DE2455311A1 - Transportabler bauteil - Google Patents
Transportabler bauteilInfo
- Publication number
- DE2455311A1 DE2455311A1 DE19742455311 DE2455311A DE2455311A1 DE 2455311 A1 DE2455311 A1 DE 2455311A1 DE 19742455311 DE19742455311 DE 19742455311 DE 2455311 A DE2455311 A DE 2455311A DE 2455311 A1 DE2455311 A1 DE 2455311A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- component according
- walls
- floor
- recesses
- plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 14
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims description 13
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 7
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 6
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 4
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 3
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 3
- 238000009435 building construction Methods 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 2
- BUGBHKTXTAQXES-UHFFFAOYSA-N Selenium Chemical compound [Se] BUGBHKTXTAQXES-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims 1
- 229910052711 selenium Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000011669 selenium Substances 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 15
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 7
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 5
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 4
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 229920001084 poly(chloroprene) Polymers 0.000 description 3
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 2
- 239000011083 cement mortar Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009408 flooring Methods 0.000 description 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
- 230000007480 spreading Effects 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/18—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
- E04B1/185—Connections not covered by E04B1/21 and E04B1/2403, e.g. connections between structural parts of different material
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/18—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
- E04B1/20—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stonelike material
- E04B1/21—Connections specially adapted therefor
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/348—Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
- E04B1/34815—Elements not integrated in a skeleton
- E04B1/34823—Elements not integrated in a skeleton the supporting structure consisting of concrete
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
- Finishing Walls (AREA)
- Floor Finish (AREA)
Description
2 1. Nov. 1974
Dipl.-Ing.Walter Kuprian in TeIfs
(Tirol, Österreich)
Transportabler Bauteil
Gegenstand der Erfindung ist ein transportabler Bauteil zum Herstellen einer Skelettkonstruktion im Hochbau,
bestehend aus einer Boden- bzw. Deckenplatte und damit fest bzw. lösbar verbundenen Tragsäulen oder Wänden.
Die Errichtung von Bauten aus Fertigteilen, die sogenannte Montagebauweise, findet immer größere Verbreitung,
da man damit Schalung und Rüstung· einspart und die Gewähr für eine hohe Güte der im Betonwerk
hergestellten Fertigteile hat. Man kommt dabei nicht allein mit einer geringeren Zahl von Facharbeitern
aus, sondern kann auch in der kalten Jahreszeit weiterarbeiten, womit eine wesentliche Verkürzung der
Bauzeit gegeben ist. Nachteilig sind allerdings die Transportkosten, insbesondere bei sperrigen Fertigteilen
und die Schwierigkeit ihrer Lagerung, da sie zumeist viel Raum benötigen, der.nicht überall zur Verfügung
steht. Fertigteile mit großen Abmessungen er-
2/g/gk 509822/0706
fordern infolge ihres Gewichtes große Hubleistunken
von Kränen, auch ist es schwierig, sie auf Straßen zu befördern, da ihre Abmessungen vielfach die zulässige
Transporthöhe oder Transportbreite überschreiten.
Unter den vielerlei vorgeschlagenen Fertigbauteilen sind auch solche bekannt, die als vorgefertigte
Raumelemente zum Einbau kommen. Sie bestehen' aus Stahl, Beton od.dgl. und weisen horizontale und vertikale
Tragelemente auf. Eine bekannte Ausführung sieht vor, daß das als Platte ausgebildete horizontale Tragelement
mit angesetzten vertikalen Säulen zu einem Fertigteil verbunden ist. Sin derartiges Bauelement bietet zwar beim
Einbau große Vorteile, weil es nach Festliegen der Fundamentpunkte durch Neben- oder tibereinandersetzen rasch
die gewünschte Skelettkonstruktion ergibt und hiefür zeitsparend kein geschultes Personal benötigt, doch gerade hier
treten die obgenannten Nachteile hinsichtlich des Transportes besonders in Erscheinung. Nachteilig ist dabei zudem,
daß Fertigungsungenauigkeiten'schwer auszugleichen sind,
weil die Säulen mit der Platte starr verbunden sind und keinen Ausgleich zulassen.
Tragdecken für derartige Konstruktionen sind in vielerlei Ausführungen bekannt, wobei es durch die
509822/0706
Funktionstrennung in Tragwerk und Raumabschluß wie sie
den Skelettbau charakterisiert, möglich wurde, für jede der beiden Aufgaben besonders geeigneten Baustoff zu
verwenden. Für Böden und Decken wählt man dafür vielfach, ebenso wie für Wände, Baustoffe mit großer Isolierfähigkeit gegen Wärme und Schall.
Wegen der hohen Kosten die bei Hochbauten gegeben sind, ist man bestrebt, die Bauzeit von Baubeginn bis
zur Bezugsbereitschaft möglichst kurz zu halten. Dies bedingt nicht allein, daß die im Skelettbau verwendeten
Bauteile von möglichst einfacher Form sind und sich auch von ungeschulten Kräften einfach und ohne großen Zeitaufwand
zusammensetzen lassen, sondern auch, daß die notwendigen Istallationsarbeiten die Bauzeit nicht über Gebühr
hinauszögern.
Bisher wurden die bei solchen Installationen von Heizungen, Elektroleitungen und dgl. verwendeten Rohre
auf die Rohdecke aufgelegt, wobei der Höhenunterschied zwischen Deckenoberfläche und Rohren durch eine Beschüttung
und eine weichfedernde Dämmschicht ausgeglichen · . wurde. Auf diese Schicht wurde dann bei Wohnbauten ein Be-
tor^strich und ein begehbarer Belag aufgebracht. Durch das
Auflegen dieses Boden-Estrichs auf eine elastische Isolier-
509822/0708
schicht wird zwar die Trittschalldämmung durch Vermeidung
einer starren Verbindung mit der Rohdecke wirksam verbessert, es ist aber leicht ersichtlich, daß die-Herstellung
dieses Estrichs zeitaufwendig ist, wobei noch besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen, um Schallbrücken
zwischen dem Estrich, der Rohdecke und den Wänden zu vermeiden.
