DE647775C - Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in gleich breite oder verschieden breite Streifen - Google Patents

Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in gleich breite oder verschieden breite Streifen

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DE647775C
DE647775C DEH133733D DEH0133733D DE647775C DE 647775 C DE647775 C DE 647775C DE H133733 D DEH133733 D DE H133733D DE H0133733 D DEH0133733 D DE H0133733D DE 647775 C DE647775 C DE 647775C
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DE
Germany
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saddle
machine
gear
lever
shaft
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DEH133733D
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English (en)
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Harris Corp
Original Assignee
Harris Seybold Potter Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/02Bevelling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/20Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in gleich breite oder verschieden breite Streifen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in gleich breite oder verschieden breite Streifen. Der Sattel als Mittel zum Vorschub des Papierstapels wird vor Ausführung eines jeden Schnittes um einen der jeweiligen Breite des Streifens entsprechenden Schritt vorgeschoben und dann mittels elektrischer Kontakte selbsttätig stillgesetzt. Soweit Maschinen dieser Bauart schon bekannt sind, haben sie den Nachteil, daß das Stillsetzen des Vorschubsattels nicht mit unbedingter Genauigkeit erfolgt. Dieser Nachteil ist in erster Linie darauf zurückzuführen, daß in dem Augenblicke, in welchem ein Ausrücken des Antriebes des Vorschubsattels durch Schließen elektrischer Kontakte erfolgt, die Trägheit der bewegten Teile sich noch in gewissem Maße auswirkt und somit der Zeitpunkt der wirklichen Stillsetzung des Vorschubsattels mit dem der Ausrückung seines Antriebes nicht vollkommen übereinstimmen wird. Eine Feineinstellung von Hand war unter diesen Umständen bis jetzt unvermeidlich. Der Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu beseitigen, d. h. eine Maschine der oben angegebenen Bauart zu schaffen, bei der der Vorschubsattel unbedingt in Übereinstimmung mit dem Zeitpunkt der Unterbrechung des Antriebes für den Vorschub zum Stillstand gelangt und somit eine Nacheinstellung von Hand entsprechend der jeweils gewünschten Breite der vom Papierstapel abzuschneidenden Streifen nicht mehr erforderlich ist. Das wird erfindungsgemäß auf höchst einfache und zweckentsprechende Weise dadurch erreicht, daß der Vorschubsattel durch ein Getriebe mit zwei verschiedenen Übersetzungen und einem Leerlaufgang angetrieben wird, und zwar so, daß die Getriebegänge durch zwei durch verstellbare Anschläge beeinflußte elektrische Kontakte und mittels Elektromagneten erst vom schnellen auf den langsamen Gang und sodann bei oder kurz vor Erreichung der Schneidstelle von dem langsamen Gang auf Leerlauf geschaltet werden.
  • Die erfolgte Beendigung des Vorschubes bzw. das Umschalten auf den Leerlauf und somit die Bereitschaft der Maschine zur Ausführung des Schnittes wird durch ein besonderes Signal angezeigt, und zwar erfindungsgemäß durch ein Signal bzw. eine Signallampe, die im Nebenschluß zu dem Stromkreis jenes Elektromagneten angeordnet ist, durch welchen das Umschalten von dem langsamen Gang auf den Leerlauf bewirkt wird.
  • Werden die Getriebegänge in der bereits oben angegebenen Weise erfindungsgemäß durch kontaktgesteuerte Elektromagnete erst vom schnellen auf den langsamen Gang und sodann bei oder kurz vor Erreichen der Schneidstelle auf Leerlauf umgeschaltet, so ist der Betrieb als vollautomatischer Betrieb anzusprechen. Indes kann der Betrieb bzw. der Vorschub des Papier-
    stapels erfindungsgemäß auch halbautomatisch
    geschehen, indem die Elektromagnete zum Um-
    steuern des Getriebes weggelassen, an Stelle
    dieser EIektromagriete zwei Signallampen vor-
    gesehen «-erden und zum Umschalten des Ge=
    triebus ein von Hand zii bedienendes Stellmittel
    vorgesehen wird.
    Beim U mschalter_ des Getriebes auf Leerlauf
    wird unter allen Umständen erfindungsgemäß
    eine selbsttätige elektri-@rnagnetis,-he Sperre der
    Vorschubspindel eingerückt.
    Die verstellbaren _lnschhi@e sind erfindungs-
    gemäß auf der Vorderseite der Maschine quer
    zur Laufrichtung des Sattels angeordnet und
    infolge dieser Anordnung ni( ht für bequem ein-
    stellbar, sondern au,h zti jeder Zeit während
    des Betriebes leicht: und bequem kontrollierbar.
    Auf Einzc#Ilieiten der Erfindung wird in der
    nunmehr folgenden Beschreibung eines be-
    ,onderen Ausführungsbeispiels noch des n<ilicreu
    eingegangen.
