 3 zeigt eine schaubildliche Ansicht weiterer Teile von rechts
vorn gesehen, wobei einzelne Teile zwecks besserer Darstellung auseinandergezogen
und andere zwecks Sichtbarmachung ihrer Wirkungsweise angedeutet sind.
-
Abb. q. zeigt weitere Teile des Erfindungsgegenstandes in schaubildlicher
Ansicht von rechts vorn gesehen, wobei einzelne Teile auseinandergezogen oder abgebrochen
gezeichnet sind, um andere Teile freizulegen.
-
Abb. S zeigt,die von rechts gesehene schaubildliche Ansicht eines
Führungsarmes mit angedeutetem Führungskörper.
-
Abb. 6 zeigt eine Seitenansicht der Teile gemäß Abb. i in Pfeilrichtung
A gesehen. Abb. 7 zeigt die schaubildliche Ansicht weiterer Teile von rechts vorn
gesehen, wobei diese Teile zwecks besserer Sichtbarmachung auseinandergezogen dargestellt
sind.
Abb. 8 zeigt .die Seitenansicht der Teile gemäß Abb. 7 in
Pfeilrichtung B gesehen.
-
Abb.8a zeigt schaubildlich eine Einzelheit zu Abb. B.
-
Abb.9 zeigt die Draufsicht einiger Teile gemäß Abb. 7 in Pfeilrichtung
C gesehen. Abb. To zeigt die Draufsicht einiger Teile gemäß Abb. 8 in Pfeilrichtung
D gesehen. Abb. i i zeigt eine Seitenansicht der Teile gemäß eines Schnittes I-I,
Abb. 2.
-
Abb. i i a und i i c zeigen einige Einzelheiten der Abb. i i in schaubildlicher
Darstellung.
-
Abb. 12 zeigt eine Seitenansicht .der Teile gemäß einem Schnitt II-II
der Abb. 3 und 4.. Abb. 14 und 15 zeigen schematisch zwei Buchungskarten, die mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben werden können.
-
An der Innenseite eines linken Wagenseitenteiles i (Abb. z) ist in
-dem durch die Abstandsröhrchen 2 gegebenen Abstande ein Zeilenschaltschieber 3
angeordnet, der an seinem vorderen Ende eine Steuerplatte trägt. In dem Punkt 5
des Zeilenschaltschiebers 3 ist eine Zugfeder 6 eingehängt und mit ihrem anderen
Ende an der Öse 7 des linken Wagenseitenteiles i befestigt. Die Feder 6 drückt die
Steuerplatte q. dauernd gegen den Zapfen 8 .des Zeilenschalthebels 9 (Abb. i und
6).
-
Auf der Seitenplatte To ist durch die Abstandsröhrchen i i und mittels
der Schrauben 12 ein Schieber 13 befestigt. Auf der vorderen Seite des Schiebers
13 ist ein Lappen 14 abgewinkelt, an dem die Steuerplatte 14 mittels Schrauben 16
befestigt ist.
-
An -dein hinteren Ende,des Schiebers 13 ist ein Federauge i7 vorgesehen,
in dem eine Feder 18 mit ihrem Ende i9 aufgehängt .ist. Das andere Ende 2o der Feder
18 wird von einem auf der Seitenplatte To befestigten Federstift 21 gehalten. Unter
.der Wirkung der Feder 18 legt sich der Schieber 13 mit den Enden seiner Schlitze
22 an die entsprechenden Ansätze der Schrauben 12 an und wird so während seiner
Ruhelage gehalten. An seinem unteren Ende 14a ist der Schieber 13 zahnstangenartig.ausgebildet.
Die Zähne 15 des Schiebers 13 greifen in die Ritzel 16, und 17a ein und bewegen
diese entgegen dem Sinne des Uhrzeigers, wenn der Schieber 13 in entgegengesetzter
Richtung der Federwirkung verschoben wird. Durch die Seitenplatte To hindurch wird
eine Welle 23 geführt, die ein Abstandsrohr 2q. trägt. Auf dem abgesetzten Ende
25 ist das Sperrad 26 undrehbar befestigt und durch das vor ihm auf dem Zapfen 27
drehbar angeordnete, mit einer Schraube 28 befestigte Ritzel 16, in seiner axialen
Lage gehalten. Auf dem hebelartig ausgebildeten Ende 29 des Ritzels i6" ist eine
Klinke 3o drehbar befestigt, die durch eine nicht dargestellte Torsionsfeder in
Richtung des Pfeiles a. beeinflußt wird. In der Ruhelage des Ritzels 16" legt sich
die Nase 31 der Klinke 3o an einen in der Seitenplatte io befestigten Anschlag 32
an, wodurch die Klinke 3o an ihrer Bewegung in Pfeilrichtung a. un<1 damit am
Eingriff in das Sperrad 26 gehindertwird.
