DE494980C - Vorrichtung zum Zunaehen gefuellter Saecke - Google Patents

Vorrichtung zum Zunaehen gefuellter Saecke

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DE494980C
DE494980C DEC39220D DEC0039220D DE494980C DE 494980 C DE494980 C DE 494980C DE C39220 D DEC39220 D DE C39220D DE C0039220 D DEC0039220 D DE C0039220D DE 494980 C DE494980 C DE 494980C
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B13/00Machines for sewing sacks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zunähen gefüllter Säcke. Es sind schon Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen die zuzunähende Öffnung des Sackes in eine Klemmvorrichtung eingespannt wird, an der eine Führung zum Entlangbewegen der Nähmaschine angeordnet ist. Der Antrieb der Nähvorrichtung erfolgte dabei durch das Weiterschieben der Maschine.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird der Sack zwischen zwei an ihren Enden gelenkig verbundene Schienen eingeklemmt, über deren Außenkanten die Grundplätte der Nähmaschine hinübergreift. Die Fortbewe-
1S gung der Nämaschine erfolgt durch einen sich an den Klemmschienen fortschaltenden Handhebel, der gleichzeitig auch die Nähvorrichtung antreibt. Infolge der auf diese Weise zur Verfügung stehenden starken Antriebs-
ao kraft ist die Vorrichtung vorzugsweise zum Zunähen starker Säcke geeignet.
Nach der Erfindung ist ein Teil der einen Klemmschiene zum Aufklappen eingerichtet, so daß während des Zunähens entstehende Hohlräume nachgefüllt werden können.
In den Zeichnungen ist Abb. 1 eine schaubildliche Ansicht der Vorrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, Abb. 3 eine Ansicht der bei der Vorrichtung verwendeten Nadel; Abb. 4 und 5 sind Schnitte in größerem Maßstab nach den Linien 4-4 bzw. 5-5 der Abb. 2; Abb. 6 ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsforni der Vorrichtung, Abb. 7 ein waagerechter Schnitt durch die Ausführungsform nach Abb. 6, Abb. 8 ein waagerechter Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. 4, Abb. 9 ein waagerechter Schnitt nach Linie 9-9 der Abb. 6; Abb. 10 und 11 zeigen die Maschenbildung; Abb. 12 ist ein senkrechter Schnitt durch den Spulenhalter; Abb. 13 bis 18 zeigen in schematischen Darstellungen die Maschenbildung,· Abb. 19 ist eine schaubildliche Darstellung der Einspannvorrichtung für die offene Seite des Sackes, Abb. 20 eine schaubildliche Darstellung der geschlossenen Einspannvorrichtung während des Zunähens, Abb. 21 ein vergrößerter Teil der Einspannvorrichtung, Abb. 22 ein Schnitt durch die Einspannvorrichtung nach Ebene 22-22 der Abb. 21.
Wie aus Abb. 1 bis 5, 8, 10 bis 15 und 17 bis 22 ersichtlich, enthält die Nähvorrichtung eine Grundplatte 1, die so gebogen ist, daß sie eine Rinne 2 bildet, mittels deren die Vorrichtung von einem Ende bis zum anderen über die offene Mündung eines zuzunähenden Sackes 54 hinweggeführt werden kann. An der Grundplatte 1 ist mittels einer Schraube 7 ein Arm 3 befestigt, auf dem sich eine drehbare Platte 4 befindet. Diese dient zur Aufnähme einer Spule 5, auf die ein Vorrat von Zwirn 6, Faden oder anderem Nähmaterial
aufgewickelt ist. Eine in der Spule 5 enthaltene Feder 8 (Abb. 12) drückt einerseits gegen die Stange 3 und andererseits gegen die Spule 5 und hemmt deren Drehung sowie die der Platte 4, wodurch die Spannung des von der Spule 5 ablaufenden Fadens 6 geregelt wird.