    Die Zeichnungen stellen dar:
    Fig. i eine Stirnansicht der Maschine,
    Fis. 2 eine Seitenansicht,
    Fig. 3 einen Teil den Maschine von oben ge-
    sehen,
    Fig. 4 die Gesann c inric htung für den Papier-
    vorschub schematisch dargestellt und von oben
    gesehen,
    Fig. 5 und 6 einen Teil der Papiervorschub-
    einrichtung in: Schnitt längs zur Maschine,
    Fit->. ; einen Teil der Maschine ebenfalls uni
    Längsschnitt und iiisbesondei-e die an der
    Maschine vorn angebrachten Steuerhebel,
    Fig.8 eire Vorrichtung zum selbsttätigen
    Ein- und Ausrücken des Antriebes für den
    Papierv ( @rschul @,
    Fig. c) dieselbe Vorrichtung von oben gesehen,
    Fig. io eine Seitenansicht dieser Vorrichtung,
    Fig. ii einen Querschnitt der zu dieser Vor-
    richtung gehörigen Sclüebekupplung,
    Fig. 12 eine Stirnansicht der Schiebekupplung,
    Fig.13 einen Querschnitt durch einen der
    Kupplungsteile und das mit demselben zu-
    sammenhängende Zahnrad,
    Fig. 14 den Gegenstand der Fig. 13 von links
    gesehen,
    Fig. 15 die Anordnung der elektrischen Kon-
    takte und
    von vorn gegen die Ma-
    schine gesehen,
    Fig. 16 zwei Anschläge in einer Einstellung
    für eine Ausführung zweier Schnitte dicht auf-
    einander,
    Fig. 17 eine Seitenansicht zti Fig. 16,
    Fug. 18 denn Triger der elektrischen Kontakte
    zusammen mit der seiner Bewegung dienenden
    Kette von der Rückseite gesehen,
    Fig. ig denselben Kontaktträger von oben
    gesehen,
    Fig. 2o einen besonderen Teil dieses Kontakt-
    11-ägers v@-@rn oben gesehen und teils geschnitten,
    Fig. 21 eine Vorderansicht der Verriegelung
    für die Messerzugstange,
    Fig. 22 eine Seitenansicht zu Fig. 21,
    Fig. 23 die Abstellvorrichtung des Antriebes
    des Papiervorschubes von vorn gesehen und
    a ei 1s im Schnitt und
    ' Fig. 24 ein Schema der elektrischen Strom-
    kreise.
    Auf dem Bett i der Maschine befindet sich ein
    Papierstapel 2, der mit denn Sattel 3 zu einem
    Messer 4 vorschiebbar ist. Um (las Papier im
    Stapel während der Ausführung des Schnittes
    niederzuhalten, wird eine mit Fingern 6 besetzte
    Druckschiene 5 auf das Papier heruntergelassen.
    Als Mittel zum Herunterlassen der Druck-
    schiene 5 dient'ein Fußtrift 7. Der Vorschub-
    sattel 3 ist mit Fingern 8 besetzt, die so ange-
    ordnet sind, <iaß sie bei einen letzten Schnitt
    gegebenenfalls zwischen die Finger der Druck-
    schiene treten können.
    Eine auf der Welle io sitzende Triebscheibe
    (Fig.2) wird durch einen geeigneten Antrieb
    dauernd in Umdrehung gehalten. Auf der
    Welle io sitzt ein Zahnrad ii (Fug. 5), welches
    mit dem auf der Welle i3 sitzenden Zahnrad 12
    kämmt (Fug. 4 u. 5). Auf dem einen Ende der
    Welle 13 sitzt eine Reibscheibe 14, auf welcher
    eine Reibrolle 15 mit Hilfe eines auf der Welle 17
    fest angeordneten Teiles 16 verschiebbar ist. Die
    Reibrolle 15 ist auf die Welle 18 so aufgekeilt,
    daß sie sich mit der Welle 18 drehen muß, jedoch
    axial vers(,hoben werden kann. Die Drehachse
    der Welle 18 würde von der Drehachse der
    Welle 13 geschnitten, sofern man letztere ver-
    hungern würde. Durch Verschieben der Reib-
    rolle auf der Reibscheibe kann die Welle 18 zu
    einer Drehung sowohl in der einen als auch in der
    anderen Richtung gebracht «erden, je nachdem,
    wie man die Rolle zum Mittelpunkt der Scheibe
    einstellt. Stellt rnan die Rolle in die Mitte der
    Scheibe, so wird die Welle i8 im Stillstand ver-
    harren müssen. Die Stange 17 ist in ihrer Längs-
    richtung mittels eines Hebels i9 verstellbar
    (Fug. 4). Der Hebel i9 ist mit seinem einen
    Ende 2o der Stange 17 und mit seinem anderen
    Ende 21 der Unterseite des Bettes i angelenkt.
    Bei 22 ist dem Hebel i9 ein Glied 23 angelenkt,
    welches mit einem Handhebel 24, 25 (Winkel-
    hebel) vor- und zurückstellbar ist.
    Der Handhebel 24, 25 ist auf der Unterseite
    eines Quadranten 26 feststellbar (Fug. 2 u. 7).
    An den Enden des Quadranten vorgesehene An-
    schläge 27 begrenzen die Größe der Winkel-
    verstellungen nach den Seiten. Dem Handgriff
    25 ist ein Hebel 28 angelenkt, dessen eines Ende
    einen Verriegelungsstift 29 trägt. Werden beide
    Hebel zusammengedrückt, tritt der Stift 29 nach
    unten aus dem Quadranten 26 heraus, so daß ein
    Verstellen des Hebels 24, 25 möglich ist. Mit der
    Welle 18 ist die Spindel 32 durch ein Reduktions-
    getriebe 30, 31 verbunden (Fug. 5). Die Spindel
    32 treibt den Vorschubsattel 3 mittels eines in einem Schlitz 33 des Bettes i geführten Mitnehmers 34 (Fig. 6). Anschläge 35 auf der Stange 17 begrenzen deren Verschiebung.