-
Auf einer Schraube 33 sind gemeinsam mit dem Ritzel 17, das Sperraid
34 und das Zaliiirad 35 gelagert. An seinem Hebelartig ausgebi.ldeten Ende 36 ist
eine Klinke 37 drehbar befestigt. Die Klinke 37 wird durch eine nicht dargestellte
Torsionsfeder in Richtung des Pfeiles b beeinflußt und hat so das Bestreben, in
die Zähne 38 des Sperrades 34 einzugreifen. Ein in der Seitenplatte To befestigter
Anschlag 39 hindert in der Ruhelage des Ritzels 17a die Klinke 37 am Eingriff in
das Sperrrad 34 dadurch, daß die Nase 4.o der Klinke 37 entgegen dem Drehsinn b
beeinflußt wird. Die Nabe des Sperrades 34 ist mit Klauen 41 versehen, in welche
die entsprechenden Kupplungsstege .l2 des Zahnrades 35 hineinragen. Auf diese Weise
wird eine in den Drehrichtungen zwangläufige Verbindung des Sperrrades 34 und des
Zahnrades 35 erreicht. Das Zahnrad 35 greift in das Zahnrad 43 ein, das mit einer
Schraube .I4. auf dem abgesetzten Ende 45 einer durch die Seitenplatte To ragenden
Welle .46 befestigt ist.
-
In den Arm 47 der Seitenplatte io ist auf cler Außenseite eine Nabe
.1 .8 zweckmäßigerweise eingenietet. Die Kante 5o des sektorartigen Ausschnittes
.I9 legt sich in der Norinallage der Seitenplatte To auf einen Anschlagbolzen 51
auf, der in einem Haltearie 52 befestigt ist. Der Haltearm 52 ist an der Außenseite
eines linken Wagenseitenteiles i auf nicht weiter dargestellter Weise befestigt.
-
Die linke Seitenplatte To und mit ihr die Nabe :I8 ist auf der Achse
53 drehbar befestigt. Ein Ansatz 54 der Achse 53 geht durch die Öffnung 55 des Haltearms
52 und wird mittels der Schraube 56 gegen Verdrehung und seitliches Verschieben
gesichert.
-
Andererseits wird die Achse 53 in einer Nabe 57 (Abb. 3) geführt,
die in dem Arm 58 einer rechten Seitenplatte 59 zweckmäßigerweise eingenietet ist.
Die Kante 6o eines sektorartigen Ausschnittes 61 der Nabe 57 liegt in der Normallage
der Seitenplatten To und 59 an dem Anschlagbolzen 62 an, der in einem innerhalb
eines rechten Wagenseitenteils (A11. i i und 12) 64. auf nicht dargestellte Weise
befestigtem Haltearie 63 eingenietet ist. Der Zapfen 53a der Achse 53 wird in der
Lagerstelle 63a geführt und mit der Schraub 63t, befestigt.
Zwischen
den Seitenplatten ioünd59 (Abt. i und 3) ist ein Führungskörper 64, (Abt. 2, 6,
12) mittels Schrauben 65 (Abt. i) und 66 (Abt. 3) befestigt, in dessen Nut 67 (Abt.
2) nahe an der rechtenSeitenplatte59 einRollenführungsbügel68 (Abt. 3) befestigt
ist. Die frei stehenden -Schenkel 69 desselben tragen auf einer sie verbindenden
Achse 70 eine Rolle 71, die auf der Schreibwalze 72 aufliegt (Abt. ii und
i2). Ebenso ist nahe der Innenseite der Seitenplatte io in der Nut 67 des Führungskörpers
64 ein Rollenführungsteil73 befestigt, der nicht als Bügel ausgebildet ist, um so
die seitlich -davon einzuführenden Karten möglichst nähe an der Rolle vorbeiführen
zu können. In dem Ende 74 des Armes 73 ist ein Führungsbolzen 74a befestigt, auf
dem eine Rolle 76 drehbar befestigt ist und die gegen seitliches Abgleiten
durch eine Schraube 75 gesichert wird. Die Rolle 76 liegt ebenfalls gleich der Rolle
71 auf der Schreibwalze auf und dient so einer einwandfreien Führung der kompletten
Kartenvorsteckeinrichtung. Die Welle 23 wird von den Seitenplatten io und 59 in
entsprechenden Buchsen geführt und trägt die Rollen 78. Die Rollen 78 sitzen auf
Rohren 79, die durch einen Stift mit der Welle 23 fest verbunden sind. In der Nut
67 des Führungskörpers 64." ist ein Bügelbi (Abb.2) in bestimmten Abständen verschiebbar
mittels Schrauben 82 befestigt. -Auf einer in den Schenkeln 83 imverschieb- und
undrehbar befestigten Achse 84 befindet sich eine Rolle 85, die mit der Rolle 78
in Berührung steht, jedoch mit anderen Rollen nicht in Eingriff kommen kann.
