DE336682C - Selbsttaetige Seilfuehrung fuer Winden - Google Patents

Selbsttaetige Seilfuehrung fuer Winden

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DE336682C
DE336682C DE1920336682D DE336682DD DE336682C DE 336682 C DE336682 C DE 336682C DE 1920336682 D DE1920336682 D DE 1920336682D DE 336682D D DE336682D D DE 336682DD DE 336682 C DE336682 C DE 336682C
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arm
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DE1920336682D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • B66D1/36Guiding, or otherwise ensuring winding in an orderly manner, of ropes, cables, or chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0183Details, e.g. winch drums, cooling, bearings, mounting, base structures, cable guiding or attachment of the cable to the drum
    • B66D2700/0191Cable guiding during winding or paying out

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Die Erfindung1 besteht in einer Vorrichtung,
durch welche das sich auf die Windentrommel aufwickelnde Seil unabhängig von seinem Durchmesser sich selbsttätig in regelmäßige Schraubenwindungen legt.
Dies wird durch ein geeignetes Führungsglied erzielt, welches mit den Windungen des sich aufwickelnden Seiles in Berührung kommt und eine Verteilungsvorrichtung verschiebt, die das Seil in regelmäßigen aneinander anliegenden Schraubenwindungen auf der Trommel verteilt.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen, bei denen das Seil durch eine Rolle geführt wird, die auf einer vor.der Trommel fest gelagerten Schraubenspindel verschieblich ist, hat der Gegenstand der Erfindung den Vorzug, daß der wechselnde Seildurchmesser durch die Führungseinrichtung berücksichti'gt wird.
Die Erfindung ist an einem Beispiel in den Zeichnungen erläutert, in denen
Fig. ι einen Seitenaufriß der die Seilführung bildenden Teile sowie der Mittel zu ihrer selbsttätigen Arbeitsweise darstellt.
Fig. 2 ist ein schematischer Grundriß der verschiedenen Teile der selbsttätigen Seilführung, und
Fig. 3 eine Einzelheit der Steuervorrichtung für die Ein- und Ausschaltung der mechanischen Glieder, welche die Seilführung mit der selbsttätigen Verteilungsvorrichtung verbinden.
ι ist die Windentrommel, 2 deren bekannte Seitenflansche, zwischen denen das Seil nach und nach aufgewickelt wird. Mit der Trommel ι fest verbunden ist die Welle 3, die ihre Drehung von den bei diesen Vorrichtungen üblichen Ubersetzungsgliedern empfängt.
Auf dem Rahmen der Winde ist die Verteilungs- und Führungsvorrichtung für das Seil angeordnet. Sie besteht im wesentlichen aus einem Arm 7, an dessen Ende 8 ein Schuh 9 angebracht ist, der mit den sich auf die Trommel aufwickelnden Seilwindungen in Berührung kommt. Der Arm 7 ist in 10 angelenkt, so daß er in einer senkrechten Ebene schwingen kann, und der Gelenkpunkt 10 kann seinerseits sich-frei in einer wagerechten Ebene drehen. Dieses wird dadurch erreicht, daß der Zapfen 10 mit einer auf der senkrechten Achse 12 drehbaren Muffe 11 verbunden ist. Mit der Muffe 11 ist außerdem ein Arm 13 verbunden, so daß er alle vom Arm 7 in wagerechter Ebene ausgeführten Schwingungen mitmacht.
Das Ende des Armes 13 ist am unteren Teil der Platte 14 angelenkt, die sich zwischen zwei wagerechten Führungen 15 parallel zur Achse der Windentrommel verschie- ben kann. Die Platte 14 hat eine Nut 16 (Fig. 2), deren Richtung schräg zur Bewegungsrichtung der Platte verläuft. In diese Nut 16 greift ein Zapfen 17 ein, der an einer in Führungen 19 gleitbaren Platte 18 befestigt ist. Die Führungen 19 sind rechtwinklig zu den Führungen 15 angeordnet, so daß die Bewegung, welche die Platte 18 in wagerecbter Ebene ausführen kann, rechtwinklig zu der Bewegung der Platte 14 ist. An der Platte 18 ist ein Arm 20 befestigt, dessen Ende an den einen Arm 21 eines in 22
drehbaren Winkelhebels angelenkt ist, dessen anderer Arm als dreieckiger Rahmen 23 ausgebildet ist. Dieser trägt an seinem Ende eine Rolle 5, die das Seil 4 führt. Letzteres geht außerdem zwischen zwei seitlich von der Drehachse 22 angeordneten Rollen 24 hindurch, und1 von dort zu einer weiteren Führungsrolle 6, von wo es alsdann zum Angriffspunkt mit der von der Winde zu hebenden (oder, bei Luftschiffahrt, festzuhaltenden) Last geht.
