DE3891C - Maschine zum Benageln von Schuhwerk - Google Patents

Maschine zum Benageln von Schuhwerk

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DE3891C
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Germany
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DENDAT3891D
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Original Assignee
j CH. S. LARRABEE in Mainz
Publication of DE3891C publication Critical patent/DE3891C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/28Machines for attaching protectors to soles or heels

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

1878.
Klasse 71.
CHARLES S. LARRABEE in MAINZ. Maschine zum Benageln von Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1878 ab.
Diese Maschine dient zum Benageln der Sohlenränder mit Metallstiften, gewöhnlich Messingstifte, zum Schütze gegen Abnutzung. Ebenso dient dieselbe zum Benageln der Sohle in der Mitte, was in neuerer Zeit vielfach auch bei feinerem Schuhwerk angewendet und in Form von Arabesken ausgeführt wird. Für diese beiden Arbeiten ist je eine besondere Unterlage, worauf der Schuh aufgesetzt wird, nöthig.
Die Maschine besteht:
1. aus einem Hebdaumenwerk mit Schlagstift und Feder, durch welches die Nägel eingetrieben werden;
2. aus einer Zuführungs- oder Nagelrinne, in welche die Nägel selbstthätig geschüttet und durch eine Rüttelvorrichtung in richtiger Stellung unter den Hammer in den Nagelkanal geführt werden;
3. in einer Vorrichtung, welche den Nagel unter dem Hammer bis zu dem Augenblick, wo der Hammer von oben herabfällt, hält;
4. aus einer Zunge, welche den unter dem Hammer in dem Nagelkanal befindlichen Nagel von dem benachbarten, noch in der Nagelrinne befindlichen trennt, damit nicht zwei Nägel zu gleicher Zeit unter den Hammer kommen können;
5. aus einer Scheere, welche während der Thätigkeit der Maschine das Verkürzen der Nägel, wenn solches nöthig, bewerkstelligt.
Mit Zuhülfenahme der beiliegenden Zeichnungen soll im nachstehenden die Zusammensetzung dieser Maschine genauer beschrieben werden.
Fig. ι ist ein verticaler Längenschnitt der ganzen Maschine.
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt und theilweise Vorderansicht mit Weglassung einiger Theile.
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien 1-2 und 2-3 der Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 3-4, Fig.i.
Fig. 6 ist ein Querschnitt der Hammerführung und. des Hammerschaftes.
Fig. 7 Vorderansicht der Maschine.
Fig. 8 Verticalschnitt nach der Linie 5-6, Fig. i.
Fig. 9 zeigt den Mechanismus zum Rütteln der Nagelrinnen.
Fig. 10 Vorschubmechanismus, der in Thätigkeit kommt, wenn die Maschine die ganze untere Fläche der Sohle mit Stiften benagelt.
Fig. 11 Horizontalschnitt.
Fig. 12 veranschaulicht die ganze Maschine mit der Unterlage, welche beim Benageln der Sohle in der Mitte zur Anwendung kommt.
Fig. 13 Schnitt durch die Nagelrinnen und die Schraube, welche zum Verschieben derselben dient.
Fig. 14 zeigt die Art und Weise der Verbindung der beiden Nagelrinnen.
Auf der Welle A, Fig. 1, sitzt der Daumen C, welcher bei jeder Umdrehung den Hammer B mittelst der losen Rolle b hebt. Befindet sich der Daumen C in der in Fig. 2 angegebenen Stellung, so hat er gerade die lose Rolle b verlassen und der Hammer ist herunter gefallen. Eine ziemlich starke, auf dem Gestell E befestigte Feder drückt auf den Hammer und bewirkt dadurch, dafs derselbe mit einer beschleunigten Abwärtsbewegung den Nagel eintreibt.
Der Hammerschaft B hat schwalbenschwanzförmigen Querschnitt, Fig. 6, ist an seinem oberen Ende abgedreht und besitzt unten ein etwas konisch ausgebohrtes Loch, welches den Schlagstift b' von kreisrundem Querschnitt aufnimmt. Ersterer gleitet auf und ab in der Führung a a, Fig. 6, welche an den vorderen abgerichteten Theil des Gestelles E ,geschraubt wird; oben wird er in dem Hute B' geführt.
Der Schlagstift b' wird in dem Ansätze B'" und der Kappe C" geführt. Letztere ist auf dem Stücke B1" verschiebbar.
