DE1011190B - Durch Zaehlkarten gesteuerte Formulareinrichtung - Google Patents
Durch Zaehlkarten gesteuerte FormulareinrichtungInfo
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- DE1011190B DE1011190B DEI1478D DEI0001478D DE1011190B DE 1011190 B DE1011190 B DE 1011190B DE I1478 D DEI1478 D DE I1478D DE I0001478 D DEI0001478 D DE I0001478D DE 1011190 B DE1011190 B DE 1011190B
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- Handling Of Sheets (AREA)
Description
Bei durch Zählkarten gesteuerten, druckenden Rechenmaschinen (Tabelliermaschinen) ist es vielfach
erwünscht, das Aufrechnungsergebnis der Zählkarten (vorzugsweise Lochkarten) für die einzelnen Kartengruppen
in Formularform zu erhalten, so daß auf einem Formularabschnitt des den Druck aufnehmenden
Papierbandes von bestimmter, möglichst einstellbarer Länge unterhalb eines Kopfabschnittes von bestimmter
Höhe die einzelnen Posten und darunter die Postensumme erscheint.
Vielfach ist es erwünscht, z. B. bei der Aufarbeitung von Zählkarten, denen die Angaben für die Aufstellung
von Rechnungen entnommen werden, unter einem oberen Formularkopf mit unveränderlichem,
z. B. den Namen des Ausstellers angebendem Druck, der auf dem Papierband in regelmäßigen Abständen
von Formularlänge wiederkehrt, einen Adressendruck vorzunehmen, z. B. die Adresse des Empfängers unter
Kartensteuerung zu drucken und unter der Adresse gewisse vorgedruckte Angaben folgen zu lassen, die
sich auf die dann folgenden, aus Zählkarten von wechselnder Zahl entnommenen Rechnungsangaben beziehen.
Vorliegende Erfindung bezweckt, den genannten Bedürfnissen beim Formulardruck dadurch entgegenzukommen,
daß die Maschine außer mit den üblichen Schalteinrichtungen zur Zeilenschaltung und zur
Formularschaltung noch mit einer zusätzlichen Schalteinrichtung ausgerüstet ist, welche der Druckunterlage
jedesmal einen festen Schaltweg erteilt.
Diese zusätzliche Schalteinrichtung wird unter verschiedenartige Steuerung gesetzt, derart, daß sie
während einer Formularbearbeitung sowohl bei Summenspielen, z. B. bei Kartengruppenwechsel, als
auch unter Kennzeichnungslochsteuerung einer Karte wirksam gemacht werden kann. Die Vorsehung einer
verschiedenartigen Überwachung für die Einrückung der Schalteinrichtung für einen unveränderlichen
Schaltweg hat den besonderen Wert, daß sie innerhalb eines einzigen Formulars auf bequeme Weise die
Möglichkeit bietet, ohne Druckzeilenüberwachung bestimmte Formularfelder zu bedrucken.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel mit elektrischer Überwachung
der Schaltvorgänge veranschaulicht, wobei von einer Darstellung der Deckeinrichtung selbst abgesehen ist,
da diese beliebiger Art sein und beispielsweise eine bei Lochkartenmaschinen übliche Einrichtung besitzen
kann. Demgemäß sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung nur die zur Papierschaltung
gehörigen Getriebeteile veranschaulicht.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht und teilweiser Schnitt durch eine gemäß der Erfindung eingerichtete Papierschaltvorrichtung
;
Durch Zählkarten gesteuerte Formulareinrichtung
Anmelder:
IBM Deutschland Internationale
Büro-Maschinen Gesellschaft m. b. H.,
Sindelfingen (Württ.), Böblinger Allee 49
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 30. Oktober 1934 und 21. Juni 1935
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 und
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1;
Fig. 5 zeigt ein Schema der bei den Schaltvorgängen wirksamen Arbeitsstromkreise;
Fig. 6 veranschaulicht eine typische Druckverteilung, wie sie bei.Benutzung der erfindungsgemäßen
Schalteinrichtung auf einem Papierstreifen erhalten wird.
Der Druck erfolgt auf einem Papierband, welches über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Druck-
oder Papierwalze geführt ist. Für die Druckvorrichtung ist ein in der Zeichnung nicht dargestellter
Zeilenschaltmechanismus beliebiger bekannter Art vorgesehen, welcher nach jedem Druckvorgang betätigt wird und der Papierwalze eine Drehbewegung
4.0 erteilt, die eine Zeilenschaltung des Papierbandes herbeiführt.
Der Antrieb der .Papierwalze erfolgt durch eine mit ihr gekuppelte Welle. 10 (Fig. 1), welche in
dem Maschinengestell gelagert ist. Auf der Welle 10 sitzt fest eine Schaltscheibe 12 (Fig. 4), die mit einem
einzigen Zahn 13 versehen ist. Mit der Schaltscheibe 12 arbeitet eine Klinke 14 zusammen, die an einer
drehbar auf der Welle 10 sitzenden Scheibe 15 gelagert und mit einem Stift 16 ausgerüstet ist, der in
eine spiralförmige Nut 17 einer fest auf der Welle 10 sitzenden Scheibe 18 eingreift.
In der Grundstellung greift die Klinke 14 an dem Zahn 13 der Schaltscheibe 12 an, wie dies in Fig. 14
dargestellt ist. Wenn der Druckwalze eine Zeilenschaltbewegung erteilt wird, dann entfernt sich die
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Spitze der Klinke 14 vom Zahn 13, und der Stift 16
verschiebt sich in der Nut 17. Wenn eine Vorschaltung des Papierbandes erfolgen soll, dann wird die
die Klinke tragende Scheibe 15 so gedreht, daß sich die Klinke 14 dem Zahn 13 nähert. Dabei verschiebt
sich auch der Stift 16 der Klinke in der Spiralnut 17, und zwar jetzt in der Richtung von außen nach innen.