  • Die alte Art des genauen Einrichtens bzw. Einstellens des Schnittes erfordert ein Drehen des auf Welle 18 sitzenden Handrades 36 gegenüber einer Skala auf dem Umfange eines auf der Welle 32 sitzenden Rades 37.
  • Das Messer wird in an sich bekannter Weise mittels eines Gestänges 38, 39, 40, 41 betätigt (Fig. i).
  • Eine Meßschiene 44 ist quer über der Vorderseite der Mas,hine angebracht und zur Feineinstellung mittels einer Stellschraube 45 hin und her verschiebbar (Fig. 15 bis 18). Diese Meßschiene hat vorn oben eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Nut 46, in welcher entsprechend schwalbenschwanzförmig gestaltete Teile 47 verstellbar festgelegt sind. Die Teile 47 sind mit Blöcken 48 verschraubt, Schrauben 49, und können somit längs der Nut in jeder gewünschten Stellung festgelegt werden. In der Meßschiene ist noch eine zweite Nut 5o für den Eingriff einer an den Blöcken sitzenden Zunge 51 vorgesehen, um die Blöcke in genau senkrechter Stellung zu halten (Fig. 17). An den oberen Enden dieser Blöcke sind Anschlagrollen 52 angebracht. Diese Rollen bestehen aus Scheibenkörpern 54A, die selbst aus einem Isolierstoff hergestellt sind und auf ihrem Umfange einen Stahlring 53 tragen (Fig. 16).
  • Zusätzliche Anschlagrollen 54 ähnlicher Gestaltung können an Blöcken 55 angebracht werden, die mit ihren Schlitzen 57 auf der Fläche der Blöcke 48 waagerecht verschiebbar und mit Klemmschrauben 56 feststellbar sind (Fig. 16). Diese Anschlagrollen 54 geben die Möglichkeit zur Ausführung eines Schnittes ganz nahe jenem Schnitt, der durch die Anschlagrollen 52 gesteuert wird.
  • Der Vorschubsattel 3 trägt einen Ständer 59, der an seinem oberen Ende mit einer Kette 6o verbunden ist (Fig. 2). Die Kette 6o ist hinten um ein ortsfestes Kettenrad 61 herumgeführt. Vorn läuft die Kette über Kettenräder 63, 64, die auf einer oberhalb der Meßschiene 44 quer über die Vorderseite der Maschine sich erstreckenden U-Schiene 74 angeordnet sind (Fig. 3). Zusätzliche Kettenräder 65, 66 geben dem Lauf der Kette eine T-Form. Zum Spannen der Kette 6o sind die Kettenräder 65, 66 mit Schrauben 67, 68 nachstellbar. Auf dem vorderen Trum der Kette 6o ist ein an einem Schlitten 7o vorstehender Block 69 befestigt. Der Schlitten 70 wird durch die Kette auf der Vorderseite der Maschine hin und her gezogen.
  • Der Schlitten 7o ist mit nach hinten stehenden Armen 71 auf einer Stange 72 gelagert (Fig. ig). Zum Verhüten einer Verdrehung des Schlittens auf der Stange 72 läßt man ein umgekehrt U-förmiges Sattelstück73 auf dem vorderen hochstehenden Flansch der U-Schiene 74 gleiten (Fig. 15). Auf der Vorderseite dieses Sattelstückes 73 ist eine Vorrichtung 75, 76 zum Ablesen der Meßschiene 44 angeschlossen. Ein genaues Ablesen der Einstellung der Blöcke 48 ermöglichen die an letzteren gegenüber der Meßschiene vorgesehenen Teilstriche 77.
  • Eine Schiene 78 enthält einen Kanal 79 und ist an dem Schlitten 70 auf der Vorderseite desselben festgeschraubt (Fig. i5 bis2o). Die Schiene hat an ihrem unteren Ende ein Lager für einen durchgehenden hohlen Bolzen 8o. Dieser Bolzen trägt auf seinen beiden Enden je einen Winkelhebel 81, 82- und ist an Ort und Stelle mit einer Mutter 83 festgelegt. Eine Querbohrung des Bolzens 8o stellt eine Verbindung mit dem: Kanal 79 der Schiene 78 her, so daß die Leitungsdrähte in den Bolzen und dann weiter auch in die Schiene 78 eingezogen werden können.
  • Der `Winkelhebel 8i trägt an seinem unteren Ende eine kleine Rolle 84 und eine größere Rolle 85 (Fig. 15 bis 2o). Diese Rollen sind als Kontaktrollen in senkrechter Stellung so angeordnet, daß sie, wenn der Schlitten 70 längs der Schiene 72 verschoben wird, mit den Anschlagrollen 5-2 in Berührung kommen und den Winkelhebel um seinen Lagerbolzen 8o verschwenken. Das obere Ende desWinkelhebels 81 trägt einen isolierten Teil 86, der einen Federkontakt 87 gegen einen ortsfesten Kontakt 88 drückt. Dies geschieht, wenn der Winkelhebel um seine Achse geschwenkt wird, also wenn die Rolle 85 auf Rolle 52 aufläuft. Zur genauen Regelung der Ruhestellung des Winkelhebels 81 ist eine Stellschraube go an dem Schlitten 70 vorgesehen. Eine Feder gi ist immer bestrebt, den oberen Arm des Winkelhebels gegen die Stellschraube go zu halten.