-
Auch die weiter oben erwähnte Welle 46 wird in den Seitenplatten io
und 59 in entsprechenden Buchsen geführt und trägt die Rohre 87, die durch die Stifte
88 mit ihr fest verbunden sind und die .aufgepreßten Rollen 86 zwangsläufig mit
sich führen. In der Nut 67 des Führungskörpers 64 sind die Bügel go in Abständen
verschiebbar befestigt und tragen zwischen ihren Schenkeln 92 die Achsen gi, auf
denen die Rollen 89 angeordnet sind. Hierbei sind die hinteren Rollenpaare 78, 85
und die vorderen Rollenpaare 86, 89 in axialer Richtung um mindestens Rollenlänge
versetzt angeordnet.
-
Auf der Vorder- und Rückseite des Führungskörpers 64, sinddie Karteneinwurfbehälter
93 und 94 (Abt. 2, 11) auf später beschriebene Weise befestigt. Beide bestehen aus
zwei trichterförmigen Seitenbeilen' 95, 96 und den Mittelstücken 97, 98. Hierbei
ist die Verbindung zwischen Seitenteilen und Mittelstück verschiebbar ausgebildet,
so daß je nach der besonderen Kartenbreite der Karteneinwurfbehälter 93,94 eingestellt
werden kann. Diese Einrichtung ist nur am hinteren Karteneinwurfbehälter
93 dargestellt und beim vorderen 94 nur angedeutet worden (Abt. i i). An
den Seitenteilen 95 sind die Laschen 98 mittels Niete 99 befestigt. Ihre Klauen
ioo werden durch auf zweckmäßige Weise am Mittelstück 97 befestigte Rundmuttern
ioi geführt und auf diesen mit besonders ausgebildeten Kopfschrauben io2 befestigt.
Die Einstellung des Karteneinwurfbehälters 93, 94 kann nun durch einfaches Lösen
und Wiederbefestigen :der Schrauben io2 erfolgen. An den Seitenteilen 95, 96 sind
Winkel 103 angenietet, deren Lappen 104 in die Schlitze io5 der im Führungskörper
64 vorgesehenen Einsparungen io6 eingreifen (Abt. ii). In die Schlitze
107 greift der klattenförmige Lappen io8 eines Daumenhebels iog ein, der
mittels einer Schraube i io auf einem Winkel i i i drehbar befestigt ist. Der Lappen
112 :des Winkels i i i ist auf den Seitenteilen 95, 96 angenietet. Auf der
Schraube iio sitzt gemeinsam mit dem Daumenhebel iog eine Torsionsfeder 113, wodurch
dieser dauernd in Richtung des Pfeiles c beeinfiußt wird und so die Karteneinwurfbehälter
93, 94 fest mit dem Führungskörper 64" verbindet. Soll der Karteneinwurfbehälter
93, 94 in seiner Lage verändert oder abgenommen werden, so drückt man mit beiden
Zeigefingern die Daumenhebel iog nieder und löst ihn so von dem Führungskörper 64,
Um seitliches Verschieben der Karteneinwurfbehälter 93, 94 zusätzlich zu verhindern;
werden diese durch die in den Aussparungen einstellbar befestigten Führungsarme
114 (Abt. 5, 11) begrenzt. Die Schraube 115 des Führungsarmes 114 ist auf nicht
dargestellte Weise mit einem Exzenter fest verbunden, der das Klemmstück 116 fest
in den Schlitz 107 des Führungskörpers 64 preßt. Der Führungsarm 114 wird gelöst,
indem mittels der Schraube 115 der mit ihr verbundene Exzenter verdreht wird und-so
das Klemmstuck 116 aus dem Schlitz 107 entfernt. In ihrem unteren Teil 117 sind
die Führungsarme 114 klauenartig geformt und umschließen mit der Teilbuchse 118
(Abt. 5), als Lager wirkend, die Wellen 23 und 46. Auf der Gegenseite der z. B.
in Pfeilrichtung E anliegenden Karteneinwurfbehälter 93, 94 ist auf den Wellen 23,
46 ein Stellring I18" vorgesehen, der den vorher auf beschriebene Weise eingestellten
Führungsarm 114 zusätzlich gegen seitliches Verschieben sichert.
-
Der schwalbenschwanzförmige Schlitz i2o (Abt. io) des Doppellagers
1i9 ist auf der entsprechenden Leiste izi des mit nicht dargestellten Schrauben
an der Seitenplatte 59 befestigten Zwischenstückes 122 unverschiebbar und
fest aufgepreßt (Abb.3, 8, 1o). Mit einem Zahnrad i23 ist die Lagerplatte 124 einer
Welle
125 durch die Schrauben 12,6 verbunden. Eine Lagerstelle 126" des Doppellagers i
ig umschließt einen doppelseitigen Kugellagerlaufring 127, in dessen Laufflächen
128 die Kugelringe 129 mit den zugehörigen Ionen 13o- gehalten werden. Die Welle
125 geht durch die Löcher 131 der Konen 130 und eines Kegelrades 132 hindurch
und wird durch den Stift 133 fest mit diesem verbunden. Das durch die Teile
123, 124, 126, 125, 130, 129, 127, 129, 130, 132, 133 gebildete Getriebe
ist mittels der Schraube 134 undreh-und unverschiebbar mit dem Doppellager 119 verbunden.