Die Drehung der Scheibe 15 bleibt zunächst wirkungslos für die Druckwalze, derart, daß die Klinke
14 erst dann auf den Zahn 13 trifft, wenn die Klinke 14 gegen den Zahn 13 hin um das gleiche Maß gedreht
worden ist, um das sie durch Zeilenschaltung der Druckwalze vom Zahn 13 der Scheibe 12 entfernt
war. Wenn diese dem Zeilenschaltweg entsprechende
ein nur in einem Drehsinn wirkendes Kupplungsteil 39. von geeigneter Konstruktion verbunden. Dieses
Kupplungsteil ist so angeordnet, daß eine Gleitbewegung eintritt, wenn die Welle 10 unmittelbar angetrieben
wird, während sie von der Triebwelle 22 durch das Getriebe 36, 38, 37 angetrieben werden kann.
Dieser Mechanismus dient dazu, dem Papierband eine einem Formularkopf entsprechende Schaltung zu erteilen.
Jede der durch die Magnetwicklungen .S und H eingerückten
Kupplungen weist ein Kupplungsteil 23 auf, das lose auf der Welle 22 sitzt und mit zwei
Zähnen 24 versehen ist, welche in Schlitze von Muffen 25 einzugreifen vermögen, die fest auf der Welle 22
Drehung der Scheibe 15 erfolgt ist, dann wird die 15 sitzen. Wenn der Magnet 51 oder der Magnet H er
Scheibe 12 beim Weiterdrehen der Scheibe 15 mitgenommen und überträgt ihre Drehung auf die Druckwalze,
so daß eine Vorschaltung des Papierbandes erfolgt.
regt wird, dann zieht er seinen Anker 26 an, welcher bei 26 a drehbar gelagert ist und einen über den Drehpunkt
hinausragenden Arm 27 besitzt, der in eine Nut des zugeordneten Kupplungsteils 23 eingreift, so daß
Die Scheibe 15 befindet sich in fester Verbindung 20 bei Erregung des Magneten das zugeordnete Kuppmit
einem Zahnrad 19, welches vermittels eines Zahn- lungsteil 23 nach links verschoben wird und seine
radgetriebes 20 durch ein drehbar auf einer Treib- Zähne 24, die im Eingriff mit den Schlitzen der fest
welle 22 sitzendes Zahnrad 21 angetrieben werden auf der Welle 22 sitzenden Kupplungsteile stehen, in
kann. Das Zahnrad 21 kann mit der es tragenden Löcher des Zahnrades 21 bzw. des Zahnrades 37 eintreibenden
Welle 22 durch einen Kupplungsmechanis- 25 treten, so daß diese Zahnräder dann mit der Welle 22
mus gekuppelt werden, welcher bei Erregung eines gekuppelt werden. An jedem Zahnrad 21, 36 ist eine
Elektromagneten 6* wirksam wird. Dieser Magnet mit Aussparungen versehene Scheibe 40 befestigt, in
wird nachstehend als Papierschaltmagnet bezeichnet deren Aussparungen eine federnde Sperrklinke 41 einwerden.
Die Einrichtung zur Kupplung des Zahnrades zutreten vermag, so daß die Zahnräder 21, 36 in ihrer
21 mit der Treibwelle 22 wird später erläutert wer- 30 jeweiligen Einstellage festgestellt werden,
den. Das Zahnradgetriebe 20 zwischen den beiden Das Papierbandschaltgetriebe 19, 20, 21 ist so einZahnrädern
19 und 21 ist so ausgebildet, daß durch gerichtet, daß es das Papierband bei seiner Betätigung
Austausch von Zahnrädern das Übersetzungsverhält- um eine Formularlänge, z. B. 25 cm, zu schalten vernis
geändert werden kann, wodurch eine Beeinflussung mag, während der Formularkopf schaltmechanismus
der Schaltwege des Papierbandes herbeigeführt wird. 35 36, 37, 38 so eingerichtet ist, daß er dem Papierband
Auf der Welle 22 sitzt ein Teil 30, welches auf seiner Stirnseite mit einander kreuzenden Nuten 3 c
versehen ist und das durch ein Zahnrad 31 angetrieben wird, auf dessen Stirnfläche drei Stifte 32 vor-
nur eine kürzere Vorschaltung erteilt, beispielsweise 5 cm, entsprechend der Höhe des Formularkopfes.
In Fig. 5 sind nur die Arbeitsstromkreise dargestellt, welche den vorstehend beschriebenen Papier
gesehen sind, welche in die Nuten 3 a eingreifen 40 schaltmechanismus unmittelbar beeinflussen. Zur
können, so daß die Teile 30 und 31 ein sogenanntes leichteren Auffindung der in dieser Figur erscheinen-Genfersperrgetriebe
bilden. Das Zahnrad 31 empfängt den Bezugszeichen ist die Figur in neun Felder unterseinen
Antrieb durch ein Zahnrad 33, wobei die Um- teilt gedacht, die an den Rändern der Figur mit den
drehungsgeschwindigkeit des Zahnrades 33 bei der Zahlen 0 bis 9 beziffert sind. Bei Erwähnung von in
Übertragung auf das Zahnrad 31 im Verhältnis von 45 der Figur auftretenden Bezugszeichen werden, soweit
3 : 1 übersetzt wird. Das Zahnrad 33 sitzt auf einer erforderlich, zur Bezeichnung der Lage eines Bezugsdauernd
umlaufenden Welle der Maschine, welche zeichens in der Figur dieAbschnittnummern angegeben
während jedes Kartentransportmaschinenspiels eine werden, und zwar unter Zufügung der BuchstabenL, C
Umdrehung macht; während jedes Kartentransport- oder R, um anzugeben, ob sich das fragliche Bezugsmaschinenspiels
erfährt die Welle 22 also eine Viertel- 50 zeichen auf der linken Seite, im Zentrum oder auf der
umdrehung, wobei die Drehung der Welle sich bei
Beginn allmählich beschleunigt und gegen Ende allmählich verlangsamt. Nach jeder Viertelumdrehung
der Welle 22 bleibt diese eine kurze Zeit stehen, bis
der nächste Stift 32 des Zahnrades 31 in eine Nut 3 a 55 dieses Bezugszeichen im 5. Abschnitt der Fig. 5 auf eintritt. Eine unbeabsichtigte Verstellung der Scheibe der linken Seite befindet. Es mag vorweg noch b&-
Beginn allmählich beschleunigt und gegen Ende allmählich verlangsamt. Nach jeder Viertelumdrehung
der Welle 22 bleibt diese eine kurze Zeit stehen, bis
der nächste Stift 32 des Zahnrades 31 in eine Nut 3 a 55 dieses Bezugszeichen im 5. Abschnitt der Fig. 5 auf eintritt. Eine unbeabsichtigte Verstellung der Scheibe der linken Seite befindet. Es mag vorweg noch b&-
rechten Seite des in Betracht kommenden Abschnitts der Figur befindet. Die Zufügung der Angabe »(5 L)«
z. B. zu einem in der nachstehenden Beschreibung vorkommenden Bezugszeichen MIR-I bedeutet, daß sich
wird dadurch verhindert, daß an dieser eine mit Aussparungen versehene Scheibe 35 befestigt ist, in
deren Aussparungen sich ein federnder Anschlag 34 einzulegen vermag.