  • Der Winkelhebel 82 ist ebenfalls mit Roller. 92, 93 versehen, die als solche zum-Überlaufen der Anschlagrollen 54 bestimmt sind. Auch ist für das obere Ende des Winkelhebels 82 eine Stellschraube 94 und eine Rückholfeder 95 vorgesehen (Fig. ig).
  • Die Rollen 84, 85 und 92, 93 (Fig. 2o) sind auf ihren Lagern isoliert angeordnet. Die Kontaktglieder 87 und 88 sind ebenfalls isoliert angeordnet, und zwar isoliert untereinander als auch gegenüber ihren Halteteilen (Fig. !ß).
  • Entsprechend der Bewegung des Vorschubsattels 3 wird der Schlitten 7o auf der Stange 72 hin und her verschoben, wobei die Rollen 84, 85, 92 und 93 mit den in ihre Bahnen gesetzten Anschlagrollen 52 und 54 Kontakt machen müssen.
  • Die sich stetig drehende Welle io trägt ein Kettenrad 96 (Fig. 5) und treibt mit diesem Kettenrad und durch Vermittlung einer Kette 97 ein auf einer Welle 98 (Fig. io) sitzendes Kettenrad, wozu noch bemerkt sei, daß die Welle q8 an einem Getriebekasten 99 gelagert ist (Fig. 2). Die Welle 98 treibt eine Welle ioo durch Vermittlung zweier Kegelräder ioi (Fig. io). In dem Kasten 99 ist auf der Welle ioo, ungefähr in Mitte derselben, ein Kettenrad io2 vorgesehen. Von diesem Kettenrad führt eine Kette zu einem auf einer Welle 1o4 sitzenden Kettenrad 103 (Fig. 8). Auf der Welle 104 sitzen zwei gegenläufige Schnecken io5, io6 (Fig. io) ; sie kämmen mit auf Achsstummeln iog, iio festsitzenden Schneckenrädern 107, 108. Zwei Schalträder 111, 112 (Fig. 9 und io) auf Achsstummeln iog, iio «-erden durch den soeben geschilderten Antrieb von der Welle io aus dauernd in Umdrehung gehalten.
  • Oberhalb der Welle ioo befindet sich eine Welle 113, die auf dem einen Ende ein Zahnrad 114 und auf dem anderen Ende ein Zahnrad 115 trägt (Fig. io). Beide Zahnräder sind auf der Welle frei drehbar. Durch ein Getriebe 116 ist das Rad 115 von der Welle ioo aus so untersetzt, daß es in einer Zeit, in welcher das Rad 114 fünfundzwanzig Umdrehungen zurücklegt, nur eine Umdrehung ausführt. Das Rad 114 wird von der Welle ioo aus durch ein Zahnrad 117 getrieben. Diese Räder werden von der gleichmäßig umlaufenden Welle io dauernd in Umdrehung gehalten. Die Räder 114, 115 sind mit untereinander ähnlichen Kupplungszylindern 115 verschraubt (Fig. 9). In den Zylindern 118 sind die Kupplungsteile iig verschiebbar. Durch Federn 120 «erden die Teile iig aus den Zylindern 118 herausgehalten. Die Spannung der Federn 120 ist regelbar, und zwar mit Schrauben 121, die durch die Zahnräder und Zylinder hindurchgehen und auf gegen die Federn liegende Stößel 122 drücken (Fig. 13). Die Schrauben 121 dienen zugleich auch als Mittel zum Zwecke, die Kupplungsteile iig an der Drehung ihrer Zylinder 118 mit teilnehmen ztt lassen. Von außen sind die Schrauben 121 durch in den Wandungen des Kastens 99 vorgesehene Löcher zugänglich. Es ist also möglich, die Schrauben von außen her nach Belieben zu verstellen.
  • Den Federn 120 wirken die auf der Außenseite der Kupplungszylinder und Kupplungsteile an Stiften 124,125 verankerten Federn 123 entgegen (Fig. 9). Die Kupplungsteile iigsind je mit einem Belag 126 versehen, der auf dem entsprechenden Belag 127 der Kupplung 128 reibt, sobald letztere in dem einen oder dem anderen Sinne aus ihrer 3littelstellung herausgerückt wird. Die Kupplung 123 ist auf der Welle 113 längs verschiebbar und mit einem Keil 129 geführt (Fig. ii).