Es ist somit die Aufgabe gestellt, bei Vermeidung der vorstehend angeführten Unzulänglichkeiten, einen
transportablen Bauteil der eingangs angeführten Art herzustellen, der keinerlei Schwierigkeiten beim Befördern
zur Baustelle sowie beim Einbau bereitet, wobei geringfügige Fertigungsungenauigkeiten leicht auszugleichen
sind. Dabei soll auch das Verlegen von Installationsrohren mit wenigen zusätzlichen Arbeitsgängen möglich sein und die zur Herstellung der Trittschalldämmung
zeitaufwendige Anfertigung eines Estrichs vermieden und zusätzlich das Entstehen von Schallbrücken
unterbunden werden.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die freien Enden der raumhohen Tragsäulen oder Wände
an sich bekannte Steckbolzen aufweisen, die in Aussparungen von darüber angeordneten gleichartig ausgebildeten
Boden- bzw. Deckenplatten, vorzugsweise nach
609822/0706
Aufschieben von benachbarte Tragsäulen bzw. Wände
verbindenden gelochten Plättchen auf die Steckbolsen,
einsetzbar sind. Die Steckbölzen an den Säulen bsw. Wandenden und die Aussparungen an der Unterseite, der -r
Boden- bsv/, Deckenplatten werden dabei vorteilhaft, wie ■
an sich bekannt, konisch ausgebildet.
Die Fertigung eines tischartig ausgebildeten Bauteiles
kann werksmäßig erfolgen. Falls ein solcher Fertigteil stets in gleicher transportbedingter.Größe hergestellt wird,,
kann mit "wesentlich geringerer Toleranz gearbeitet v/erden
als bei Fertigteilkonstruktionen mit nachträglich auf der Baustelle
montierten Einzelteilen. Dies hat zur Folge, daß nach genauem Einmessen der Fundamentpunkte die Hontage
durch einfaches Neben- oder Übsreinandersetzen der Tragkörper erfolgen kann. Hiedurch läßt sich dieser '
Vorgang zeitsparend auch mit ungeschultem Personal durchführen. Die Krantragfähigkeit kann infolge der nur durch
verschiedenen Ausbau der Tragkörper etwas variierenden Gewichte ,optimal ausgewählt werden, wobei die kraftschlüssige
Verbindung der Tragkörper untereinander trocken durch einfaches Einrasten speziell ausgebildeter
Teile erfolgt, ■ · .,
Somit laßt sich leicht eine räumliche Stabilität
des Gesamtsystems, beispielsweise durch Absteifen gegen einen tragend stabilisierenden Stiegenhausschacht, er-
509822/070 6
2 AS 5311
reichen. Mit diesen vorgefertigten Skelett-Tragkörpern
können sowohl große offene Säume, die nur durch Stützen unterbrochen sind, beispielsweise für Schulen, als,
auch bei Verwendung von leichten Trennwänden beliebige Raumausteilungen hergestellt werden. Bei bereits werkmäßigem
Einbau von Außen- und Zwischenwänden einschließlieh Ieerverrohrung sowie eines Teiles der Fußboden- .
konstruktion, ist ein hoher Ausbaugrad möglich. Auf Grund dieser flexiblen Ausbaumöglichkeiten lassen sich
die Skelett-Tragkörper auf Lager vorfertigen.
Eine vorteilhaftere Ausbildung der Erfindung sieht vor, ,die vorgefertigten Boden- bzw. Deckenplatten und
Tragsäulen oder Wäna-3 erst an der Baustelle zum Raumelement
zusammenzusetzen; denn diese Einzelteile lassen
sich bei bester Rauiaausnutzung des Transportfahrzeuges
befördern, da sowohl die Platten als auch die.Säulen
oder Wände eng-aneinanderliegend verfrachtet werden können. Falls die Hubkraft eines an der Baustelle zur
Verfügung stehenden Kranes nicht ausreicht, die am Boden zusammengestellte Raumzelle anzuheben, können die
Platten vorerst allein eingesetzt und dann die Säulen oder Y/ände nachgeholt werden.
Die Aussparungen im Körper der Boden- bzw. Deckenplatten verlaufen dabei nach einer vorteilhaften Aus-
509822/0706
bildung deren Stärke durchsetzend, wobei die an den Kipfflächen jeder Tragsäule oder ty and angeordneten
Steckbolzen gleiche Längen und die an den Bodenflächen vorgesehenen Steckbolzen untereinander gleiche, aber
von ersteren unterschiedliche Längen aufweisen, und
die Summe der Länge eines an der Kopf- und eines an
der Bodenfläche angeordneten Steckbolzens gleich oder kleiner ist als die Stärke der Boden- bzw. Deckplatte.
Die Aussparungen in den Boden-oder Deckenplatten
können quadratisch, rund oder rechteckig ausgebildet sein und beispielsweise aus einem in die Platten eingesetzten
Formrohr bestehen. Die mit den Aussparungen korrespondierenden Steckbolzen lassen sich aus Flach- oder Rundstahl
oder aus einem Formrohr herstellen.
Infolge der unterschiedlichen Länge der an den Stirnbzw. Bodenflächen der Säulen bzw. Wände angeordneten
Steckbolzen hat man es in der Hand, v/ahlweise die Stabilität
der Säulen öder Wände festzulegen. Vorzugsweise werden die Steckbolzen an den oberen Stirnflächen der
Säulen oder Wände kürzer gewählt werden als die an den Bodenflächen, damit die darauf angesetzten Säulen oder
Wände infolge ausreichender Bolzeneinspannlänge ohne
"zusätzliche Abstützung von selbst stehen bleiben. Zum
509822/0706
Ausgleich von Fertigungsungenauigkeiten dient eine Ausbildung, gemäß der· zwischen der Bodenplatte und den
Tragsäulen "bzw. dem Wandfuß eine vorzugsweise aus Kunststoff,
"beispielsweise Neoprene, bestehende Zwischenplatte zum Ausgleich der Unebenheiten am Auflager
einlegbar ist, wobei diese .Zwischenplatte Öffnungen aufweist, die mit den Aussparungen der Bodenplatte
korrespondieren. Auch zwischen den Köpf flächen der Tragsäulen bzw. Wände unäder Deckenplatte kann eine
Höhenausgleichsplatte mit Öffnungen eingelegt werden, wobei die Öffnungen mit den Aussparungen der Deckenplatte
korrespondieren. Diese Ausbildung erlaubt zusätzlich
einen Fehlerausgleich durch geringes Neigen der Bauteile.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung sieht vor, daß die an den Enden der Tragsäulen oder Wänden eingesetzten
oder in eine darin vorgesehene Aussparung einschlagbaren Steckbolzen so lang ausgebildet werden,'
daß sie nicht allein die Aussparungen in den Bodenbzw. Deckenplatten durchsetzen, sondern darüber hinausragen
und mit diesem vorstehenden Teil in gleichartige Aussparungen an der Unterseite von darüber angeordneten
Tragsäulen oder Wänden einschiebbar sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß am Zusammenstoß von benachbarten Tragsäulen bzw.
