DE4001636C2 - Hohlraumboden - Google Patents

Hohlraumboden

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    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindung betrifft einen Hohlraumboden zur Montage auf einen Rohboden mit Tragstützen, einer auf den Tragstützen angebrachten Montageplatte von relativ geringer Dicke, einer Dichtlage auf der Montageplatte und einer Schicht Nivellierestrich auf der Dichtlage.
Bekannt sind Hohlraumbodensysteme, bei denen entweder tiefgezogene PVC-Schalungsbahnen mit kleinformatiger Gewölbestruktur auf den Rohboden aufgelegt und mittels Estrichmaterial gefüllt werden (DE 36 37 987 A1, DE 36 37 987 C2, DE 31 03 632 C2, DE 37 22 599 A1) oder bereits fertig ausgehärtete Formplatten (ca. 600×600 mm), die ebenfalls eine ähnliche Gewölbestruktur besitzen, nach Auslegen an der Baustelle mit Fließestrich überzogen werden. Diese vorbeschriebenen Hohlraumböden können aus systembedingten Gründen nur bis zu einer Höhe von etwa 200 mm wirtschaftlich angeboten werden und weisen im Regelfall nur einen nutzbaren Hohlraum von 40-60% auf.
Des weiteren ist aus der Patentschrift DE 26 11 372 C2 ein Hohlraumbodensystem bekannt, bei dem nach Ausgleich der Unebenheiten des Rohbetonbodens mittels Estrichmasse starre Tragelemente aufgesetzt werden. Mit Hilfe einer sogenannten verlorenen Schalung aus Gipskartonplatten wird oberseitig eine Estrichmasse aufgebracht. Dieses System hat jedoch mehrere Nachteile: Durch den notwendigen Ausgleich des Rohbetonbodens wird die nutzbare Höhe unter dem Hohlraumboden unnötig eingeschränkt und - sofern es sich bei dem Rohbetonboden um die Oberseite einer Decke handelt -, das Gewicht der Decke unnötig erhöht. Außerdem dienen Hohlprofilschienen als Tragelemente, so daß in dem Hohlraumboden lediglich in zu den Hohlprofilschienen paralleler Richtung Versorgungsleitungen od. dgl. eingezogen werden können.
Aus der DE 35 17 976 A1 (Mainbau) sind höhenverstellbare Tragstützen für einen Hohlraumboden bekannt, die ein aus einem Anhydrit-Material bestehendes Unterteil mit einem Gewinde und einer in das Gewinde einschraubbaren Gewindestange aufweisen. Die Tragstützen sind somit höhenverstellbar und feuerwiderstandsfähig. Dem mit diesen Tragstützen ausgestatteten Hohlraumboden haftet jedoch der Nachteil an, daß er hinsichtlich der Biegefestigkeit der Montageplatte nur geringe Anforderungen erfüllen kann. Daher müssen die Tragstützen in einem jeweils geringen gegenseitigen Abstand aufgestellt werden, wodurch der gesamte Hohlraumboden teuer wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Hohlraumboden zu schaffen, bei dem der Feuerwiderstand kombiniert ist mit einer hohen Montageplattenfestigkeit.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die auf den Tragstützen aufliegende Montageplatte unterseitig mit einer Glas- oder Kohlefaserarmierungsschicht versehen ist und die Tragstütze aus einem aus Anhydrit-Estrich- Material bestehenden Unterteil mit einer Gewindehülse und einer in die Gewindehülse einschraubbaren Gewindestange mit Kopfplatte besteht. Eine derartige Montageplatte bietet nicht nur Vorteile hinsichtlich ihrer Biegefestigkeit, sondern auch hinsichtlich der Schubfestigkeit bzw. Stanzfestigkeit und ermöglicht auch einen großen Tragstützenabstand.
Vorzugsweise weist das Unterteil der Tragstützen die Form eines nach unten schlanker werdenden Kegelstumpfes auf.