Die Grundplatte 1 ist an einer Seite durch ein Gehäuse 11 verlängert, an dem sich eine Führungshülse 10 für"-einen hin und her beweglichen Block 9 befindet. An dem Block 9 ist mit einer Schraube 14 die Nadel 15 befestigt, die mit einer Kerbe 16 als Rast für die Schraube 14 versehen ist. Das vordere Ende der Nadel 15 hat eine Spitze 17 und oberhalb dieser einen schrägstehenden Einschnitt 18. Oberhalb dieses Einschnittes ist in einer Ausnehmung 19 der Nadel um einen Stift 21 eine spitze Zunge 20 schwingbar, deren Ende an der Seite der Nadel vorsteht. Diese Zunge kann von einer Seite der Ausnehmung 19 bis zur anderen schwingen und überdeckt den Ausschnitt 18, wenn sie auf diesen zugeschwenkt wird. Die Nadel 15 ragt *5 aus dem Block 9 vor und geht durch Ausschnitte 22 in den Seitenwänden der Rinne 2 hindurch.
Um einen an der Grundplatte 1 feststehenden Bolzen 27 ist ein Handhebel 26 schwingbar. Dieser Handhebel ist mit dem Block 9 durch eine Schraube 29 verbunden; die durch einen Schlitz 28 des Handhebels hindtirchgeht und in einem Schlitz 62 der Führungshülse 10 verschiebbar ist. An dem Stift 29 ist mittels einer Mutter 30 eine federnde Klinke 32 befestigt, deren Ende 33 hakenförmig umgebogen ist.
Dieser Apparat wird beim Nähen auf einer noch näher zu beschreibenden Einspannvorrichtung 45, 46 verschoben. Der eine Teil dieser Einspannvorrichtung hat eine Reihe von sägeförmigen Zähnen 47, mit denen eine unter Federwirkung stehende Klinke 44 in Eingriff steht. Die Klinke ist an einen innerhalb des Gehäuses 11 schwingbaren Hebel 31 (Abb. 8) angebracht. Wenn durch Bewegen des Handgriffs 26 die Nadel 15 in ihre rückwärtige Stellung zurückgezogen wird, so wird gleichzeitig auch der Hebel 31 in die in Abb. 8 gestrichelt gezeichnete Stellung geschwenkt, wobei ein an dem Block 9 sitzender Stift 64 in einen Ausschnitt 74 des Hebels 31 eintritt. Bringt man die Nadel 15 durch die umgekehrte Bewegung des Handgriffs 26 in ihre vorgeschobene Stellung, so arbeitet die Klinke 44 des Hebels 31 mit den Zähnen 47' zusammen und bewirkt, daß die eigentliche Nähvorrichtung sich schrittweise an der Einspannvorrichtung 45, 46 weiterschiebt. Diese Bewegung wird durch den Stift 64 verursacht, indem dieser bei der Vorwärtsbewegung der Nadel 15 an der Kante des Hebels 31 entlang gleitet und den Hebel wieder in die in Abb. 8 mit ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung zurückbringt.
Auf der Oberseite der Rinne 2 ist mit einer Schraube 34 eine Scheibe 35 befestigt, die an einer Seite eine Nase 36 trägt. Wenn der Handgriff 26 nach vorn gezogen wird, so fällt das umgebogene Ende 33 der federnden Klinke 32 über diese Nase, von der es sich wieder löst, wenn der Handgriff in seine rückwärtige Stellung gebracht wird. In eine Ausnehmung 72 der Scheibe 35 (Abb. 5) greift ein Kugelkopf 73 eines Greifers 39 (Abb. 1) ein, welch letzterer mittels einer Schraube 40 schwingbar an der Rinne 2 befestigt ist. An dem Greifer 39 befindet sich ein Auge 41, durch das das lose Ende des Nähfadens 6 hindurchgezogen wird. An der Seite der Rinne 2 befindet sich eine Führungsöse 42 für den Faden (Abb. 1). Eine Drahtfeder 55, die mit ihrem einen Ende an der Scheibe 35 und mit ihrem anderen Ende an der Rinne 2 befestigt ist, führt die Scheibe 35, wenn diese eine Scbwingbewegung ausgeführt hat, mitsamt dem Greifer 39 wieder in die Normalstellung zurück.