Aus Fig. 2 geht der Arbeitsgang der Führungsvorrichtung klar hervor; jede Verstellung des Armes 7 in wagerechtem Sinne wird vom Arm 13 mitgemacht, dessen Ende die Platte 14 verschiebt. Diese Verschiebung bewirkt ihrerseits durch die Quernut und den mit ihr in Eingriff stehenden Zapfen 17 der Platte 18 eine Verschiebung der letzteren im rechten Winkel zu (derjenigen der Platte 14, was eine Schwingung des Hebels 21 zur Folge hat. Hierdurch wiederum wird der Rahmen 23 in wagerechter Ebene geschwungen, und da das Seil 4 über die am Ende des Rahmens angeordnete Rolle S geführt ist, wird es fortgesetzt von einem Ende der Trommel zum andern verschoben und legt sich so in regelmäßigen Schraubenwindungen an die TrommelSache. Diese Vorrichtung wird von der Bewegung des Armes 7 gesteuert, der mit seinem Schub 9 mit den Windungen des sich aufwickelnden Seiles in Berührung kommt Diese Berührung bewirkt offenbar die fortwährende Verstellung des Schuhes von einem Ende der Trommel zum andern, bis feine Seillage aufgewickelt ist, wonach der Arm sich in entgegengesetzter Richtung zu bewegen beginnt, bis er wieder am Ausgangspunkt angelangt ist, und so. fort, bis die Winde stillsteht oder das Seil ganz aufgewunden ist. Der Arm 7 kann in senkrechter Ebene schwingen, wodurch er imstande ist, sich zu heben, je mehr der Durchmesser des vom sich aufwickelnden Seil gebildeten Zylinders wächst, und umgekehrt.
Wie ersichtlich, hat der Durchmesser des Seiles keinen Einfluß auf den Arbeitsgang der Vorrichtung·, denn offenbar wächst bei wachsendem Durchmesser des Seiles auch die Versthiebuügsschnelligkeit des Armes 7, und mithin auch diejenige der Scheibe S, was die Ablegung einer geringeren Zahl von Windungen in dem Räume zwischen den beiden Flanschen der Seiltrommel 1 zur Folge hat. Die Fühfüngsscheibe 6 ist auf dem Traggestell 25 angeordnet, das seinerseits eine wagerechte Drehachse besitzt, so daß es schwingend alle Neigungsänderungeh des Seiles 4 beim Auf- und Abwickeln liiitöiäcfeen kann, was besonders von Bedeutung ist, wewii es sich Hin eine für Luftschiffahrt bestimmte Winde handelt. Zu diesem Zweck ist das Traggestell 25 mit einem Arm 26 verbunden, auf dessen Ende zwei Scheiben 27 angebracht sind, zwischen denen das · Seil 4 hindurchgleitet. Der Arm 26 ist außerdem auf der Achse der Scheibe 6 angelenkt, so daß er in einer zur Schwingungsebene des Traggestelles 25 rechtwinkligen Ebene schwingen kann. Die Seilführungsvorrichtung kann während der Abwicklung des Seiles außer Tätigkeit gesetzt werden. Hierzu dient folgende Einrichtung: Um den Arm 7 außer Eingriff mit dem Seil auf der Trommel 1 zu bringen, dient der in 29 angelenkte Hebel 28 (Fig. 1), der mit seinem Ende 30 mit der rückwärtigen Verlängerung 31 des Armes 7 in Berührung) kommt. Eine Feder 32 zwingt den Arm 7 gegen die Trommel ι zu drücken, um die nötige Fühlung mit den Seilwindungen zu bewahren. Durch Drehung des Hebels 28 wird das Ende 31 des Armes 7 gesenkt und so der Schuh 9 von der Trommel abgehoben, wodurch die verschiedenen Steuerungsglieder untätig werden. Außerdem kann durch Anziehen der Handklinke 34 mittels' der biegsamen Steuerungsvorrichtung 33 die Trennung zwischen Hebel 2i und Rahmen 23 bewirkt werden. Letzterer ist dann lose auf seiner Drehachse 22 und kann alle Bewegungen des sich von der Trommel abwickelnden Seiles von rechts nach links, und umgekehrt, mitmachen.
Diese Trennungs- oder Abschaltungsvorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt, die einen Schnitt ihrer Teile zeigt.
