DE402196C - Bindemaeher - Google Patents

Bindemaeher

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Publication number
DE402196C
DE402196C DEN22307D DEN0022307D DE402196C DE 402196 C DE402196 C DE 402196C DE N22307 D DEN22307 D DE N22307D DE N0022307 D DEN0022307 D DE N0022307D DE 402196 C DE402196 C DE 402196C
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DE
Germany
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rake
mower
binding
grain
fed
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Expired
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DEN22307D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D39/00Independent binders, e.g. for hay; Binders attachable to mowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13, SEPTEMBER 1924
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 402196 KLASSE 45 c GRUPPE 29
(N 2230η 1111,45 c2)
August Neumann in Berlin-Schöneberg.
Bindemäher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1923 ab.
Es sind Bindemäher ohne Elevatoren bekannt, bei denen der Bindeapparat abgenommen und dann die Maschine als einfacher Getreidemäher mit Ablage benutzt werden kann. Bei diesen bekannten Maschinen arbeitet die Nadel aber in der Fahrtrichtung, damit sie das mit den Ähren voraus über die Tischkante geschobene Getreide binden kann. Hierbei sind noch besondere Förderketten erforderlich, um das Getreide dem Binder zuzuführen. Das Neue besteht darin,
daß die Getreidehalme parallel zu sich selbst durch eine entsprechende Steuerung der Rechen den Packern der Bindevorrichtung, deren Nadel quer zur Fahrtrichtung arbeitet, direkt zügeführt werden. Dadurch werden die Förder ketten erspart.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung; es zeigt
Abb. ι die Stellung der Maschine von der Seite ίο gesehen bei der Arbeit.
Abb. 2 ist eine Gesamtansicht von oben. Abb. 3 zeigt die Bauart der Rechen. Abb. 4 ist eine Einzeldarstellung der Bindevorrichtung von vorn gesehen.
Abb. 5 ist eine Vorderansicht der Maschine. Abb. 6 zeigt die Steuerung der Rechen. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch ein Hauptrad i, auf dessen Achse ein Kettenrad 2 befestigt ist. Letzteres treibt durch eine Kette das Kettenrad 3, welches auf der Vorgelegewelle 4 sitzt. Die Welle 4 trägt ferner zwei Kegelräder 6 und 7, von denen das erstere die zur Bewegung des Messers dienende Kurbelwelle 30 antreibt. Das zweite Kegelrad 7 treibt eine Welle 8, und letztere ist durch Kegelradübersetzungen 31, 32 mit der Rechenkopfwelle 9 in Verbindung, die den Rechenkopf 10 in Bewegung versetzt.
Auf der Welle 8 sitzt ferner ein Kettenrad n, das zum Antrieb der Bindevorrichtung dient und mittels einer Kette die Kettenräder 12 und 13 treibt; 14 ist eine Spannrolle für die Kette.
Die Rechen sind mit je zwei Stangen versehen, die an ihren freien Enden Rollen 20 und 23 tragen. Die Rolle 20 läuft, wenn die Vorrichtung arbeitet, die Rechen also durch den Rechenkopf bewegt werden, an einer Kurve 21 (Abb. 5) entlang, hierdurch wird der Rechen so geführt, daß er die Plattform leicht berührt, vor dem Bindeapparat in die Höhe geht und in etwa senkrechter Lage weiter bewegt wird, bis er sich am Fingerbalken 22 wieder auf die Plattform niedersenkt. Die Rolle 23 läuft auf einer Führung 24, sie bewirkt das Drehen des Rechens. Die zur Rolle 23 zugehörige Zugstange 25 ist mittels eines leicht lösbaren Gelenkes mit dem Rechen verbunden. Der Bindeapparat besitzt in an sich bekannter Weise die Vorrichtungen zum Packen, Zusammentragen und Binden der Garben. Man kann den Bindeapparat an der in Abb. 2 strichpunktiert gezeichneten Linie von dem Mäher abnehmen, wobei man das Brett 28 aus der Platt* form entfernt. Löst man alsdann die Zugstangen 25 von dem Rechen und verbindet sie mit der zweiten am Rechen befestigten Zugstange durch eine Klammer 0. dgl. 29, so ist der Bindemäher in sehr kurzer Zeit in einen einfachen Ableger umgewandelt.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist demnach folgende. Das von den Mähern abgemähte Getreide fällt auf die Plattform, und hier erfassen es die von oben sich auf die Plattform niedersenkenden Rechen und schieben es weiter. Durch das Drehen der Rechen mittels der Zugstange 25 wird erreicht, daß das Getreide beim Vorschieben so gedreht wird, daß es parallel zu der Bindevorrichtung auf ihren Tisch 15 gelangt und an ihm hinunter in die Packer 16,17 gleitet, die es erfassen und zwischen den Hebeln 18 zusammendrücken. Das Staucherbrett 19 dient zum Glätten der Stoppelenden, um eine saubere Garbe zu erhalten. Der Bindeapparat schaltet sich in bekannter Weise selbsttätig ein, sobald genügend Getreide für eine Garbe angesammelt ist.
Beim Transport wird der Tisch hochgeklappt und das Rad 26 auf die Achse 27 gesteckt.
Wesentlich für die Erfindung ist also, daß das abgemähte Getreide durch die Rechen unmittelbar dem Tisch des Bindeapparates zugeführt wird, ohne daß Fördervorrichtungen dazwischen geschaltet sind.

Claims (2)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Bindemäher mit abnehmbarer Bindevorrichtung, der das abgemähte, auf die Plattform des Mähers fallende Getreide durch Rechen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Getreidehalme parallel zu sich selbst durch eine entsprechende Steuerung der Rechen den Packern der Bindevorrichtung, deren Nadel quer zur Fahrtrichtung arbeitet, unmittelbar zugeführt werden.
2. Bindemäher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Umwandlung in einen einfachen Ableger die zum Drehen der Rechen bei der Zuführung zu der Bindevorrichtung vorhandenen Zugstangen (25) von den Rechen gelöst und in einer unwirksamen Lage festgestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN22307D 1923-07-20 1923-07-20 Bindemaeher Expired DE402196C (de)

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DEN22307D DE402196C (de) 1923-07-20 1923-07-20 Bindemaeher

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DEN22307D DE402196C (de) 1923-07-20 1923-07-20 Bindemaeher

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DE402196C true DE402196C (de) 1924-09-13

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ID=7342090

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DEN22307D Expired DE402196C (de) 1923-07-20 1923-07-20 Bindemaeher

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