Die treibende Welle 22 trägt auch noch drehbar ein Zahnrad 36, welches mit ihr durch eine besondere
Kupplung gekuppelt werden kann. Diese Kupplung wird eingerückt, sobald ein Formularkopfschalt-
merkt werden, daß von den in Fig. 5 erscheinenden Nockenkontakten die mit L bezeichneten während
jedes Maschinenspiels, die mit T bezeichneten nur während der Kartentransportmaschinenspiele und die
mit P bezeichneten nur während der Summenziehmaschinenspiele
wirksam werden.
Die Karten werden zunächst an einer in Fig. 5 nicht dargestellten Abfühlstelle abgefühlt und darauf genau
magnet H erregt wird. Das Zahnrad 36 treibt ein lose 65 ein Maschinenspiel später an einer unteren Abfühlauf
der Welle 10 sitzendes Zahnrad 37 vermittels stelle durch die Bürsten LB (9 C). Wenn die Karten
eines Zwischengetriebes 38, welches auch so einge- durch die unteren Bürsten abgefühlt werden, dann
richtet ist, daß das Übersetzungsverhältnis bei der werden die darin gelochten Angaben in üblicher Weise
Bewegungsübertragung von 36 auf 37 geändert wer- gedruckt. Die bei der Maschine vorgesehene selbstden
kann. Das Zahnrad 37 ist mit der Welle 10 durch 70 tätige Gruppenkontrolleinrichtung wird durch die Ab-
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fühlung der Karten an den beiden Abfühlstellen gemeinsam
beherrscht. Wenn keine Übereinstimmung der an den beiden Abfühlstellen gleichzeitig abgefühlten
Gruppenkennzeichen besteht, dann wird der Kartentransport unterbrochen, und es erfolgt eine
wechselnde Zahl von Maschinenspielen, an deren vSchluß der Kartentransport selbsttätig wieder aufgenommen
wird. Da die selbsttätige Kartengruppenkontrolle, welche gemäß dem Arbeitsstromkreisschema
der Fig. 5 vorgesehen ist, etwas von der üblichen Kartengruppenkontrolle abweicht, soll dieselbe nachstehend
kurz erläutert werden.
Die Stromkreise für die selbsttätige Kartengruppenkontrolle sind in Fig. 5 nur für die Untergruppenkontrolle
angedeutet. Der Untergruppenkontrollstromkreis verläuft wie folgt: Hauptleiter
106, Nockenkontakt T 3 (OL), Schalter Sl, Relais
/224, R25, Kontakt R2S-B, der jetzt durch das Relais
R25 geschlossen ist, Kontakte R23-B und R21-B, welche ebenfalls jetzt geschlossen sind, Kontakt
LCLZ-B, Hauptleiter 107. Der Kontakt LCLZ-B
wird durch ein nicht dargestelltes unteres Kartenhebelrelais geschlossen gehalten, welches in üblicher
Weise erregt wird, solange eine Karte an den unteren Bürsten vorbeigeht. In ähnlicher Weise werden die
anderen Kontakte LCL, welche mit verschiedenen Indexzusätzen in Fig. 5 erscheinen, geschlossen gehalten,
während Karten an den unteren Bürsten vorbeigehen.
Ein Zwischengruppenkontrollstromkreis verläuft wie folgt: Hauptleiter 106, oberer Kartenhebelkontakt
LCL2-A, Schalter S3, Schalter S2, Relais R22 und
R23, Kontakte R23-B, R21-B, LCL3-B, Hauptleiter
107. Ein Hauptgruppenkontrollstromkreis verläuft wie folgt: Hauptleiter 106, oberer Kartenhebelkontakt
LCL2-A, Schalter 6"3, Relais R2Q, J?21, Kontakt
#21-5, LCL3-B, Hauptleiter 107. Der Zwischengruppenkontrollstromkreis
und der Hauptgruppenkontrollstromkreis bleiben, nachdem sie einmal hergestellt worden sind, bestehen, bis die letzte Karte
durch die Maschine hindurchgegangen ist. Der Untergruppenkontrollstromkreis wird jedoch während jedes
Kartentransportmaschinenspiels durch Öffnung des Kontaktes T 3 unterbrochen. Wenn kein Gruppenwechsel
zwischen zwei aufeinanderfolgenden. Karten stattgefunden hat, bleibt dieser Stromkreis durch
einen zum Kontakt T 3 über den Kontakt 100 gehenden Stromweg geschlossen. Dieser Kontakt wird in
üblicher Weise durch Relaisspulen geschlossen gehalten, welche zwischen den oberen und den unteren Abfühlbürsten
geschaltet sind. Die Zusammenschaltung von oberen und unteren Abfühlbürsten erfolgt für
alle Bürsten, für welche die Zusammenschaltung erforderlich ist, durch einen Steckdraht 104, der eine
Steckhülse 101 mit einer Steckhülse 105 verbindet. Wenn Gruppenwechsel eintritt, dann öffnet sich ein
Kontakt 100, wodurch der Untergruppenkontrollstromkreis unterbrochen, das Relais R25 aberregt und
der Kontakt R25-B geöffnet wird.
