DE413200C - Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE413200C
DE413200C DES64931D DES0064931D DE413200C DE 413200 C DE413200 C DE 413200C DE S64931 D DES64931 D DE S64931D DE S0064931 D DES0064931 D DE S0064931D DE 413200 C DE413200 C DE 413200C
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Germany
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transmission
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impulse
telephone systems
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Expired
Application number
DES64931D
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English (en)
Inventor
Max Langer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/32Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES RBICH
AUSGEGEBEN AH 7. MAI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JV* 413200 -KLASSE 21a GRUPPE
(S 64931VIIIj21 a?)
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt9").
Schaltungsanordnung zur Übertragung von Stromstößen in Fernsprechanlagen
mit Wählerbetrieb.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1924 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Übertragung von Stromstößen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, wie sie in den Vermittlungsstellen zur Herstellung einer Verbindung über zwischengeschaltete Gleichstromverriegelungseinrichtungen benötigt werden.
Die Erfindung hat den Zweck, eine gegenüber den bekannten Anordnungen dieser Art bedeutend günstigere Stromstoßübertragung dadurch zu erzielen, daß die Stromstoßgabe vollkommen symmetrisch über beide Adern der Verbindungsleitungen erfolgt, so daß die größte Reichweite erlangt wird und ver-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Max Langer in Berlin-Hermsdorf.
schieden große Erdpotentiale an dem abgehenden und ankommenden Ende der Ver-. bindungsleitung auf die' sichere Stromstoßübertragung keinen Einfluß haben. Außerdem wird durch die Erfindung die Beeinflussung der Fernsprechleitung durch Hochspannungsanlagen auf ein möglichst geringes Maß herabgesetzt.
Erreicht wird dies in technisch einfacher ίο und wirtschaftlicher Weise dadurch, daß das Stromstoßübertragungsrelais bei seinem Zurwirkungkommen durch Beeinflussung zweier Kontakte über jede Ader der Verbindungsleitung einen Stromstoßkreis über je ein Schaltglied der Stromstoßempfangseinrichtung am ankommenden Ende der Verbindungsleitung schließt.
Als Ausführungsbeispiel ist in der Abbildung schematisch eine Anlage mit; Stromao stoßübertragung hinter dem Sprechstromübertrager dargestellt, bei welcher alle zum Verständnis der Erfindung nicht unbedingt erforderlichen Stromkreise fortgelassen sind.
Das Stromstoßrelais A liegt an einer LeitungLff der Teilnehmerschleife und mit dem anderen Ende seiner Wicklung an Batterie, während die zweite Leitung Lb der Stromstoßschleife geerdet ist. Die Stromstoßgabe erfolgt nun in bekannter Weise durch Unterbrechung dieser Schleife. Hinter dem Sprechstromübertrager Ue ist jedem Zweig der Verbindungsleitung Va und Vb ein Kontakt Ui1 bzw. a2 des Stromstoßrelais A zugeordnet, während am ankommenden Ende der Verbindungsleitung Va, Vb die Wicklungen I und II eines Stromstoßempfangsrelais R an diese angeschaltet sind.
Bei der Stromstoßgabe fällt nun das Relais A entsprechend der gewünschten Anzahl der zu übertragenden Stromstöße ab, wodurch die Kontakte O1 und a2 entsprechend oft geschlossen werden. Hierdurch wird das Relais R am ankommenden Ende der Verbindungsleitung Va und Vb entsprechend den Stromschließungen am abgehenden Ende dieser Verbidungsleitung erregt. Der Stromkreis für die Wicklung I des Relais R erstreckt sich von Erde über den Kontakt O1, Leitung Va, Wicklung I des Relais R nach Batterie S2 und Erde. Die Wicklung II des Relais R wird in einem Stromkreise von Erde über diese Wicklung, Leitung Vb, Kontakt a2, Batterie S1 und Erde erregt.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ist zu ersehen, daß die Stromstoßgabe vollkommen symmetrisch erfolgt und durch die Anordnung der beiden getrennten Batterien B1 und B2 für jeden der beiden Stromstoßkreise verschieden große Erdpotentiale am abgehenden und ankommenden Ende der Verbindungsleitung die Stromstoßgabe nicht beeinflussen. Außerdem läßt diese Anordnung eine sehr große Reichweite zu, so daß sie für lange Leitungen, wie sie im Vororts- und Fernverkehr häufig gebraucht werden, besonders geeignet ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Übertragung von Stromstößen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Stromstoßübertragungsrelais (A) bei seinem Zurwirkungkommen durch Beeinflussung zweier Kontakte (O1, a2) über jede Ader der Verbindungsleitung (Va, Vb) einen Stromstoßkreis für je ein Schaltglied der Stromstoßempfangseinrichtung (ζ. Β. über getrennte Wicklungen I und II eines Relais R) am ankommenden Ende der Verbindungsleitung schließt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßi die beiden Stromstoßkreise durch getrennte Stromquellen (B1, B2) gespeist werden, von denen die eine (S1) am abgehenden und die andere (S2) am ankommenden Ende der Verbindungsleitung (Va, Vb) angeordnet ist.
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