Hierdurch sind die Formen für die Unterteile preisgünstig zu beschaffen und die Entformung ist technisch einfacher.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Hohlraumboden nach der Linie I-I von Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil des Hohlraumbodens mit einer Montageplatte und
Fig. 3 einen vergrößerten senkrechten Schnitt durch den Hohlraumboden nach der Linie III-III von Fig. 2.
In Fig. 1 ist eine unebene Rohdecke 1 dargestellt, auf die ein Hohlraumboden 2 aufgebaut ist. Der Hohlraumboden 2 besteht aus armierten Gipsfaserplatten 6 (Format z. B. 1250×625 mm) als Montageplatten mit unterseitig befestigten Tragstützen 3 (Rastermaß z. B. 625×625 mm) Das Unterteil 31 der verstellbaren Tragstützen 3, die z. B. aus Anhydrit-Estrich-Material bestehen, hat die Form eines nach unten hin schlanker werdenden Kegelstumpfes, in das eine Gewindehülse 32 mit Innengewinde integriert ist. Das Oberteil bietet durch eine senkrechte Gewindestange 33 mit angeschweißter quadratischer Kopfplatte 34 in Verbindung mit der Gewindehülse 32 des Unterteiles 31 nun die Möglichkeit, die Höhe jeder einzelnen Tragstütze so zu verstellen, daß die Unebenheiten des Rohbodens 1 egalisiert werden. Die Dimensionierung der Tragstützen 3 wird der erforderlichen lichten Höhe des Hohlraumes, die im Regelfall zwischen 35-350 mm beträgt, angepaßt. Systembedingt ist eine weitere Erhöhung des Hohlraumes möglich.
Wie in Fig. 2 sichtbar ist, liegen auf den Ecktragstützen 301, 302, 303, 304 jeweils vier und in Plattenmitte auf den Tragstützen 305, 306 jeweils zwei dicht gestoßene Montageplatten 6 aus Gipsfasern auf. Eine Erhöhung des Feuerwiderstandes ist durch die Nichtbrennbarkeit der Gipsfaserplatte 6 gegeben. Damit die als Montageplatte dienende Gipsfaserplatte 6 mit einer Dicke von z. B. nur 10 mm bei einem Rasterabstand der Tragstützen 3 von etwa 625 mm zur Einbringung des Nivellier-Estrichs begangen werden können, ist, wie bereits erläutert, unterseitig ein Glasfasergewebe 61 aufgebracht. Die Armierungsschicht 61 kann auch aus einem Kohlefasergewebe bestehen.
Zur Vermeidung einer Durchfeuchtung wird auf die verlegten Gipsfaser-Montageplatten 6 eine Dichtlage 4, z. b. eine Verbundfolie od. dgl. stoßverklebt aufgebracht.
Der beispielsweise 40 mm dicke und selbstnivellierende Estrich 5 erfüllt nach der vorgeschriebenen Aushärtungszeit die erforderlichen Belastungswerte und kann mit den entsprechenden Oberbelägen versehen werden.

Claims (2)

1. Hohlraumboden zur Montage auf einen Rohboden mit Tragstützen, einer auf den Tragstützen angebrachten Montageplatte von relativ geringer Dicke, einer Dichtlage auf der Montageplatte und einer Schicht Nivellierestrich auf der Dichtlage, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Tragstützen (3) aufliegende Montageplatte (6) unterseitig mit einer Gas- oder Kohlefaserarmierungsschicht (61) versehen ist und die Tragstützen (3) aus einem aus Anhydrit-Estrich-Material bestehendes Unterteil (31) mit einer Gewindehülse (32) und einer in die Gewindehülse (32) einschraubbaren Gewindestange (33) mit Kopfplatte (34) besteht.
2. Hohlraumboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (31) die Form eines nach unten schlanker werdenden Kegelstumpfes aufweist.
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