Die Maschine ist mit mehreren Maschinenspielrelais ausgerüstet, von denen vier in Fig. 5 dargestellt sind.
Zu diesen Relais gehören. Spulen Cl (2L), C2 und
C3 (3L) und C4 (4L). Jedes dieser Relais kann so
geschaltet werden, daß die Maschine eine fest bestimmte Reihe von Arbeitsvorgängen während der
Erregungsdauer des Relais ausführt. Das Relais C2
kann dazu benutzt werden, die Maschine zu veranlassen, die in einem besonderen Zähler stehende
Summe zu drucken oder die in einem Zähler stehende Summe in einen anderen Zähler zu überführen. Die
C-Relais können auch dazu dienen, während ihrer Erregung
die Nullstellung eines bestimmten Zählers herbeizuführen.
Im vorliegenden Fall mag angenommen werden, daß das Relais C2 die Aufgabe erfüllt, den
Druck der in einem bestimmten Zähler stehenden Summe herbeizuführen, während das Relais C1 während
seiner Erregung die Nullstellung dieses Zählers veranlaßt. Die Anordnung der C-Relais ist außerdem
so, daß, wenn eines derselben erregt wird, es während eines Maschinenspiels erregt bleibt und dann das Relais
mit der nächstniederen Nummer veranlaßt, beim nächsten Maschinenspiel erregt zu werden. Wenn das
Relais C4 erregt wird, dann bleibt die Maschine während
vier Maschinenspielen in Betrieb, und während jedes dieser Maschinenspiele bleibt eines der Relais
C 4, C3, C2 und Cl in der Reihenfolge ihrer Bezifferung
erregt.
Wenn der Untergruppenkontrollstromkreis unterbrochen wird, dann wird das Relais R 24 stromlos,
wie bereits erwähnt wurde, und sein Kontakt it! 24-5 (3 R) gelangt in die in der Fig. 5 dargestellte Einstelllage.
In diesem Zeitpunkt sind der Haupt- und der Zwischengruppenkontrollstromkreis noch geschlossen
und die Relais R20 und R 22 erregt, so daß sie die
Kontakte R 20-5 (2R) und R 22-5 in einer Einstellage halten, welche der in der Zeichnungsfigur dargestellten
entgegengesetzt ist. Es ist dann folgender Stromkreis geschlossen: Hauptleiter 107, Kontakt R28-A, der
jetzt geschlossen ist, wie noch erläutert werden wird, Kontakte R20-B, R22-B, R24,-B, Steckhülse 108,
Steckdraht 109, Steckhülse 110, Kontakt R32-B in der in Fig. 5 dargestellten Einstellage, Kontakt C3-A,
Relaisspule C2, Hauptleiter 106. Die Relaisspule C 2
schließt ihren Haltekontakt C2-C und schafft sich dadurch
einen Haltestromweg, der über den Kontakt PlO (4R) zum Hauptleiter 107 geht. Der Kontakt
PlO öffnet sich am Ende des Maschinenspiels und führt dadurch eine Aberregung von C 2 herbei. Die
Relaisspule C 2 veranlaßt die Maschine zum Summendruck.
Die Relaisspule C2 bewirkt bei ihrer Erregung auch eine öffnung ihres Kontaktes C 2-A (2L), wodurch
die Erregung der Spule Cl während der Dauer der Erregung von C 2 verhindert wird. Ferner schließt
die Relaisspule C 2 bei ihrer Erregung ihren Kontakt C2-D (2C), so daß folgender Stromkreis zustande
kommt: Hauptleiter 106, Relaisspulen R31 und i?32,
Kontakt C2-D, Stromleiter 112, Nockenkontakt P8,
Hauptleiter 107. Die Erregung der Relaisspule R 32 veranlaßt eine Umstellung des Kontaktes R32-B
gegenüber der in Fig. 5 dargestellten Lage und schafft dadurch für sich selbst und die Spule i?31 einen
Haltestromweg über den Steckdraht 109, dessen Fortsetzung von der Steckhülse 108 ab bereits weiter oben
angegeben wurde. Die Umstellung des Kontaktes R32-B unterbricht auch den Erregerstromkreis des
Relais C 2, so daß dieses aberregt wird, wenn sich der Kontakt P10 (4R) öffnet. Wenn das Relais C2 aberregt
wird, dann schließt sich sein Kontakt C2-A
wieder, und es kommt folgender Stromkreis· zustande: Hauptleiter 106, Relais Cl (2L), Kontakte C2-A,
MlR-Qi-B, der jetzt geschlossen ist, Draht 113, Kontakt
R 32-5, der jetzt gegenüber der in der Figur dargestellten Lage umgestellt ist, Steckdraht 109, Kontakte
R2A-B, R22-5, i?20-5 und R28-A, Haöptleiter
107. Das Relais C1 stellt sich einen Haltestromkreis
her, welcher über den Kontakt Cl-C, den Draht Ul und den Kontakt P10 läuft. Wenn das Relais C1 erregt
ist, dann vollführt die Maschine den Arbeitsgang, bei welchem der Zähler auf Null gestellt wird.
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Gegen Ende dieses Maschinenspiels schließt sich der Nockenkontakt P 8 (IR) und stellt folgenden
Stromkreis her; Hauptleiter 107, Kontakt P8, Kontakt C1-D, welcher durch das Relais C1 geschlossen
wird, Relais R 25 und R 24, Schalter S1, Kontakt Γ3,
Hauptleiter 106. Der Untergruppenkontrollstromkreis wird somit wiederhergestellt und bleibt aufrechterhalten,
da der Kontakt R25-B durch Erregung des Relais R 25 geschlossen ist. Die auf diese Weise zustande
gekommene Erregung des Relais R24 veranlaßt. eine Umstellung seines Kontaktes R 24-5, wodurch der
Erregerstromkreis für das Relais C1 und die Haltestromkreise für die Relais R31, 2232, 2233 und für
das Relais R 41 unterbrochen werden, wenn sich der Nockenkontakt P 7 öffnet.