Das selbsttätige Aufschütten der Nägel in die Nagelrinne geschieht in folgender Weise:
Ueber die Schnurrolle E, Fig. 1, läuft eine Schnur, welche die Bewegung von der Welle A mittelst einer zweiten Stufenscheibe JF', Fig. 8 und 11, auf die Axe G überträgt. Letztere dreht sich in der Hülse des am Gestell angegossenen Armes und trägt an ihrem anderen freien Ende eine Kurbelscheibe E", deren Zapfen durch eine Lenkerstange G' mit einem Zapfen der Scheibe G", Fig. 1 und 11, verbunden ist und diese in eine schwingende Bewegung versetzt. Diese Scheibe dreht sich um einen Zapfen, welcher an die Scheidewand .der hohlen Halbkugel HH angegossen ist. Durch die
Scheidewand wird die Halbkugel in zwei Kammern h und //' getheilt, von denen jede mit einer besonderen Sorte Nägel gefüllt wird. Ein Ringsegmentstück von viereckigem Querschnitt ist an die Scheibe G" angegossen, für welches in der Scheidewand eine passende Ausdrehung sich befindet.
Befindet sich nun das Ende des Ringsegmentstückes unten am Fufse der Abtheilung, so fallen auf dessen obere Fläche Nägel, welche infolge der schwingenden Bewegung der Scheibe G" nach oben gebracht und in die Trichter g1 g", Fig. ι und 11, geworfen werden. Da letztere mit den Nagelrinnen H' H', welche durch ein besonderes Klopfwerk gerüttelt werden, verbunden sind, so wird auch ihnen diese rüttelnde Bewegung ertheilt, wobei nach und nach die Nägel in den Trichtern veranlafst werden, sich in regelmäfsiger Lage in die Nagelrinnen einzulegen.
Der Trichter besitzt an der Stelle, wo die Rinne in ihn einmündet, eine Oeffnung, welche gerade grofs genug ist, um einen Nagelkopf frei hindurch zu lassen.
In dem in der Zeichnung dargestellten Falle können nur die Nägel in der von der Kammer h ausgehenden Rinne unter den Hammer kommen; die in der anderen Rinne aber nicht, weil sie nicht auf den Nagelkanal führt, sondern an die hintere Fläche der Kappe G" stöfst.
Sind z. B. in der Kammer h gröfsere, in der Kammer /ι' kleinere Nägel und soll jetzt der Fall eintreten, dafs der Arbeiter während der Arbeit kleinerer Nägel bedarf, so schiebt er durch Drehen des Handrädchens //", Fig. ii und 13, die Nagelrinnen hinüber, so dafs die zweite Rinne in die Mitte des senkrechten Nagelkanals einmündet.
Während jetzt die in der Rinne H" befindlichen Nägel unter den Hammer gelangen, sind die in der anderen Rinne durch die Zunge /, Fig. 11, verhindert, dieselbe zu verlassen.
Die Nagelrinnen H' und Ή" bestehen aus zwei Hälften, Fig. 13 und 14, welche durch Zwischenlegung runder Scheiben (s. Fig. 1 u. 14), die ihre gegenseitige Entfernung bestimmen, und durch versenkte Schrauben zusammgehalten sind. Die innere Hälfte einer jeden Rinne ist an ein keilförmiges Stück H'", Fig. 11 und 14, angeschraubt, an welches ein Schlitten, Fig. 1, angegossen ist. Letzterer gleitet in der an der Halbkugel H angebrachten Führung und kann durch die Schraube i, Fig. 13, darin verschoben werden.
Der Mechanismus zum Rütteln der Nagelrinnen ist aus dem Verticalschnitt, Fig. 9, ersichtlich.
Der Doppeldaumen J, Fig. 1 und 9, sitzt auf der Welle A, die federnden Schläger J' und J" sind oben durch Schrauben i' i' an den vorderen Theil des Gestelles E angeschraubt und in ihrer Mitte irit Verstärkungen versehen, welche zur Aufnahme der Stellschrauben j j dienen.
In der Fig. 9 ist der federnde Schläger J" in seiner gespannten Lage gezeichnet; bewegt sich nun der" Daumen J in der Pfeilrichtung ein wenig vorwärts, so fällt die Stellschraube j zurück und erlaubt so dem Schläger /", seine ursprüngliche Lage einzunehmen, wobei er gleichzeitig einen kräftigen Schlag auf die Nagelrinne H'', welche die Nägel unter den Hammer zuführt, ausübt.
