DE2455311A1 - Transportabler bauteil - Google Patents

Transportabler bauteil

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DE2455311A1 DE19742455311 DE2455311A DE2455311A1 DE 2455311 A1 DE2455311 A1 DE 2455311A1 DE 19742455311 DE19742455311 DE 19742455311 DE 2455311 A DE2455311 A DE 2455311A DE 2455311 A1 DE2455311 A1 DE 2455311A1
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Description

2 1. Nov. 1974
Dipl.-Ing.Walter Kuprian in TeIfs (Tirol, Österreich)
Transportabler Bauteil
Gegenstand der Erfindung ist ein transportabler Bauteil zum Herstellen einer Skelettkonstruktion im Hochbau, bestehend aus einer Boden- bzw. Deckenplatte und damit fest bzw. lösbar verbundenen Tragsäulen oder Wänden.
Die Errichtung von Bauten aus Fertigteilen, die sogenannte Montagebauweise, findet immer größere Verbreitung, da man damit Schalung und Rüstung· einspart und die Gewähr für eine hohe Güte der im Betonwerk hergestellten Fertigteile hat. Man kommt dabei nicht allein mit einer geringeren Zahl von Facharbeitern aus, sondern kann auch in der kalten Jahreszeit weiterarbeiten, womit eine wesentliche Verkürzung der Bauzeit gegeben ist. Nachteilig sind allerdings die Transportkosten, insbesondere bei sperrigen Fertigteilen und die Schwierigkeit ihrer Lagerung, da sie zumeist viel Raum benötigen, der.nicht überall zur Verfügung steht. Fertigteile mit großen Abmessungen er-
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fordern infolge ihres Gewichtes große Hubleistunken von Kränen, auch ist es schwierig, sie auf Straßen zu befördern, da ihre Abmessungen vielfach die zulässige Transporthöhe oder Transportbreite überschreiten.
Unter den vielerlei vorgeschlagenen Fertigbauteilen sind auch solche bekannt, die als vorgefertigte Raumelemente zum Einbau kommen. Sie bestehen' aus Stahl, Beton od.dgl. und weisen horizontale und vertikale Tragelemente auf. Eine bekannte Ausführung sieht vor, daß das als Platte ausgebildete horizontale Tragelement mit angesetzten vertikalen Säulen zu einem Fertigteil verbunden ist. Sin derartiges Bauelement bietet zwar beim Einbau große Vorteile, weil es nach Festliegen der Fundamentpunkte durch Neben- oder tibereinandersetzen rasch die gewünschte Skelettkonstruktion ergibt und hiefür zeitsparend kein geschultes Personal benötigt, doch gerade hier treten die obgenannten Nachteile hinsichtlich des Transportes besonders in Erscheinung. Nachteilig ist dabei zudem, daß Fertigungsungenauigkeiten'schwer auszugleichen sind, weil die Säulen mit der Platte starr verbunden sind und keinen Ausgleich zulassen.
Tragdecken für derartige Konstruktionen sind in vielerlei Ausführungen bekannt, wobei es durch die
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Funktionstrennung in Tragwerk und Raumabschluß wie sie den Skelettbau charakterisiert, möglich wurde, für jede der beiden Aufgaben besonders geeigneten Baustoff zu verwenden. Für Böden und Decken wählt man dafür vielfach, ebenso wie für Wände, Baustoffe mit großer Isolierfähigkeit gegen Wärme und Schall.
Wegen der hohen Kosten die bei Hochbauten gegeben sind, ist man bestrebt, die Bauzeit von Baubeginn bis zur Bezugsbereitschaft möglichst kurz zu halten. Dies bedingt nicht allein, daß die im Skelettbau verwendeten Bauteile von möglichst einfacher Form sind und sich auch von ungeschulten Kräften einfach und ohne großen Zeitaufwand zusammensetzen lassen, sondern auch, daß die notwendigen Istallationsarbeiten die Bauzeit nicht über Gebühr hinauszögern.
Bisher wurden die bei solchen Installationen von Heizungen, Elektroleitungen und dgl. verwendeten Rohre auf die Rohdecke aufgelegt, wobei der Höhenunterschied zwischen Deckenoberfläche und Rohren durch eine Beschüttung und eine weichfedernde Dämmschicht ausgeglichen · . wurde. Auf diese Schicht wurde dann bei Wohnbauten ein Be-
tor^strich und ein begehbarer Belag aufgebracht. Durch das Auflegen dieses Boden-Estrichs auf eine elastische Isolier-
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schicht wird zwar die Trittschalldämmung durch Vermeidung einer starren Verbindung mit der Rohdecke wirksam verbessert, es ist aber leicht ersichtlich, daß die-Herstellung dieses Estrichs zeitaufwendig ist, wobei noch besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen, um Schallbrücken zwischen dem Estrich, der Rohdecke und den Wänden zu vermeiden.