Wänden mit Öffnungen ausgestellte Paßplatten auf die
509822/0706
• 9..
an ihrer oberen Stirnfläche angeordneten Steckbolzen zum Zusammenhalt dieser Elemente aufschiebbar sind,
wobei die .Anzahl der Öffnungen der Zahl der Bolzen
am Zusammenstoß entspricht. Die Fläche der Paßplatten ist dabei nach einer bevorzugten Ausführung gleich oder
kleiner als die Fläche der von ihnen am Zusammenstoß der Tragsäulen bzw. Wände zusammengehaltenen Bauelemente,
wobei sie entsprechend rechteckige, quadratische, winklige oder sonstige Form aufweisen.-
Um zwei aneinanderstoßende Boden- bzw. Deckenplatten
zusammenzuhalten, ist erfindungsgeraäß eine Querverbindung
vorgesehen, die in einer Aussparung der Platten einliegt und den Plattenstoß überbrückt, wobei sie mit einem
Ende in der einen und mit dem anderen Ende in der anstoßenden Platte verankert ist. Eine solche Querverbindung
lann aus einer Bohrungen aufweisenden U-förmigen Schiene bestehen, die in der Aussparung einliegt und
mittels die Bohrungen durchsetzender Schraubbolzen, die in Gewindehülsen in der Aussparung einschraubbar
sind, fixierbar ist. Vorteilhaft ist es, in der U-Schiene wenigstens an einem ihrer Enden einen von den Schraubbolzen
durchsetzbaren, schräg zu ihrem Längsverlauf angeordneten Schlitz anzuordnen? so daß FertigungsungenaujLgkeiten
durch entsprechende Schrägstellung der U-Schiene auf einfache Weise ausgeglichen werden können.
509822/0706
- -ίο -
w'enn die Tragsäulen oder Wände im Abstand von
den Rändern der Boden- bzw. Deckenplatten angeordnet' werden, können in den zwschen aneinanderstoßenden
Bauteilen ausgesparten Raum Rohr- oder sonstige Installationsleitungen
oder auch schall- und wärmedämmende Materialien eingebracht werden. Will man _ie dadurch entstehende Verkleinerung des umbauten Raumes
vermeiden, können die Tragsäulen oder Wände S-ie durchsetzende Löcher aufweisen, in die das Installationsmaterial
eingelegt, wird.
. · Die erfindungsgemäßen Boden- oder Deckenplatten können auch an wenigstens einer ihrer im eingebauten
Zustand horizontal verlaufenden Flächen nach außen offene, rillenartige Kanäle zum Einlegen von Installationsmaterial,
beispielsweise von Rohren für Heizungen, Elektroeinriclitungen od.dgl. aufweisen. Die
Installationsrohre od.dgl. werden anschließend mit Zementmörtel vergossen, wodurch eine einheitliche
Bodenfläche entsteht, auf die man eine schalldämmende Isolierschicht und darüber den Belag oder nur einen
Belag allein aufbringt. Da sich die Isolierschicht und/oder der Belag, beispielsweise Teppichboden
oder PVC-Belag mit Schaumstoffrücken, auch vor
dem Einsetzen der Zwischenwände anordnen lassen, verlaufen diese Schichten durchgehend im
Stockwerk und verringern damit nicht nur die ArbeitSr
50^822/0706
vermeiden
zeit,, sondern/auch die Schallbrücken zwischen Bodenplatte und Wänden. Ansonsten -werden an den Leichtwandanschlüssen Dämmstreifen angeordnet«
zeit,, sondern/auch die Schallbrücken zwischen Bodenplatte und Wänden. Ansonsten -werden an den Leichtwandanschlüssen Dämmstreifen angeordnet«
Nach einer bevorzugten Ausführung verlaufen die Kanäle nahe der Deckenränder und parallel zu diesen.
Sie können im Vertikal schnitt TJ-förmig ausgebildet sein
oder aus fertigungstechnischen Gründen so, daß ihre
lichte Weite von ihrer Bodenfläche nach außen stetig
zunimmt. In letzterem Falle wird auch das Einlegen der Rohre erleichtert. Selbstverständlich ist -es auch t
möglich, ihnen jede sonstige geeignete Form zu verleihen,
Im nachstehenden wird die Erfindung an Hand der
Figuren der Zeichnung eingehend beschrieben;, doch soll
en sie nicht auf diese Möglichkeit/ihrer Verwirklichung
beschränkt sein. Auch die in den angeschlossenen Patentansprüchen verwendeten Bezugszeichen sollen keinerlei
Einschränkung bedeuten; sie dienen lediglich zum erleichterten Auffinden bezogener Teile in den Figuren
der Zeichnung.