  • Wird die Kupplung 128 mit einer ihrer Flächen gegen einen der sich dauernd drehenden Kupplungsteile iig geschoben, erfolgt eine Drehung der Welle 113, und diese Drehung der Welk- irwird durch einen zweckentsprechenden Stoßdämpfer 130 (Fig. 2 und 9) auf eine Kette 131 und durch diese Kette sowie durch Vermittlung einer Kupplung 132 auf die Vorschubspindel 32 übertragen. Beim Ingangsetzen der Welle 113 wird im Stoßdämpfer 130 Energie aufgespeichert, so daß die Belastung ganz allmählich aufgenommen - wird. Gleichermaßen wird bei plötzlichem Anhalten der Gewindespindel 32 der Stoßdämpfer 130 das Trägheitsvermögen bzw. den Schwung der Welle 113 aufnehmen und auf diese Weise unnötige Stöße in der Übertragung verhüten. Mit dem Kranz 14o der Schiebekupplung 128 steht der Knopf 141 eines am Kasten 99 bei 143 drehbar gelagerten Hebels 142 im Eingriff (Fig. 9). Das andere Ende des Hebels 142 hat einen länglichen Schlitz 144 für den Eingriff eines an einer Schiene 146 vorstehenden Stiftes 145. Bei Längsverschiebung der Schiene 146 wird der Hebel 142 in der einen oder in der anderen Richtung umgelegt und dadurch die Kupplung 128 entweder nach der einen oder der anderen Seite eingerückt oder in ihre neutrale Stellung gebracht. Oben auf dem Kasten 9g sitzt ein Ständer 148, an welchem eine Schiene 149 schwenkbar angebracht ist. Die Schiene 149 trägt auf ihrer einen Seite eine Rolle i5o. Das andere Ende der Schiene 149 wird nachgiebig nach unten gegen den Kasten 99 gehalten, und zwar durch eine Feder 151, sitzend auf einem oben auf dem Kasten 99 befestigten und durch ein in dem einen Ende der Schiene 149 vorgesehenes, etwas länglich gestaltetes Loch hindurchgehenden Ständer 152. Die Schiene 146 enthält auf ihrer Oberseite drei Kerben 153, 154, 155 (Fig. io), in welche die Rolle i5o unter dem Druck der Feder 15 einschnappen kann, sobald die Schiene 146 so weit verschoben worden ist, daß die Rolle i5o in eine jener Nuten tatsächlich einzuschnappen vermag. Der Druck der Feder genügt zum Abfangen des Trägheitsvermögens der Schiene 146. Die erwähnten Kerben und die federnde Rolle halten auch die Kupplung 128 in der einen oder anderen Stellung gehörig fest, d. 1i. sie halten die Kupplung mit der Fläche des jeweils in Frage kommenden Kupplungsteiles nachgiebig in Eingriff. Die mittlere Kerbe 154 hält die Kupplung in neutraler Stellung. Die Kerbe 153 hält die Kupplung im sogenannten großen Gang (im großen Gang ist das Zahnrad 114 das treibende) und die Kerbe 1,55 hält die Kupplung im sogenannten kleinen Gang, in welchem der Antrieb des Sattels 3 durch das Zahnrad 115 vermittelt wird.
  • Die Verschiebung wird der Schiene 146 durch verschiedene Elektromagnete erteilt. Die betreffenden Elektromagnete wirken auf Klinken, die zum Eingriff in die Schalträder 111, 112 bestimmt sind. Die Schiene 146 trägt zwei Rollen 156, 157. Auf den Wellen iog, iio sind die Kipphebel i58. und 159 zwischen den Schneckenrädern 107, io8 und den Schalträdern 111, 112 frei drehbar gelagert. Jeder dieser Kipphebel ist am oberen Ende mit einem länglichen Schlitz 16o versehen und durch diesen Schlitz mit den Rollen 156 und 157 in Eingriff gebracht, so daß, wenn einer der Kipphebel in die eine oder andere Stellung umgelegt wird, wobei sich der andere Kipphebel frei mitbewegt, der Schiene 146 eine Längsverschiebung zuteil werden muß.
  • Dem Kipphebel 158 ist eine Klinke 161 angelenkt, deren Klinkenzahn 162 zum Eingriff in das Schaltrad iii bestimmt ist. Durch eine Feder 163 wird dieser Klinkenzahn gegenüber dem Schaltrad iii für gewöhnlich außer Eingriff gehalten. Bei Erregung eines an einem Quersteg 165 des Kipphebels 158 angebrachten Elektromagneten 164 wird das Eisenstück 166 am oberen Ende der Klinke 161 vom Magnet angezogen und der Klinkenzahn 162 mit dem sich immer drehenden Schaltrad iii in Eingriff gebracht. Die Folge ist, daß der Kipphebel 158 umgelegt, dadurch die Schiene 146 verschoben und mittels des Hebels 142 auch die Kupplung 128 verstellt wird. Ein Daumen 166a am Kasten 99 ist so angeordnet, daß die am Klinkenzahn 162 befindliche Rolle 167 mit diesem Daumen in Berührung kommen muß, nachdem der Kipphebel 158 die gewünschte Bewegung ausgeführt hat. Dadurch, daß die Rolle 167 mit dem Daumen 166a in Eingriff gebracht wird, wird bewirkt, daß der Klinkenzahn 162 mit dem Schaltrad iii wieder außer Eingriff kommt, alsdann das Schaltrad sich allein weiterdrehen kann und der Kipphebel 158 in der ihm gegebenen neuen Stellung verharrt. Mit Hilfe dieses Magneten und der dazugehörigen Teile wird die Kupplung 128 aus ihrer Mittelstellung in den sogenannten großen Gang eingerückt.
