DE705248C - Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE705248C
DE705248C DEB183740D DEB0183740D DE705248C DE 705248 C DE705248 C DE 705248C DE B183740 D DEB183740 D DE B183740D DE B0183740 D DEB0183740 D DE B0183740D DE 705248 C DE705248 C DE 705248C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal combustion
friction disc
disc clutch
combustion engines
turning device
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Expired
Application number
DEB183740D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE705248C publication Critical patent/DE705248C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/021Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging starter jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen auf Fahrzeugen, insbesondere auf Flugzeugen, bei der beim Andrehen .ein in einem an die Maschine angebrachten Gehäuseteil sitzender Kupplungsteil (Klaue) von Hand oder durch motorische Kraft über ein Übersetzungsgetriebe und eine mit diesem umlaufende Reibscheibenkupplung gedreht werden kann. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Reibscheibenkupplung in dem auch die Klaue umschließenden Gehäuseteil angeordnet. Da dieser Gehäuseteil einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser hat, weil er in das Kurbelgehäuse des Motors eingeführt werden muß, muß die Reibscheibenkupplung ziemlich lang gemacht werden, um die erforderliche Kupplungsfläche zu erhalten. Das ergibt eine ziemlich große axiale Ausladung der Vorrichtung. Es sind auch schon Anlaßvorrichtungen mit einem übersetzungsgetriebe und einer Reibscheibenkupplung bekannt, bei denen die Kupplung, den feststehenden Teil eines Planetengetriebes haltend, im Anlassergehäuse eingebaut ist. Diese Anordnung der Kupplung hat den Nachteil, daß der Durchmesser des Anlassers groß und der Anlasser dadurch schwer und teuer wird. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist gemäß der Erfindung die Reibscheibenkupplung in einen Teil des Untersetzungsgetriebes eingebaut; und der innere, getriebene Teil der Reibscheibenkupplung besteht aus einer Scheibe, die innen eine Nahe und am Umfang einen Kranz aufweist, innerhalb dessen die Druckfedern in Form von Federscheiben sitzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt. Die Abbildung zeigt eine Andrehvorrichtung für Hand- und Elektromotorenantrieb teilweise im Schnitt.
  • In der Abbildung ist io derjenige Teil des Anlassergehäuses, mittels dessen die Andrehvorrichtung an dem Gehäuse der anzulassenden Maschine angeflanscht «erden kann. Der Teil i o ist daher mit einem Flansch i r versehen, der an das Maschinengehäuse angeschraubt «-erden kann. Ih diesem Gehäuseteil ist eine Trommel 12 drehbar gelabert. Die Trommel ist innen auf einem Teil ihrer länge mit Nuten 13 versehen. In diesem ist eine das Antriebsglied der Andrehvorrichtung bildende Klaue 14 mittels Leisten i 5, die aulJJen an der Klaue sitzen, geführt. Zum Einrücken der Klaue dient ein Schraubschubglied 2i, das aus einer Hülse 22 mit einem Nabentei123 besteht. In der Hülsenwand sind zwei nach einer Schraubenlinie geführte Schlitze 24 vorgesehen, in die Rollen 27 eingreifen, die auf Zapfen 28 gelagert sind.
  • Die Trommel 12 weist einen nach innen und außen vorstehenden Flanscht 3o auf. An dem inneren Flanschteil ist eine Nabe 3 i angebracht, während in dem äußeren Flanschteil ein Zapfen 32 befestigt ist. Auf dem Zapfen ist ein Planetenrad 33 gelagert, das außen in ein am Gehäuse der Andrelivoriichtung befestigtes, innen verzahntes Zahnrad 34 und innen in ein Zahnrad 35 eingreift. Die Verzahnung des Rades 35 ist auf der Nabe- 35': eines Ringes 36 .angebracht. Der Ring, der den getriebenen, inneren Teil einer Reibscheibenkupplung bildet. ist außen mit einem Kranz 35t' mit Nuteil _3; und .>inervt Bund 38 versehen. Als äuf33erer treibender Teil der Kupplung dient eine Schale 39, die ebenfalls mit Nuten 40 versehen ist. Zwischen dem Ring und der Schale sitzen die Reibscheiben .4 i der Kupplung, die in die Nuten ;; und 40 eingeschoben sind. Als Wide.rlager der Reibscheiben ist auf die Schale ein übergreifender Ring ..12 aufgeschraubt. Zum Spannen der Reibscheibenkupplung sind ringfürmige Blattfedern 43 vorgesehen, die in einer Vertiefung 44 des Ringes 36 sitzen und sich mit dem äu15eren Rand gegen eine Wulst 45 der Schale 39 und mit dem inneren Rand geben ein Kugeldrucklager 46, das in dem Ring angeordnet ist, anlegen. Zur axialen Abstützung der Schale 39 ist ein Kugeldrucklager6o vorgesehen. An der den Reibscheiben altgekehrten Seite weist die Schale einen Zahnkranz 47 auf, in den das Antriebsritzel 01 eines mit einem Übersetzungsgetriebe ausgestatteten Elektromotors 62 eingreift. Die Schale ist mit einer Hohlwelle 48 verbunden, auf deren Ende ein Kegelzahnrad 49 sitzt, Glas in Eingriff mit dc>m Kegelrad 5o des I Iandantriebs 51 steht.
  • Die Andrehvorrichtung wirkt in folgender «'eise Wird zum Andrehen der Brennkraftmaschine beispielsweise mittels des Hand-;iittrielts 5 i die Hohlwelle 48 gedreht, so wird diese Drehung durch die Reibscheibenkupplung und das Planetengetriebe auf die Trominel 12 übertragen. Zusammen mit der Trommel drehen sich auch die Klauen 14. Die Drehung der Hohlwelle wird außerdem durch einen Stift 56 auf eine Welle 29 und auf die mit dieser Welle fest verbundenen Rollen 2; übertragen, die in den Schlitzen 24 sich bewegen können. Durch die Drehung der Rollen und die Neigung der Schlitze wird auf den Tei12t eine Dreh- und Schubbewegnng ausgeübt, die auf die Klaue 14 übertragen werden und die Klaue in Eingriff mit dem Gegenteil an der Brennkraftmaschine bringen.

Claims (1)

  1. PATE N-rAINsrrzUCi:: Andrehvorrichtung lür Bremikraftrnaschinen auf Fahrzeugen, insbesondere Flugzeugen, bei der beim Andrehen ein in einem an die Brennkraftmaschine angebrachten Gehäuseteil sitzendes Kupplungsglied (Klaue) von Hand oder durch motorische Kraft ül}er ein Untersetzungsgetriebe und eine mit diesem umlaufende Reibscheibenkupplung gedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibscheibenkupplung (41) in einen Teil des Untersetzungsgetriebes eingebaut ist und der innere, getriebene Teil der Reibscheibenkupplung (41) aus einer Scheibe (36) besteht, die innen eine Nabe (35a) und am Umfang einen Kranz (35b) aufweist, innerhalb dessen die Druckfedern (43) in Form von Federscheiben sitzen.
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