Am Gelenkpunkt 22, und zwar am unteren Arm des Rahmens 23 ist eine Kupplung angeordnet, deren eines Kupplungsglied mit dem Hebel 21 fest verbunden ist und' sich mit ihm bewegt, während das andere die gleiche feste Verbindung mit dem Rahmen 23 aufweist. Zwecks Kupplung ist der Rahmen 23 am Gelenkpunkt mit Zähnen 35 ausgerüstet, in die eine Stange 36 eingreift. Letztere verschiebt sich senkrecht in einer mit Hebel 21 fest verbundenen Muffe 37. Eine Feder 38 hält die Stange 36 mit den Zähnen 35 des Rahmens 23 in Eingriff. Der untere Teil des Zapfens 22 ist hohl und besitzt zwei Einschnitte 39, in die ein auf der Stange 36 anliegender Bolzen 40 hineinragt. Der Bolzen 40 ist mit dem Zugband der biegsamen Steuervorrichtung 33 verbunden und! wird durch ■dessen Anziehen auf die Stange 36 gedrückt, um sie, entgegen 4er Spannung der Feder 38, zu senken. Hierdurch verläßt die Stange 36 die Zähne 35 und läßt so den Rahmen 23 frei. Wenn der Rahmen 23 sich in zweckentsprechender Lage zum Hebel 21 befindet und der Führer den Griff 34 freiläßt, führt die Feder 38 die Stange 36 wieder in Eingriff mit den
Zähnen 35 und verbindet hierdurch den Rahmen 23 mit der Muffe 39 und mithin auch mit dem Hebel 21.
Damit zwischen dem Arm 7 und den anderen Teilen der Verteilungsvorrichtung das nötige Spiel ist, hat die Muffe, ΐϊ, an die der Arm 7 angelenkt ist, zwei einander gegenüberstehende Zähne 41, mit denen zwei in Zähne 43 der Nabe 44 des Armes 13 eingeschraubte Spindeln 42 zusammenarbeiten. Durch Regelung des Abstandes zwischen den Spindeln 42 und den Zähnen 41 ist eine Einstellung der Bewegungsübertragung zwischen den Teilen 7 und 23 möglich.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätige Seilführung für Winden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm den Windungen des sich auf die Trommel aufwickelnden Seiles folgt und seine Bewegung durch Zwischenglieder auf einen zweiten Arm überträgt, der die Rolle zur Verteilung der Seilwindungen trägt.
    -2. Selbsttätige Seilführung für Winden nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den sich aufwickelnden Seilwindungen folgende Ann mit einem Schuh (9) versehen ist, der auf den Seilwindungen gleitet und um eine Achse (10) in senkrechtem und um eine andere Achse
    (11) in wagerechtem Sirine schwingt, wobei ein zweiter Arm (13) sich gleichzeitig um die gleiche senkrechte Achse bewegt und eine Platte (14) in einer wagerechten Ebene verschiebt, die ihrerseits auf eine zweite, senkrecht dazu gleitbare Platte (18) einwirkt,'welch letztere mit dem die Seilführungsrolle (5) tragenden Verteilungsarm (23) in Verbindung steht.
    3. Selbsttätige Seilführung für Winden nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (14) mit einer schrägen Nut versehen ist, in welche ein mit der zweiten senkrecht dazu gleitbaren Platte (18) verbundener Zapfen eingreift.
    4. Selbsttätige Seilführung für Winden, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilführungsvorrichtung durch Anheben des Armes (7) sowie durch Entkupplung der Hebel (21 und 23) beim Abwickeln des Seiles von der Trommel außer Tätigkeit gesetzt werden kann.
    5. Selbsttätige Seilführung für Winden, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Entkupplungsvorrichtung in der Weise, daß Kupplungszähne einerseits am Verteilungsarm (23), anderseits am Hebel (21) angebracht sind und durch Bewegen eines Handgriffes (34) mittels eines Zugbandes (33) außer Eingriff gebracht werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920336682D 1920-03-13 1920-03-13 Selbsttaetige Seilfuehrung fuer Winden Expired DE336682C (de)

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DE336682C true DE336682C (de) 1921-05-11

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DE1920336682D Expired DE336682C (de) 1920-03-13 1920-03-13 Selbsttaetige Seilfuehrung fuer Winden

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DE (1) DE336682C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921249C (de) * 1951-04-19 1955-01-31 Daimler Benz Ag Winde, insbesondere Seilwinde fuer Kraftfahrzeuge
DE939352C (de) * 1952-12-13 1956-02-23 Ettlinger Baumaschinen Und Heb Seilfuehrungsvorrichtung fuer Winden, insbesondere fuer Schrapperwinden

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921249C (de) * 1951-04-19 1955-01-31 Daimler Benz Ag Winde, insbesondere Seilwinde fuer Kraftfahrzeuge
DE939352C (de) * 1952-12-13 1956-02-23 Ettlinger Baumaschinen Und Heb Seilfuehrungsvorrichtung fuer Winden, insbesondere fuer Schrapperwinden

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