Auf der Klinke 44 sitzt ein Stift 75, der durch eine Öffnung 96 des Hebels 31 und 9" einen Ausschnitt 97 des Gehäuses 11 hindurchgeht (Abb. 2, 5 und 8). Die Schraubenfeder 57 ist mit ihrem rechten Ende (Abb. 5) an der Klinke 44 und mit ihrem linken Ende an dem Hebel 31 befestigt. Die Feder, die der Klinke 44 eine kleine Rückwärtsbewegung gestattet, sucht die Klinke stets wieder in ihre Normalstellung· an der Verzahnung 47 der Leiste 45 der Einspannvorrichtung 45, 46 zurückzuführen. An den beiden Seitenteilen der Einspannvorrichtung befinden sich Nadeln 48, die sich durch den mit seiner offenen Seite eingespannten Sack hindurchdrücken. Diese Nadeln dienen auch dazu, die Teile 45 und 46 in bestimmtem Abstand auseinanderzuhalten, indem sie sich beim Zusammenschließen der Teile mit ihren Spitzen jedesmal an dem gegenüberliegenden Teil anlegen. Die Teile und 46 sind an einer Seite an eine Platte 49 angelenkt. Außerdem ist mit dem Teil 46 ein Verlängerungsstück 50 gelenkig verbunden. Durch Überstreifen eines Riegels 51 werden die Teile 45 und 46 in geschlossener Stellung miteinander verbunden. An der Platte 49 ist außerdem noch ein Haltebügel 52 scbwingbar befestigt (Abb. 21, 22). Die Einspannvorrichtung 45, 46 ist so ausgestaltet, daß auf ihr die Grundplatte 1 mit Leisten 53 geführt werden kann (Abb. 1 und 6). Die Nähvorrichtung wird auf die Einspannvorrichtung aufgeschoben, nachdem in diese der zuzunähende Sack mit seiner offenen Mündung eingespannt
worden ist, worauf dann beim Bewegen des Apparats das Zunähen durch Kettenstiche-erfolgt.
Der Hohlraum 67 des seitlichen Gehäuses 11 wird durch einen aufgeschraubten oder sonst irgendwie befestigten Deckel 99 verschlossen.
Nachdem der Sack mit Weizen o. dgl. gefüllt worden ist, wird seine offene Seite mit einem Ende in den Haltebügel 52 eingehängt und darauf die Einspannvorrichtung 45, 46 geschlossen (Abb. 19). Der Sack wird währenddessen straff ausgestreckt, worauf die Nadeln 48 in ihn eindringen und ihn in seiner Stellung festhalten. Alsdann wird der Riegel 51 übergestreift, so daß die Teile 45 und 46 fest um den Sack geschlossen sind
(Abb. 20).
Hierauf wird die Nähvorrichtung auf die
Klemmvorrichtung45, Φ gebracht, indem man dieselbe über das gelenkig verbundene Ende der Klemmvorrichtung und über den Haltebügel 52 aufschiebt. Durch Hinundherbewegen des Handgriffs 26 kann nunmehr die offene Seite des Sackes durch Kettenstiche verschlossen werden. Durch das Hinundherbewegen des Handgriffs 26 wird ebenfalls der Block 9 mit der Nadel 15 sowie die Scheibe 35 mit dem Greifer 39 hin und her bewegt. Hierdurch wird der Faden von der Spule 5 auf die Nadel gezogen und ein genaues Zunähen des Sackes bewirkt. Die Nähvorrichtung rückt dabei nach jedem Stich auf der Einspannvorrichtung 45, 46 vor.
Zur Erläuterung der Bewegungen, die die Nadel 15 beim Nähen ausführt, und des Nähvorganges dienen die Abb. 10 und 11 sowie die schematischen Abb. 13 bis 15, 17 und 18, in denen die einzelnen Arbeitsschritte beim Nähen dargestellt sind. Abb. 10 und 13 zeigen die Nadel bei der Beendigung ihrer Vorbewegung, bei der sie den Stoff durchsticht. Nachdem die Nadel durch den Sack 54 hindurchgegangen ist, nehmen der Greifer 39 und der Faden 6 eine solche Lage zur Nadel ein, daß diese über dem Greifer 39 und unter dem Faden 6 liegt. x\bb. 11 und 14 zeigen den darauf beginnenden Rückgang der Nadel, bei dem der Greifer unterhalb der Nadel nach außen schwingt und dadurch den Faden 6 in den Einschnitt 18 der Nadel hineinzieht.