- Es mag noch erwähnt werden, daß die Relais R 33 (3C), 2234(4C)1 2241 (4R) zugleich mit der Erregung
des Relais C 2 eregt werden. Die Erregung des Relais R 33 erfolgt über einen Stromweg, welcher vom
Steckdraht 109 über den Draht 114 zum Relais führt. Das Relais R 33 stellt bei seiner Erregung seinen Kontakt
R 33-B um, so daß ein paralleler Stromweg über diesen Kontakt vom Draht 114 zum "Draht 115 und
der Relaisspule R 34 hergestellt wird. Die Spule R 34 stellt bei ihrer Erregung ihren Kontakt 2234-5 um, so
daß ein weiterer paralleler Stromweg vom Draht 115 über den jetzt geschlossenen Kontakt R34-5, das Rel'ais
2241, den Draht 116 zum Hauptleiter 106 zustande kommt. Das Relais 2241 schließt seinen Kontakt
R 41-5 (4R) und stellt sich dadurch einen Halte-Stromkreis über den Nockenkontakt P 7 her. Dieser
Nockenkontakt öffnet sich einmal bei jedem Summenziehmaschinenspiel,
doch besteht für ihn ein Nebenschluß über den Kontakt R2A-A, der jetzt geschlossen
ist, da das Relais R 24 im Untergruppenkontrollstrom-kreis (1 C) aberregt ist. Wenn der Untergruppenkontrollstromkreis,
wie soeben beschrieben, geschlossen wird, dann öffnet sich der Kontakt R 2A-A, so daß
der Nockenkontakt P 7 bei seiner öffnung das Relais
2? 41 aberregt. Der Kontakt R 28-A (2R), durch den das Relais C 2 erregt wird, wird durch ein Relais
2228 (6R) geschlossen, welches zusammen mit einem Relais 2227 durch Schließung des Nockenkontaktes
L15 bei geschlossenem unterem Kartenhebelkontakt
LCL2-B während des Maschinenspiels, bei welchem die erste Karte einer Gruppe abgefühlt wird, erregt
wird. Das Relais 2228 schließt auch den Kontakt 2228-5 und stellt sich dadurch einen Haltestromkreis
über den für gewöhnlich geschlossenen Nockenkontakt P 6 her. Dieser Nockenkontakt bleibt während der
Kartentransportmaschinenspiele geschlossen, ist jedoch während der Summenziehmaschinenspiele geöffnet.
Bei geöffnetem Kontakt P6 bleibt jedoch ein Haltestromkreis
für das Relais R 28 bestehen, welcher über den Kontakt R Al-A läuft, der durch das Relais 2241
(4R) geschlossen ist. Das Relais 2241 bleibt erregt, bis der Untergruppenkontrollstromkreis hergestellt
ist, so daß auch das Relais 2228 erregt und dessen Kontakte R 28-A gegenüber der in Fig. 5 dargestellten
Lage umgestellt bleiben, während des Ablaufs der durch den Gruppenwechsel herbeigeführten Summenziehmaschinenspiele.
"Der selbsttätige Kartengruppenkontrollstromkreis kann nicht ordnungsgemäß wirken, bevor die erste
Karte die unteren Bürsten erreicht und das untere Kartenhebelrelais erregt hat, so daß dieses den Kontakt
LCL3-5 (OR) schließt. Die Maschine ist so eingerichtet,
daß sie in diesem Zeitpunkt ein Nullstelliriaschinenspiel
ausführt, um die selbsttätigen Gruppenkontrollstromkreise herzustellen. Die Relais R27
und 2? 28 (6 C) sind dann aberregt, da bei der Schließung des Kontakts 1,15 im voraufgegangenen Maschinenspiel
der Kontakt LCL2-B noch offen war, weil sich noch keine Karte unter den unteren Bürsten
befand. Die Kontakte 22 28-^4 (2R) befinden sich demnach
zu dieser Zeit in der in Fig. 5 dargestellten Lage, so daß die Relaisspulen Cl bis C 4 nicht erregt
werden können. Außerdem ist das Relais 2227 aberregt und sein Kontakt R 27-A (1 R) geschlossen, so
daß die Schließung des Nockenkontaktes P8 während
des Nullstellmaschinenspiels die Schließung sowohl des Untergruppen- als auch des Zwischengruppen-
und des Hauptgruppenkontrollstromkreises herbeiführt. Solange wie Karten an den unteren Bürsten
vorbeigehen, bleiben die Relais 2227 und 2228 während aller Summenziehmaschinenspiele erregt, so daß
der Kontakt 22 27-A offen ist und die Schließung des Untergruppenkontrollstromkreises verhindert, sofern
nicht der Kontakt Cl-D sich während des letzten
Summenziehmaschinenspiels schließt und der Kontakt R28-A umgestellt wird und dadurch die Schließung
von Erregerstromkreisen für die Relaisspulen Cl bis C 4 ermöglicht. Wenn der Untergruppenkontrollstromkreis
unterbrochen und das Relais 22 25 (1 C) aberregt wird, dann schließt sich sein Kontakt 22 25-^4
(5R) und veranlaßt eine Erregung der Relais Af/22-1,
MIR-2, MIR-3 und MIR-A. Dieser Erregerstromkreis bleibt während der beiden Summenziehmaschinenspiele
bestehen, wird aber unterbrochen, wenn der Untergruppenkontrollstromkreis wiederhergestellt
wird. Das Relais MIR-A schließt bei seiner Erregung seinen Kontakt M/22-4-,4, wodurch der Nockenkontakt
P11 in einen Nebenschluß zum Kontakt R25-A gelangt. Der Kontakt Pll beherrscht somit
die Erregungsdauer der Relaisspulen M222-1 bis MIR-5. Das Relais MIR-A schließt bei seiner Erregung
auch seinen Kontakt MIR-A-B, welcher, wie früher erwähnt, im Erregerstromkreis des Relais Cl
(2L) liegt. Die Relais 2223 und 2221 (IC) im Zwischen- bzw. Hauptgruppenkontrollstromkreis beherrschen
durch ihre Kontakte 2223-^4 und R21-A die
Relais 222-1 bis 222-3 und M^22-l bis MAR-3. Da die
Zwischengruppen- und Hauptgruppenstromkreise nicht unterbrochen wurden, so sind die Relais 2221 und 2223
erregt und demgemäß ihre Kontakte offen, so daß die Relais 222-1 bis /22-3 und MAR-I bis MAR-3 aberregt
sind. Die Relais M222, IR und MAR dienen zusammen mit den Relais Cl bis C 4 dazu, die Betriebsweise
der Maschine während der Summenziehmaschinenspiele zu beherrschen.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß bei der dargestellten Einstellung . ein Gruppenwechsel die
Unterbrechung des Untergruppenkontrollstromkreises zur Folge hat und im Zusammenhang damit den Ablauf
zweier Summenziehmaschinenspiele. Während des ersten dieser Summenziehmaschinenspiele wird
das Relais C 2 erregt und die im Zähler stehende Summe gedruckt. Während des zweiten Summenziehmaschinenspiels werden die Relais C1 und R 31 erregt
und der Zähler auf Null gestellt. Außerdem erfolgt während des zweiten Summenziehmaschinenspiels die
Wiederherstellung des Untergruppenkontrollstromkreises, wodurch der Kartentransport wieder in bekannter
Weise eingeleitet wird. Während beider Summenziehmaschinenspiele sind die Relais MIR-3
und ikf/22-4 erregt.