Es ist somit die Aufgabe gestellt, bei Vermeidung der vorstehend angeführten Unzulänglichkeiten, einen transportablen Bauteil der eingangs angeführten Art herzustellen, der keinerlei Schwierigkeiten beim Befördern zur Baustelle sowie beim Einbau bereitet, wobei geringfügige Fertigungsungenauigkeiten leicht auszugleichen sind. Dabei soll auch das Verlegen von Installationsrohren mit wenigen zusätzlichen Arbeitsgängen möglich sein und die zur Herstellung der Trittschalldämmung zeitaufwendige Anfertigung eines Estrichs vermieden und zusätzlich das Entstehen von Schallbrücken unterbunden werden.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die freien Enden der raumhohen Tragsäulen oder Wände an sich bekannte Steckbolzen aufweisen, die in Aussparungen von darüber angeordneten gleichartig ausgebildeten Boden- bzw. Deckenplatten, vorzugsweise nach
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Aufschieben von benachbarte Tragsäulen bzw. Wände verbindenden gelochten Plättchen auf die Steckbolsen, einsetzbar sind. Die Steckbölzen an den Säulen bsw. Wandenden und die Aussparungen an der Unterseite, der -r Boden- bsv/, Deckenplatten werden dabei vorteilhaft, wie ■ an sich bekannt, konisch ausgebildet.
Die Fertigung eines tischartig ausgebildeten Bauteiles kann werksmäßig erfolgen. Falls ein solcher Fertigteil stets in gleicher transportbedingter.Größe hergestellt wird,, kann mit "wesentlich geringerer Toleranz gearbeitet v/erden als bei Fertigteilkonstruktionen mit nachträglich auf der Baustelle montierten Einzelteilen. Dies hat zur Folge, daß nach genauem Einmessen der Fundamentpunkte die Hontage durch einfaches Neben- oder Übsreinandersetzen der Tragkörper erfolgen kann. Hiedurch läßt sich dieser ' Vorgang zeitsparend auch mit ungeschultem Personal durchführen. Die Krantragfähigkeit kann infolge der nur durch verschiedenen Ausbau der Tragkörper etwas variierenden Gewichte ,optimal ausgewählt werden, wobei die kraftschlüssige Verbindung der Tragkörper untereinander trocken durch einfaches Einrasten speziell ausgebildeter Teile erfolgt, ■ · .,
Somit laßt sich leicht eine räumliche Stabilität des Gesamtsystems, beispielsweise durch Absteifen gegen einen tragend stabilisierenden Stiegenhausschacht, er-
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reichen. Mit diesen vorgefertigten Skelett-Tragkörpern können sowohl große offene Säume, die nur durch Stützen unterbrochen sind, beispielsweise für Schulen, als, auch bei Verwendung von leichten Trennwänden beliebige Raumausteilungen hergestellt werden. Bei bereits werkmäßigem Einbau von Außen- und Zwischenwänden einschließlieh Ieerverrohrung sowie eines Teiles der Fußboden- . konstruktion, ist ein hoher Ausbaugrad möglich. Auf Grund dieser flexiblen Ausbaumöglichkeiten lassen sich die Skelett-Tragkörper auf Lager vorfertigen.
Eine vorteilhaftere Ausbildung der Erfindung sieht vor, ,die vorgefertigten Boden- bzw. Deckenplatten und Tragsäulen oder Wäna-3 erst an der Baustelle zum Raumelement zusammenzusetzen; denn diese Einzelteile lassen sich bei bester Rauiaausnutzung des Transportfahrzeuges befördern, da sowohl die Platten als auch die.Säulen oder Wände eng-aneinanderliegend verfrachtet werden können. Falls die Hubkraft eines an der Baustelle zur Verfügung stehenden Kranes nicht ausreicht, die am Boden zusammengestellte Raumzelle anzuheben, können die Platten vorerst allein eingesetzt und dann die Säulen oder Y/ände nachgeholt werden.
Die Aussparungen im Körper der Boden- bzw. Deckenplatten verlaufen dabei nach einer vorteilhaften Aus-
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bildung deren Stärke durchsetzend, wobei die an den Kipfflächen jeder Tragsäule oder ty and angeordneten Steckbolzen gleiche Längen und die an den Bodenflächen vorgesehenen Steckbolzen untereinander gleiche, aber von ersteren unterschiedliche Längen aufweisen, und die Summe der Länge eines an der Kopf- und eines an der Bodenfläche angeordneten Steckbolzens gleich oder kleiner ist als die Stärke der Boden- bzw. Deckplatte.
Die Aussparungen in den Boden-oder Deckenplatten können quadratisch, rund oder rechteckig ausgebildet sein und beispielsweise aus einem in die Platten eingesetzten Formrohr bestehen. Die mit den Aussparungen korrespondierenden Steckbolzen lassen sich aus Flach- oder Rundstahl oder aus einem Formrohr herstellen.
