DE3122207C2 - Verfahren zur Anfertigung eines Streubildes - Google Patents
Verfahren zur Anfertigung eines StreubildesInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Anfertigung eines Streubildes durch Auftragen von farbigem Streugut auf eine Klebefläche wird eine Folie mit einer durch eine Schutzschicht abgedeckten Klebefläche falten- und blasenfrei auf eine Grundplatte geklebt, so daß die Schutzschicht nach außen weist. An schließend wird in die Schutzschicht das Motiv des Streubilds eingearbeitet oder auf diese aufgetragen. Längs der Motiv- bzw. Profillinien wird alsdann die Schutzschicht eingeritzt oder geschnitten und letztere zumindest teilweise abgehoben. Die dadurch freigelegte Klebefläche der Folie wird mit farbigem Streugut versehen, so daß ein Streubild entsteht.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anfertigung eines Streubildes durch Auftragen von farbigem Streugut auf eine Klebefläche.
- Ein bekanntes Verfahren verwendet mehrere Masken in Form zu erstellender Motive, durch die jeweils eine Farbe eines Streumaterials gesiebt wird, die von einer Fläche mit nassem Kleber aufgenommen wird. Bei einem anderen Verfahren nach dem Stand der Technik legt man die Masken auf das Grundmaterial und streicht Kleber in die Maskenöffnungen, worauf die Klebeflächen mit Streumaterial bestreut werden. Wesentlicher Nachteil dieser bekannten Verfahren ist, daß in Vorbereitung eines Streubildes mehrere Masken mit Motivausschnitten für die verschiedenen Farben hergestellt werden müssen. Nachteilig ist ferner, daß die Randbereiche der Farben nicht exakt zueinander passen und im besten Falle die Toleranzen der Masken zueinander auf den gefertigten Bildern sichtbar werden. Auch ein Verrutschen der Masken um geringe Werte erzeugt fehlerhafte Farbränder, Spalten oder übereinanderlaufende Farben.
- Bei einer weiteren bekannten Ausführung wird entsprechend dem gewünschten Motiv Kleber stellenweise auf eine Unterlage aufgebracht und die Klebefläche mit Streumaterial einner bestimmten Farbe bedeckt. Anschließend wird der Kleber stellenweise für die nächste Bildfarbe aufgetragen und alsdann mit Streumaterial einer zweiten Farbe bedeckt. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis alle Farben aufgetragen sind. Auch bei diesem Verfahren sind die Randbereiche der Farben zueinander nicht sauber ausführbar, insbesondere bei einem Klebeauftrag von Hand. Weiterer Nachteil ist, daß es nicht möglich ist, feine Linien bzw. Konturen aufzutragen bzw. zu fertigen.
- Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines einfachen Verfahrens zur Anfertigung eines Streubildes durch Auftragen von farbigem Streugut auf eine Klebefläche, das es gestattet, mit Hilfe einfacher Mittel Streubilder herzustellen, die an den Farbrändern einwandfrei zueinander passen, und auch eine dünne Linienführung bzw. Konturierung möglich ist.
- Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe dadurch, daß eine Klebefolie mit einer durch eine Schutzschicht abgedeckten Klebefläche auf eine Grundplatte falten- und blasenfrei geklebt wird, so daß die Schutzschicht nach außen weist, in die Schutzschicht das Motiv des Streubildes eingearbeitet oder auf diese aufgetragen wird, die Schutzschicht längs der Motiv- bzw. Profillinien eingeritzt oder geschnitten wird, die Schutzschicht im Bereich des Motivinneren zumindest teilweise abgehoben wird, und farbiges Streugut auf die freigelegte Klebefläche der Folie aufgebracht wird.
- Vorteilhaft weitergebildet wird die Erfindung durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis 10.
- Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe auch bei einem Verfahren zur Anfertigung eines Streubildes durch Auftragen von farbigem Streugut auf eine Klebefläche, bei welchem auf die freiliegende Klebefläche eine Schnur längs einer vorgegebenen Bildmotiv-Kontur gelegt und haftend angedrückt wird, dadurch, daß die Schnur auf die freiliegende Klebefläche einer doppelseitigen Klebefolie geklebt wird, welche zuvor auf eine Grundplatte geklebt worden ist, farbiges Streugut auf die Klebefläche aufgebracht und verteilt wird, die Schnur von der Klebefläche abgezogen wird, weiters andersfarbiges oder andersartiges Streugut auf dem Konturenbereich des Motivs aufgebracht wird, und daß das Streugut insgesamt angepreßt und überschüssiges Streugut entfernt wird.
- Als Ausgangsmaterial wird somit bei der ersten Erfindungsvariante ein auf eine Grundplatte aus beliebigem Material aufgeklebtes doppelseitig klebendes Band oder eine Klebeschicht aufgebracht, das bzw. die von einer abziehbaren z. B. wachspapierartigen Abdeckung bedeckt ist. In einfachster Bearbeitsweise wird daraufhin beispielsweise mit einem Universalmesser die Kontur eines gewünschten Motivs eingeritzt oder maschinell angebracht. Zweckmäßigerweise wird anschließend die beispielsweise wachspapierartige Schutzschicht aller gleichfarbigen Motivteile abgehoben und die nun offene Klebefläche mit der gewünschten ersten Farbe bestreut, die Streufarbe verteilt und angepreßt und anschließend das überschüssige Streugut abgeblasen. Daraufhin werden alle gleichfarbigen Motivteile der zweiten Farbe in gleicher Weise bearbeitet, bis hin zur letzten Farbe des Motivs. Abschließend wird die restliche das eigentliche Motiv umschließende Schutzschicht der Folie bzw. des Bandes entfernt und die dadurch freigelegte Klebefläche ebenfalls mit einem Farbstreugut bedeckt, das der Hintergrundfarbe des Motivs entspricht.
- Die Grundplatte kann auch eine Glasplatte oder ein beliebiger zwei- oder dreidimensionaler Gebrauchsartikel sein. Die Motive können technischer oder künstlicher Art oder auch mosaikartig aufgebaut sein. Sie können in beliebiger Drucktechnik oder von Hand aufgezeichnet auf dem Abdeckpapier der Folie angebracht werden. Die Motive können zusätzlich wie beim "Malen nach Zahlenbildern" entsprechend den aufzutragenden Farben numeriert sein. Ein Übertragen der Motive mittels Pauspapier auf das Abdeckpapier bzw. die Schutzschicht ist möglich.
- Ersichtlich können somit durch die Erfindung ohne aufwendige Hilfsmittel Bilder und Ornamente aus Streumaterialien von Hand oder maschinell hergestellt werden, wobei die gefertigten Gegenstände einwandfreie Farbflächen und fehlerfreie Übergänge zwischen den einzelnen Farbflächen aufweisen.
- Zwar ist aus DE-OS 15 46 578 grundsätzlich ein Verfahren zur Herstellung eines Bildes durch Auftragen von farbigen Fäden bekannt. Bei einem Auftragen von farbigen Fäden auf eine Klebefläche treten jedoch die eingangs genannten Schwierigkeiten nicht auf, insbesondere im Randbereich von einzelnen Farbflächen. Um Farbbilder nach der bekannten Weise herzustellen, muß einem Bastler ein vergleichsweise komplizierter Bausatz an die Hand gegeben werden. Entsprechend hoch sind seine Anforderungen an die Geschicklichkeit anzusetzen, während bei der Erfindung durchschnittliche Geschicklichkeit genügt.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben, wobei in den Fig. 1 bis 6 ein Medium zum Anfertigen eines Streubildes gezeigt ist, das erfindungsgemäß behandelt wird.
- Gemäß Fig. 1 wird nach einem ersten Verfahrensschritt das Medium zur Anfertigung eines Streubilds in Form eines doppelseitig klebenden Klebebands (Teppichband) bzw. einer Folie 2 auf eine Grundplatte 1 in Form eines Holzbretts geklebt, um eine stabile nicht-flexible Anordnung zu schaffen. Die Folie 2 wird so auf das Holzbrett geklebt, daß die Längsränder der Folie stumpf aneinanderstoßen und die Schutzschicht 4 der Folie nach außen (bzw. nach oben gemäß Zeichnung) weist. Die Folie wird nach einem Aufkleben mittels einer Gummiwalze falten- und blasenfrei an die Grundplatte 1 angepreßt.