  • Dem Kipphebel 158 ist noch eine zweite Klinke 168 angelenkt. Der Klinkenzahn 169 dieser zweiten Klinke 168 wird durch eine Feder 17o für gewöhnlich außer Eingriff mit dem Rad iii'gehalten.- Der Eingriff in das Rad iii wird hergestellt, indem mit einem am Steg 165 sitzenden Magnet 171 auf ein am anderen Ende der Klinke 168 sitzendes Stück Eisen gewirkt wird. Nach Herstellung des Eingriffes des Klinkenzahnes 169 wird das Wiederausrücken aus der Verzahnung des Schaltrades durch einen am Kasten 99 vorgesehenen Daumen 173 bewirkt, und zwar sobald die zumKlinkenzahn 169 gehörige Rolle 174 mit- diesem Daumen in Berührung gelangt. Durch den Magnet 171 und die dazugehörigen Teile wird die Kupplung 128 aus dem sogenannten kleinen Gang, in welchem der Antrieb durch das Zahnrad 115 vermittelt wird, in ihre Mittelstellung (Leerlaufstellung) zurückgebracht.
  • Der Kipphebel 159 trägt nur eine einzige Klinke 175. Der zu dieser Klinke gehörige Klinkenzahn 176 wird mit dem Schaltrad 112 durch eine Feder 177 außer Eingriff gehalten und mit dem Schaltrad 112 in Eingriff gebracht durch einen oben am Kipphebel 159 angebrachten Elektromagnet 178, der als solcher auf ein am anderen Ende der Klinke 175 angebrachtes Stück Eisen 179 wirkt. Mit dem Schaltrad 112 wird die Klinke 175 wieder außer Eingriff gebracht durch einen am Kasten 99 sitzenden Daumen 18o, und zwar sobald die zum Klinkenzahn 176 gehörige Rolle 181 mit diesem Daumen in Berührung kommt. Durch diesen Magnet 178 und die dazugehörigen Teile wird die Kupplung 128 aus dem großen Gang, in welchem das Zahnrad 114 den Antrieb vermittelt, in den kleinen Gang gerückt. Im kleinen Gang wird der Antrieb, wie schon wiederholt zum Ausdruck gebracht, durch das Zahnrad 115 vermittelt.
  • Zum unmittelbaren Unterbrechen der Vorwärtsdrehung der Spindel 32 ist ein Sperrad 182 auf der Welle 18 befestigt, und zwar gleich hinter dem Handrad 36 (Fig. 5). Auf der Unterseite des Maschinenbettes i ist ein Halter 183 befestigt (Fig. 23) und an diesem Halter ist ein Elektromagnet 184 angebracht. Die Klinke 185 hat einen Klinkenzahn 186, der, wenn der Magnet unter Strom gesetzt wird und das Eisenstück 187 anzieht, in das Sperrad 182 eingreift. Für gewöhnlich wird der Klinkenzahn gegenüber dem Rad 182 durch eine Feder 188 außer Eingriff gehalten. Die Feder 188 ist auf einem am Teil igo verstellbaren Widerlager 189 der Klinke verankert. Der Hebel igi ist auf der Welle 18 drehbar gelagert und liegt für gewöhnlich gegen einen Fortsatz 1g2 des Halteteiles igo. Auf der Rückseite des Hebels igi ist ein Daumen 193 angebracht, der mit einer Rolle 194 am Klinkenzahn 186, zur Klinke 185 gehörig, in Berührung kommt, sobald der Hebel hochgestellt wird, und alsdann den Klinkenzahn mit dem Sperrad 182 außer Eingriff bringt. Es wird auf diese Weise dem Vorschubsattel3 eine weitere Vorwärtsbewegung ermöglicht.
  • Soll ein Schnitt ausgeführt werden, wird die Zugstange 41 nach links gezogen (Fig i). Dadurch wird eine Kupplung eingerückt und das auf Welle 196 sitzende Zahnrad 195 (Fig. 7) einmal herumgedreht, um das Messer abwärts und wieder aufwärts zu bewegen. Sobald dies geschehen, wird die Kupplung sofort selbsttätig wieder ausgerückt. An sich ist dies bei derartigen Maschinen altbekannt. Der Hängestütze 197 ist ein Hebel 198 angelenkt (Fig. 7). Das obere Ende 19g dieses Hebels greift unter den Hebel igi und kann denselben hochstellen. Das untere Ende des Hebels hat einen Fortsatz Zoo, der mit einem auf der `Vene 196 sitzenden Daumen toi in Berührung kommt, bevor der Hub des Messers in Richtung nach oben zu Ende gebracht ist und die Klinke 185 mit dem Sperrad 182 außer Eingriff bringt, um nun dem Vorschubsattel 3 eine weitere Vorwärtsbewegung zu ermöglichen.
  • Wenn die Vorwärtsbewegung des Sattels 3 angehalten wird, wird der auf der Vorderseite der Maschine befindliche Magnet 2o2 (Fig. 21 und 22) unter Strom gesetzt. Der Hebel 203 wird durch das Gewicht 204 für gewöhnlich so gehalten, daß das Hebelende 2o5 den Vorbeigang des auf der Zugstange 41 sitzenden Schraubenanschlages 2o6 verhindert. Sobald aber das an dem Hebel 203 sitzende Stück Eisen 207 vom Magnet 202 nach unten gezogen wird, kann die Zugstange 41 zur Ausführung eines Schnittes nach links verschoben werden. Solange der Magnet nicht unter Strom gesetzt ist, verhindert der Hebel 2o3 die Ausführung eines Schnittes. Die mit einer Schraube 209 einstellbare Feder 2o8 bedeutet ein Widerlager für den Fortsatz 2io des Hebels 203 und hält den Hebel Inder richtigen Einstellung. Soll diese elektromagnetische Sperre nicht benutzt werden, kann der Hebel 2o3 gegenüber dem Anschlag 2o6 dauernd ausgerückt gehalten werden, indem ein bei 212 drehbar angeordneter Teil 211 unter den mit dem Gewicht 2o4 belasteten Arm des Hebels gestellt wird.