Infolge der unterschiedlichen Länge der an den Stirnbzw. Bodenflächen der Säulen bzw. Wände angeordneten Steckbolzen hat man es in der Hand, v/ahlweise die Stabilität der Säulen öder Wände festzulegen. Vorzugsweise werden die Steckbolzen an den oberen Stirnflächen der Säulen oder Wände kürzer gewählt werden als die an den Bodenflächen, damit die darauf angesetzten Säulen oder Wände infolge ausreichender Bolzeneinspannlänge ohne "zusätzliche Abstützung von selbst stehen bleiben. Zum
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Ausgleich von Fertigungsungenauigkeiten dient eine Ausbildung, gemäß der· zwischen der Bodenplatte und den Tragsäulen "bzw. dem Wandfuß eine vorzugsweise aus Kunststoff, "beispielsweise Neoprene, bestehende Zwischenplatte zum Ausgleich der Unebenheiten am Auflager einlegbar ist, wobei diese .Zwischenplatte Öffnungen aufweist, die mit den Aussparungen der Bodenplatte korrespondieren. Auch zwischen den Köpf flächen der Tragsäulen bzw. Wände unäder Deckenplatte kann eine Höhenausgleichsplatte mit Öffnungen eingelegt werden, wobei die Öffnungen mit den Aussparungen der Deckenplatte korrespondieren. Diese Ausbildung erlaubt zusätzlich einen Fehlerausgleich durch geringes Neigen der Bauteile.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung sieht vor, daß die an den Enden der Tragsäulen oder Wänden eingesetzten oder in eine darin vorgesehene Aussparung einschlagbaren Steckbolzen so lang ausgebildet werden,' daß sie nicht allein die Aussparungen in den Bodenbzw. Deckenplatten durchsetzen, sondern darüber hinausragen und mit diesem vorstehenden Teil in gleichartige Aussparungen an der Unterseite von darüber angeordneten Tragsäulen oder Wänden einschiebbar sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß am Zusammenstoß von benachbarten Tragsäulen bzw. Wänden mit Öffnungen ausgestellte Paßplatten auf die
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an ihrer oberen Stirnfläche angeordneten Steckbolzen zum Zusammenhalt dieser Elemente aufschiebbar sind, wobei die .Anzahl der Öffnungen der Zahl der Bolzen am Zusammenstoß entspricht. Die Fläche der Paßplatten ist dabei nach einer bevorzugten Ausführung gleich oder kleiner als die Fläche der von ihnen am Zusammenstoß der Tragsäulen bzw. Wände zusammengehaltenen Bauelemente, wobei sie entsprechend rechteckige, quadratische, winklige oder sonstige Form aufweisen.-
Um zwei aneinanderstoßende Boden- bzw. Deckenplatten zusammenzuhalten, ist erfindungsgeraäß eine Querverbindung vorgesehen, die in einer Aussparung der Platten einliegt und den Plattenstoß überbrückt, wobei sie mit einem Ende in der einen und mit dem anderen Ende in der anstoßenden Platte verankert ist. Eine solche Querverbindung lann aus einer Bohrungen aufweisenden U-förmigen Schiene bestehen, die in der Aussparung einliegt und mittels die Bohrungen durchsetzender Schraubbolzen, die in Gewindehülsen in der Aussparung einschraubbar sind, fixierbar ist. Vorteilhaft ist es, in der U-Schiene wenigstens an einem ihrer Enden einen von den Schraubbolzen durchsetzbaren, schräg zu ihrem Längsverlauf angeordneten Schlitz anzuordnen? so daß FertigungsungenaujLgkeiten durch entsprechende Schrägstellung der U-Schiene auf einfache Weise ausgeglichen werden können.
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- -ίο -
w'enn die Tragsäulen oder Wände im Abstand von den Rändern der Boden- bzw. Deckenplatten angeordnet' werden, können in den zwschen aneinanderstoßenden Bauteilen ausgesparten Raum Rohr- oder sonstige Installationsleitungen oder auch schall- und wärmedämmende Materialien eingebracht werden. Will man _ie dadurch entstehende Verkleinerung des umbauten Raumes vermeiden, können die Tragsäulen oder Wände S-ie durchsetzende Löcher aufweisen, in die das Installationsmaterial eingelegt, wird.