Hingegen kann der Schläger /' nicht zur Wirkung kommen, weil er durch die Nagelrinne H' aus dem Bereich des Hebedaumens geführt ist. Soll die Rinne W die Nägel unter den Hammer zuführen, so werden die Nagelrinnen, Fig. 11, seitlich verschoben. In diesem Fall kommt Schläger J" aufser Wirkung, dagegen tritt Schläger J' in Thätigkeit. Bei jeder Umdrehung der Welle A werden zwei Schläge ausgeführt.
Ist nun der Schlagstift b' vom Daumen C so hoch mitgenommen worden, dafs sein Ende über der Nagelrinne steht, so fällt der Nagel in den senkrechten Kanal, durch welchen der Schlagstift b' niederfährt, wird aber darin auf der nämlichen Höhe durch eine kleine Gabel/', Fig. ι, 5 und 11, welche kurz zuvor in die Oeffnung des Schlagstiftes vorgeschoben wurde, in der Schwebe gehalten.
Die Gabel j' ist durch ein Scharnier mit dem einen Ende des Hebels /"' verbunden, welcher in dem an seinem anderen Ende befindlichen Bolzen drehbar ist. Ungefähr in der Mitte des Hebels ist eine Reibungsrolle k, welche theilweise auf dem erhabenen Kreisausschnitt der unrunden Scheibe C, wie Fig. 1 zeigt, theilweise auf der Fläche derselben läuft. Während die lose Rolle auf dem erhabenen Kreisausschnitt von k' über k" nach k'", Fig. 2, gelangt, steht der Theil j' zurück und der Schlagstift b' treibt den Nagel ein; hingegen geht der Theil/' vor, sobald die Rolle von k"' nach k' auf der Fläche der unrunden Scheibe C läuft und der Schlagstift b' sich oberhalb der Nagelrinne befindet. In dem nämlichen Augenblicke, in welchem der Schlagstift auf dem Kopfe des Nagels angekommen, wird letzterer vom gabelförmigen Theil /' freigelassen.
Da der Nagelkanal oder die Bohrung für den Schlagstift b' etwas gröfser sein mufs, als die Gröfse der Köpfe der zu verwendenden Nägel, so mufs Sorge getragen werden, dafs nicht ein zweiter Nagel mit einem Theil seines Kopfes in die Oeffnung hineinragt, wodurch der Hammerstift diesen Nagelkopf treffen könnte.
Zu diesem Zweck wird eine am Hebel K befestigte Zunge /, Fig. 2 und 11, vor dem Kanal und vor der Oeffnung der Nagelrinnen zurückbewegt, so dafs dieselbe dem Nagel gestattet, zur bestimmten Zeit in den senkrechten Nagelkanal zu gelangen, während sie gleich darauf wieder vorgeht, um den zweiten Nagel von dem im Kanal befindlichen . zu trennen. An dem unteren Theil des gebogenen Hebels K, Fig. 2 und 7, ist die Zunge mit zwei Schrauben be-
festigt, während der Hebel am anderen Ende im Bolzen /' drehbar ist.
In der Mitte trägt derselbe eine Reibungsrolle /", welche auf dem Umfange der unrunden Scheibe C läuft. So lange die Rolle /" auf dem niedrigen concentrischen Umfange der Scheibe C läuft, kann kein Nagel in den Kanal des Schlagstiftes fallen, läuft sie hingegen auf dem erhöhten Theile des Umfanges, so wird der Hebel K und die Zunge /" zurückbewegt und gestattet dadurch dem Nagel, in den Nagelkanal zu fallen.
Der vorstehende Theil des Umfanges der Scheibe C läfst in Fig. 2 und 7 leicht erkennen, dafs die Ausweichung der Zunge /" sehr rasch und während des Emporgehens des Schlagstiftes b' stattfindet. Die Zunge tangirt den Schlagstift und hat vorn eine messerförmige Kante, damit dieselbe die Nägel leicht von einander trennen kann.