Nach Lösung der Schraube 134 kann es, -ohne zerlegt werden zu müssen; aus cler Lagerstelle
126 entfernt werden.
-
Mit dem Zahnrad 123 steht das Ritzel 135 in Verbindung, das durch
die Schraube 136 auf der Seitenplatte 59 befestigt ist. In eine Nut 137 der
Welle 46 greift der Zapfen einer auf dem Zahnrad 135, befestigten Schraube 138 ein,
so daß das Zahnrad 135, auf der Welle in axialer Richtung verschoben und mit dem
Ritze1135 in Eingriff gebracht Nverden kann. Desgleichen sitzt auf der Welle 23
ein Zahnrad 139, dessen Schraube 140 mit ihrem Zapfen in die, Nut 141 eingreift,
wodurch es mit Hilfe nachstehend beschriebener Mittel mit dem Zahnrad 123 in oder
außer Wirklage gebracht werden kann.
-
Ein mit dem Kegelrad 132 dauernd in Eingriff stehendes zweites Kegelrad
142 ist in der in die Lagerstelle 143 des Doppellagers i i9 eingepreßten Buchse
144 gelagert. Eine Schraube 145 sichert einerseits die Buchse i44 und andererseits
mit ihrem in eine etU-sprechende Rille 147 des Kegelradschaftes 148 eingreifenden
Zapfen 1,46 auch das Kegelrad 1_1.2 gegen Verschieben in axialer Richtung. Ein Kupplungsstück
149 (Abb. 8a) wird in der Lagerbuchse 150 geführt und ist mit seinem beiderseits
abgeflachten Wellenende 151 mit dem entsprechend klauenartig ausgebildeten Kegelraflschaft
148 in axialer Richtung verschiebbar zwangsläufig gekuppelt. Eine in die Lagerstelle
143 eingelassene, mittels der Schraube 152 befestigte Blattfeder 153 wirkt mit ihrem
äußersten Ende 1,94 auf eine Kugel 155, die in einer der rillenförmigen Rastungen
156, i56, 1561, des Kupplungsstückes 149 geführt wird. An einem radartigen Handgriffe
157 ist durch die Schrauben 158 eine Platte 159 befestigt, in deren Mitte
eine Nabe eingenietet und mittels der Schraube 161 auf dem abgesetzten Schaftende
162 des Kupplungsstückes 149 befestigt ist.
-
An der Kante 163 des Zwischenstückes 1-J2 ist mit den Sehrauben 164
ein Lagerwinkel i65 {Abb. ;, 8, 9) angebracht, an dessen Lappen 166 auf einer Schraube
167 ein Hebel 168 mittels einer in ihm eingenieteten Nabe 169 drehbar gelagert.
Ein in dem Punkte 170 (Abb.7) eingenieteter Zapfen 171 greift durch ein Längsloch
173 (Abb.8) in eine entsprechende Rille 172 des Kupplungsstückes 149 ein. Am entgegengesetzten
Ende 174 des Hebels 168 ist ein Röhrchen 175 zweckentsprechend befestigt, das mit
seiner Öffnung 176 einen in dem umgebogenen Lappen 177 eines Einstellhebels
178 eingenieteten Zapfen 179 umfaßt. Auf einem angewinkelten Lappen 18o der
Seitenplatte 59 sind die Torsionsfeder 181 (Abb. 7 und g), der Einstellhebel 178
und der Mitnehmerhebel i82 mit der Schraube 183 drehbar befestigt. Die freien Schenkel
184 derTorsionsfeder i 8 iumschließen gleicherweise einen in den Lappen
185 des Einstellhebels 178 eingenieteten Zapfen 186 und einen im Mitnehmerhebel182
befestigten Rundzapfen 187.
-
Auf diese Weise wird der Hebel 182 von dem Einstellhebel
178 kraftschlüssig mitgenommen. Eine Nabe igo ist in eine Wippe 189 eingenietet
und durch die Schraube igi auf dem am Seitenteil 59 angewinkelten Lappen
188 (Abb. 3) drehbar befestigt. Der Bundzapfen 187 des Mitnehmerhebels 182 geht
mit seinem unteren Ende 192 durch ein im Wippenteil 193 vorgesehenes Langloch
19.4 hindurch und greift in die Kupplungsmuffe 195 des Zahnrades 131, ein.
Ein in dem gegenüberliegenden Teile 196 der Wippe 189 eingenieteter Zapfen 196,
reicht in die Kupplungsmuffe 196U des Zahnrades z#39. Durch diese Einrichtung können
das Zahnrad 139 mit dem Zahnrad 123 oder das Zahnrad 135a über das Ritzel 135 mit
dem Zahnrad 123 gemeinsam oder getrennt in Wirklage gebracht werden. Der Zeiger
197 des Einstellhebels 178 gibt gemeinsam mit dem durch Schrauben
198 auf dem Lappen igo befestigten Anzeigesektor igg die jeweilige Getriebeeinstellung
an. In der in den Abb. 3, 7, 8 dargestellten Zeigerlage 2 (2oo) kommt das Zahnrad
123 mit dem Zahnrad 139 und außerdem über das Ritzel 135 mit dem Zahnrad
135a in Eingriff, e: werden also die rollentragenden Wellen 23 und 46 angetrieben.
