DE669933C - Schneidwerk fuer Maehmaschinen - Google Patents
Schneidwerk fuer MaehmaschinenInfo
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- DE669933C DE669933C DESCH109466D DESC109466D DE669933C DE 669933 C DE669933 C DE 669933C DE SCH109466 D DESCH109466 D DE SCH109466D DE SC109466 D DESC109466 D DE SC109466D DE 669933 C DE669933 C DE 669933C
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- Germany
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- knives
- knife
- cutting unit
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- Expired
Links
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- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 3
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/13—Cutting apparatus
- A01D34/16—Guides for the knife-bar in the ledger-plate
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
nt-Tpq t&» earn, «. ^
Die bekannten Schneidwerke von Gras- und Getreidemähmaschinen haben den Nachteil,
daß die Messer ständig freiliegen und daher durch Steine oder Erde häufig beschädigt
und schnell stumpf werden. Auch die schleifende Wirkung der Halme an den Messern
bei der Vorwärtsbewegung des Schneidwerkes übt einen nachteiligen Einfluß auf die Schärfe
der Messer aus. Aus der ständigen Berührung
ίο der Messer mit den Halmen ergibt sich beim
Hiiiundhergang der Messer der weitere Nachteil,
daß sich die Halme zwischen den Messern und Gegenmessern zusammenballen und mehr abgequetscht als abgeschnitten werden.
Infolgedessen haben die Schneidwerke einen verhältnismäßig hohen Kraftbedarf.
Die Erfindung betrifft ein Schneidwerk für Mähmaschinen, bei welchem diese Nachteile
dadurch vermieden sind, daß unter den Gegcn-
zo messern an einer Führungsschiene befestigte Schutzplatten vorgesehen sind, die durch eine
mit der zum Antrieb der Messer dienenden Kurbel einen spitzen Winkel bildende Kurbel
mit geringerem Hub hin und her bewegt werden als die Messer. Hierdurch wird erreicht,
daß auf dem größten Teil des Weges der Messer nur die Schutzplatten mit den Halmen
in Berührung kommen, während Erde, Steine und sonstige Fremdkörper von den Messern
3« ferngehalten und die Messer erst gegen Ende ihres jeweiligen Hubes freigelegt werden und
den Schnitt ausführen. Die Messer sind daher gegen Beschädigungen weitgehend geschützt
und bleiben länger als bei den bekannten Schneidwerken scharf. Außerdem wird ein
Zusammenballen der Halme zwischen den Messern vermieden, da die Halme durch die Schutzplatten den Messern ständig zugeführt
werden. Für den darauffolgenden Schnitt ist daher ein geringerer Kraftbedarf erforderlich,
und es erfolgt ein stets sicherer Schnitt ohne Abquetschen der Halme. Schließlich können
durch die Anwendung von Schutzplatten für die Messer diese einerseits dünner gehalten,
anderseits in ihrer Fläche vergrößert und die Hinundherbewegungen in der Zeiteinheit vermindert
werden, wodurch eine weitere Krafterspamis erzielbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar an
einem an sich, bekannten Schneidwerk, bei dem die Gegenmesser mit den auf ihnen
gleitenden Messern unter den Fingern liegen.
Abb. ι zeigt das Schneidwerk mit den an einer Führungsschiene befestigten Schutzplatten
im Grundriß.
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Abb. 1.
Abb. 3 zeigt die Seitenansicht des Schneidwerkes mit den Antriebskurbeln, für die
Messerschiene und die Schutzplattenschiene.
Zum Schutz der Messer b sind erfindungsgemäß Schutzplatten α vorgesehen, welche an
einer unter den feststehenden Gegenmcssem e hin und her gehenden Führungsschiene c befestigt
sind. Die Schutzplatten α sind an den
Rändern glatt oder wie bei dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel gezahnt. Die gegebenenfalls auswechselbaren Messer b sind oberhalb
der feststehenden Gegenmesser e an der Mcsscrschienc angebracht. Zum Antrieb der
Mcsserschiene d und der Führungsschiene C
für die Schutzplattcn.« dienen zwei Kurbelzapfen,
die um einen Winkel« versetzt sind und außerdem einen verschieden großen Hub
ίο (2/? und 2/) aufweisen. Der Kurbelzapfen
mit dom größeren HuIj dient zum Antrieb der
Mcsserschiene d, der Kurbelzapfen mit dem kleineren Hub zum Antrieb der Schutzplattenschicne
c. Die Schutzplattcn/z halten Freraclkörper den Messern b fern und führen die
Halme ständig den Messern b bis vor die feststehenden Gegenmesser e zu, ohne daß die
Messer bis zum Augenblick des Schnittes mit den Halmen in. Berührung kommen. In der
jeweiligen Endlage, also bei Stillstand der Schutzplatten«, erfolgt der Schnitt der Halme
durch die Messer b, da die Kurbel zum Antrieb der Schutzplattcnschienc c einen spitzen
Winkel mit der zum Antrieb der Messer /; dienenden Kurbel bildet und die Schutzplatten
außerdem mit einem geringeren Hub- als die Messer hin und her bewegt.
Die Messer b werden zwischen den Gegcnmesserne
so weit hin und her bewegt, daß in sden Endstellungen die Mittellinie der Messer
und Gegenmesser zusammenfällt. Die Entfernung C-D in Abb. 1 zwischen den vorderen
Enden der Finger/ ist also gleich dem Hub der Messer b und gleich 2 7?.
Nach erfolgtem Schnitt bei annäherndem Stillstand der Schutzplatten α in der einen
Endstcllung wiederholt sich der gleiche Bewegungsvorgang der Schutzplattcn und Messer
nach der Gegenseite.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schneidwerk für Mähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Gegcnmessern (e) an einer Führungsschiene (c) befestigte Schutzplatten ία) vorgesehen sind, die durch eine mit der zum Antrieb der Messer dienenden Kurbel einen spitzen Winkel bildende Kurbel mit geringerem Hub hin und her bewegt werden als die Messer.Hierzu 1 Blatt Zeichnungenni'.iir.i.x. ι;κι>ι<π:κΐ in »kii ki.ic.-iisiiiiiokehki.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH109466D DE669933C (de) | 1936-03-13 | 1936-03-13 | Schneidwerk fuer Maehmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH109466D DE669933C (de) | 1936-03-13 | 1936-03-13 | Schneidwerk fuer Maehmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669933C true DE669933C (de) | 1939-01-07 |
Family
ID=7448905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH109466D Expired DE669933C (de) | 1936-03-13 | 1936-03-13 | Schneidwerk fuer Maehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669933C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031556B (de) * | 1955-08-20 | 1958-06-04 | Howard & Dennis Ltd | Messer fuer das Schneidwerk einer Maehmaschine |
| DE1137249B (de) * | 1957-02-14 | 1962-09-27 | Hermann Hege Dipl Ing | Maehwerk |
| DE1247730B (de) * | 1960-07-29 | 1967-08-17 | Bucher Johann Maschf | Antriebseinrichtung fuer ein Maehwerk mit zwei oszillierenden Maehmessern |
-
1936
- 1936-03-13 DE DESCH109466D patent/DE669933C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031556B (de) * | 1955-08-20 | 1958-06-04 | Howard & Dennis Ltd | Messer fuer das Schneidwerk einer Maehmaschine |
| DE1137249B (de) * | 1957-02-14 | 1962-09-27 | Hermann Hege Dipl Ing | Maehwerk |
| DE1247730B (de) * | 1960-07-29 | 1967-08-17 | Bucher Johann Maschf | Antriebseinrichtung fuer ein Maehwerk mit zwei oszillierenden Maehmessern |
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