. · Die erfindungsgemäßen Boden- oder Deckenplatten können auch an wenigstens einer ihrer im eingebauten Zustand horizontal verlaufenden Flächen nach außen offene, rillenartige Kanäle zum Einlegen von Installationsmaterial, beispielsweise von Rohren für Heizungen, Elektroeinriclitungen od.dgl. aufweisen. Die Installationsrohre od.dgl. werden anschließend mit Zementmörtel vergossen, wodurch eine einheitliche Bodenfläche entsteht, auf die man eine schalldämmende Isolierschicht und darüber den Belag oder nur einen Belag allein aufbringt. Da sich die Isolierschicht und/oder der Belag, beispielsweise Teppichboden oder PVC-Belag mit Schaumstoffrücken, auch vor dem Einsetzen der Zwischenwände anordnen lassen, verlaufen diese Schichten durchgehend im Stockwerk und verringern damit nicht nur die ArbeitSr
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vermeiden
zeit,, sondern/auch die Schallbrücken zwischen Bodenplatte und Wänden. Ansonsten -werden an den Leichtwandanschlüssen Dämmstreifen angeordnet«
Nach einer bevorzugten Ausführung verlaufen die Kanäle nahe der Deckenränder und parallel zu diesen. Sie können im Vertikal schnitt TJ-förmig ausgebildet sein oder aus fertigungstechnischen Gründen so, daß ihre lichte Weite von ihrer Bodenfläche nach außen stetig zunimmt. In letzterem Falle wird auch das Einlegen der Rohre erleichtert. Selbstverständlich ist -es auch t möglich, ihnen jede sonstige geeignete Form zu verleihen,
Im nachstehenden wird die Erfindung an Hand der
Figuren der Zeichnung eingehend beschrieben;, doch soll
en sie nicht auf diese Möglichkeit/ihrer Verwirklichung beschränkt sein. Auch die in den angeschlossenen Patentansprüchen verwendeten Bezugszeichen sollen keinerlei Einschränkung bedeuten; sie dienen lediglich zum erleichterten Auffinden bezogener Teile in den Figuren der Zeichnung.
Es zeigen: -
Fig./ 1 bis 4 im Schaubild die einfachste Ausbildung eines erfindungsgemäßen Bauteiles, und zwar Fig. den Bauteil allein, Fig. 2 eine Eckausbildung von der
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Plattenunterseite her gesehen, Fig. 3 eine Draufsicht auf die zusammenhaltenden Befestigungsmittel am Säulenkopf von benachbarten Bauteilen und Fig. 4 einen Bauausschnitt zusammengesetzter Bauteile; Fig. 5 im Vertikalschnitt und vor dem Zusammenbau einen Ausschnitt nebeneinanderliegender Bauteile, Fig. 6 in schaubildliche.r Darstellung eine ähnliche Anordnung, die Fig. und 8, und zwar in Draufsicht bzw. im Vertikalschnitt eine Querverbindung von Boden- bzw. Deckenplatten und die Fig. 9 bis 13 verschiedene Ausbildungen von Paßplatten; Fig. 14 die Ausbildung einer Tragdecke in
Draufsicht, wobei die in den Ecken aufgesetzten Säulen geschnitten sind, Fig. 15 die Tragdecke von Fig. 1ty-im Vertikalschnitt nach der Linie XIV-XIV von Fig. 14,
Fig. 16 ein Detail mit angesetzten Säulen am Zusammenstoß zweier Tragdecken im Vertikalschnitt, Fig. 17 im Sehaubild einen Zusammenstoß von vier abgerissen dargestellten Tragdecken mit aufgesetzten Säulen, Fig. 18 eine weitere Ausbildungsmöglichkeit der Verbindung übereinander angeordneter Bauteile im Vertikalschnitt, Fig. 19 und 20 im Schaubild Lochanordnungen in den Tragsäulen zum Durchführen von Heizleitungen, und zwar in Fig.
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eine gerade Durchführung und in Fig. 20 eine im rechten Winkel verlaufende an einer Ecktragsäule und Fig. im Schaubild eine Tragsäule mit Öffnungen zum Durchziehen von Elektroleitungen,
Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, weist das erfindungsgemäße Raumelement eine als Decke oder Boden dienende Platte 1 auf, die im gezeigten Ausführungsbeispiel an ihren Eckpunkten mit vertikalen Tragsäulen 3, deren Länge etwa der Raumhöhe entspricht, verbunden ist. Bevorzugt wird für den erfindungsgemäßen Bauteil armierter Beton verwendet, doch läge auch eine Kombination einer aus Beton bestehenden Boden- bzw. Deckenplatte Ϊ mit Tragsäulen 3 aus Stahl im Bereich des Erfindungsgedankens.
An ihren von der Boden- bzw. Deckenplatte 1 abgewandten Enden sind die Tragsäulen 3 mit Steckbolzen 5 versehen, die bei aufeinandergesetzten Bauteilen in Aussparungen 2 an der Unterseite der Boden- bzw. Deckenplatte 1 eingreifen. Die Aussparungen 2 und die Steckbolzen 5 sind konisch ausgeführt.