Sinngemäß werden in der Stellung i (2o1) die Welle 46 und im Punkt 3 (2o2)
die Welle 23 allein angetrieben.
-
Zwischen den Wagenseitenteilen i und 64 ist ein Papierführungsblech
2o3 (Ahb. 1-a) vorgesehen, an dem mittels der Winkel 2o.4. das innere Papierführungsblech
205 z%veckmäßig befestigt ist. Auf einer Achse 2o6, die an den Winkeln 2o4 durch
Schrauben festgehalten wird, sind die Papieranleger 207 verschiebbar angeordnet.
-
Die Winkel 2o8 sind mit den Schraubev Zog an den Wagenseitenteilen
i und 64 befestigt und an ihrem freien Ende 21o mit einer Schiene2ii (-Abb. ii und
12) auf nicht dargestellte
Weise verbunden, Auf beiden Wagenseiten
sind in Scharnieren 2z2 zweier auf der Schiene 21i sitzenden Schieber 2r3 zwei mit
Gummirollen 22o versehene Hebel 214 drehbar auf zwei Achsen 215 angeordnet, die
durch nicht gekennzeichnete Torsionsfedern im Uhrzeigersinne beeinflußt werden.
-
An dem Papierauslösehebel 225 (Abt. i i) ist mit der Schraube 226
eine Stange 227 angelenkt, denen unteres Ende durch die Schraube 228 mit dem Hebe1229
drehbar verbunden ist. Der Hebel 229 sitzt fest auf der Welle 23o, die an den Stellen
231 flach abgesetzt ist. Auf der Wagenführungsschiene 232 sind die Lagerwinkel 233
(Abh. 11), 234 mit Schrauben 235, 236 befestigt. Zugleich mit dem Lagerwinkel 234
ist ein Führungswinkel 237
(Abt. i i und i i a) angeordnet, der ein Aufstoßen
der einzuführenden hintern Vorsteckkarte verhindert. Die Hebel 238 sind auf den
Lagerwinkeln z33 und 234 drehbar auf bekannte Weise gelagert und werden durch die
Druckfedern 239 mit ihren-r freien Ende 24o gegen die abgeflachten Stellen 231 der
Steuerwelle 230 gedrückt.
-
Um die Kartenvorsteckeinrichtung in der Arbeitslage unverrückbar festhalten
zu können, ist sie mit nachfolgenden Mitteln gesperrt.
-
Ein Sperrschieber 252 ist mittels der durch die Schlitze 253 gehenden
Schrauben 254 auf der Innenseite der Seitenplatte io befestigt. An dem in die Seitenplatte
io eingenieteten Federstift 255 ist eine Feder 256 eingehängt, die mit ihrem anderen
Ende in eine Ose 257 dies Sperrschiebers 252 eingreift. Hierdurch legt sich der
Sperrschieber mit den Enden 258 seiner Schlitze 253 gegen die Schrauben 254 und
schiebt sich mit seinem abgeschrägten Ende 259 unter eine zwischen den Wagenseitenteilen
i und 64 vorgesehene Verbindungsachse 26o (Abt. i). -Ein zweiter ähnlicher auf der
Innenseite der Seitenplatte 59 befestigter Sperrschieber 26i (Abt. 12) umfaßt mit
seiner Klaue 262 ebenfalls die Verbindungsstange 26o und kann durch Betätigung des
Handgriffes 263 in der Pfeilrichtung e bewegt werden, wodurch die ganze an den Seitenteilen
io und 59 angeordnete Kartenvorsteckeinrichtung entsperrt wird und außer Arbeitslage
um die Achse 53 nach vorn verschwenkt werden kann. Hierbei legen sich die Kanten
264 (Abt. 1), 265 (Abt. 3) der Naben 48, 57- gegen die Anschlagzapfen 51, 62. Das
im Doppellager i 19 der Kartenvorsteckeinrichtung drehbar gelagerte Kegelrad 132
(Abt. 4) greift in ein entsprechendes auf einer Welle 266 befestigtes Kegelrad 267
ein. Die in dem Lagerwinkel 268 gelagerte Welle 266 trägt an ihrem anderen Ende
mit ihr fest verbunden ein Zahnrad 269. Eine auf dem Wagenrahmen 2270 mit
den Schrauben 2,71 befestigte Lagerplatte 272 trägt einen Rollenhebel
273, der durch. die Schraube 274 drehbar befestigt ist. Die Feder 275 ist
einerseits auf dem in der Lagerplatte 272 befestigten Federstift 276 und andererseits
an dem im Rollenhebel 273 leingenieteten Federstift 277 aufgehängt. Unter dem Einflusse
:der Feder 275 legt sich die Kante 278 des Rollenhebels 273 gegen den in der Lagerplatte
273 befestigten Anschlag 279. Eine Zahnstange 28o ist mittels Schrauben 281 (Abt.
