DE42119C - Maschine zur Anfertigung von Strohhülsen - Google Patents

Maschine zur Anfertigung von Strohhülsen

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DE42119C
DE42119C DENDAT42119D DE42119DA DE42119C DE 42119 C DE42119 C DE 42119C DE NDAT42119 D DENDAT42119 D DE NDAT42119D DE 42119D A DE42119D A DE 42119DA DE 42119 C DE42119 C DE 42119C
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DE
Germany
Prior art keywords
sleeves
sewing
lever
straw
thread
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42119D
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English (en)
Original Assignee
FIRMA WAGNER & co. in Dortmund
Publication of DE42119C publication Critical patent/DE42119C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B23/00Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
    • D05B23/003Sewing machines for straw cases, wisps of straw or canvas shoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43: Korbflechterei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. April 1887 ab.
Die Construction der auf beiliegenden Zeichnungen dargestellten Maschine ist folgende:
In den beiden Gestellwänden α und U1, von denen die letztere mit dem Lagerarm b versehen ist, ist die Vorgelegewelle c gelagert, welche mit dem Handrade d, den festen und losen Riemscheiben e und ex und dem Getriebe f versehen ist und vermittelst des Zahnrades g die in Ii und H1 gelagerte Antriebswelle i treibt.
Von der Antriebswelle i erhalten ihre Bewegung:
1. die Faltvorrichtung A, Fig. 5 und 6,
2. die Nähvorrichtung B, Fig. 7 und 8,
3. die Abstreifvorrichtung C, Fig. g und 10.
Die Faltvorrichtung A besteht im wesentlichen aus den beiden Hebeln k und Zf1, von denen der erstere ■ fest auf der in I und Z1 gelagerten Welle Z2 sitzt, während Zc1 drehbar auf derselben angebracht ist. An dem Hebel A1, der seine Bewegung von der auf der Antriebswelle i befestigten Curvenscheibe m vermittelst der an m gleitenden Rolle M3 erhält, befindet sich ein Zahnsegment* ke, welches durch Vermittelung der drei Räder Zf3 Ze4 und k& den Hebel M2 .bewegt, bis er auf das in der Einlage befindliche Stroh zu liegen kommt und dann mit den nach oben schlagenden Klappen η und K1 das Zusammenfalten des Strohes bewirkt. Die Klappen η und K1 erhalten ihre Bewegung von den auf der Antriebswelle i befestigten Curvenscheiben JJi1 und Ot4 vermöge der Rollen M4, die andererseits durch die Hebel Zf2 mit den Klappen η und K1 in Verbindung stehen. . Zwei weitere Rollen M5, welche an dem Hebel k befestigt sind und auf den Curvenscheiben. m2 und WJ3 gleiten, bewirken während des Nähens ein entsprechendes Vorrücken des zusammengefalteten Strohes. ■ ■ " ■ .
Die Nähvorrichtung B- wird durch das mit Zahnsegment versehene Rad ρ, welches bei jeder seiner Umdrehung das Getriebe p0 und damit die Vorgelege P1P^ un<^ ^ie beiden konischen Räderpaare p3 und p4 dreht, in Verbindung mit dem Arretirhebel p6 periodisch in Bewegung gesetzt, und zwar läfst sich, je nach der erforderlichen Länge der zu nähenden Strohhülse, die verschiedene Dauer der periodischen Bewegung der Nähvorrichtung durch Ansetzen der Segmenttheile 1, 2, 3 und 4 erreichen. Die Nähvorrichtung erhält mittelst des Segmentes r, welches am Gestell gelagert ist und T1, welches mit dem Lagerrahmen q3 verbunden ist, von der'Antriebswelle i durch die Curvenscheibe Ot6 aus eine pendelnde Bewegung, wodurch die beiden Nadeln s und S1 in gleichem Sinne wie die zu durchnähende Hülse geführt werden, so dafs die beiden Nähte rechtwinklig zur Längenachse der fertigen Hülse laufen.
Die Nadeln 's. und S1 e'rhalten durch gleichzeitiges Einwirken zweier excentrischer Zapfen von den Treibrädern t und t{ eine elliptische Bewegung, so dafs dieselben der linearen Vorwärtsbewegung der Faltvorrichtung und der Hülse während des Durchnähens der letzteren folgen. Die Fadenfänger S2 und ä3 werden durch die Zahnräder i2 £s ti f5 und fβ in drehende Bewegung versetzt. Als Nähmaterial dient Jute, welche in Knäueln in den Behäl-
tern u U1 liegt und durch die Spannungen ν V1 den Nadeln s und S1 zugeführt wird. -
Die Nähvorrichtung ist mit der selbsttätigen Vorrichtung jp, Fig. 3 und 4, zum zeitweiligen Lösen- und Spannen des Fadens verbunden; dieselbe wird durch den Segmenthebel T1 in Thätigkeit gesetzt und ist wie folgt eingerichtet: An dem Segmenthebel befindet sich eine Nase b\ an der das am Hebel c1 befindliche Röllchen dl gleitet. Durch die Einwirkung der Feder el werden beim Beginn und Ende des Nähens die Spannungen ν und V1 dadurch, dafs der Schieber f1 zwischen die Rollen tritt, aufser Thätigkeit gesetzt, so dafs die zum Zusammenbinden der Hülse dienenden beiden Enden des Fadens leicht durchgleiten und ein Zerreifsen vermieden wird. Die Fäden der fertigen Hülsen werden durch die zum Schneiden eingerichteten Zahnräder χ und X1, welche ihre Bewegung von der Faltvorrichtung A erhalten, in der mit zwei Messern versehenen vorderen Wand X2 der Nähvorrichtung abgeschnitten.
Die Abstreifvorrichtung C besteht aus dem Hebel y1 und y, an dessen Ende der Abstreifer y 4 drehbar gelagert ist und zwischen den am Gestell befindlichen Rollen gleitet. Der Hebel y, welcher auf die Welle I2 drehbar aufgeschoben und durch das Gegengewicht y2 ausbalancirt wird, erhält seine Bewegung von der auf der Antriebswelle i befestigten Curvenscheibe W5 vermittelst der daran gleitenden Rollen y" und dient dazu, die genähten Hülsen von dem Hebel n2 der Faltvorrichtung abzustreifen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Maschine zur Anfertigung von Strohhülsen, gekennzeichnet durch das gleichzeitige Vorhandensein der folgenden drei Vorrichtungen:
    a) einer Faltvorrichtung A, in welcher das zur Hülse zu nähende Stroh durch von der Triebwelle aus in Wechselwirkung gesetzte Hebel (k U1 k2)- mittelst eines Hebels (n.2) niedergedrückt, von zwei seitlichen, aufwärts beweglichen Klappen (n nj zusammengefaltet, zugleich auch während des Nähens vorgeschoben wird;
    ' b) einer Nähvorrichtung B, welche von der Triebwelle aus durch Zahnbogen (r rj eine schwingende Bewegung empfängt-, während die Nadeln (s und S1) und die Fadenfänger (s2 und S3J vom Zahnbogen des Rades ρ aus eine zeitweise Bewegung erhalten; :
    c) einer Abstreifvorrichtung C, bestehend aus dem von der Triebwelle ausr bewegten Hebel yy1 mit AbstreiferJf4, welcher die genähten Hülsen vom Hebel n2 der Faltvorrichtung abstreift. Die im Anspruch 1. bezeichnete Maschine zur Anfertigung von Strohhülsen, welche aufser den angezogenen drei Vorrichtungen noch eine selbsttätige Vorrichtung w zum zeitweiligen Lösen und Spannen des Fadens enthält, bestehend aus dem vom Arm rx in Thätigkeit gesetzten federnden Hebel c1, welcher durch . den Schieber f1 auf die Spannungen ν und V1 wirkt, zu dem Zwecke, beim Beginn und Ende des Nähens die Spannung des Fadens aufzuheben und ein Zerreifsen des Fadens zu verhüten, wodurch die Benutzung von Jute zum Nähen von Strohhiilsen ermöglicht wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT42119D Maschine zur Anfertigung von Strohhülsen Expired - Lifetime DE42119C (de)

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