Um die Tragsäulen 3 an ihren von der Boden- bzw. Deckenplatte 1 abgewandten Enden statisch zu verbinden, und für das Gesamtsystem eine Scheibenwirkung zu er-
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zielen, sind·erzlnaungsgemäß gelochte Plättchen 11 (Fig, 3) vorgesehen, die auf die Steclcbolzen 5 auf,— schiebbar sind. Die Plättchen 11 v/erden entsprechend der Zahl der aneinandergrenzenden Tragsäulen 3 ausgeführt. So kommen "beispielsweise Plättchen 11 mit zwei, drei oder vier Öffnungen 10 in Betracht. Für die Tragsäule 3, die sich in einer freien Ecke des Baues be— · findet, ist jeweils eine entsprechende Höhenausgleichsplatte vorgesehen. · · ■
Viie insbesondere aus der Pig. 4 ersichtlich, können die erχindungsgemäßen Bauteile wie' herkömmliche voll ausgekleidete -Bauteile leicht aufeinander gestapelt . werden. Der oberste Bauteil.kann deckenseitig durch eine entsprechende an sich bekannte Deckenplatte abgedeckt vverden. ' . · ;
Abgesehen von der besseren Manipulierfähigkeit des erfindungsgeaäßen Bauteiles gegenüber· den herköcunliehen, die durch das wesentlich geringere Gewieilt bedingt ist, bringt er noch, eine Reihe weiterer Vorteile.. So kann er "beispielsweise in großen. Serien vorgefertigt v/erden, da die Stärke der Tragsäule 3 an die hinsiehtlieh der Tragfähigkeit selbstverständlich je nach Höhe d©3 Bauwerkes verschiedene Anforderungen gestellt werden,, preislich weitgehend yernachlässigbar ist.. S3 ijiuß al3o nicht für .jede unterschiedliche Anzahl zu tra-ser.dar Bau-
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teile eine andere Stärke der Tragsäulen 3 gewählt werden.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit eines erfindungsgemäßen Bauteiles im Vertikalschnitt, wobei dessen Elemente so dargestellt sind, daß ersichtlich wird, wie sie zum Bauteil zusammenzufügen sind. Aus Gründen eines leichten Transportes werden die Bodenoder Deckenplatten 1 und die Tragsäulen oder Wände 3 gesondert an die Baustelle geliefert und dort mittels einer Hebevorrichtung durch einfache Steckmontage zu einem Bauteil zusammengesetzt. Die Platten 1. weisen hiezu Aussparungen 2 auf, in die korrespondierende Steckbolzen 4 bzw. 5 die an den Kopf- bzw. Bodenflächen der Tragsäulen oder Wände 3 angeordnet sind, eingeschoben werden können. Die Aussparungen 2, die die Dicke der Platten 1 durchgehend durchsetzen, können rund, quadratisch oder rechteckig ausgebildet sein. Sie bestehen im Ausführungsbeispiel nach Fig; 5 aus einem in die Platte 1 eingesetzten Formrohr. Die Steckbolzen 4 und 5» die eine mit den Aussparungen 2 korrespondierende Form und einen geringfügig kleineren Querschnitt als diese aufweisen, können ebenfalls aus einem Formrohr oder Formdraht, Rundstahl oder wie Fig. 6 zeigt aus Flachstahl bestehen.
Die an der Kopf- und Bodenfläche der Tragsäulen
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oder Wände 3 angeordneten Steckbolsen sind· ungleich lang, und sv/ar die an der Kopffläche vorgesehenen kurzer als die an der Bodenfläche, v/eil die auf die Säulen oder vJände 3 aufgesetzte Platte 1 allein diese Seile zusammenzuhalten hat und durch ihr Gewicht in ihrer * lage verbleibt, wogegen die Säulen oder Wände 3 ohne Stütze bis zum fertigen Verbund bleiben und daher eine tiefere Versenkung in der Platte 1 benötigen. Die Summe der Lange eines Steckbolzens 5 .azi der Kopf- bzw. der' Bodenflache einer Tragsäule oder -Wand 3-ist dabei hoch-, stens gleich.der Stärke der Platte 1. · ·
Zwischen der Bodenplatte 1 und dein Fuß der Tragsäule oder Wand 3 ist eine Zwisehenplatte 6 aus Kunststoff , z.B. Neoprene, .ait öffnungen 7 eingelegt, die. es ermöglicht, nicht allein Unebenheiten am Auflager auszugleichen, sondern auch den Säulenkopf in einem ge v/issen Toleranzbereich durch Schrägstellen der Tragsäule 3 zu verschieben.. So wirkt sich z.B. eine Säulenkopf verschiebung, um etwa 2 cm am Säulenfuß in einer Höhendifferenz der zwei gegenüberliegenden Säulenkanten von etwa 1,2 bis 1,3 nun aus, was durch die Zwischenplatte 6 ausgeglichen wird. Die Säule 3 ist also gewissermaßen, beweglich ir.it der Platte 1 verbunden. Auf den Säulenkopf kö'nnen ebenfalls Zwischenplatten aufgesetzt werden, die,
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wie die Zwischenplatten 6 durch die sie durchsetzenden Steckbolzen 4, durch die Steckbolzen 5 in. ihrer Lage fixiert werden.