12) an der Tragplatte 282 befestigt, die mit ihren umgewinkelten: Lappen 283 (Abt.
4, 12), 283, auf einer Welle 284 gelagert ist. Diese wird mittels der Stellringe
285 in dem Lager 286 urverschiebbar geführt und trägt am linken Ende eine Torsionsfeder
287. Ein Ende 288 der Torsionsfeder 287 rastet in einem entsprechenden Loch des
Lagers 286, während sich das andere Ende 289 hinten an der Lagerplatte 282 anlegt
und so die Zahnstange 28o in der Pfeilrichtung f beeinflußt. Unter der Federwirkung
legt sich die Kante 29o des Lappens 283" gegen einen am Lager 286 angearbeiteten
Anschlag 291, wodurch die Zahnstange 28o in Eingriffslage gehalten wird.
-
Beim Wagenschritt legt sich die auf dem Rollenhebel 273 mittels der
Schraube 292 befestigte Rolle 293 gegen die abgerundete Kante 294 der Zahnstange
28o. Hierdurch wird die Zahnstange bei einer Wagenlinksbewegung entgegen der Pfeilrichtung
f weggedrückt, so daß das Zahnrad 269 nicht mit der Zahnstange 28o in Eingriff kommen
kann. Bei Vornahme des Wagenaufzuges weicht die Rolle 293 der Zahnstange 28o auf
Grund der stärkeren- Torsionsfeder 287 aus, so daß das Zahnrad 269 mit ihr in Eingriff
kommt und über die Antriebskette 266, 267, 132, 125, 123, 135, 135- und 139
die rollentragenden Wellen 23 und 46 in den in Abb. i :eingezeichneten Pfeilrichtungen
gemeinsam oder nach Wahl jede für sich allein antreibt.
-
An einem Scharnierteil 292 (Abt. i i c) ist ein Formstück 293 mittels
Schrauben 294 befestigt und durch ein gleicherweise mit Schraube 295 gehaltenes
Teil 296 gestützt. Das Scharnmerteil 292 ist durch dieAchse 297 mit dem Lagerblech
298 gelenkig verbunden. Das Lagerblech ist auf der Oberkante des bekanntenTypenhebelsegmentes
299 mit Schrauben 30o befestigt. Eine auf der Achse 297 sitzende Torsionsfeder 301
liegt einerseits mit dem Ende 302 auf dem Lagerblech 298 und andererseits
mit dem Ende 302" an der Vorderseite des Scharnierteiles 292 auf. Dadurch wird das
Scharnierteil 292 entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt und legt sich mit seiner
Zunge 303 gegen die benachbarte Kante 304 des Lagerbleches 298. Hierdurch kommt
das
Formstück 293 mit seiner abgerundeten Spitze 305 mit
der Schreibwalze 72 in leichte Berührung.
-
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorsteckeinrichtung
ist wie folgt: Zu diesem Zweck sei angenommen, daß in der Lohnbuchhaltung eines
Werkes Karten 308, 309 (Abb. 1q., 15) beschrieben und auf einen Hauptbogen
77 (Abb. i i) übertragen werden sollen. Hierbei soll die Karte 308
(Abb. 14.)
die Löhne eines Arbeiters enthalten, während auf der Karte 309 (Abb. 15)
die Löhne einer Abteilung, z. B. der Montage, eingetragen werden. Auf dem Hauptbogen
77 würde sodann das Lohnaufkommen des gesamten Werkes in übersichtlicher Folge dargestellt
erscheinen.
-
Der Hauptbogen 77 wird auf dem inneren Papiereinführungsblech
205 (Abb. i i) so weit eingeführt, daß seine Kante da zwischen die Päpierführungsrollen
22o und die Schreibwalze 72 zu liegen kommt. Nun wird der durch die Addelektra bekannte,
nicht dargestellte Walzendrehknopf (in Abb. i i gesehen) im entgegengesetzten Uhrzeigersinne
so weit gedreht, bis die erste Schreibzeile des Hauptbogens 77 in die Höhe der Kante
3o6 des üblichen Zeilenanzeigers 307 gelangt, worauf der Papierauslösehebe1225
in Richtung des Pfeiles d umgelegt wird.
-
Nach dein Ausrichten des Grundbogens 77 wird der Griff z63 (Abb. 12)
des Sperrschiebers 261 gefaßt und entgegen der Wirkung der ihn beeinflussenden Feder
261" (Abb. 12) in der Pfeilrichtung e bewegt. Die Klaue 262 kommt so außerhalb des
Bereichs der Verbindungsachse 26o. Gleichzeitig wird die Kante 259 (Abb.
i) des Sperrschiebers 25a gegen die Verbindungsachse 26o gedrückt. Der Sperrschieber
a52 weicht entgegen der Federwirkung 256 aus und schnappt dann, frei geworden, wieder
vor. Durch weitere Einwirkung auf den Griff 263 «wird nun die Kartenvorsteckeinrichtung
um die Achse 53 so weit geklappt, bis sich die Kante 264 des sektorartigen Ausschnittes
49 gegen den Anschlagzapfen 51 legt.