Nachdem der letzte Posten einer Gruppe auf dem Papierband auf der in Fig. 6 gezeigten Linie 0 gedruckt worden ist, erfolgt ein Gruppenwechsel und
zwei Summenziehmaschinenspiele. Während des
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ersten dieser beiden Maschinenspiele werden die Kon- 2268' des Relais über den geschlossenen Nockentakte
C2-25 (8C) und MIR-Z-b (8R) geschlossen. In kontakt L19 Strom erhält.
einem früheren Zeitpunktdieses Maschinenspiels wird Die erregte Relaiswicklung R 68' hält das Relais
folgender Stromkreis geschlossen: Hauptleiter 107J 2268 erregt, bis der Nockenkontakt L27 (9R) beim
Kontakt R41-A (6R)1 Kontakt 2?28-2?, Draht 120, 5 nächsten Maschinenspiel geschlossen wird. Wenn das
Nockenkontakt L27 (9R), Schalter J>4, der jetzt in geschieht, dann kommt ein Stromweg zustande, weider
in Fig. 5 dargestellten Weise geschlossen ist, Kon- eher von dem Kontakt L 27 über den Kontakt R 68-A
takt MIR-Z-B, Steckdraht 121, Kontakt C 2-E, Relais- durch das Relais R 68 geschlossen ist, den Kontakt
spule R45, Papierbandschaltkupplungsmagnet S, MIRA-C, der ebenfalls jetzt geschlossen ist, da das
Hauptleiter 106. Wie früher beschrieben wurde, ver- io Relais MIRA aberregt ist wegen der Schließung des
anlaßt die Erregung des Magneten51 den Papierband- Untergruppenkontrollstromkreises, Relais 2246, Matransportmechanismus,
dem Bande eine Schaltbewe- gnet H. Wie bereits erläutert wurde, veranlaßt der
gung von veränderlichem Ausmaß zu erteilen. Nach Magnet H die Schaltung des Papiers um den Forder
Darstellung der Fig. 6 reicht die Schaltbewegung mularkopf. Diese Schaltung führt das Papier von der
von der Linie 0 bis zur Linie 1. Dieser Schaltweg ist 15 Zeile 4 der Fig. 6 bis zur Zeile 5, Diese Schaltung tritt
in Fig. 6 mit »Zwischenraum« bezeichnet. Während ein, während die erste Postenkarte an den unteren
diese Schaltbewegung vor sich geht, wird das Druck- Bürsten vorbeigeht und während der in dieser gewerk
für den Summendruck vorbereitet und führt ihn lochte Postenbetrag in den Zähler übergeführt und
nach Beendigung der Schaltbewegung aus, und zwar gedruckt wird, Die Formularkopfschaltung wird
auf der in Fig. 6 mit 1 bezeichneten Linie, wobei 20 jedoch beendigt, bevor der Druck des ersten Postens
dieser Summendruck in der Zeichnungsfigur durch Tl auf Zeile 5 erfolgt,
angedeutet ist. Bei der Darstellung in Fig. 6 ist angenommen, daß
angedeutet ist. Bei der Darstellung in Fig. 6 ist angenommen, daß
Das Relais 2245 schließt bei seiner Erregung seinen die Kartengruppe, welche nunmehr aufzurechnen ist,
Kontakt J? 45-JS und stellt dadurch einen Haltestrom- vier Postenkarten enthält und daß die auf diesen
kreis für sich selbst und für den Magneten 5 her, der 25 Karten enthaltenen Posten auf den Zeilen 5, 6, 7 und 8
über den Nockenkontakt L 26 läuft, welch letzterer gedruckt werden. Wenn das geschehen ist, dann er-
somit die Dauer der Aufrechterhaltung des Strom- folgt ein Untergruppenwechsel. Dieser bewirkt, daß
kreises bestimmt. der Magnet S (7L) in der bereits erläuterten Weise
Während des zweiten Summenziehmaschinenspiels erregt wird und eine Weiterschaltung des Papiers bis
werden die Kontakte MIR-Z-B (8R) und RZl-A (8C) 3° zur Zeile 9 herbeiführt. Man erkennt, daß der Betrag
geschlossen. Dadurch kommt folgender Stromkreis dieser Papierschaltung gleich dem Unterschied zwi-
kistande: Hauptleiter 107, Nockenkontakt L27, Schal- sehen der Wegstrecke ist, welche vom Papierstreifen
ter 54, Kontakt MIR-Z-B, Steckdraht 122, Kontakt zwischen den Zeilen 1 und 8 zurückgelegt ist, und der
RZl-A, Relaisspule 2246, Formularkopf schaltkupp- Formularlänge, welche in der Zeichnung durch die
lungsmagnet H, Hauptleiter 106. Die Relaisspule 2246 35 stehende Linie an der linken Seite der Figur ange-
schließt ihren Kontakt 2? 46-2? und stellt dadurch für deutet ist. Nach dieser Papierschaltung wiederholen
sich selbst und für den Formularkopf schaltmagneten H sich die erläuterten Vorgänge für jede folgende
einen Haltestromkreis her, welcher zeitlich durch den Kartengruppe.