Erfindungsgemäß ist auch vorgesehen, zwischen der Boden- oder Deckenplatte 1 und den Tragsäulen oder Wänden 3 eine Höhenausgleichsplatte 8 vorzusehen, die mit ihren Öffnungen 9 auf die Steckt*ölzen 4 bzw. 5 aufgesetzt ist und das Ausmaß des Säulenkopfes aufweist oder kleiner als dessen Fläche ist. Sie besteht vorzugsweise aus Metall oder Asbest mit einer Stärke von 2 bis 3 mm.
Aus der schaubildlichen Darstellung von Fig. 6 ist ersichtlich, wie die mit einem Fenster ausgestattete Wandschotte ohne Stütze beim Zusammenbau hält. Die am rechten Ende der Fig. 6 ersichtlichen Wände 3 dienen als ausstreifender Schacht.
Um benachbarte Bodenplatten 1 zusammenzuhalten und die Skelettkonstruktion auszusteifen, sowie eine einheitlich durch das Geschoß verlaufende, statisch wirksame Tragfläche (Scheibe) zu erreichen, auf die der eigentliche Fußboden aufgebracht wird, ist eine Querverbindung vorgesehen, wie sie in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist. Sie besteht beispielsweise aus einer U-förmigen Schiene 13, die in einer Aussparung 12 der Platten 1 einliegt und sich quer über den Plattenstoß erstreckt. Sie weist an einem Ende eine Bohrung 14 und
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am anderen einen quer zu ihrem Längsverlauf sich erstreckenden Schlitz 17 auf. Ein in die Bohrung 14 bzw. den Schlitz 17 eingeschobener Schraubbolzen 15 kann in eine Gewindehülse 16 jeder Platte eingeschraubt werden und fixiert die beiden Platten gegeneinander. Der schräg liegende Schlitz 17 ermöglicht es dabei durch Verdrehen der U-förmigen Schiene 13 Fertigungsungenauigkeiten auszugleichen. Die Aussparung 12 ist aus diesem Grunde entsprechend breiter als die Schiene 13»
In den Fig. 9 bis 13 sind in Draufsicht Ausbildungsmöglichkeiten von Paßplatten 11 mit Öffnungen 10 dargestellt, die zum Zusammenhalt angrenzender Säulen bzw. Wände benachbarter Bauteile dienen. Ihre Fläche ist kleiner oder gleich der Kopffläche der aneinandergrenzenden Säulen bzw. Wände 3 und die Öffnungen 10 weisen einen geringfügig größeren Durchmesser auf als den der Steckbolzen, auf die sie aufgesetzt werden. Die Öffnungen 10 entsprechen in ihrer Form dem Querschnitt der Steckbolzen.
Die Bodenplatte 1 in den Fig. 14 bis 17 weist parallel zu ihren Rändern Kanäle 19 auf, die zum Einlegen von Installationseinrichtungen wie Rohren für Heizungen, Gas- oder Elektroleitungen vorgesehen sind.
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Diese Kanäle 19 brauchen nach dem Verlegen dieser Einrichtungen rnr bis zur Höhe der Horizontalfläche 18 der Bodenplatte 1 mit Zementmörtel ausgegossen werdren, so daß eine einheitliche Fläche entsteht, die durchgehend durch das ganze Geschoß des Bauwerks verläuft, allein unterbrochen durch die Tragsäulen 3. Auf diese einheitliche Fläche wird anschließend eine Wärme- und/ oder schalldämmende Schicht aufgebracht, auf die unmittelbar der Bodenbelag aufgelegt werden kann. Da ; die Tragsäulen 3 im Rohbau kaum hinderlich sind, können diese Beläge rasch^und rationell durchgehend aufgelegt werden. Damit ist gegenüber der bisherigen Bauweise, bei der die oberwähnten Rohre od.dgl. auf der Bodenplatte 1 verlaufen, ein entscheidender Vorteil erreicht, weil auf die Bodenplatte 1 keine die Rohre überdeckende Schicht zum Ausgleich des Höhenunterschiedes zwischen der Bodenplatte und den Rohren *- aufgebracht werden muß. Wegen des durch das ganze Geschoß gehenden Verlaufes des Belages gibt es auch keine Schallbrücken an den Wänden. Aus den Fig.· 15 und 16 kann man deutlich.entnehmen, daß der schalldämmende Belag, in diesem Falle das Neoprene-Lager, auch durch die Stoßfuge zwischen der Bodenplatte 1 und den Tragsäulen 3 durchgeht.