-
Durch Fassen der Kante lc. kann nun der Hauptbogen so gerichtet werden,
daß eine beliebige Schreiblinie finit der Kante 3o6 des Zeilenanzeigers
307 genau übereinstimmt. Nun wird der Papierauslösehebela25 wieder in seine
ursprüngliche Lage gebracht und der Hauptbogen 77 mittels der Einführungsrollen
22o fest gegen die Schreibwalze 72 gepreßt. Dann werden die rechts und links vom
Hauptbogen sitzenden Papieranleger 2o7 (Abb. i i) auf der Achse 2o6 so weit verschoben,
bis sie knapp an dessen Seiten anliegen.
-
Alsdann wird die Kartenv orsteckeinrichtung wieder in die Arbeitslage
(Abb. i i, 12) gebracht. Der Sperrschieber 261 wird wieder in Pfeilrichtung e bewegt
und nach Erreichung der in den Abb. i i und 1a dargestellten Arbeitslage der Vorsteckeinrichtung
wieder freigelassen. Nun umschließt die Klaue 262 wieder die Verbindungsachse 26o.
Gleichzeitig hat der Sperrschieber 252 mit seinem abgeschrägten Ende 259 unter der
Wirkung der Feder 256 ebenfalls seine alte Lage eingenommen, so daß die ganze Vorsteckeinrichtung
sicher gehalten wird. Durch Drehen des W alzendrehknopfes wird nuit der Hauptbogen
77 auf die zu beschreibende Zeile eingestellt.
-
Darauf .wird der Karteneinwurfbehälter 9=r der in Abb. 15 gezeigten
schmaleren Karte 308 entsprechend eingestellt. Zu diesem Zweck werden die
den 9Schrauben tot de: Trichters 93 entsprechenden nicht dargegtell -ten Schrauben
gelöst und die Seitenteile c36 so zueinander verschoben, daß die genannte Karte
3o8, ohne zu kanten, gut durch die Seitenteile 96 geführt wird. Nach erfolgter Einstellung
werden die erwähnten Schraube wieder befestigt. Die Karte 3o8 wird nute in den Karteneinwurfbehälter
94 gesteckt und indem mit beiden Zeigefingern die Daumenhebel iog niedergedrückt
werden, wird der Einwurfbehälter so lange seitlich verschoben, bis die Lineatur
der Karte 3o8 mit der des darunter sichtbaren Hauptbogens 77 übereinstimmt. Nun
werden durch Verdrehen der Schraube 115 (Abb. 5, 11) die Führungsarme 114 aus ihren
Führungen 1o6, io7 gelöst und so «reit verschoben, bis sie mit ihren entsprechenden
Flanken an den Seitenteilen 96 des Karteneinwurfbehälters 9q. anliegen. Sodann wird
die Schraube 115 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgedreht und der Führungskörper
mittels des Klemmstückes 116 festgeklemmt. Nun werden die Stellringe 118" auf der
Welle 23 gelöst und an den freien Flanken der Führungsarme 114 anliegend befestigt.
Der Karteneinwurfbehälter 9.4 ist nun gegen seitliches Verschieben ausreichend gesichert.
-
Dann wird der Karteneinwurfbehälter 93 mit seinen Lappen 104 in die
Schlitze io; eingehängt. Die Daumenhebel io9 «-erden entgegen der Federwirkung nach
unten gedrückt, greifen mit ihren hlauenförmigei Lappen io8 in die Schlitze
107 des Führung.S-körpers 64 ein und werden durch die Torsionsfeder
113 in dieser Lage gehalten.
-
Jetzt wird der Wagen in seine rechte Endlage gebracht und der Handgriff
157 (Abb. 8)
in Pfeilrichtung K verschoben, wodurch die Kugel 155 entgegen
der Wirkung der Blattfeder 15.4 aus der rillenförmigen Rastung i56 gedrückt wird
und in die nachfolgende i56L einschnappt. Hierbei verändert die Rille 172
des
Kupplungsstückes 149 ihre Lage und verschiebt über die Gelenkkette 171, 168, r76,
179 (Abb. 9 und 8), -z78, 183 den Zeiger 197 des Einstellhebels 178 in die Lage
i (2o1). Der Zapfen 186 des Einstellhebels 178 nimmt dabei die freien Schenkel 184
der Torsionsfeder 181 und über diese hinweg den Rundzapfen 187 des Mitnehmerhebels
182 mit. Das untere, durch das Langloch 194 der Wippe 189 ragende Bundzapfenteil
192 greift in die Kupplungsmuffe 195 ein und bringt das. Ritzel 135a mit dem Zahnrad
135 in Eingriff. Zu gleicher Zeit bewirkt der in die Kupplungsmuffe 196b eingreifende
Zapfen 196" des Mitnehmerhebels 196 die Trennung der Verbindung des Zahnrades 139
mit dem Zahnrad 123. Nun wird der Handgriff 157 (in Abb. 8 in Pfeilrichtung
i gesehen) im Uhrzeigersinne gedreht und die Welle 46 (Abb. i) über die Kegel- und
Zahnräder 142 (Abb. 1o), 132, i23, 135, 135a angetrieben. Die sich drehenden Rollen
86 nehmen hierbei die anliegenden Rollen 89 mit, fassen die Karte 3o8 und führen
diese zwischen das innere 205 (Abb. i i) und äußere Papierführungsblech 203
ein, wobei das die Karte 3o8 an die Schreibwalze 72 drückende Formstück 293 mit
dem Zeigefinger abgeschwenkt -werden muß, sofern der Papierwagen nicht in einer
seiner Endlagen steht. Die Karte 308 wird nun mit ihrer Linie 112'i, 11:T
2 oder 111n mit der Kante 3o6 des Zeilenanzeigers 307 in gleicher
Höhe eingestellt.