Es zeigen: -
Fig./ 1 bis 4 im Schaubild die einfachste Ausbildung
eines erfindungsgemäßen Bauteiles, und zwar Fig. den Bauteil allein, Fig. 2 eine Eckausbildung von der
509822/0706
Plattenunterseite her gesehen, Fig. 3 eine Draufsicht
auf die zusammenhaltenden Befestigungsmittel am Säulenkopf von benachbarten Bauteilen und Fig. 4 einen Bauausschnitt zusammengesetzter Bauteile; Fig. 5 im Vertikalschnitt
und vor dem Zusammenbau einen Ausschnitt nebeneinanderliegender Bauteile, Fig. 6 in schaubildliche.r
Darstellung eine ähnliche Anordnung, die Fig. und 8, und zwar in Draufsicht bzw. im Vertikalschnitt
eine Querverbindung von Boden- bzw. Deckenplatten und die Fig. 9 bis 13 verschiedene Ausbildungen von Paßplatten;
Fig. 14 die Ausbildung einer Tragdecke in
Draufsicht, wobei die in den Ecken aufgesetzten Säulen geschnitten sind, Fig. 15 die Tragdecke von Fig. 1ty-im Vertikalschnitt nach der Linie XIV-XIV von Fig. 14,
Fig. 16 ein Detail mit angesetzten Säulen am Zusammenstoß zweier Tragdecken im Vertikalschnitt, Fig. 17 im Sehaubild einen Zusammenstoß von vier abgerissen dargestellten Tragdecken mit aufgesetzten Säulen, Fig. 18 eine weitere Ausbildungsmöglichkeit der Verbindung übereinander angeordneter Bauteile im Vertikalschnitt, Fig. 19 und 20 im Schaubild Lochanordnungen in den Tragsäulen zum Durchführen von Heizleitungen, und zwar in Fig.
Draufsicht, wobei die in den Ecken aufgesetzten Säulen geschnitten sind, Fig. 15 die Tragdecke von Fig. 1ty-im Vertikalschnitt nach der Linie XIV-XIV von Fig. 14,
Fig. 16 ein Detail mit angesetzten Säulen am Zusammenstoß zweier Tragdecken im Vertikalschnitt, Fig. 17 im Sehaubild einen Zusammenstoß von vier abgerissen dargestellten Tragdecken mit aufgesetzten Säulen, Fig. 18 eine weitere Ausbildungsmöglichkeit der Verbindung übereinander angeordneter Bauteile im Vertikalschnitt, Fig. 19 und 20 im Schaubild Lochanordnungen in den Tragsäulen zum Durchführen von Heizleitungen, und zwar in Fig.
509822/0700
eine gerade Durchführung und in Fig. 20 eine im rechten Winkel verlaufende an einer Ecktragsäule und Fig.
im Schaubild eine Tragsäule mit Öffnungen zum Durchziehen von Elektroleitungen,
Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, weist das
erfindungsgemäße Raumelement eine als Decke oder Boden dienende Platte 1 auf, die im gezeigten Ausführungsbeispiel
an ihren Eckpunkten mit vertikalen Tragsäulen 3, deren Länge etwa der Raumhöhe entspricht, verbunden ist. Bevorzugt
wird für den erfindungsgemäßen Bauteil armierter
Beton verwendet, doch läge auch eine Kombination einer aus Beton bestehenden Boden- bzw. Deckenplatte Ϊ mit
Tragsäulen 3 aus Stahl im Bereich des Erfindungsgedankens.
An ihren von der Boden- bzw. Deckenplatte 1 abgewandten
Enden sind die Tragsäulen 3 mit Steckbolzen 5
versehen, die bei aufeinandergesetzten Bauteilen in Aussparungen 2 an der Unterseite der Boden- bzw. Deckenplatte
1 eingreifen. Die Aussparungen 2 und die Steckbolzen 5 sind konisch ausgeführt.
Um die Tragsäulen 3 an ihren von der Boden- bzw. Deckenplatte 1 abgewandten Enden statisch zu verbinden,
und für das Gesamtsystem eine Scheibenwirkung zu er-
509822/0706
~ 14 ~
zielen, sind·erzlnaungsgemäß gelochte Plättchen 11
(Fig, 3) vorgesehen, die auf die Steclcbolzen 5 auf,—
schiebbar sind. Die Plättchen 11 v/erden entsprechend der Zahl der aneinandergrenzenden Tragsäulen 3 ausgeführt.
So kommen "beispielsweise Plättchen 11 mit zwei,
drei oder vier Öffnungen 10 in Betracht. Für die Tragsäule 3, die sich in einer freien Ecke des Baues be— ·
findet, ist jeweils eine entsprechende Höhenausgleichsplatte vorgesehen. · · ■
Viie insbesondere aus der Pig. 4 ersichtlich, können
die erχindungsgemäßen Bauteile wie' herkömmliche voll
ausgekleidete -Bauteile leicht aufeinander gestapelt .
werden. Der oberste Bauteil.kann deckenseitig durch eine entsprechende an sich bekannte Deckenplatte abgedeckt vverden. ' . · ;
Abgesehen von der besseren Manipulierfähigkeit des erfindungsgeaäßen Bauteiles gegenüber· den herköcunliehen,
die durch das wesentlich geringere Gewieilt bedingt ist, bringt er noch, eine Reihe weiterer Vorteile..
So kann er "beispielsweise in großen. Serien vorgefertigt
v/erden, da die Stärke der Tragsäule 3 an die hinsiehtlieh
der Tragfähigkeit selbstverständlich je nach Höhe d©3 Bauwerkes
verschiedene Anforderungen gestellt werden,,
preislich weitgehend yernachlässigbar ist.. S3 ijiuß al3o
nicht für .jede unterschiedliche Anzahl zu tra-ser.dar Bau-
509822/0706 '
teile eine andere Stärke der Tragsäulen 3 gewählt werden.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit eines erfindungsgemäßen Bauteiles im Vertikalschnitt,
wobei dessen Elemente so dargestellt sind, daß ersichtlich wird, wie sie zum Bauteil zusammenzufügen sind.
