DE403441C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten elektrischer Apparate beim Versagen einer Stromquelle auf eine andere - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten elektrischer Apparate beim Versagen einer Stromquelle auf eine andere

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DE403441C
DE403441C DEW64145D DEW0064145D DE403441C DE 403441 C DE403441 C DE 403441C DE W64145 D DEW64145 D DE W64145D DE W0064145 D DEW0064145 D DE W0064145D DE 403441 C DE403441 C DE 403441C
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  • Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten elektrischer Apparate beim Versagen einer Stromquelle auf eine andere. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten elektrischer Apparate beim Versagen einer Stromquelle auf eine andere. Die Vorrichtung besteht in bekannter Weise aus zwei an je eine der Stromquellen angeschlossenen Relais, deren gemeinsamer Anker die Umschaltung des Stromverbrauchers bewirkt. Gemäß der Erfindung bewirkt die Vorrichtung die Abschaltung der einen Stromquelle zeitlich erst nach erfolgter Zuschaltung der. anderen. Es ist nämlich mitunter erforderlich, elektrische Apparate, wie z. B. durch Ruhestrom gespeiste elektrische Überwachungsanlagen, welche lange Zeit unbeaufsichtigt bleiben oder elektrisch betriebene Steuerorgane für mehrere je von einem Vorratsbehälter gespeiste Luft- oder Gasleitungen, die eine gemeinsame Verbrauchsstelle dauernd mit dem Betriebsstoff speisen sollen, trotz Störung oder Verbrauchs der Stromquelle ohne die geringste zeitliche Unterbrechung dauernd unter Strom zu halten.
  • Bei der im folgenden beschriebenen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes befindet sich zwischen den Kernen von zwei Relais, über welche je eine Stromquelle mit den elektrischen Apparaten leitend verbunden ist, das als Anker ausgebildete Gewicht eines Pendels, welches nicht nur beim Anliegen des Ankers am einen oder anderen Relais den Stromschluß über die diesem Relais zugeordnete Stromquelle herstellt, sondern den Stromschluß auch noch bis zu einer Zwischenstellung des Schwingungsweges zum anderen Relais hergestellt erhält, in welcher es den Stromschluß über die dem anderen Relais zugeordnete Stromquelle bereits hergestellt hat.
  • Die genannte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
  • I und 1I sind zwei elektrische Stromquellen; mit .4 ist der elektrische Apparat bezeichnet. Der eine Pol der Stromquelle I ist durch eine Leitung i mit dem elektrischen Apparat A verbunden, von welchem die Leitung 2 zu der Nabe 3 eines um die Achse 4. schwingbaren, aus einer Blattfeder bestehenden Pendels a führt. Der andere Pol der Stromquelle I ist durch eine über das Relais 6 führende Leitung 7 an den gegenüber der einen Endstellung des Pendels befindlichen Kontakt 8 angeschlossen. Die von der zweiten Stromquelle II ausgehenden entsprechenden Leitungen sind mit den gleichen Bezugszeichen und einem oberen Strich bezeichnet. b ist das als Magnetanker ausgebildete Pendelgewicht. In der in vollen Linien gezeichneten Pendellage a ist der Stromkreis von der Stromquelle I aus durch die Leitung i zum Apparat A, durch die Leitung 2, den oberen Teil des Pendels a, den Kontakt 8 und die Leitung 7 über das Relais 6 zur Stromquelle zurück geschlossen und wird der Stromkreis dadurch geschlossen erhalten, daß das Relais erregt ist und den Anker b angezogen erhält. Bei dieser Stellung des Ankers b ist das Pendel a an der Anliegestelle am Kontakt 8 geknickt, so daß, selbst wenn der Anker b die Stellung b1 und das Pendel die gestreckte Lage a1 einnimmt, der obere Teil des Pendels noch immer den Kontakt 8 berührt. Das Pendel a ist nun i mit einer Schleifbürste c, einer Schleiffeder o. dgl. versehen, welche, wenn das Pendel die Lage a1 angenommen hat, bereits eine nach einem Kreisbogen um die Pendelachse 4. gekrümmte metallische Schleifbahn g berührt, welche durch die Leitung io an die Leitung 7' angeschlossen ist. Dadurch wurde, obwohl der zuerst genannte Stromkreis noch geschlossen bleibt, schon ein von der zweiten Stromquelle 1I kommender zweiter Stromkreis durch die Leitung i, den Apparat A, die Leitung 2', das Pendel a1, die in der Stellung cl befindliche Schleifbürste c, die Schleifbahn g und die über das Relais 6' zur Stromquelle 1I zurückführende Leitung 7' geschlossen; wodurch das Relais 6' erregt wurde. Hierdurch wird der Anker b über die Zwischenstellung b2 hinaus, in welcher das Pendel (Lage a2) den Kontakt 8 bereits verlassen hat und daher der von der Stromquelle i kommende Stromkreis unterbrochen wurde, in die gegenüberliegende Endstellung b3 gezogen. Praktisch ist die Wirkung also derart, daß beim Nachlassen der Stromquelle I und Übergang des Ankers b in die Lage b1 die von beiden Stromquellen I und 1I kommenden Stromkreise einander überlagern, so daß in dem Betriebe des Apparates A auch nicht die geringste Unterbrechung erfolgt. Hat der Anker die Stellung b, angenommen, dann ist der Stromkreis von der Stromquelle 1I aus durch die Leitung i', den Apprarat A, die Leitung 2', den oberen Teil des Pendels a, den Kontakt 8' und die über das Relais 6' zur Stromquelle II zurückführende Leitung 7' geschlossen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcFIE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten elektrischer Apparate beim Versagen einer Stromquelle auf eine andere, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (a) die Abschaltung der einen Stromquelle (I) zeitlich erst nach erfolgter Zuschaltung der anderen (II) bewirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kernen von zwei Relais (6, 6'), über welche je eine Stromquelle (I und II) mit den elektrischen Apparaten (a) leitend verbunden ist, das als Anker ausgebildete Gewicht (c) eines Pendels (a) sich befindet, welches nicht nur beim Anliegen des Ankers an dem einen (z. B. 6) oder dem anderen Relais den Stromschluß über die diesem Relais zugeordnete Stromquelle (z. B. I) herstellt, sondern den Stromschluß auch noch bis zu einer Zwischenstellung (a1) des Schwingungsweges zum anderen Relais (6') hergestellt erhält, in welcher es den Stromschluß über die dem anderen Relais (6) zugeordnete Stromquelle (1I) bereits hergestellt hat.
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