- Anschließend wird mittels Bleistift oder Kugelschreiber ein gewünschtes Motiv in die äußere (obere) Schutzschicht 4 der Folie 2 gemäß Fig. 2 eingedrückt, oder es wird mittels eines Filzschreibers das gewünschte Motiv aufgezeichnet. Gegebenenfalls kann das Motiv auch über eine Vorlage mit Pauspapier oder mittels Transparentpapier übertragen werden.
- Nach einem Auftragen bzw. Einarbeiten des Motivs 5 des Streubilds in die Schutzschicht 4 wird das Motiv längs seiner Kontur mit Hilfe eines Universalmessers 6 eingeritzt bzw. geschnitten, so daß zumindest die Schutzschicht 4 der Folie 2 an dieser Stelle durchtrennt wird (Fig. 3).
- Mit dem Universalmesser oder mit Hilfe einer Pinzette wird nun gemäß Fig. 4 die Schutzschicht 4 im Bereich des Motivinneren abgehoben oder -gezogen, so daß die äußere Klebefläche 3 der Folie 2 des Mediums freiliegt.
- Auf die freigelegte Klebefläche 3 wird gemäß Fig. 5 farbiges Streugut, beispielsweise farbiges Holzmehl, gestreut und anschließend das aufgebrachte Streugut 7 mit einem Borstenpinsel verteilt. Das verteilte Streugut wird mit einer (nicht dargestellten) Gummiwalze an ihre Unterlage festgedrückt, um einwandfreie Haftung sicherzustellen. Überschüssiges Streugut wird anschließend mit Hilfe des Borstenpinsels entfernt.
- Auf diese Weise wird mit Hilfe einfacher Mittel ein Streubild auf einer klebrigen Unterlage hergestellt. Das Streubild gemäß den Fig. 1 bis 5 ist ein einfarbiges Blatt mit einfacher Umfangskontur. Kompliziertere mehrfarbige Streubilder werden nach den verschiedenen Farben gefertigt:
- Nach einem Festkleben der Folie 2 auf der Grundplatte 1 und einem Anbringen des Motivs 5 werden nur diejenigen Motivteile der ersten Farbe eingeritzt bzw. geschnitten und deren Klebefläche freigelegt, worauf die erste Streugutfarbe aufgetragen, verteilt und angepreßt sowie der nichthaftende Rest entfernt wird. Anschließend werden alle gleichfarbigen Motivteile der zweiten Farbe ebenso bearbeitet wie die erste Farbe, etc., bis hin zur letzten Farbe.
- Am Schluß wird die restliche Schutzschicht 4 desjenigen Flächenbereichs des Streubilds entfernt, der das eigentliche Motiv umschließt, wie dies in Fig. 6 beim Blattmotiv gemäß den Fig. 1 bis 5 gezeigt ist. Der auf diese Weise freigelegte Klebeflächenbereich der Folie 2 wird mit einer Hintergrundfläche bestreut und in gleicher Weise behandelt wie das Motiv 5 selbst.
- Gegebenenfalls können anschließend zusätzliche Dekorationsmittel aufgeklebt werden, beispielsweise Blümchen, Knöpfe, Gräser, Stoff, Schleifen, Wolle, Fell, Haare, etc., wie auch einzelne Motivteile oder -konturen mit Hilfe eines (beispielsweise schwarzen) Filzstifts nachkonturiert werden können, um beispielsweise wirkungsvolle Kontraste zu schaffen.
- Nach einem Auftragen des Streuguts (und gegebenenfalls der Zusatzdekoration) wird das gesamte Streubild mit Hilfe einnes geeigneten Fixierungsmittels (z. B. Haarspray) fixiert, um den geschaffenen Streubild diejenige Festigkeit zu verschaffen, die es als Gebrauchsartikel benötigt.
- Das Streubild ist nicht auf den zweidimensionalen Bereich beschränkt. Auch können dreidimensionale Gegenstände ( Würfel, Figuren, etc.) umfangsmäßig mit Streubildern versehen werden.