Aus Gründen eines leichten Transportes werden die Bodenoder Deckenplatten 1 und die Tragsäulen oder Wände 3
gesondert an die Baustelle geliefert und dort mittels einer Hebevorrichtung durch einfache Steckmontage zu
einem Bauteil zusammengesetzt. Die Platten 1. weisen hiezu Aussparungen 2 auf, in die korrespondierende Steckbolzen
4 bzw. 5 die an den Kopf- bzw. Bodenflächen der Tragsäulen oder Wände 3 angeordnet sind, eingeschoben
werden können. Die Aussparungen 2, die die Dicke der Platten 1 durchgehend durchsetzen, können rund, quadratisch
oder rechteckig ausgebildet sein. Sie bestehen im Ausführungsbeispiel nach Fig; 5 aus einem in die
Platte 1 eingesetzten Formrohr. Die Steckbolzen 4 und 5» die eine mit den Aussparungen 2 korrespondierende Form
und einen geringfügig kleineren Querschnitt als diese aufweisen, können ebenfalls aus einem Formrohr oder
Formdraht, Rundstahl oder wie Fig. 6 zeigt aus Flachstahl bestehen.
Die an der Kopf- und Bodenfläche der Tragsäulen
5Q9S22/Ö7QS "v
oder Wände 3 angeordneten Steckbolsen sind· ungleich
lang, und sv/ar die an der Kopffläche vorgesehenen kurzer
als die an der Bodenfläche, v/eil die auf die Säulen
oder vJände 3 aufgesetzte Platte 1 allein diese Seile
zusammenzuhalten hat und durch ihr Gewicht in ihrer * lage verbleibt, wogegen die Säulen oder Wände 3 ohne
Stütze bis zum fertigen Verbund bleiben und daher eine
tiefere Versenkung in der Platte 1 benötigen. Die Summe
der Lange eines Steckbolzens 5 .azi der Kopf- bzw. der'
Bodenflache einer Tragsäule oder -Wand 3-ist dabei hoch-,
stens gleich.der Stärke der Platte 1. · ·
Zwischen der Bodenplatte 1 und dein Fuß der Tragsäule
oder Wand 3 ist eine Zwisehenplatte 6 aus Kunststoff , z.B. Neoprene, .ait öffnungen 7 eingelegt, die.
es ermöglicht, nicht allein Unebenheiten am Auflager
auszugleichen, sondern auch den Säulenkopf in einem ge v/issen Toleranzbereich durch Schrägstellen der Tragsäule
3 zu verschieben.. So wirkt sich z.B. eine Säulenkopf verschiebung, um etwa 2 cm am Säulenfuß in einer
Höhendifferenz der zwei gegenüberliegenden Säulenkanten von etwa 1,2 bis 1,3 nun aus, was durch die Zwischenplatte
6 ausgeglichen wird. Die Säule 3 ist also gewissermaßen,
beweglich ir.it der Platte 1 verbunden. Auf den Säulenkopf
kö'nnen ebenfalls Zwischenplatten aufgesetzt werden, die,
509822/#70ß "
: ■- 17 -
wie die Zwischenplatten 6 durch die sie durchsetzenden
Steckbolzen 4, durch die Steckbolzen 5 in. ihrer Lage
fixiert werden.
Erfindungsgemäß ist auch vorgesehen, zwischen der
Boden- oder Deckenplatte 1 und den Tragsäulen oder Wänden
3 eine Höhenausgleichsplatte 8 vorzusehen, die mit ihren Öffnungen 9 auf die Steckt*ölzen 4 bzw. 5 aufgesetzt ist
und das Ausmaß des Säulenkopfes aufweist oder kleiner als dessen Fläche ist. Sie besteht vorzugsweise aus
Metall oder Asbest mit einer Stärke von 2 bis 3 mm.
Aus der schaubildlichen Darstellung von Fig. 6 ist ersichtlich, wie die mit einem Fenster ausgestattete
Wandschotte ohne Stütze beim Zusammenbau hält. Die am rechten Ende der Fig. 6 ersichtlichen Wände 3 dienen
als ausstreifender Schacht.
Um benachbarte Bodenplatten 1 zusammenzuhalten und die Skelettkonstruktion auszusteifen, sowie eine
einheitlich durch das Geschoß verlaufende, statisch wirksame Tragfläche (Scheibe) zu erreichen, auf die
der eigentliche Fußboden aufgebracht wird, ist eine Querverbindung vorgesehen, wie sie in den Fig. 7 und 8
dargestellt ist. Sie besteht beispielsweise aus einer U-förmigen Schiene 13, die in einer Aussparung 12 der
Platten 1 einliegt und sich quer über den Plattenstoß erstreckt. Sie weist an einem Ende eine Bohrung 14 und
S Π Q A 3 9 / ίϊ 7 0 fi
am anderen einen quer zu ihrem Längsverlauf sich erstreckenden
Schlitz 17 auf. Ein in die Bohrung 14 bzw. den Schlitz 17 eingeschobener Schraubbolzen 15 kann in
eine Gewindehülse 16 jeder Platte eingeschraubt werden und fixiert die beiden Platten gegeneinander. Der schräg
liegende Schlitz 17 ermöglicht es dabei durch Verdrehen der U-förmigen Schiene 13 Fertigungsungenauigkeiten auszugleichen.
Die Aussparung 12 ist aus diesem Grunde entsprechend breiter als die Schiene 13»
In den Fig. 9 bis 13 sind in Draufsicht Ausbildungsmöglichkeiten von Paßplatten 11 mit Öffnungen 10 dargestellt,
die zum Zusammenhalt angrenzender Säulen bzw. Wände benachbarter Bauteile dienen. Ihre Fläche ist
kleiner oder gleich der Kopffläche der aneinandergrenzenden Säulen bzw. Wände 3 und die Öffnungen 10 weisen
einen geringfügig größeren Durchmesser auf als den der Steckbolzen, auf die sie aufgesetzt werden. Die Öffnungen
10 entsprechen in ihrer Form dem Querschnitt der Steckbolzen.
Die Bodenplatte 1 in den Fig. 14 bis 17 weist parallel zu ihren Rändern Kanäle 19 auf, die zum
Einlegen von Installationseinrichtungen wie Rohren für Heizungen, Gas- oder Elektroleitungen vorgesehen sind.