In Fig. 17 ist ein Zusammenstoß von vier Boden-
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platten 1 mit aufgesetzten Tragsäulen 3 dargestellt. Man erkennt daraus wie die Kanäle 19 am Stoß 22 der Bodenplatten ineinander übergehen, wobei sie auch um Ecken geführt werden können. Selbstverständlich liegt es im Rahmen der Erfindung, die Kanäle 19 auch in anderen Teilen der Bodenplatte 1 oder nur dort allein anzuordnen. Die Anordnung an den Rändern der Platte 1 dürfte sich aber am vorteilhaftesten erweisen.
Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit der Erfindung zeigt Fig. 18. Hier ist der Steckbolzen 4 so lang, daß er nicht allein die Deckenplatte 1 vollkommen durchsetzt, sondern auch in eine Aussparung 22 bzw. 23 der ober- bzw. unterhalb von dieser angeordneten Tragsäulen oder Wände 3 ragt. Bei einer solchen Ausführung fallen Fertigungsungenauiglceiten nicht ins Gewicht, weil nach dem Versetzen der Deckenplatte 1 durch diese bis in die darunter befindliche*! Tragsäulen oder Wände 3 gebohrt und der Steckbolzen 4 in die darin entstandene Ausnehmung 22 eingeschlagen wird, worauf die oberhalb der Deckenplatte 1 zu versetzende Tragsäule oder Wand mit ihrer Aussparung 23 auf den vorstehenden Teil des Steckbolzens 4 aufgesetzt werden kann.
Es zeigt sich manchmal als wünschenswert, Heizoder Elektroleitungen durch die Tragsäulen oder Wände 3 zu führen. Hiezu werden Ausführungen vorgeschlagen,
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wie sie aus den Fig..19 bis 21 ersichtlich sind. Die bodennah geführten Heizleitungen· verlaufen dabei in röhrenförmigen Aussparungen 24,in den Tragsäulen oder Wänden 3, wobei, wie Fig. 20 zeigt, auch Eckverbindungen dieser röhrenförmigen Aussparungen 24 vorgesehen sind.
• Die vorzugsweise in Deckennähe geführten Elektroleitungen oder -anschlüsse verlaufen wie in Fig. 21 durch dünnere Aussparungen 25, die bei Verwendung vnn Tragsäulen 3 auch nachträglich gebohrt werden können.
Es ist leicht ersichtlich, daß im Rahmen der Erfindung eine Vielzahl von Variationen möglich ist. Alle diese Ausführungen sollen im Schutzumfang inbegriffen sein. .
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Claims (5)

P at en tan s ρ · r ü c h e :
1.) Transportabler Bauteil zum Herstellen ,einer Skelettkonstruktion im Hochbau, bestehend aus einer ■ Boden,- bzw. Deckenplatte und damit fest bzw. lösbar ver- ' bundenen' Tragsäulen oder Wänden, dadurch gekennzeichnet,., daß· die freien Enden der raumhohen Tragsäulen, oder Wände (3) an sich bekannte Steckbolzen (4,5) aufwei- ;',_■ sen, die in Aussparungen (2) von darüber angeordneten, gleichartig ausgebildeten Boden- bzw. Deckenplatten (1), vorzugsweise nach Aufschieben von benachbarte Trag*- säulen bsw. Wände (3) verbindenden gelochten Plättchen (11) auf die Steckbolzen (4,5), einsatzbar sind. .■.
2. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbolaen (4,5) an den Säulen bzw. Wandenden ' und die Aussparungen (2) an der Unterseite der Bodenbzw. Deckenplatten (1), wie an sich bekannt, konisch ausgebildet sind. ' . . ;■''; ".'■-.,"■'"
3. Bauteil nach den .Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (2) im Körper der Boden^- bziv. Deckenplatten (1) deren Stärke durch-
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setzend verlaufen, wobei die an den Kopfflächen jeder Tragsäule oder Wand (3) angeordneten Steckbolzen (5) gleiche Längen und die an den Bodenflächen vorgesehenen Steckbolzen (4) untereinander gleiche, aber von ersteren unterschiedliche Längen aufweisen und die Summe· der Länge eines an der Kopf- und eines an der Bodenfläche angeordneten Steckbolzens (4 bzw. 5) gleich oder kleiner ist als die Stärke der Boden- bzw. Deckenplatte (1).
4. Bauteil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (2) im Körper der Boden- bzw. Deckenplatten (1) deren Stärke durchsetzend verlaufen, wobei die an den Enden der Tragsäulen oder Wände (3) eingesetzten oder in eine darin vorgesehene Ausnehmung (22) einschlagbaren Steckbolzen (4) die Aussparungen (2) durchsetzen und mit dem über die Boden- bzw. Deckenplatten (1) vorspringenden Teil in gleichartige Aussparungen (23) an der Unterseite von darüber angeordneten Tragsäulen oder Wänden(3) einschiebbar sind.
5. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (2) in den Boden- bzw. Deckenplatten
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(1) quadratisch, rund oder rechteckig ausgebildet sind und beispielsweise aus einem in die Platte (1J eingesetzten Formrohr bestehen.
β. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet t :. da3 die mit den Aussparungen (2) korrespondierenden Steckbolzen -(4-,5) aus Flach— oder Rundstahl bzw. aus einem Formrohr;bestellen. . ' ;.
7. Bauteil nach Anspruch; 1, dadurch gekennzeichnet, daß ' zwischen der Bodenplatte (Ί) und dem Tragsäulen- bzw. Wandfuß eine vorzugsweise aus Kunststoff, beispials—-v/eise aus JTeoprene, bestehende Z v/l selenplatte (6) zum Ausgleich der Unebenheiten am Auflager einlegbar ist, wobei diese Zv.'ischenplatte (6) Öffnungen (7) aufweist, die mit den Aussparungen (2) der Bodenplatte (1) korrespondieren. ; . -
8. Bauteil nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet,, daß auch zwischen der Kopffläche der Tragsäulen- bzw. . Wände (3) und der Deckenplatte (1).eine -HShenauagleicheplatte (8) mit Öffnungen (9) einlegbar ist, die mit- .4" den Aussparungen (2) der Deckenplatte (1) korrespondieren. . , ' '"'■■■■'.
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9. Bauteil nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Zusammenstoß von "benachbarten Tragsäulen bzw. Wänden (3) auf die an ihrer Stirnfläche angeordneten · Steckbolzan (5) zum Zusammenhalt dieser Elemente aufschiebbaren Plättchen (11) Öffnungen (10) aufweisen, deren Zahl der Anzahl der Steckbolzen (5) am Zusammenstoß entspricht. ·' .·".-. ·
10. Bauteil nach .Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,, daß ." ■ die Pläche der Plättchen ('Tf)"gleich' oder kleiner ist * als · die "Fläche der von ihnen am Zusammenstoß zusammengehaltenen Tragsäulen bzw. Wände (3), wobei sie entsprechend rechteckige, quadratische, winklige oder sonstige Form aufweisen. · . ■ . ■ .".-.'■-■
11. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der
-"; "■"■diesem-: falgs^eair-A^spriiche^ ;dadui:c-fe_ gekemizexclniet,.' ' ": ' .... daß zum Zusamnrenhält zweier "aneinanderstoßender..Boden— , ;. bzw. Deckenplatten (1) eine Querverbindung vorgesehen . · - \ ist, die in einer Aussparung (12) der Blatten. (1) ein-. liegt und den Plattenstoß überbrückt, wobei sie mit einem Ende in der einen und mit detn anderen-Snde in der anstoßenden Platte.(1) verankert ist.
12. 'Bautsli' -nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnatr,:; daß. .·~
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die Querverbindung aus einer Bohrungen (14) aufweisenden U-förnigen Schiene (13)- "besteht, die in. dar Aussparung (12'.}' einliegt und mittels die Bohrungen (14) durchsetzender Schraubbolzen (15), die in Gewindehülsen (16) in der Aussparung (12)· einschraubbar sind, fizierbar-ist'.·: ·
13. Bauteil nach-einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurcn gekennzeichnet, ..daß die U-färmige Schiene (13)- wenigstens an. eirrem.ilrrer-'Bnden· einen-;vom Schraubenbolzen; (15) durchsetzbaren, schräg zu ihrem Längsverlauf angeordneten Schlitz (17)'sun Ausgleich von Pertigung3ungenauigiceiten aufweist.
14. 3auteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnetr da3 die Tragsäulen oder Wände (3) iia Abstand Ton den Rändern der Boden.— bzw. Deckenplatten (1) angeordnet sind., so daß zwischen aneinanderstoßenden Bauteilen ein zuHl·Einlegen von Rohrleitungen od.dgl» Vorgesehener. Hohlraum ausgespart ist^. .
15- Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der diesem folgenden Ansprüche, dadurch· gekennzeichnet, dai die Tragsäulen (3). aus Stahl gefertigt sind--
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16. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäulen oder Wände (3) röhrenförmige Aussparungen (24,25) zum Einlegen von Rohrleitungen oder sonstigem Installationsmaterial aufweisen.
17. Bauteil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der diesem folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Boden- bzw. Deckenplatten (1) wenigstens an einer ihrer im eingebauten Zustand horizontal verlaufenden Flächen (18) nach außen offene, rillenartige Kanäle (19) zum Einlegen von Installationsmaterial, beispielsweise von Rohren für Heizungen, Elektroeinrichtungen od.dgl. aufweisen.
18. Bauteil nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (19) nahe der Ränder der Boden- bzw. Deckenplatten (1) und parallel zu diesen verlaufen.
19. Bauteil nach den Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß· die Kanäle (19) im Vertikalschnitt U-förmig ausgebildet sind.
20. Bauteil nach den Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Kanäle (19) von ihrer Bodenfläche (20) nach außen stetig zunimmt.
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