Der Haken 33 (Abb. 10) ist so angeordnet, daß er beim Vorschieben der Nadel mittels des Handgriffs 26 mit der Nase 36 der Scheibe 35 in Eingriff kommt. Wird der Handgriff 26 alsdann nach der entgegengesetzten Richtung bewegt, so läßt der Haken 33 an einer bestimmten Stelle des Rückzugs der Nadel die Nase 36 los, worauf die Scheibe 35 und mit ihr der Greifer 39 unter dem Einfluß der Feder 55 in ihre Ruhestellung zurückkehren, in der sie bis zum nächsten Vorwärtsgang der Nadel verbleiben. Bei jeder Bewegung des Handgriffs 26 wird ferner auch der Block 9, an dem die Nadel befestigt ist, mitgenommen.
Beim Hindurchgehen der Nadel 15 durch den Sack 54 in der Vorwärtsrichtung wird ihre Zunge 20 in die in Abb. 18 und 13 gezeichnete Stellung- geschwenkt. Geht dann die Nadel 15 zurück (Abb. 14), so kommt die Zunge 20 wieder mit dem Sack in Berührung und wird beim Hindurchgehen der Nadel durch diesen in die Stellung nach Abb. 15 geschwenkt, in der sie die öffnung des Einschnitts 18 verschließt. Der Faden 6 ist unmittelbar vorher durch das Zurückschwingen des Greifers 39 beim Beginn des Rückganges in den Einschnitt 18 hineingezogen worden (Abb. 11).
Beim Hinundherbewegen der Nadel 15 mittels des Handgriffs 26 wird die Schaltklinke 44 jedesmal gegen einen der Zähne 47 des Klemmstücks 45 vorgeschoben, wodurch sich der Nähapparat schrittweise an den Klemmstücken 45 und 46 von einem Ende des Sackes 54 bis zum anderen entlang bewegt Bei jedem Vorrücken des Apparats wird die Nadel 15 in eine neue Arbeitsstellung an dem g0 Sack 54 gebracht und führt einen Stich in diesem aus.
Falls es erforderlich ist, nach dem Zunähen eines Teiles der Öffnung des Sackes 54 noch Getreide o. dgl. in diesen nachzufüllen, so wird der Riegel 51 von dem Teil 45 abgezogen und der angelenkte Teil 50 geöffnet (Abb. 20), worauf weiteres Material in den Sack eingefüllt werden kann. Nach Zuklappen des Teiles 50 und Überschieben des Riegels 51 kann darauf der Sack 54 fertig zugenäht werden. Nach Beendigung des Nähvorganges kann die Nähvorrichtung von den Klemmteilen 45, 46 und 50 abgezogen werden, wozu die Teile 45 und 50 eingerichtet sind.
In den Abb. 6, 7, 9 und 16 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der an den hin und her gehenden Block 9 mittels einer Schraube 12 noch ein schwingbarer Teil 13 angelenkt ist, in dem die Nadel 15 mit einer Schraube 14 uo befestigt wird. In diesem Falle sind zum Hindurchlassen der Nadel 15 in der Rinne 2 verbreiterte öffnungen 122 angebracht. An dem Block 9 ist mit einer Schraube 25 eine Feder 23 befestigt, die gegen den schwing- 11S baren Teil 13 drückt.
An Stelle des Hebels 31 ist in dem Gehäuse 11 ein Hebel 131 angeordnet, an dem sich der Stift 64 in einem schrägen Schlitz 130 bewegt. Der Hebel 131 trägt eine Schaltklinke 144, die iao unter dem Einfluß einer an ihr bzw. an dem Hebel 131 mit ihren Enden befestigten Feder
157 steht. Ein Stift 175 an der Schaltklinke geht durch eine öffnung 196 des Hebels 131 und durch die Öffnung 97 des Gehäuses 11 hindurch.