Der Mechanismus zum Verkürzen oder Abschneiden der Nägel besteht aus dem zweiarmigen Hebel L, Fig. 2 und 7, welcher in seiner Mitte um einen Bolzen drehbar ist. An seinem oberen Ende trägt er einen umlegbaren geschlitzten Hebel M und mit seinem unteren gabelförmigen Ende erfafst derselbe das Messer m. Dieses Messer ist von viereckigem Querschnitt und in Fig. 4 in der Ansicht von oben gezeichnet. Dasselbe besitzt eine dem Schlagstift entsprechende Durchbohrung. Der Hebel M trägt an einem Ende eine Reibungsrolle η und hat am anderen eine Handhabe, deren Gewicht hinreicht, die horizontale Lage des Hebels M zu bewirken. Fig. 4 und n zeigen, wie das gabelförmige Ende des Hebels L das Messer m erfafst. Das Messer m geht durch die Kappe C", Fig. 2, und bewegt sich dicht neben der Zunge /. Mit der Kappe kann das Messer in verticaler Richtung auf und ab bewegt werden. Die Verstellung geschieht durch eine Stellschraube,'die in Fig. ι zu sehen ist. Der Hebedaumen N, Fig. i, 2 und 7, von geeigneter Form, welcher mit zwei Schrauben an der unrunden Scheibe C ' befestigt ist, kommt während seiner Drehung von unten nach oben mit der Reibungsrolle η in Berührung und drückt letztere nach aufsen. Durch diese Bewegung schiebt das entgegengesetzte Ende des Hebels L das Messer nach links und scheert so die Spitze des Nagels ab. Damit die Abfallspitze nicht in der Oeffnung des Schlagstiftes herunterfällt, ist das schräge Loch o, Fig. 2, eingebohrt, durch welches die abgescheerten Spitzen auf den Boden fallen können.
Nachdem das Stück N den Hebel M nach aufsen bewegt hat, wird letzterer durch die Feder o', Fig. 2 und 7, wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht und das Abscheeren kann von neuem beginnen.
Eine an dem Messer m angebrachte Nase, welche an die Klappe C" stöfst, sichert dessen richtige Stellung im Nagelkanal, um dem Schlagstift freien Durchlafs zu gewähren.
Haben die Nägel ihre richtige Länge, so wird dieser Mechanismus aufser Thätigkeit gesetzt, indem man den Hebel M in die aus Fig. 7 ersichtliche Lage bringt.
Die Vorschubbewegung des Schuhes, um die Entfernung der Nägel zu bestimmen, wenn auf dem Sohlenrand des Schuhes genagelt werden soll, wird durch die Excenterstange O, Fig. 1 und 8, bewirkt, welche auf dem an dem Leitrollenkörper F angedrehten Excenter sitzt. Um dem unteren Ende der Excenterstange O eine schwingende Bewegung zu ertheilen, giebt man der Stange, ungefähr in ihrer Mitte, eine längliche Oeffnung, welche zur Führung am Backen/' dient; letzterer sitzt lose auf einem Bolzen ß, welcher mit einem Ansätze versehen ist und in einen im Gestell verschiebbaren Backen /" geschraubt wird. Der Backen p" hat auf einer Seite vorstehende Schultern und kann durch Anziehung der Schraube p, deren Ansatz über die längliche Oeffnung greift, fest angezogen werden.
Der untere Theil der Excenterstange O beschreibt eine ellipsenähnliche Bahn und nimmt das kugelförmig abgedrehte Ende des Hebels P, Fig. i, auf. Dieser Hebel dreht sich in seiner Mitte um ein horizontales und um ein verticales Gelenk, r' ist der horizontale, r der verticale Drehzapfen. Durch diese Anordnung kann die Bewegung des Excenterstangenendes 0 auf die beiden Enden des Hebels P übertragen werden. Das verstellbare Horn P', welches dem Schuhrande zur Auflage dient, wird mit einer Stellschraube auf dem runden Ende des Hebels P befestigt und hat eine gebogene Form, um sich unter die Sohlen des Schuhes anlegen zu können.
Die Entfernung zwischen dem Horn P' und dem unteren Theile der Kappe C" mufs nach der jedesmaligen Dicke einer Sohle regulirt werden können. Diesem Zweck dient die am unteren Auge der Excenterstange O befindliche Stellschraube q. Der Hebel P wird durch die starke Feder r" beständig auf die Stellschraube q gedrückt.
Da der Excenterstange O eine ununterbrochene verticale Bewegung ertheilt wird und das Horn P' während des Eintreibens des Nagels in die Sohle ruhig bleiben soll, ist dem kugelförmigen Ende des Hebels P in dem Auge der Excenterstange ein Spielraum gegeben. Die Spitze oder Auflagefläche des Hornes hat eine kleine Spitze oder einen Zahn, der in das Leder der Sohle eingreift, um dieselbe zu verschieben. Ferner ist eine kleine Rinne eingefeilt, in welcher sich die durch den Sohlenrand durchdringenden Nägel umlegen. Alle Spitzen werden hierdurch nach einer Richtung umgelegt.
Die Vorschiebung des Schuhes für das Benageln der Sohle in der Mitte wird durch das Excenter Ji, Fig. 1 und 10, erzielt, welches die Excenter stange Ji' aufnimmt. Dieselbe ist in ihrer Mitte mit einem Schlitze versehen, der auf einem auf den Drehbolzen s gesteckten
Backen gleitet. Der Drehbolzen j hat einen trapezförmigen Kopf, welcher im vorderen Theil des Gestelles E auf- und abgeschoben und mit einer Mutter darin festgestellt werden kann. Die am unteren Ende der Excenterstange R' befindliche Oeffhung bietet Raum genug dar für die Verschiebung der Nagelrinnen H1 und JI". Durch die Bewegung des Excenters R bewegen sich die am Zapfen s' angefeilten Zähne, Fig. io, in einer verticalen ellipsenähnlichen Bahn und bewerkstelligen dadurch eine Zuführung des Schuhes. Der Zapfen s' gleitet in der Führung s", Fig. i, 2, 3 und io, welche an der Kappe C" angebracht ist.
Die Vorrichtung zum Halten des Schuhes während der Benagelung in seiner Mitte zeigt Fig. 12.
Das kugelförmige Ende der Röhre t bewegt sich in einem Lager, welches auf einem an der Säule Q angebrachten Sitze ruht; das obere Ende ist mit Stellschraube versehen, welche das Feststellen der in t verschiebbaren Röhre/' bezweckt. Die Röhre /' hat unten einen Boden und wird oben durch eine Platte v, Fig. 12, verschlossen. In der Röhre /' läuft die mit einem Ring versehene Stange i", welche durch eine ziemlich starke Spiralfeder in die Höhe gedrückt wird.
Damit die Sohle des Schuhzeuges überall benagelt werden kann, ist das Scharnier u angebracht, welches die Stange t" mit dem in den Schuhleisten geschraubten Stifte v' verbindet.
Durch diese Anordnung und durch das Kugelscharnier des Rohres t kann das Schuhzeug in jede gewünschte Lage gebracht werden. Eine Flügelschraube v" stellt nach Verstellung des Stiftes v' eine,steife Verbindung her, indem dieselbe die Strebe u" und das geschlitzte Bogensegment v'f auf einander klemmt.
Die in das Rohr t' eingelegte Spiralfeder bewerkstelligt nämlich, dafs ein zu starker Schlag nicht vom Schuhzeug, sondern von der Feder aufgenommen wird.
Die Maschine wird in Bewegung gesetzt durch die Kegelreibungskupplung, welche aus der Scheibe 5 und dem Konus T, Fig. 1, besteht. Der von der Transmission kommende Riemen läuft über die Scheibe S, welche sich auf der Hülse der Rolle F frei dreht, und kann deshalb immer in Bewegung sein. Dagegen verschiebt sich der Konus T auf dieser Hülse in einer Feder und bewirkt die Drehung der Maschine, sobald er durch den oberen Arm des Winkelhebels V gegen die Scheibe 5 geprefst wird.
Der Winkelhebel V wird bewegt, indem der Arbeiter mit dem Fufse auf den einarmigen Hebel w', Fig. 12, drückt, wodurch die Zugstange w herabgezogen wird. Sobald der Schuh fertig benagelt ist, läfst der Arbeiter den Hebel w' los und der Winkelhebel V, Konus T, Zugstange w und Hebel w' gehen durch die Feder x, Fig. 1 und 11, in ihre ursprüngliche Lage zurück.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Die oben beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Combination der Mechanismen bei einer Maschine zum Benageln von Schuhwerk.
2. Der Mechanismus für das selbstthätige Aufschütteln und Zuführen der Nägel unter den Schlagstift.
3. Den Mechanismus zum Rütteln' der Nagelrinnen, damit die Nägel nicht stehen bleiben, wie beschrieben.
4. Den Mechanismus, welcher bezweckt, den Nagel, nachdem er die Nagelrinne verlassen, in der Schwebe zu halten, wie beschrieben.
5. Den Mechanismus, welcher nur einem Nagel gestattet, unter den Hammer zu kommen, wie beschrieben.
6. Den Mechanismus, wodurch die Nägel während der Thätigkeit der Maschine verkürzt werden, wie beschrieben.
7. Die beiden Mechanismen für die Vorschiebung des Schuhes, wovon der eine verwendet wird, wenn der Sohlenrand, der andere, wenn die Sohle in der Mitte benagelt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3891D Maschine zum Benageln von Schuhwerk Active DE3891C (de)

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