DE408085C - Hemmwerk fuer den Zeitschalter von elektrischen Antrieben fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Hemmwerk fuer den Zeitschalter von elektrischen Antrieben fuer Rechenmaschinen

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DE408085C
DE408085C DEF55863D DEF0055863D DE408085C DE 408085 C DE408085 C DE 408085C DE F55863 D DEF55863 D DE F55863D DE F0055863 D DEF0055863 D DE F0055863D DE 408085 C DE408085 C DE 408085C
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Fritsch & Sohn
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C23/00Driving mechanisms for functional elements
    • G06C23/02Driving mechanisms for functional elements of main shaft

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Hemmwerk für den Zeitschalter von elektrischen Antrieben für Rechenmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist ein Hemmwerk für den Zeitschalter von elektrischen Antrieben für Rechenmaschinen. Es sind bereits derartige Hemmwerke bekannt. Dieselben w -d'-.i durch den Tastendruck gespannt, wobei zugleich der Strom für den Elektromotor geschlossen wird und gehen nach Loslassen der Taste langsam in ihre Anfangslage zurück, in welcher der Strom wieder unterbrochen wird. Zun Spannen des Hemmwerkes kann nur eine sehr geringe Kraft zur Verfügung gestellt werden, da sich sonst -die Tasten zü schwer drücken. Diese Schwierigkeit v;ird bei den bekannten Hemmwerken. z. B. dadurch beseitigt, daß das 'Hemmwerk nicht durch den Tastendruck direkt, sondern durch ein elektrisches Relais gespannt wird. Dies ergibt eine komplizierte ' und teure Konstruktion. Beim Erfindungsgegenstand ist die Schwierigkeit in einfacher Weise ,behoben.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Abb. i zeigt das Hemmwerk im Schnitt in Verbindung mit dem bekannten OOuecksilberschalter. Abb.2 zeigt einen Schnitt auf der Linie a, Abb. 3 einen solchen auf der Linie b, Abb. g einen solchen auf der Linie c. i ist ein an beiden Enden geschlossener Zylinder, in welchem der Kolben 2 leicht verschieblich eingepaßt ist. 3 ist eine über der Zylinderbohrung gelagerte Kolbenstange, welche -durch den Stift q. mit dem Kolben in Verbindung steht. Der Zylinder hat eine Aussparung 5, so daB die Kolbenstange mit dem Stift 4. hin- und hergeschoben werden kann. Im Kolben 2 ist das beispielsweise als Kugel ausgebildete Vtentil 6 ,angebracht, welches mit Kanälen im Kolben 2 so in Verbindung steht, da.ß die den Zylinder füllende Flüssigkeit ohne Widerstand von links nach rechts treten kann, wenn der Kolben nach links verschoben wird. 7 isst -eine Welle des Antriebes, welche sich beim Niiederdrücken einer Taste ein Stück im Sinne des Pfeiles dreht. Der auf derselben angebrachte Hebel 8 greift mit einem Anschlag 9 gegen einen Anschlag i o auf der Kolbenstange 3. 11 ist der Quecksilberschalter, welcher drehbar um die Welle 12 gelagert ist und unter Wirkung der Feder 13 steht, welche mit ihrem einen Ende am Anschlag io eingehängt ist.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird eine Taste gedrückt, so wird durch Verdrehung der Welle 7 die Kolbenstange 3 ein Stück nach links verschoben und dadurch der Quecksilberschalter im Sinne des Uhrzeigers um die Welle 12 gedreht, wodurch der Strom geschlossen wird. Dabei wird die Feder 13 gespannt, da sich ja ihr Befestigungspunkt an dem Halter des Quecksilberschalters um ein größeres Stück nach links bewegt, als dem Hub der Kolbenstange und damit dem Weg des Anschlages To nach links entspricht. Zugleich wird der Kolben 2 nach links verschoben, wobei die Flüssigkeit das 'Ventil 6 ohne Widerstand passiert. Nach Loslassen der gedrückten Taste springt die Welle 7 mit dem Hebel 8 und dem Anschlag 9 wieder in die Anfangsstellung zurück, ,und die Zugfeder 13 ist bestrebt, den Quecksilberschalter ebenfalls wieder in die Anfangsstellung zurückzubringen. Das Ventil 6 sperrt aber nun die Kanäle des Kolbens 2 für die Flüssigkeit, so daß dieselbe nur durch den engen Spalt zwischen Kolben 2 und Zylinder i langsam hindurchtreten kann. Die rückläufige Bewegung des ganzen Systems und damit das Unterbrechen des Stromes erfolgt also erst nach einer gewissen Zeit. Durch die Lagerung -der Kolbenstange 3 über dem Zylinder sind Stopfbüchsen, welche große Reibungs: widerstände erzeugen würden, nicht nötig, da die Flüssigkeit infolge der Schwerkraft gar nicht mit der Kolbenstange 3 in Berührung kommt, also auch nicht durch die Bohrung für diaselbe austreten kann, und dadurch, daB die Feder 13 in der beschriebenen Weise angebracht ist, in welcher sie eine Art D,iffe= renzialwirkung hat, wird dieselbe ,im Verhältnis zum Kolbenweg und zu ihrer eigenen Länge nur wenig gedehnt, so daß sie sehr weich arbeitet. Die Kraft zur Betätigung des Zeitschalters ist also -sehr gering, und damit wird der erstrebte leichte Tastendruck er- 1 reicht. Dadurch, daß die Feder 13 an dem Halter des Quecksilberschalters befestigt ist, wird ein Hängenbleiben desselben in' aufgekippter Stellung verhindert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. H-Mraulisches Hemmwerk für den Zeitschalter yon elektrischen Antrieben für Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daB die Kolbenstange (3) über dem Zylinder (i) angebracht ist und durch einen Stift (4.) mit dem Kolben (2) verbunden ist.
  2. 2. Hydraulisches Hemmwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu spannende Feder mit ihrem einen Ende an dem Halter des Quecksilberschalters (T1), mit ihrem anderen Ende an einem Ansatz (To) der Kolbenstange (3) befestigt -ist. Abb. -2- Abb. 3. Abb. 4.
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