Nockenkontakt L 26 überwacht wird. Die Erregung In manchen Fällen ist die nötige Formularlänge
des Magneten H veranlaßt die. früher beschriebene, 40 größer, als einem einzigen Papierschaltweg entspricht.
Papierschaltbewegung, durch welche das Papierband In solchen Fällen wird der Magnet S während zweier
von der Linie 1 bis zur Linie 2 vorgeschaltet wird. aufeinanderfolgender Maschinenspiele erregt, und es
Dieser Papierschaltweg ist in Fig. 6 als »Kopf« be- wird die Schaltvorrichtung so eingestellt, daß ein
zeichnet. Nach dieser Papierschaltung nimmt die Ma- Schaltweg nur der Hälfte der.verlangten Formular-
schine wieder den Kartentransport auf. 45 länge entspricht. Um den Magneten 5 in jedem von
Die ersten drei Karten der nächsten Kartengruppe zwei aufeinanderfolgenden Maschinenspielen zu erenthalten
den Namen und die Anschrift des Kunden, regen, ist ein Schalter SZ (7C) vorgesehen, welcher
auf den sich die Kartengruppe bezieht, und diese An- für diese Betriebsweise geschlossen wird, und es wird
gaben werden auf den drei Zeilen 2, 3 und 4 der Fig. 6 der an die Steckhülse 108 angelegte Steckdraht 109
gedruckt. Die letzte der drei Adressenkarten ist mit 50 zur Steckhülse 117 herübergeführt, welche über den
einem Kennloch in der 9. Zählpunktstelle einer beson- Kontakt 2? 33-2? mit dem Relais C Z verbunden ist.
deren Spalte versehen. Die untere Bürste LB (9C), Bei dieser Einstellung führt die Maschine jedesmal
welche diese Spalte abfühlt, ist durch eine Kontakt- drei Arbeitsspiele aus, wenn der Untergruppenkonschließvorrichtung
99 mit einer Spule 2? 68 eines mit trollstromkreis unterbrochen wird. Während des ersten
doppelter Wicklung versehenen Relais verbunden. Die 55 dieser Maschinenspiele wird das Relais C 3 erregt und
Kontaktschließvorrichtung 99 ist so gewählt, daß sie dessen Kontakt CZ-E (7C) geschlossen. Wenn dann
nur in dem Augenblick Kontaktschluß herstellt, in der Nockenkontakt L27 geschlossen wird, dann kommt
welchem die 9. Zählpunktstelle der Karte an den ein Stromweg zustande, welcher wie folgt verläuft:
unteren Bürsten vorbeigeht. Wenn daher die dritte Kontakt L27,- Schalter S4, Kontakt MIR-Z-B, Steck-Adressenkarte
an den unteren Bürsten vorbeigeht, 60 draht 121, Schalter SZ1 Kontakt C Z-B, Relais 2245,
dann wird im Augenblick der Abfühlung des Kenn- Magnet S. Hierdurch wird eine Papierschaltung wähloches
in der 9. Zählpunktstelle der einen Spalte ein rend des ersten der drei Summenziehmaschinenspiele
Stromweg geschlossen, welcher wie folgt läuft: Kon- veranlaßt. Die übrigen beiden Maschinenspiele vertakte
CB (9R) und T 6, welch letzterer in diesem Zeit- laufen in der gleichen Weise, wie es früher beschrieben
punkt gegenüber der in Fig. 5 dargestellten Lage um- 65 wurde, so daß das Papierband eine nochmalige Schalgestellt ist, unterer Kartenhebelkontakt LCLA-A, tung während des zweiten Maschinenspiels erfährt
Bürste LB, welche das Kennloch in der 9. Zählpunkt- und-die Summe gedruckt wird, während beim letzten
stelle abfühlt, Kontaktschließvorrichtung 99, Relais- Maschinenspiel eine Schaltung des Papierbandes um
spule 2? 68. Die Relaisspule 2? 68 schließt bei ihrer Er- die Formularkopfhöhe und die Nullstellung des Zähregung
ihren Kontakt 2268-2?, so daß die zweite Spule 70 lers erfolgt.
1 Oil
Die Vorrichtung für Formular- und Formularkopfschaltung kann auch durch den Wechsel einer Zwischen-
oder Hauptgruppe in Wirksamkeit gesetzt werden. Wenn z. B. die Sortierung der Karten so erfolgt,
daß vor Beginn jeder Zwischengruppe Adressenkarten in den Kartenstapel eingeschaltet sind, während
in jeder Zwischengruppe die Untergruppen unmittelbar aufeinanderfolgen, dann können die Posten, die
Summen der Untergruppen und die Summe für jede Zwischengruppe auf einem besonderen Formularabschnitt
gedruckt werden. Um so zu arbeiten, ist die Maschine in folgender Weise herzurichten. Der Zwischensummenkontrollstromkreis
wird durch Umstellung des Schalters S2 (1 C) aus der in Fig. 5 dargestellten
Lage und durch Verstöpselung einer Steckhülse 102 (1 L) mit einer Steckhülse 101 wirksam
gemacht. Bei dieser Schaltung wird bei einem Untergruppenwechsel nur der Untergruppenkontrollstromkreis
unterbrochen, während bei einem Zwischengruppenwechsel sowohl der Untergruppen- als auch
üer Zwischengruppenkontrollstromkreis unterbrochen werden. Demgemäß werden bei einem Untergruppenwechsel
die Relais C 2 und CX nacheinander erregt und veranlassen zwei Sumnienziehmaschinenspiele,
während deren die Relais MIR-Z und MIRA. (5 C) erregt
werden. Bei einem Zwischengruppenwechsel jedoch wird der Kontakt i?22-ß (2R) so gestellt, wie
in der Zeichnung dargestellt, weil das Relais i?22 im Zwischengruppenkontrollstromkreis aberregt ist. Es
kommt dann also folgender Stromkreis zustande: Kontakte R2B-A, R20-B und R22-B, Steckverbindung
von der Steckhülse 125 zur Steckhülse 117, Relais C 3. Es erfolgen also drei Summenziehmaschinenspiele.