  • GeradevorBeendigungderAufwärtsbewegung des Messers und der Druckschiene beginnt der Vorschubsattel 3 sich nach vorn zu verschieben. Der Schalter zum Schließen des hierfür in Frage kommenden Stromkreises ist in Fig.7 dargestellt. Auf der Welle r96 ist an einer gewissen Stelle ein aus Isolierstoff gefertigter Daumen 213 vorgesehen, der das federnde Kontaktglied 214 mit einem ortsfesten Kontaktglied 215 in Berührung bringt. Der Stromfluß im geschlossenen Stromkreis kann durch Druck auf den Handgriff 25 zeitweise unterbrochen «erden. An dem inneren Ende des zum Griff gehörigen Hebels 28 ist ein Teil 218 befestigt, und zwar isoliert. Beim Zusammendrücken des Griffes wird der Teil 2i8 nach unten bewegt, und dadurch wird das Kontaktmesser aus dem am Winkelhebel 24 isoliert befestigten Messerschalter 2ic? herausgezogen.
  • Ein anderer, unter der :Maschine vorgesehener Schalter 22o kann ebenfalls benutzt werden, um den Stromkreis zu irgendeiner Zeit zu unterbrechen, insbesondere, wenn die Maschine ganz außer Betrieb zu setzen ist.
  • Wenn das Ende des zum Schneiden gegebenen Papiers erreicht ist, kann die Verschiebung des Sattels 3 durch die elektrischen Mittel nicht wiederhergestellt %%-erden, da am Wegende des Sattels 3 der Federkontakt 225 von dem ortsfesten Kontakt 226 abgehoben wird (Fig. 2). Wenn aber der Vorschub angehalten wird, bevor das Wegende des Sattels ,; erreicht ist, kann der Stromkreis durch Druck auf einen auf der Vorderseite der Maschine befindlichen Knopf 221 wieder geschlossen bzw. die Vorwärtsbewegung wiederhergestellt werden.
  • Soll der Sattel 3 zurückbewegt werden, wird der Handgriff 25 zusammengedrückt, auf diese Weise der Stromkreis unterbrochen und dann der Winkelhebel 24 so umgelegt, daß die Laufrichtung des Sattels 3 umgekehrt wird.
  • In den Stromkreisen sind zwei Lampen vorgesehen, eine rote 222 und eine weiße 223. Das rote Licht leuchtet auf, wenn die Kupplung 128 in den kleinen Gang gerückt wird. Das weiße Licht leuchtet auf, wenn die Kupplung 128 auf neutral gestellt, d. h. in die Leerlaufstellung gebracht wird.
  • Die Stromkreise sind in Fig. 24 dargestellt. Den erforderlichen Strom liefert eine Batterie 224. Mit Bezug auf Fig. 24 sei bemerkt, daß der Strom von der Batterie aus nach rechts durch den Handgriffschalter 2i9, durch den Hauptschalter 22o, durch den Schalter 225, 226 und von hier weiter zu den drei im Getriebekasten 99 befindlichen Elektromagneten 164, 171 und 178 fließen kann.
  • Von der linken Seite der Batterie geht der Strom nach oben zunächst durch einen der Schalter 221 bzw. 214, 215, je nachdem, welcher dieser Schalter geschlossen ist, und dann weiter zu dem im Kasten 99 befindlichen Elektromagnet 164, durch welchen der große Gang zum Antrieb des Vorschubsattels 3 eingerückt wird. Die Schalter 221 und 214, 215 werden alsdann ausgeschaltet bzw. unterbrochen, und nun geht der Strom zum Schaltglied 88, und wenn der Federkontakt 87 gegen Kontakt 88 gebracht wird, nämlich dadurch, daß die Rolle 85 mit der Rolle 52 in Berührung kommt und eine Verschwenkung des Winkelhebels 81 bewirkt, wird der Stromkreis zum Elektromagnet 178 geschlossen und das rote Licht 222 zum Aufleuchten gebracht. Der Elektromagnet 178 bewirkt nun eine Umsteuerung der Schiebekupplung 128, mit anderen Worten ein Einrücken der Kupplung in den kleinen Gang, um Vorschubsattel 3 mit. geringer Geschwindigkeit vorwärtszutreiben.