Diese Ausführungsform der Vorrichtung arbeitet in der gleichen Weise wie die iii Verbindung mit den früheren Abbildungen beschriebenen Vorrichtungen, mit dem Unterschied, daß sich beim Rückzug der Nadel der Stift 64 in dem Schlitz 130 bewegt und daß dadurch die Klinke 144 gegen einen Zahn 47 der Klemmvorrichtung 45 angedrückt wird, wodurch die Nähvorrichtung an den Klemmstücken 45, 46 um die Breite eines Zahnes 47 vorgeschoben wird, wie es in Abb. 9 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Bei der Schwenkung, die der Hebel 131 beim Vorwärtsgang der Nadel ausführt, springt die Schaltklinke 144 über einen Zahn 47 hinüber und legt sich vor dessen senkrechte Fläche, gegen die sie bei dem nachfolgenden Rückzug der Nadel 15 angedrückt wird, so daß sich die Vorrichtung an den Klemmstücken 45, 46 fortbewegt. Bei jedem vollständigen Hin- und Hergang des Handgriffs 26 verschiebt sich die Schaltklinke 144 an der Verzahnung 47 um eine Zahnbreite, wodurch die Nähvorrichtung Schritt für Schritt an der Klemmvorrichtung 45, 46 entlang geschoben wird und dabei den in diese eingeklemmten Sack zunäht.
Jedesmal, wenn die Nadel 15 durch den Sack 54 zurückgeht, wird der angelenkte Teil 13 ■·. zusammen mit der Nadel in die in Abb. 16 gestrichelt gezeichnete Stellung gebracht, wobei sich die Feder 23 unter dem Druck auf den Teil 13 durchbiegt. Sobald dann die Nadel 15 bei ihrem Rückgang vollständig durch den Sack 54 hindurchgegangen ist, springt der Teil 13 mit der Nadel 15 wieder in seine ursprüngliche gestreckte Stellung zurück, wodurch die Nadel in der in Abb. 17 mit ausgezogenen Linien dargestellten Weise vor eine ... andere Stelle des Sackes tritt, an der sie ihn von neuem durchsticht (Abb. 18). Hierauf wiederholt sich der gleiche Vorgang.
Die Verwendung der Sacknähmaschine nach der Erfindung ermöglicht es, die Öffnung von .·: Säcken o. dgl. durch eine Naht von Ketten-Stichen leicht und schnell zu verschließen, wobei die Kosten sowohl bezüglich der Vorrichtung wie auch der auf das Nähen verwendeten Zeit und Arbeit äußerst gering sind.
Mit dem Ausdruck Säcke sind sowohl Säcke wie auch Beutel oder ähnliche Behälter zum Aufbewahren von Getreide und von anderen Stoffen gemeint. Der Ausdruck Zwirn schließt auch Schnur, Kordel und andere zum Nähen von Säcken u. dgl. verwendete Materialien mit ein.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Zunähen gefüllter Säcke mit einer eine Klemmvorrichtung für den Sack aufweisenden Führung für die an ihr entlang bewegte Nähmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an einem Ende gelenkig miteinander verbundene Klemmschienen (45, 46) an ihren Außenkanten von der Grundplatte der Nähmaschine übergriffen werden, die mittels eines auch die Nähvorrichtung bewegenden Handhebels (26) an den Klemmschienen entlang geschaltet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmige Grundplatte (2) der Nähmaschine mit Leisten (53) an ihrem unteren Rande an den Schienen (45, 46) geführt wird und an ihr der Handhebel (26) gelagert ist, der einerseits die Nadelstange (9) und einen mit dieser verbundenen, die Schaltklinke (44, 144) tragenden Schwinghebel (31, 131) hin und her bewegt und anderseits mittels einer federnden Klinke (32) dem Greifer (39) eine Sobwingbeiwegung erteilt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an einem Verbindungsstück (49), an das die beiden Schienen (45, 46) angelenkt sind, ein schwingbarer Haltebügel (52) für den Sack befindet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Schienen (45, 46) an der Außenseite eine Nut hat, in der die Leisten (53) am Rande der Grundplatte (2) der Nähmaschine geführt werden und in der sich bei der einen Schiene (45) eine Verzahnung (47) für den Fortschalthebel (26) befindet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (50) der einen Schiene aufklappbar ist zum Nachfüllen des Sackes während des Zu- los nähens.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (45, 46) an der Innenseite mit Zähnen (48) besetzt sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. CrKUlUJOKT IN TiV-R
DEC39220D 1926-01-22 1927-01-15 Vorrichtung zum Zunaehen gefuellter Saecke Expired DE494980C (de)

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