Während dieser Maschinenspiele werden die Relais IR-I bis IR-3 ebenso wie die Relais MIR-I bis
MIR-4. erregt. Beim Untergruppenwechsel wird eine
Untergruppensumme während des ersten der beiden Summenziehmaschinenspiele gedruckt und der im
Zähler stehende Betrag auf einen zweiten Zähler übertragen, der auf diese Weise nacheinander die Untergruppensummen,
welche zum Abdruck gelangen, aufnimmt, so daß beim Zwischengruppenwechsel die auf
die Zwischengruppe bezügliche Summe in diesem Zählwerk steht. Wenn dann beim Zwischengruppenwechsel
die Summe der letzten Untergruppe während des ersten Summenziehmaschinenspiels auf das Zählwerk
übertragen worden ist, dann wird beim zweiten Summenziehmaschinenspiel die Zwischengruppensumme
gedruckt, während beim dritten Maschinenspiel sowohl der nur die Posten aufnehmende und die
Untergruppensummen bildende Zähler als auch der die Untergruppensummen aufnehmende und die Zwischengruppensumme
bildende Zähler auf Null gestellt werden.
Die Steckdrähte 121 und 122 (8 C) werden von der Steckhülse 123 gelöst und an die Steckhülse 124 angeschaltet,
wie in gestrichelten Linien dargestellt ist. Es können daher keine Stromkreise über die Steckdrähte
121, 122 geschlossen werden, solange nicht der Kontakt IR-Z-B geschlossen ist. Die Schließung dieses
Kontaktes erfolgt nur bei Zwischengruppenwechsel.
Die Papierschaltung für Formularlänge und für den ersten Formularkopfabschnitt kann nur erfolgen nach
einem Zwischengruppenwechsel. Die Schaltung für den zweiten Formularkopfabschnitt erfolgt unter
Steuerung durch ein Kennloch in der letzten Adressenkarte in der früher beschriebenen Weise.
In gewissen Fällen ist es erforderlich, die Posten auf einem besonderen Blatt zu drucken. Um das zu
erreichen, wird der Schalter S4 (8R) geöffnet und
der Schalter vS15 (9C) geschlossen. Die Schließung des
Schalters SS ermöglicht dem Kontakt L 27 (9R)-den
Magneten H (7L) bei Beginn jedes Kartentransportmaschinenspiels zu erregen, so daß das Papierband für
jede Karte um einen Formular abstand vorgeschaltet wird.
Jede Kartengruppe enthält, wie erläutert wurde, zwei Untergruppen, von denen die eine die Adressenkarten
und die andere die Postenkarten enthält. Die zweite Formularkopfschaltung des Papierbandes
trennt die Adressen von den Posten. Die erste Untergruppe kann jedoch auch von Postenkarten gebildet
werden, und es können mehr Untergruppen vorhanden sein, und es könnte die letzte Karte jeder Untergruppe
mit einem Extraloch versehen sein. In diesem Fall würden die auf eine Untergruppe bezüglichen Niederschriften
von den auf die nächste Gruppe bezüglichen durch einen Zwischenraum getrennt sein.
Es ist nicht unerläßlich, daß die zweite Formularkopfschaltung des Papierbandes durch die letzte
Karte einer Untergruppe herbeigeführt wird; sie kann vielmehr auch durch die erste Karte der nächsten
Untergruppe herbeigeführt werden. In diesem Falle wird die erste Karte jeder Untergruppe mit Ausnahme
der ersten Karte der ersten Gruppe mit einem Extraioch in der 9. Zählpunktstelle versehen. Die Relaisspule
R 68 (9 C) und der Stromschließer 99 werden an die obere Bürste angeschaltet, welche die Kartenspalte
abfühlt, in der sich das Extraloch in der 9. Zählpunktstelle befindet, so daß die Relaisspule unter
Steuerung durch das- Extraloch in der ersten Karte einer Untergruppe erregt wird, während sich die letzte
Karte der voraufgegangenen Untergruppe unter den unteren Bürsten befindet. Im übrigen verlaufen die
Vorgänge ebenso wie vorstehend beschrieben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Durch Zählkarten gesteuerte Druckvorrichtung mit Einrichtung zur selbsttätigen Formularschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herbeiführung wiederholter, gleich langer Papiervorschübe für ein und dasselbe Formular eine besondere Papierschalteinrichtung (36, 38, 37) vorgesehen ist, welche sowohl unter der Einwirkung eines Kartengruppenwechsels als auch unter der eines besonderen Steuerloches einer Karte wirksam gemacht werden kann.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 559 505;
USA.-Patentschrift Nr. 1 909 571.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen©709 550/2» 6.57
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB31139/34A GB446521A (en) | 1934-10-30 | 1934-10-30 | Improvements in or relating to record-card-controlled statistical printing machines |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1011190B true DE1011190B (de) | 1957-06-27 |
Family
ID=10318588
Family Applications (1)
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DE (1) | DE1011190B (de) |
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1934
- 1934-10-30 GB GB31139/34A patent/GB446521A/en not_active Expired
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- 1935-10-04 US US43537A patent/US2156990A/en not_active Expired - Lifetime
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