509822/Ö7Q6
Diese Kanäle 19 brauchen nach dem Verlegen dieser Einrichtungen
rnr bis zur Höhe der Horizontalfläche 18 der Bodenplatte 1 mit Zementmörtel ausgegossen werdren,
so daß eine einheitliche Fläche entsteht, die durchgehend durch das ganze Geschoß des Bauwerks verläuft,
allein unterbrochen durch die Tragsäulen 3. Auf diese einheitliche Fläche wird anschließend eine Wärme- und/
oder schalldämmende Schicht aufgebracht, auf die unmittelbar
der Bodenbelag aufgelegt werden kann. Da ; die Tragsäulen 3 im Rohbau kaum hinderlich sind, können
diese Beläge rasch^und rationell durchgehend aufgelegt
werden. Damit ist gegenüber der bisherigen Bauweise, bei der die oberwähnten Rohre od.dgl. auf der Bodenplatte
1 verlaufen, ein entscheidender Vorteil erreicht, weil auf die Bodenplatte 1 keine die Rohre
überdeckende Schicht zum Ausgleich des Höhenunterschiedes zwischen der Bodenplatte und den Rohren *-
aufgebracht werden muß. Wegen des durch das ganze Geschoß gehenden Verlaufes des Belages gibt es auch
keine Schallbrücken an den Wänden. Aus den Fig.· 15
und 16 kann man deutlich.entnehmen, daß der schalldämmende Belag, in diesem Falle das Neoprene-Lager,
auch durch die Stoßfuge zwischen der Bodenplatte 1 und den Tragsäulen 3 durchgeht.
In Fig. 17 ist ein Zusammenstoß von vier Boden-
SO9822/07OS
platten 1 mit aufgesetzten Tragsäulen 3 dargestellt.
Man erkennt daraus wie die Kanäle 19 am Stoß 22 der Bodenplatten ineinander übergehen, wobei sie auch um
Ecken geführt werden können. Selbstverständlich liegt es im Rahmen der Erfindung, die Kanäle 19 auch in
anderen Teilen der Bodenplatte 1 oder nur dort allein anzuordnen. Die Anordnung an den Rändern der Platte 1
dürfte sich aber am vorteilhaftesten erweisen.
Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit der Erfindung zeigt Fig. 18. Hier ist der Steckbolzen 4 so lang, daß
er nicht allein die Deckenplatte 1 vollkommen durchsetzt, sondern auch in eine Aussparung 22 bzw. 23 der
ober- bzw. unterhalb von dieser angeordneten Tragsäulen oder Wände 3 ragt. Bei einer solchen Ausführung fallen
Fertigungsungenauiglceiten nicht ins Gewicht, weil nach dem Versetzen der Deckenplatte 1 durch diese bis in
die darunter befindliche*! Tragsäulen oder Wände 3 gebohrt
und der Steckbolzen 4 in die darin entstandene Ausnehmung 22 eingeschlagen wird, worauf die oberhalb
der Deckenplatte 1 zu versetzende Tragsäule oder Wand mit ihrer Aussparung 23 auf den vorstehenden Teil des
Steckbolzens 4 aufgesetzt werden kann.
Es zeigt sich manchmal als wünschenswert, Heizoder Elektroleitungen durch die Tragsäulen oder Wände
3 zu führen. Hiezu werden Ausführungen vorgeschlagen,
509822/070G
wie sie aus den Fig..19 bis 21 ersichtlich sind. Die
bodennah geführten Heizleitungen· verlaufen dabei in röhrenförmigen Aussparungen 24,in den Tragsäulen oder
Wänden 3, wobei, wie Fig. 20 zeigt, auch Eckverbindungen dieser röhrenförmigen Aussparungen 24 vorgesehen sind.
• Die vorzugsweise in Deckennähe geführten Elektroleitungen
oder -anschlüsse verlaufen wie in Fig. 21 durch dünnere Aussparungen 25, die bei Verwendung vnn
Tragsäulen 3 auch nachträglich gebohrt werden können.
Es ist leicht ersichtlich, daß im Rahmen der Erfindung
eine Vielzahl von Variationen möglich ist. Alle diese Ausführungen sollen im Schutzumfang inbegriffen
sein. .
503822/0706
Claims (5)
1.) Transportabler Bauteil zum Herstellen ,einer Skelettkonstruktion
im Hochbau, bestehend aus einer ■ Boden,-
bzw. Deckenplatte und damit fest bzw. lösbar ver- '
bundenen' Tragsäulen oder Wänden, dadurch gekennzeichnet,.,
daß· die freien Enden der raumhohen Tragsäulen, oder
Wände (3) an sich bekannte Steckbolzen (4,5) aufwei- ;',_■
sen, die in Aussparungen (2) von darüber angeordneten, gleichartig ausgebildeten Boden- bzw. Deckenplatten (1),
vorzugsweise nach Aufschieben von benachbarte Trag*- säulen bsw. Wände (3) verbindenden gelochten Plättchen
(11) auf die Steckbolzen (4,5), einsatzbar sind. .■.
2. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbolaen (4,5) an den Säulen bzw. Wandenden '
und die Aussparungen (2) an der Unterseite der Bodenbzw. Deckenplatten (1), wie an sich bekannt, konisch
ausgebildet sind. ' . . ;■''; ".'■-.,"■'"
3. Bauteil nach den .Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparungen (2) im Körper der Boden^- bziv. Deckenplatten (1) deren Stärke durch-
503822/0706
setzend verlaufen, wobei die an den Kopfflächen jeder
Tragsäule oder Wand (3) angeordneten Steckbolzen (5) gleiche Längen und die an den Bodenflächen vorgesehenen
Steckbolzen (4) untereinander gleiche, aber von ersteren unterschiedliche Längen aufweisen und die Summe·
der Länge eines an der Kopf- und eines an der Bodenfläche angeordneten Steckbolzens (4 bzw. 5) gleich
oder kleiner ist als die Stärke der Boden- bzw. Deckenplatte (1).
4. Bauteil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparungen (2) im Körper der Boden- bzw. Deckenplatten (1) deren Stärke durchsetzend verlaufen,
wobei die an den Enden der Tragsäulen oder Wände (3) eingesetzten oder in eine darin vorgesehene
Ausnehmung (22) einschlagbaren Steckbolzen (4) die Aussparungen (2) durchsetzen und mit dem über die
Boden- bzw. Deckenplatten (1) vorspringenden Teil in
gleichartige Aussparungen (23) an der Unterseite von darüber angeordneten Tragsäulen oder Wänden(3) einschiebbar
sind.
5. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der
diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (2) in den Boden- bzw. Deckenplatten
509822/0706
245531 T.
(1) quadratisch, rund oder rechteckig ausgebildet sind und beispielsweise aus einem in die Platte (1J
eingesetzten Formrohr bestehen.
β. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet t :.
da3 die mit den Aussparungen (2) korrespondierenden Steckbolzen -(4-,5) aus Flach— oder Rundstahl bzw. aus
einem Formrohr;bestellen. . ' ;.
7. Bauteil nach Anspruch; 1, dadurch gekennzeichnet, daß '
zwischen der Bodenplatte (Ί) und dem Tragsäulen- bzw.
Wandfuß eine vorzugsweise aus Kunststoff, beispials—-v/eise
aus JTeoprene, bestehende Z v/l selenplatte (6) zum
Ausgleich der Unebenheiten am Auflager einlegbar ist, wobei diese Zv.'ischenplatte (6) Öffnungen (7) aufweist,
die mit den Aussparungen (2) der Bodenplatte (1) korrespondieren. ; . -
8. Bauteil nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet,, daß
auch zwischen der Kopffläche der Tragsäulen- bzw. .
Wände (3) und der Deckenplatte (1).eine -HShenauagleicheplatte
(8) mit Öffnungen (9) einlegbar ist, die mit- .4"
den Aussparungen (2) der Deckenplatte (1) korrespondieren. . , ' '"'■■■■'.
S098-22/0706
9. Bauteil nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die am Zusammenstoß von "benachbarten Tragsäulen bzw.
Wänden (3) auf die an ihrer Stirnfläche angeordneten · Steckbolzan (5) zum Zusammenhalt dieser Elemente aufschiebbaren
Plättchen (11) Öffnungen (10) aufweisen,
deren Zahl der Anzahl der Steckbolzen (5) am Zusammenstoß
entspricht. ·' .·".-. ·
10. Bauteil nach .Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,, daß ." ■
die Pläche der Plättchen ('Tf)"gleich' oder kleiner ist *
als · die "Fläche der von ihnen am Zusammenstoß zusammengehaltenen
Tragsäulen bzw. Wände (3), wobei sie entsprechend
rechteckige, quadratische, winklige oder sonstige Form aufweisen. · . ■ . ■ .".-.'■-■
11. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der
-"; "■"■diesem-: falgs^eair-A^spriiche^ ;dadui:c-fe_ gekemizexclniet,.' ' ": '
.... daß zum Zusamnrenhält zweier "aneinanderstoßender..Boden—
, ;. bzw. Deckenplatten (1) eine Querverbindung vorgesehen . ·
- \ ist, die in einer Aussparung (12) der Blatten. (1) ein-.
liegt und den Plattenstoß überbrückt, wobei sie mit einem Ende in der einen und mit detn anderen-Snde in
der anstoßenden Platte.(1) verankert ist.
12. 'Bautsli' -nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnatr,:; daß. .·~
509822/0706
die Querverbindung aus einer Bohrungen (14) aufweisenden
U-förnigen Schiene (13)- "besteht, die in. dar
Aussparung (12'.}' einliegt und mittels die Bohrungen
(14) durchsetzender Schraubbolzen (15), die in Gewindehülsen
(16) in der Aussparung (12)· einschraubbar
sind, fizierbar-ist'.·: ·
13. Bauteil nach-einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurcn
gekennzeichnet, ..daß die U-färmige Schiene (13)- wenigstens
an. eirrem.ilrrer-'Bnden· einen-;vom Schraubenbolzen; (15)
durchsetzbaren, schräg zu ihrem Längsverlauf angeordneten
Schlitz (17)'sun Ausgleich von Pertigung3ungenauigiceiten
aufweist.
14. 3auteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnetr
da3 die Tragsäulen oder Wände (3) iia Abstand Ton den
Rändern der Boden.— bzw. Deckenplatten (1) angeordnet
sind., so daß zwischen aneinanderstoßenden Bauteilen
ein zuHl·Einlegen von Rohrleitungen od.dgl» Vorgesehener.
Hohlraum ausgespart ist^. .
15- Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der
diesem folgenden Ansprüche, dadurch· gekennzeichnet,
dai die Tragsäulen (3). aus Stahl gefertigt sind--
509822/0706
COPY
«— ~t 1W V^ W I I
16. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der
diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäulen oder Wände (3) röhrenförmige Aussparungen
(24,25) zum Einlegen von Rohrleitungen oder sonstigem Installationsmaterial aufweisen.
17. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der
diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Boden- bzw. Deckenplatten (1) wenigstens an
einer ihrer im eingebauten Zustand horizontal verlaufenden Flächen (18) nach außen offene, rillenartige
Kanäle (19) zum Einlegen von Installationsmaterial, beispielsweise von Rohren für Heizungen, Elektroeinrichtungen
od.dgl. aufweisen.
18. Bauteil nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (19) nahe der Ränder der Boden- bzw. Deckenplatten
(1) und parallel zu diesen verlaufen.
19. Bauteil nach den Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet,
daß· die Kanäle (19) im Vertikalschnitt U-förmig ausgebildet sind.
20. Bauteil nach den Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die lichte Weite der Kanäle (19) von ihrer Bodenfläche (20) nach außen stetig zunimmt.
