DE381795C - Matrizenteller - Google Patents
MatrizentellerInfo
- Publication number
- DE381795C DE381795C DES53270D DES0053270D DE381795C DE 381795 C DE381795 C DE 381795C DE S53270 D DES53270 D DE S53270D DE S0053270 D DES0053270 D DE S0053270D DE 381795 C DE381795 C DE 381795C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking pin
- die plate
- lever
- locking
- pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/0023—Drive arrangements for movable carriers, e.g. turntables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- lylatrizenteller. Um Unglücksfälle bei der Bedienung von Metallpressen, Stanzen usw. zu verhüten, hat man vorgeschlagen, einen durch ein Schaltwerk absatzweise bewegten Matrizenteller anzuwenden, in dessen Matrizen die Werkstücke eingelegt werden, die nacheinander nach j edesmaliger Einschaltung einer Kupplung an der der Einlegestelle gegenüberliegenden Stelle unter .den Preßstempel gelangen.
- Durch die Erfindung wird erreicht, daß der Matrizenteller während des Preßvorganges gesperrt bleibt und die Sperrung alsbald hinterher außer Wirksamkeit gesetzt wird, um bei dem darauffolgenden Schaltvorgang den Matrizenteller bis zum Ende des Schaltvorganges urigesperrt zu halten und bei dessen Ende eine selbsttätige Sperrung vor Einsetzen des Preßvorganges herbeizuführen.
- Zur Erreichung dieses Zweckes wird die Entsperrung in den letzten Teil des Leerhubes der Schaltvorrichtung verlegt. Und die Erfindung liegt in der entsprechend baulichen Vereinigung der Schaltvorrichtung mit der Sperrvorrichtung, wobei sie sich zum Teil bekannter Mittel bedient, z. B. eines mittels Schrägflächen und Feder bewegten Sperr- Stiftes. Die Erfindung besteht darin, daß der Schalthebel durch den Stift eines zweiten Hebels mit einem auf der drehbaren Sperrstiftachse schwingenden Schlitzhebel gekuppelt ist, dessen schräge Nabenstirnfläche im Verein finit der entsprechenden Stirnfläche eines auf der Sperrstiftachse befestigten Bundes den Sperrstift aus den Löchern des Matrizentellers herauszieht.
- Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsheispiel, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 2, Abb. 2 den Grundriß und Abb.3 eine Seitenansicht.
- Auf einem Tisch a ist ein Matrizenteller b drehbar, der acht Matrizen b2 aufweist, die zur Aufnahme der Werkstücke b1 bestimmt sind. Der Matrizenteller ist außen nach Art eines Kegelrades verzahnt und steht mit einem Kegelrad c in Eingriff, dessen Welle cl im Lager d ruht. Auf der `Felle cl sitzt außen ein Schaltrad e mit drei Zähnen, in das eine Schaltklinke f engreift, und ein Hebel finit drei Armen g, g3 und g4. Während das Schaltrad e auf der Welle cl fest angeordnet ist, ist der dreiarmige Hebel lose auf ihr drehbar. Die erwähnte Schaltklinke wird vom Hebelarm g4 getragen. Der Hebelarm g steht in gelenkiger Verbindung mit einer Schubstange in, deren anderes Ende mit dein in einer Führung h2 verstellbaren Zapfen hl einer Kurbelscheibe h verbunden ist. Der Hebelarm g3 trägt einen Kurbelzapfen g2, der in einem Schlitzhebel g1 gleitet. Der Schlitzhebel besitzt eine Nabe i, die auf einer Sperrstange j lose drehbar ist. Diese Sperrstange läuft an dem in Abb. 2 rechts gelegenen Ende in einen Sperrstift j2 aus, der in einzelne am Umfange des Matrizentellers angebrachte Löcher l eintreten kann. Dem Sperrstift benachbart trägt die Sperrstange einen Bund j1, gegen den sich eine Feder j3 legt. Das andere Ende der Feder j3 drückt gegen eine Buchse n, die in den Tisch a eingeschraubt ist. Die Feder ist so vorgespannt, daß sie bestrebt ist, den Bund j1 nach rechts und damit den Sperrstift? in eines der Löcher l hineinzudrücken.
- Um die Sperrstange mit (lein Sperrstift nach links zu .bewegen, ist die Nabe i. linksseitig in Abb. i schräg begrenzt, und ebenso . schräg begrenzt ist rechtsseitig eine Buchse k, die mittels Stiftes k' finit der Sperrstange fest verbunden ist.
- Die Wirkungsweise ist die folgende: Wenn der Arbeiter die Kupplung einschaltet, setzt sich die Antriebsscheibe h irn Sinne des eingetragenen Pfeiles in Umdrehung. \"erfolgt man die Vorgänge von der Höchstlage des Zapfenshl angefangen, so ergibt sich, flaß bis etwa zur Erreichung der Tiefstlage dieses Zapfens die Schaltklinke f den gesamten I_eerlilili ausführt, um hinter den nächsten Zahn des Schaltrades zu greifen. Bei weiterer Drehung der Scheibe k bis wiederum zur Höchstlage des Kurbelzapfens h' -wandert der untere Gelenkpunkt der Schubstange in. auf dem gleichen Wege zurück, so daß die Schaltklinke f das Schaltrad dreht. Da dieser Schaltweg einen Winkel von i2o° ausmacht und (las Kegelrad 3o Zähne, der Matrizenteller aber 8o Zähne besitzt, so wird der 1Iatrizenteller um io Zähne, d. i. um '/$, weitergedreht, so daß die nächste .Matrize unter den Preßstempel gelangt.
- Während der gleichen Zeit hat der Schlitzhebel g1 eine hin und her schwingende Bewegung ausgeführt. Hierbei hat die schrägflächige Begrenzung der Nabe i den Sperrstift aus einer der Öffnungen l herausgezogen und die Feder j3 gespannt; bei der Rückschwingung hat der Sperrstift aber bereits eine l:esetzte Matrize vorgefunden, so daß der Sperrstift unter Druck an ihln entlanggleitet, um bei Beendigung der Weiterschaltung des Matrizentellers in die nächste Öffnung einzutreten. Bei dem nun einsetzenden Preßvorgang sichert der Sperrstift die genaue Lage des Matrizentellers, und es wiederholt sich das Spiel, indem alsbald nach dein Preßvorgang und vor Einsetzen einer neuen Schaltbewegung der Sperrstift wieder nach links bewegt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mittels eines vom Pressenantrieb bewegten Schaltwerkes absatzweise gedrehter Matrizenteller, dessen genaue Lage gegenüber dem Preßstempel durch einen rlittels Schrägflächen und Feder bewegen Sperrstift gesichert ist, dadurch @ei;ennzei@hnet, daß der Schalthebel (g) durch den Stift (g2) eines zweiten Heb°ls (g3) mit einem auf der drehbaren Sperrstiftachse (j) schwingenden Schlitzhebel (gl) gekuppelt ist, dessen schräge NTabenstirnfläche im Verein mit der entsprechenden j Stirnfläche eines auf der Sperrst'ftachse befestigten Bundes (k) den Sperrstift (j2) aus den Löchern (l) des Matrizentellers (b) herauszieht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH381795X | 1918-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE381795C true DE381795C (de) | 1923-09-24 |
Family
ID=4513687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES53270D Expired DE381795C (de) | 1918-11-02 | 1920-06-06 | Matrizenteller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE381795C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017885B (de) * | 1955-06-02 | 1957-10-17 | Lorenz Maschf | Automatische Be- und Entladeeinrichtung fuer zylindrische Radkoerper an einer Zahnradbearbeitungsmaschine |
-
1920
- 1920-06-06 DE DES53270D patent/DE381795C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017885B (de) * | 1955-06-02 | 1957-10-17 | Lorenz Maschf | Automatische Be- und Entladeeinrichtung fuer zylindrische Radkoerper an einer Zahnradbearbeitungsmaschine |
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