-
Um ein versehentliches Verschieben der Karte 308 zu verhindern,
zieht man den Handgriff 157 so weit in Pfeilrichtung z, bis der Zeiger 197 des Einstellhebels
178 in die Lage 3 (2o2) kommt.-Auf diese Weise kommt das Zahnrad 135" außer Eingriff,
so daß das Rollenpaar 86, 89 (Abb. 2) nicht mehr angetrieben werden kann.
-
Darauf folgend kann die Karte 309
(Abb. 14) eingeführt -werden.
Die Einführung der Karte 3o9 geht auf die gleiche `'eise wie die der Karte 3o8 vor
sich, wobei jedoch die Kartenbewegung durch das Rollenpaar 78, 85 erfolgt und die
zuvor eingestellte Lage 3 (2o2) des Zeigers 197 (Abb. 8) beizubehalten ist. Die
Karte 309 wird dabei von der Schreibwalze nach vorn abgeleitet und durch
diese und die bereits eingeführte Karte 308
ebenfalls sicher in den durch
die Schreibwalze 72, die Karte 308 und das Führungsblech 203 gebildeten
Spalt eingeführt. Darauf wird der Wagen in Schreiblage gebracht, das Formstück 293
(Abb. i i, i ic) gleitet hierbei über die Karten 308, 309 sowie den Hauptbogen
77 und drückt alle drei Blätter an der Schreibstelle fest gegen die Schreibwalze.
Sind auf die vorstehend beschriebene Weise sowohl der Hauptbogen 77 als auch die
Karten 3o8, 3o9 in die Maschine eingeführt worden, so wird mittels des Handgriffes
157 über die oben bereits angegebene Gelenkkette der Zeiger auf 2 (2oo) gestellt.
Hierauf werden die entsprechenden in den Karten 308, 3o9 dargestellten Spalten
bis zum rechten Kartenende beschrieben. Alsdann wird der nicht gezeigte bekannte
Wagenaufzughebel betätigt, worauf der Wagen in seine rechte Endlage zurückkehrt.
Hierbei greift das Zahnrad 269 in die Zahnstange 28o ein, wodurch es in .Drehung
versetzt wird und die Wellen 23 und 46 in umgekehrter Eindrehrichtüng über die Kegel-
und Zahnräder 267, 132; 123, 139 und 123, 135, 135" bewegt. Die Karten
308, 309 werden infolgedessen in ihre entsprechenden Behälter 93, 94 zurückgeworfen.
Zumeist soll jedoch nur die zu Einzelbuchungen benutzte Karte 3o8 ausgeworfen werden,
während die Karte 3o9 abteilungsweise beschrieben und infolgedessen in größeren
Abständen abgelegt wird. Zu diesem Zwecke ist der Zeiger 197 in die Lage i (toi)
mittels des Handrades 157 zu bringen, wodurch nur das Rollenpaar 89, 86 angetrieben
wird. Sollen in besonderen Fällen beide Karten auf mehreren Zeilen beschrieben werden,
so löst man mittels einer geeigneten Vorrichtung die Zahnstange 28o aus (Abb. 4)
und verhindert damit eine Mitnahme des Zahnrades 269 und der mit ihm verbundenen
Antriebsteile.
-
Im Verlaufe des Wagenaufzuges geht gleichzeitig die Zeilenschaltung
auf bekannte Weise vor sich. Hierbei drückt der Zapfen 8 des Zeilenschalthebels
9 gegen die Steuerplatte 4, die sich wiederum gegen die Steuerplatte 14b anlegt
und den verzahnten Schieber 13 mitnimmt. Die Zähne 14 des Schiebers 15 greifen in
die Ritzel 16, 17 (Abb. i, 6) ein, deren Klinken 30, 37 über das Sperrad 26 die
Welle 23 und über das mit dem Sperrad 34. gekuppelte Zahnrad 35 das Zahnrad 43 und
damit die Welle 46 antreiben.
-
Auf diese Weise wird die in dem Karteneinwttrfbehälter 93 verbleibende
Karte 309 um eine Zeile weiterbewegt, so d,aß nur die Karte 3o8 neu eingestellt
werden muß.
-
Hierbei -werden die Durchschläge mittels zwischenliegender Farbbänder
oder Kohlepapiere ermöglicht.