5 0 9822/0706
COPY ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT989973A AT326322B (de) | 1973-11-26 | 1973-11-26 | Vorgefertigtes bauelement |
| AT604174A AT331479B (de) | 1974-07-22 | 1974-07-22 | Transportabler bauteil zur herstellung einer skelettkonstruktion im hochbau |
| AT633874A AT334039B (de) | 1974-08-01 | 1974-08-01 | Vorgefertigte tragdecke fur skelettkonstruktionen im hochbau |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2455311A1 true DE2455311A1 (de) | 1975-05-28 |
| DE2455311B2 DE2455311B2 (de) | 1978-10-19 |
| DE2455311C3 DE2455311C3 (de) | 1979-06-07 |
Family
ID=27150538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742455311 Expired DE2455311C3 (de) | 1973-11-26 | 1974-11-22 | Transportable Bauteile zum Erstellen einer Skelettkonstruktion im Hochbau |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH587975A5 (de) |
| DE (1) | DE2455311C3 (de) |
| FR (1) | FR2252462B1 (de) |
| GB (1) | GB1485028A (de) |
| IT (1) | IT1024915B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3003571A1 (de) * | 1979-02-05 | 1980-08-14 | Eustachio Guardiani | Vorfabrizierte elemente und wohnraeume zum schnellen zusammensetzen von bauten und von mauerwerk im allgemeinen |
| EP0513949A3 (en) * | 1991-05-10 | 1993-05-12 | Bruno Scarpa | Framework consisting of two elements by four rectangular trihedrons each for the load bearing structure of a uniform measured building |
| DE102022103303A1 (de) | 2022-02-11 | 2023-08-17 | Wenker Gmbh & Co. Kg | Gebäudemodul und Verfahren zum Herstellen eines Gebäudemoduls |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH613087B (de) * | 1978-05-10 | Bulova Watch Co Inc | Thermoelektrische armbanduhr. | |
| GB2166768A (en) * | 1984-11-13 | 1986-05-14 | Bela Nemes | Prefabricated building elements with assembly joints |
| AT405660B (de) * | 1997-07-08 | 1999-10-25 | Kaufmann Anton | Gebäude |
| WO2001075241A1 (en) * | 2000-03-31 | 2001-10-11 | Likastar International Corporation S.A. | Structure |
| DE102007057890A1 (de) | 2007-11-29 | 2009-06-04 | Hermann Preiss | Bausystem für Hochbauten |
| CN103452239A (zh) * | 2012-05-30 | 2013-12-18 | 张跃 | 一种双头钢结构立柱 |
| CN110761463B (zh) * | 2019-12-03 | 2024-12-17 | 中冶建筑研究总院有限公司 | 全预制拼装式楼板 |
| TR202102472A2 (tr) * | 2021-02-22 | 2021-03-22 | Oezguer Yoeney | YENİ BİR MODÜL KOLONU ve MODÜLER BİNA BİRLEŞİM KONSTRÜKSİYONU |
-
1974
- 1974-11-22 DE DE19742455311 patent/DE2455311C3/de not_active Expired
- 1974-11-25 CH CH1563874A patent/CH587975A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-11-26 GB GB5123174A patent/GB1485028A/en not_active Expired
- 1974-11-26 FR FR7438672A patent/FR2252462B1/fr not_active Expired
- 1974-11-26 IT IT7044574A patent/IT1024915B/it active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3003571A1 (de) * | 1979-02-05 | 1980-08-14 | Eustachio Guardiani | Vorfabrizierte elemente und wohnraeume zum schnellen zusammensetzen von bauten und von mauerwerk im allgemeinen |
| EP0513949A3 (en) * | 1991-05-10 | 1993-05-12 | Bruno Scarpa | Framework consisting of two elements by four rectangular trihedrons each for the load bearing structure of a uniform measured building |
| DE102022103303A1 (de) | 2022-02-11 | 2023-08-17 | Wenker Gmbh & Co. Kg | Gebäudemodul und Verfahren zum Herstellen eines Gebäudemoduls |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2252462B1 (de) | 1978-06-16 |
| FR2252462A1 (de) | 1975-06-20 |
| IT1024915B (it) | 1978-07-20 |
| CH587975A5 (de) | 1977-05-31 |
| GB1485028A (en) | 1977-09-08 |
| DE2455311B2 (de) | 1978-10-19 |
| DE2455311C3 (de) | 1979-06-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60023894T2 (de) | Paneel und verfahren zur herstellung von betonwänden | |
| DE2425335A1 (de) | Vorgefertigtes transportables raumelement zur errichtung von gebaeuden | |
| DE2646231A1 (de) | Bauwerk | |
| DE3309820A1 (de) | Deckenplatte und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE102024114989A1 (de) | Bogenhaus mit einer gegossenen Betondecke | |
| DE2329339A1 (de) | Baustein aus tragfaehigem material, insbesondere kunststoff, glas o. dgl | |
| DE7027429U (de) | Vorgefertigtes raumelement zur errichtung von gebaeuden. | |
| DE1609454A1 (de) | Verfahren und Bauteile zum Bau von Gebaeuden aus vorgefertigten,grossformatigen Platten | |
| DE2612048A1 (de) | Fertigteilebauwerk in modulbauweise | |
| CH627506A5 (de) | Verfahren zum bau eines hauses. | |
| DE2422586A1 (de) | Fertigbetonteil und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE4211435A1 (de) | Integrationsbauverfahren und Baustein für seine Durchführung | |
| DE1609522B2 (de) | Wohneinheit aus metallischen Fertigteilen | |
| DE821403C (de) | Vorgefertigtes Bauelement und Verfahren zum Zusammenbau solcher Bauelemente | |
| DE2345602A1 (de) | Bauwerk | |
| DE2332560A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum bau mehrstoeckiger gebaeude mit vorgefertigten elementen | |
| DE2147039A1 (de) | Beton-fertigteile fuer ein estrichunterflur-system | |
| DE2817874A1 (de) | Hohlraumplattendecke aus vorgefertigten montagefaehigen stahlbeton- oder spannbetonfertigteilen | |
| DE20301303U1 (de) | Gebäudefertigteil | |
| DE2244886C3 (de) | Mehrgeschossiges Gebäude und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE938988C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bauwerken und Bauelemente zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2614539C3 (de) | Verfahren und Bausatz zur Herstellung von Güllebehältern | |
| AT230069B (de) | Bauwerk | |
| DE2316744A1 (de) | Verfahren zum herstellen von verputzten decken oder waenden und vorrichtung dazu | |
| DE4243123A1 (de) | Souterrain-Raum, insbesondere Keller |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |