DE342379C - Riemscheiben-Wechsel- und -Wendegetriebe - Google Patents

Riemscheiben-Wechsel- und -Wendegetriebe

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DE342379C
DE342379C DE1919342379D DE342379DD DE342379C DE 342379 C DE342379 C DE 342379C DE 1919342379 D DE1919342379 D DE 1919342379D DE 342379D D DE342379D D DE 342379DD DE 342379 C DE342379 C DE 342379C
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ring
pulley
locking sleeve
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belt pulley
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DE1919342379D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H9/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
    • F16H9/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
    • F16H9/04Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Riernscheiben-Wechsel-. und -Wendegetriebe. Riemscheiben-Wechsel- und -Wendegetriebe sind in vielfachen Ausführungsformen bekannt. Die bekannten Einrichtungen dieser Art bestehen aus mehreren Einzelteilen, die nicht zu einem Ganzen verbunden auf den Markt kommen können und infolgedessen einer besonders eingehenden und sachkundigen Montage an der Verwendungsstelle bedürfen. Demgegenüber kann das Riemscheiben-We-hsel- und -Wen-legetriebe gemäß der Erfindung in der Fabrik fertig montiert und als Ganzes unmittelbar an der Gebrauchsstelle verwendet werden. Zur Anbringung des neuen (_( triebes, das lediglich einen einzi",rn Stellrüig besitzt, bedarf es nur einiger weniger einfacher Handgrille. Dieser Vorzug des netten Getriebes gegenüber den bekannten Einrichtungen wird dadurch erzielt, daß die Atitriebssclteibe drehhar auf einer von der anzutreibenden Welle drehbar getragenen Sperrhülse sitzt, welche zwei oder mehr einerseits mit einem Zahnkranz der Antriebsscheibe und anderseits mit einem Zahnkranz einer auf der Welle festgekeilten Scheibe kämmende radial gelagerte Zahnräder trägt, und daß auf der Sperrhülse dreh- und verschiebbar ein an sich undrelibarer Ausrückerring sitzt, der einerseits einen mit der Sperrhülse umlaufenden Ring mit der Antriebsscheibe kuppeln und anderseits unmittelbar mit einem ebenfalls auf der Sperrhülse festgekeilten Ring gekuppelt werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt dargestellt.
  • Auf der Welle i ist die Nabe 2 einer Scheibe 3 festgekeilt. Die Nabe 2 ist mit einer ringförmigen Eindrehung 2a versehen, in die ein j Ringwulst .1a einer Sperrhülse 4. eingreift, so i daß diese sich auf der Welle gegenüber der Scheibe 3 drehen, aber nicht verschieben kann. I Auf der Sperrhülse ,4 dreht sich frei die Nabe 5 j einer Riemscheibe 6, deren Kranz sich über die Scheibe - legt. Die Längsverschiebung der Nabe 5 wird durch einen Stellring 7 verhindert.
  • Auf der Sperrhülse .4 sind zwei einander gegenüberliegende Arme 8 befestigt, die in den Ringraum zwischen der Scheibe 3 und der Riemscheibe 6 eintreten und von dem I Kranz der Riemscheibe überdeckt werden. Auf jedem Arm 8 sitzt ein Kegelrad g, das i auf einem, mit Gewinde in den Arm 8 eintretenden Kopfbolzen io gelagert ist. Die Kegelräder g kämmen mit zwei Zahnkränzen, von denen der eine, i1, innen an der Riem-Scheibe 6 und der andere, 12, auf der Innenseite der Scheibe 3 mittels Schrauben 13 befestigt ist.
  • Neben der Riemscheibe ist auf der Sperrhülse 4 ein Ring 14 gelagert, der mit dem j Ausrricl;er 15 in bekannter Weise verbunden 1 ist, also nicht gedreht, aber längs verschoben werden kann. Der Ring 14 greift mit einer Ringwulst 16 in eine Nut 17 eines Ringes 18 ein. Dieser ist mit der Sperrhülse 4. durch Keile undrehbar aber verschiebbar verbunden und besitzt an seinem Umfang achsial gerichtete Klauen ig, die in achsiale Einschnitte 2o der Riemscheibennabe 5 eintreten können. Auf der anderen Seite des Ringes 18 ist ein weiterer Ring 21 auf der Sperrhülse 4 festträgt achsial gerichtete ILlauen :.",:, die in Einschnitte 23 des Ringes 14 greifen können.
  • Die Wirkungsweise des Getriebes ist folgende: Bei der auf der Zeichnung dargestellten Lage der einzelnen Teile läuft die angetriebene Riemscheibe 6 leer, weil ihr Zahnkranz ii die Kegelräder g in Umdrehung versetzt, die sich ihrerseits auf dem Zahnkranz 12 einfach abwälzen. Eine Bewegungsübertragung findet von der Riemscheibe 6 auf die Scheibe 3 also nicht statt.
  • Wird der Ring 14 mittels des Ausrückers 15 nach links verschoben, so treten die Klauen ig des Ringes 18 in die Einschnitte 2o der Riemscheibennabe 5 ein. Die Riemscheibe 6 ist dann durch den Ring 18 mit der Sperrhülse 4 gekuppelt. Infolgedessen stehen die Zahnräder g fest, so daß sie den Zahnkranz 12 und damit die Scheibe 3 ebenfalls festhalten. Die Scheibe 3 ist mit der Riemscheibe 6 gekuppelt, nimmt also an deren Bewegung teil.
  • Beim Verschieben des Ausrückers 15 nach rechts werden die Klauen 23 des Ringes 14 mit den Einschnitten 22 des Ringes 21 in Eingriff gebracht. Da der Ausrücker sich nicht drehen kann, sind der Ring 21 und die mit ihm gekuppelte Sperrhülse 4 ebenfalls an einer Drehung gehindert. Die Arme 8 bilden ortsfeste Lager für die Kegelräder g, die beim Umlaufen der Riemscheibe 6 die Scheibe 3 und somit die Welle i in entgegengesetzte Drehbewegung versetzen.
  • Das Getriebe gestattet also den Leerlauf sowie eine mit der Antriebsscheibe gleichgerichtete oder entgegengesetzte Drehbewegung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcii: Riemscheiben-`Vechsel- und -Wendegetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe (6) drehbar auf einer von der anzutreibenden Welle (i) drehbar getragenen Sperrhülse (4.) sitzt, welche zwei oder mehr einerseits mit einem Zahnkranz (Ti) der Antriebsscheibe (6) und anderseits mit einem Zahnkranz (12) einer auf derWelle (i) festgekeilten Scheibe(3) kämmende radial gelagerte Zahnräder (g) trägt, und daß auf der Sperrhülse (4.) dreh- und verschiebbar ein an sich undrehbarer Ausrückerring (i-) sitzt, der einerseits einen mit der Sperrhülse (4) umlaufenden Ring (15) mit der Antriebsscheibe (6) kuppeln und anderseits unmittelbar mit einem ebenfalls auf der Sperrhülse (4.) festgekeilten Ring (21) gekuppelt werden kann.
DE1919342379D 1919-03-25 1919-03-25 Riemscheiben-Wechsel- und -Wendegetriebe Expired DE342379C (de)

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DE (1) DE342379C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2845820A (en) * 1953-10-07 1958-08-05 Clevite Corp Reversible drive

Cited By (1)

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