- Auf ein Medium zur Anfertigung eines Streubilds kann auch nach dem Abziehen der Schutzschicht eine etwas dickere Schnur auf die freigelegte Klebefläche längs einer vorgegebenen Bildmotivkontur gelegt und angedrückt werden, so daß die Schnur haften bleibt. Dann wird die gesamte Klebefläche bestreut und das Streugut mit einem Borstenpinsel fest und gleichmäßig verteilt. Danach wird die Schnur abgezogen und die weißen Stellen mit andersfarbigen Streußeln ausgefüllt. Nach einem Anpressen sämtlicher Streußel mit Hilfe einer Gummiwalze wird das überschüssige Material abgebürstet, und es entsteht ein erfindungsgemäßes Streubild, das noch einem Fixiervorgang unterzogen wird.
Claims (11)
1. Verfahren zur Anfertigung eines Streubildes durch Auftragen von farbigem Streugut auf eine Klebefläche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Folie (2 ) mit einer durch eine Schutzschicht (4) abgedeckten Klebefläche (3) auf einer Grundplatte (1) falten- und blasenfrei geklebt wird, so daß die Schutzschicht (4) nach außen weist (Fig. 1),
in die Schutzschicht (4) das Motiv (5) des Streubildes eingearbeitet oder auf diese aufgetragen wird (Fig. 2),
die Schutzschicht (4) längs der Motiv- bzw. Profillinien eingeritzt oder geschnitten wird (Fig. 3),
die Schutzschicht (4) im Bereich des Motivinneren zumindest teilweise abgehoben wird (Fig. 4), und
farbiges Streugut (7) auf die freigelegte Klebefläche (3) der Folie (2) aufgebracht wird (Fig. 5).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anbringen und Einritzen des Motivs (5) des Streubildes in die Schutzschicht (4) der Folie (2) gleichzeitig vorgenommewerden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (4) längs des Motivs (5) des Streubildes nur teilweise eingeritzt bzw. geschnitten wird, alsdann der geritzte geschlossene Bereich der Schutzschicht (4) abgehoben und der freigelegte Klebeflächenbereich der Folie (2) mit Streugut (7) einer Farbe oder Farbzusammenstellung versehen wird, worauf ein anderer geschlossener Motivbereich der Schutzschicht (4) geritzt bzw. geschnitten, abgebogen und der dadurch freigelegte Klebeflächenbereich mit andersfarbigem und/oder andersartigem Streugut (7) belegt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Auftragen des Streuguts (7) Motivflächenbereiche und/oder -konturen konturiert werden.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Auftragen des Streuguts (7) eine Zusatzdekoration aufgeklebt wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anfertigen des Streubildmotivinneren der umliegende Randbereich (8) der Folie (2) abgezogen und der freigelegte Klebeflächenbereich mit Streugut (7) in gleicher Weise wie das Motiv (5) behandelt wird (Fig. 6).
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anfertigen des Streubildmotivinneren der umliegende Randbereich (8) der Folie (2) bzw. der Grundplatte (1) abgesägt oder anderweitig abgetrennt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anfertigen des Streubildmotives dieses in zusammensetzbare Einzelteile zersägt oder anderweitig getrennt wird.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Folie (2) ein doppelseitiges Klebeband verwendet wird.
10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Schutzschicht (4) eine Wachspapierabdeckung verwendet wird.
11. Verfahren zur Anfertigung eines Streubildes durch Auftragen von farbigem Streugut auf eine Klebefläche, bei welchem auf die freiliegende Klebefläche eine Schnur längs einer vorgegebenen Bildmotiv-Kontur gelegt und haftend angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schnur auf die freiliegende Klebefläche einer doppelseitigen Klebefolie geklebt wird, welche zuvor auf eine Grundplatte (1) geklebt worden ist,
farbiges Streugut auf die Klebefläche aufgebracht und verteilt wird,
die Schnur von der Klebefläche abgezogen wird,
weiteres andersfarbiges oder andersartiges Streugut auf den Konturenbereich des Motivs aufgebracht wird, und
das Streugut insgesamt angepreßt und überschüssiges Streugut entfernt wird.
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