DE405486C - Brabanter Pflug - Google Patents

Brabanter Pflug

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DE405486C
DE405486C DEP47559D DEP0047559D DE405486C DE 405486 C DE405486 C DE 405486C DE P47559 D DEP47559 D DE P47559D DE P0047559 D DEP0047559 D DE P0047559D DE 405486 C DE405486 C DE 405486C
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plow
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brabant
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/18Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Brabanter Pflug. Bisher erfolgt beidensogenanntenBrabanter Pflügen, also bei den Pflügen mit hinsichtlich ihrer -Neigung feststellbaren Pflugkörpern, die Einstellung der Furchenbreite durch Verlegung des Zugpunktes am Vordergestell. Diese Anordnung bedingt, daß bei einem jeden `'enden der Pflüger durch eine Geschicklichkeit erfordernde Handhabung des Pfluges für ein selbsttätiges Hinübergleiten des Zughakens auf die andere Pflugseite Sorge tragen muß, und diese wechselnde seitliche Verlegung des Zugpunktes macht Lesondere Schwierigkeit bei dreispännigem Pflügen im Bunde, da in diesem Fall die seitliehe Verlegung des Zugpunktes besonders groß ist und bei Pflügen mit drehbarem Vordergestell die Drehbarkeit des Vordergestells stark beschränkt oder ganz aufgehoben und das Schar von Hand geschwenkt werden muß. Der Brabantpflug gemäß der Erfindung kennzeichnet sich demgegenüber dadurch, daß die Stellung des Grindels gegenüber der Königstange in Seitenrichtung veränderlich angeordnet ist. Der Zugpunkt kann in diesem Fall fest am Vordergestell angebracht sein. In dieseln Fall genügt eine einmalige Einstellung der seitlichen Verschiebung des Grindelkopfes am Vordergestell zur Einstellung der jeweilig gewünschten Furchenbreite, und es kann 1:ei Wendepflügen beim Wenden der Grindel und der Zugpunkt in seiner Lage belassen werden und das Vordergestell drehbar bleiben, wodurch das Wenden insbesondere bei mehrspännigem Pflügen erheblich erleichtert wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einen derart ausgebildeten Brabanter Pflug als ein Ausführungsbeispiel in Abb. i bis 3 in Seitenansicht, in Vorderansicht und in Draufsicht, Abb..I bis 6 veranschaulichen die Grindelbefestigung ini größeren Maßstab in Vorderansicht. Seitenansicht und Draufsicht und Abb. 7 eine andere Ausführungsform der Grindelkefestigung in Draufsicht.
  • An dem Vordergestell eines Brabanter Pflugs, im vorliegenden Beispiel eines Brabanter Wendepflugs, ist die Zugstange M, s. Abb. 3, unverschiebbar befestigt und ;in der Königstange a des Vordergestells ist in beliebiger üblicher Weise ein Gleitstück b in Höhenrichtung verschiebl:ar. An dein Gleitstück b ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel mittels eines Flansches oder Tellers c eine hohle Achse d mit einer auf ihr entlang einer "Lunge ri o. dgl. achsial verschiebbaren und den Grindel g tragenden Büchse schwenkbar befestigt. Die Achse d trägt einen, in üblicher Weise mittels eines Gestänges % o. dgl. von dein Schar s aus bedienbaren Finger ü, welcher in einen, in der hohlen Achse d entgegen der Kraft einer Feder in längsverschiebbaren Riegel r eingreift. Bei einem Zug an dein Gestänge j schiebt der Finger h den Riegel r aus einer Aussparung o eines an dem Gleitstück b befestigten Auges i und gibt damit die Achse d und somit den Grindel zum Wenden frei. Schräge Ansätze j andern Atigei, sieheinsbesondereAbb.4, lenken hierbei den Riegel r in die Öffnung des entgegengesetzten Auges i hinein. Zwecks Verstellung der Seitenneigung des Schars sind die Augen i. verstellbar an dem Kopfstück b befestigt.
  • Die Verwendung jenes Flansches oder Tellers c zur schwenkbaren Befestigung des Grindels an der Königstange bzw. dem Kopfstück b anstatt der bisher zu diesem Zweck üblichen, um einen Bolzen schwenkbaren Büchse bietet den besonderen Vorteil, daß jener Teller oder Flansch mit einem verhältnismäßig großen Hebelarm und einer verhältnismäßig großen Fläche auf seine Grundfläche drückt und infolgedessen einen gewissen, beim Ausfurchen erwünschten Widerstand beim `'enden des Schars erzeugt; infolgedessen ist diese Ausbildung auch in denjenigen Fällen vorteilhaft, wo der Grindel nicht querverschiebbar zti sein braucht. Abh. ; veranschaulicht eine Ausführungsform des Griiidellialters für diesen Fall. Diese Ausführungsforie unterscheidet sich von der ersteren durch den Fortfall der querverschiebbaren Büchse c; statt dessen ist lir Grin=del g unmittelbar an der mit dein Teller c versehenen Achse d Lefestigt.
  • Handelt es sich anstatt um einen Wendepflug um einen einfachen Brabanter Pflug, bei dem also lediglich die Seitenneigung des Schars festzustellen ist, so erübrigt sich das zweite Auge i des Gleitstücks _b.

Claims (3)

  1. PATLXT-Ar: SPRÜCHr: z. BraLanter Pflug, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Grindels gegenüber der Königstange in Seitenrichtung v@r:inderlicli am Vordergestell angeordnet ist.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Grindelträger (d) sich mittels eines Flansches oder Tellers (c) an dem Kopfstück (b) des Vordergestells führt.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grindelträger (d) als schwenkbare hohle Achse ausgebildet ist, in deren Innern sich der Riegel zur Feststellung der Seitenneigung des Grindels führt und welche das Riegelbedienungsgestänge trägt.
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