DE257542C - - Google Patents

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DE257542C
DE257542C DENDAT257542D DE257542DA DE257542C DE 257542 C DE257542 C DE 257542C DE NDAT257542 D DENDAT257542 D DE NDAT257542D DE 257542D A DE257542D A DE 257542DA DE 257542 C DE257542 C DE 257542C
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knife
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/13Cutting apparatus
    • A01D34/18Guard fingers; Ledger-plates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVS 257542 — KLASSE 45 c. GRUPPE
Schneidwerk für Mähmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Mähmaschinen, deren Messerwerke zwei aufeinanderliegende Messerbalken haben, die beide geradlinig gegeneinander hin und her bewegt werden. Gegenstand der Erfindung ist eine Auflagerungsanordnung für die Messer, wodurch verschiedene mit den bisher bekannten Maschinen dieser Art verknüpfte Ubelstände vermieden werden.
ίο Bei den bekannten Maschinen sind die Finger, welche die Messer schützen sollen, entweder auf der Unterseite des Messerwerkes oder auch gleichzeitig über und unter den Messern angeordnet.
Hierbei kann sich das abgeschnittene Gras leicht zwischen Fingern und Messern fest-■'■■. setzen und den freien Gang der Messer behindern. Nach kurzer Zeit werden infolgedessen auch die Öffnungen zwischen den Fingern mit Gras vollgestopft, wodurch das abzuschneidende Gras verhindert wird, mit den Messern in Berührung zu kommen. Das noch nicht abgeschnittene Gras wird schließlich einfach niedergedrückt und gleitet unter dem
a5 Messerwerk vorbei. Um diese Übelstände zu vermeiden, werden der vorliegenden Erfindung gemäß die zum Schütze der Messer dienenden Finger nur oberhalb der Messer angeordnet, während die Unterseite der Messer im wesentliehen frei bleibt. Um das Messerwerk in gewisser Entfernung vom Boden zu halten, sind an der Unterseite des das Messerwerk tragenden Armes oder Rahmens besondere Ansätze vorgesehen, die beim Gange der Maschine auf
dem Boden gleiten. -
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. l
Fig. ι zeigt die Anordnung von oben gesehen.
Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie;. 4*- H-II der Fig. 1 dar. *"'
Die Messerklingen 1 und 2 sind auf Balken 3 und 4 befestigt, die in bezug auf den mit der Mähmaschine verbundenen Fingerbalken 5, an dem die Finger 6 mit Hilfe von Bolzen 7 und darunterliegenden Haltern 8 befestigt sind, seitlich verschiebbar sind. Die Balken 3 und 4 sind so zueinander verschoben," daß die hintere Kante des oberen Balkens 4 · gerade oberhalb oder etwas vor der vorderen Kante des unteren Balkens 3 liegt. Die vordere Kante des Balkens 4 liegt außerdem so weit zurück, daß für die Auflagerungsleiste 6' der Finger 6 genügend Platz bleibt, ohne die Schneidwirkung zu beeinträchtigen. Die Haiter 8, deren vordere Kanten 10 eine Schiene 11 tragen, die gegen die Messer anliegt, und die zusammen eine gerade Linie bilden, haben eine solche Form und Höhe, daß sie auf dem Boden gleitend das Messerwerk in der gewünschten Entfernung vom Boden halten.
Die Finger 6 erstrecken sich nach vorn über die Oberseite der Messer und haben eine zurückgebogene Verlängerung 9 zum Schutz der Unterseite der Messerspitzen. Die auf dem Boden schleifenden Halter oder Absätze 8 sind höher als der unterhalb der Messer liegende Teil der Nase 9, so daß diese, wenn , das Messer horizontal liegt, in einer gewissen Entfernung über dem Boden gehalten wird. 7»
Die Finger' enden nach vorn wie üblich in einer Spitze, welche während des Ganges der Maschine das Gras in solcher Menge zur Seite biegt, daß es nicht mit den !Messerspitzen in S Berührung kommt, wenn diese sich in der Totlage befinden.
Da die Finger keine direkte Einwirkung auf das Schneiden ausüben, so kann der Abstand zwischen den Messern und der Innenseite der
ίο Finger in bekannter Weise überall so groß gehalten werden, daß das Gras sich an keiner Stelle festsetzen kann. Der hintere Teil der Messerklingen ι hat eine Aussparung 12, welche dazu dient, zwischen den Messern oder zwischen dem Untermesser und der Schiene 11 eingedrungene Erde oder Gras wegzubringen.
Der Abstand zwischen den Fingern stimmt
mit dem Abstand zwischen den Messerspitzen überein und ist ungefähr so groß wie die Länge der geradlinigen Bewegung (Hub) der Messerbalken, so daß bei jeder Schneidbewegung zwei Schnitte erzeugt werden, von denen der eine gerade unterhalb der Finger stattfindet, während der andere in der Mitte zwisehen zwei Fingern ausgeführt wird. Wenn die Messer unterhalb der Finger schneiden,
. führen die Messer naturgemäß etwas Gras unter , dieTFinger; die Entfernung zwischen Finger und Messer muß deshalb so groß sein, daß das eindringende Gras keinen Druck ausüben kann, sondern ganz lose liegt, so daß der größere Teil des Grases von dem· neu eintretenden und noch nicht abgeschnittenen Gras rückwärrs über das Messerwerk weggeschoben werden kann. Ein kleiner Teil des Grases wird indessen unterhalb des Fingers liegen bleiben, aber wenn der Schnitt zwischen den Fingern vollendet ist, wird die öffnung zwischen den einzelnen Messern gerade unterhalb der Finger liegen, und da die Finger sich nur über die Oberseite der Messer erstrecken und an der Basis der Messer anliegen, werden die liegengebliebenen Grasteile nach hinten unterhalb des Messerwerkes geschoben, ohne sich zwischen Finger und Messerklinge festsetzen zu können. Das Messerwerk ist dann vor Beginn des unterhalb der Finger stattfindenden dritten Schnittes wieder völlig frei.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schneidwerk für Mähmaschinen mit zwei aufeinanderliegenden und geradlinig gegeneinander beweglichen Messern, da-
• durch gekennzeichnet, daß die zum Schutze—SS.·; der Messer dienenden Finger sich nur übei""^ die Oberseite der Messer in einigem Abstand von diesen erstrecken, während sie die Unterseite der Messer frei lassen, wobei auf der Unterseite des das Messerwerk tragenden Fingerbalkens Ansätze vorgesehen sind, die auf dem Boden gleiten und die Messer in gewisser Entfernung vom Boden halten.
2. Schneidwerk für Mähmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer zwischen einer nahe der Wurzel der Finger vorgesehenen Leiste (6') und einer von den vorderen Enden der Absätze (8) getragenen Leiste (11) geführt werden, wobei die Stangen, auf denen die Messer sitzen, so zueinander angeordnet ■ sind, daß die obere Messerstange (4) vor der vorderen Kante der unteren Messerstange (3), aber in solchem Abstande von den schneidenden Teilen der Messer liegt, :.' daß vor der Stange (4) genügend Platz ; für die obere Auflagerungsleiste (6') bleibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE257542C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137249B (de) * 1957-02-14 1962-09-27 Hermann Hege Dipl Ing Maehwerk
DE2908296A1 (de) * 1979-03-03 1980-09-04 Karl Moertl Maehmesser-klingen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137249B (de) * 1957-02-14 1962-09-27 Hermann Hege Dipl Ing Maehwerk
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