  • Wenn der Schlitten 70 sich nun noch etwas weiter verschoben hat, unterbricht er den Stromkreis zwischen den Kontakten 87 und 88, um ihn dann durch die Anschlagrolle 52 oder 54 alsbald wieder zu schließen. Die beiden Rollen 52, 54 sind im Schaltungsschema Fig.24 mit zwei zueinander parallelen Linien angedeutet. Geschieht dies, wird der Zugstangenmagnet 202 unter Strom gesetzt, um die Ausführung eines Schnittes möglich zu machen. Das weiße Licht 223 leuchtet auf und bedeutet, daß der Kontakt hergestellt ist. Der Elektromagnet 184 wird erregt, um die Vorschubspindel 32 positiv zu verriegeln. Der Elektromagnet 171 wird erregt, um die Kupplung 128 auf neutral zu stellen und so den Vorwärtsantrieb des Vorschubsattels 3 zu unterbrechen. Der Schnitt wird nun vorgenommen, und während das Messer wieder hochsteigt, wird der Schalter 21q., 215 erneut geschlossen, um eine Wiederholung der oben beschriebenen Vorgänge zu ermöglichen. Wenn das Messer hochsteht und der Vorschubsattel nicht durch den Schalter 21q., 215 in Gang gesetzt worden ist, kann er durch Druck auf den Druckknopfschalter 221 in Gang gesetzt werden.
  • Nachdem alle Schnitte vorgenommen worden sind, wird der Sattel 3 zurückgebracht, indem der Winkelhebel 24 entsprechend umgelegt wird (Fig. 4). Hier sei noch bemerkt, daß zuvor, durch Zusammendrücken des Handgriffes 25, der Schalter 21g geöffnet, der Stromkreis also unterbrochen und so eine Beschädigung der Einrichtung verhütet wird.
  • Ein Teil der Erfindung läßt sich ohne die übrige Einrichtung verwenden, sofern man eine nur halbautomatisch arbeitende Maschine haben will. Die zu dem Getriebekasten 99 führenden Leitungsdrähte und die Kupplung 132 könnten alsdann fortfallen. Die Vorwärtsbewegung wird dem Vorschubsattel3 mit den üblichen Mitteln erteilt, indem hierzu der Winkelhebel 24 von Hand in der erforderlichen Richtung umgelegt wird. Wenn das durch den Vorschubsattel3 vorwärtsgebrachte Papier mit der für den Schnitt in Frage kommenden Stelle nahezu, jedoch noch nicht ganz unter das Schneidmesser gebracht worden ist, erfolgt eine Schließung des Schalters 87, 88, so daß das rote Licht 222 aufleuchten wird. Der Winkelhebel 24 ist nun von Hand auf neutral zu stellen und dann die Spindel 32 mit Hilfe des Handrades 36 so weit zu drehen, bis die Rolle 52 bzw. 54 den Stromkreis zwischen den Rollen 84, 85 oder 92, 93 schließt, und demzufolge das Licht 223 aufleuchtet. Zu gleicher Zeit wird der Zugstangenmagnet 2o2 zur Ermöglichung der Ausführung eines Schnittes unter Strom gesetzt und des weiteren auch der Magnet 184, damit er eine weitere Drehung der Spindel 32 und somit eine weitere Vorwärtsbewegung des Sattels 3 unmittelbar verhindert. Der Schnitt wird nun ausgeführt und danach wird der Hebel lgi von Hand angehoben, um die Klinke 185 auszurücken. Die Spindel 82 kann jetzt mit Hilfe ihres gewöhnlichen Antriebes wieder im Sinne der Vorwärtsbewegung des Sattels 3 gedreht werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in gleich breite oder verschieden breite Streifen, bei welcher der Sattel vor jedem Schnitt um einen Schritt vorgeschoben und durch Anwendung elektrischer Kontakte ab beliebigen Stellen selbsttätig stillgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattel durch ein Getriebe mit zwei verschiedenen Übersetzungen und einem Leerlaufgang angetrieben wird und daß die Getriebegänge durch zwei durch verstellbare Anschläge beeinflußte elektrische Kontakte mittels Elektromagneten erst vom schnellen auf den langsamen Gang und sodann bei oder kurz vor Erreichen der Schneidstelle von dem langsamen Gang auf Leerlauf geschaltet werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Nebenschluß zu dem Stromkreis jenes Elektromagneten, Welcher das Umschalten vom langsamen Gang auf den Leerlauf bewirkt, eine Signallampe (223) angeordnet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnete (178, 171) durch zwei Signallampen (222,223) ersetzt sind und zum Umschalten des Getriebes ein von Hand zu bedienendes Organ vorgesehen ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schalten auf Leerlauf eine selbsttätige elektromagnetische Sperre (182, 186, 185, 184) der Vorschubspindel eingerückt wird.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Anschläge auf der Vorderseite der Maschine quer zur Laufrichtung des Sattels angeordnet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920422C (de) * 1951-05-16 1954-11-22 Mohr Adolf Maschf Vorschubeinrichtung an Schnellschneidemaschinen fuer Papier, Folien od. dgl.
DE971208C (de) * 1940-12-28 1958-12-24 Genevoise Instr Physique Einrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen eines motorisch angetriebenen Tisches oder Schlittens einer Werkzeugmaschine
DE1128836B (de) * 1953-07-25 1962-05-03 Harris Intertype Corp Anschlagstab-Programmsteuerung fuer den Stapelvorschub in einer Schneide-maschine fuer Papier, Pappe od. dgl.

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DE1128836B (de) * 1953-07-25 1962-05-03 Harris Intertype Corp Anschlagstab-Programmsteuerung fuer den Stapelvorschub in einer Schneide-maschine fuer Papier, Pappe od. dgl.

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