DE294171C - - Google Patents

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DE294171C
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DE
Germany
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sleeve
ball bearing
bearing housing
coupling
torque
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Active
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DENDAT294171D
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English (en)
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/22Friction clutches with axially-movable clutching members
    • F16D13/24Friction clutches with axially-movable clutching members with conical friction surfaces cone clutches
    • F16D13/26Friction clutches with axially-movable clutching members with conical friction surfaces cone clutches in which the or each axially-movable member is pressed exclusively against an axially-located member
    • F16D13/28Friction clutches with axially-movable clutching members with conical friction surfaces cone clutches in which the or each axially-movable member is pressed exclusively against an axially-located member with means for increasing the effective force between the actuating sleeve or equivalent member and the pressure member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 294171 KLASSE 47c. GRUPPE
Kegelreibkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kegelreibkupplung, wie sie unter anderem für die Kupplung der Kurbelwelle von Motoren bei Luftschiffen, Luftfahrzeugen, Motorbooten usw. mit Vorteil Anwendung findet, und bei welcher der eine Kegel der beiden Kupplungshälften mit einem Belag aus elastischem Material, vorzugsweise Leder, besetzt ist. Die Erfindung bezweckt und erreicht eine solche
ίο Ausbildung der Kupplung, daß die Kupplung in ein- und ausgerücktem Zustande entlastet und vollkommen frei von Achsialdruck ist, d. h. daß keinerlei achsial wirkende, die Kurbelwellenlager des Motors beanspruchende Kräfte
x5 im Betriebe auftreten können. Ein weiteres Kennzeichen ist, daß keine gleitenden Keile bzw. Federn oder Nuten zur Kraftübertragung herangezogen werden, und daß infolge Fortfalles der sonst bei solchen Kupplungen angewandten zentralen Anpressungsfedern eine wesentliche Verminderung an Baulänge und Gewicht eintritt, was für derartige Kupplungen ebenfalls von erheblicher Bedeutung ist.
Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch die Kupplung, und zwar in der oberen Hälfte in eingerückter, in der unteren in ausgerückter Stellung.
Das Schwungrad α des Motors ist als Innenkonus ausgebildet, in welchen der Kupplungskonus b mit dem Lederbelag c behufs Kupplung hineingepreßt wird. Der Kupplungskonus b sitzt in achsialer Richtung verschiebbar auf einer Muffe d und wird durch eine Ringmutter β mittels Schrauben f gehalten.
Die Muffe d ist achsial verschiebbar auf einem Kugellagergehäuse g gelagert und an ihrem rechten Ende für die Drehmomentübertragung, wie in der Zeichnung durch die gekreuzten Linien angedeutet, als Vierkant, Mehrkant bzw. allgemein unrund ausgestaltet. Das Kugellagergehäuse g ist mittels zweier Traglager /, eines Spur lagers h und eines Druckringes i, vorteilhaft aus Bronze, seitlich vollständig fest gegen den Zapfen k abgestützt, welcher in Verlängerung der Motorkurbelwelle s mit dieser und mit dem Innenkonus bzw. Schwungrad a, wie aus der Zeichnung ersieht-. lieh, verbunden ist. An der Muffe d sind die • Kupplungshebel m gelagert, welche in eine Ringnut des Kugellagergehäuses g mit ihrem kurzen Hebelarm eingreifen, während sich gegen das freie Ende des langen Hebelarmes S-förmig gekrümmte Federn r stützen, die auf einer Hülse η gelagert sind, welche sich auf dem zylindrischen Teil bzw. der Nabe der Muffe d verschiebt und mittels Kugellagers ein Kugellagergehäuse ft trägt. Das Kugellagergehäuse g, die Kupplungsmuffe d sowie die Hülse η sind durch einen Federkeil 0 gegen Drehung gesichert miteinander 60' verbunden, wobei indessen, wie ersichtlich, dieser Federkeil zur Kraftübertragung nicht herangezogen wird, welche vielmehr ausschließlich durch den vierkantigen bzw. unruhden Teil der Kupplungsmuffe d erfogt.
Die Wirkungsweise beim Einrücken ist folgende: Durch achsiales Verschieben des Kugellagergehäuses ft wird die Kupplungshülse η auf der Nabe der Muffe d verschoben, wodurch die S-Federn gegen die Hebel m drücken und diese spreizen. Hierdurch wird die Muffe d mit dem Konus b und dem Lederbelag c in den Innenkonus des Schwungrades α hineingepreßt. Die Kupplungshülse η wird hierbei
so weit verschoben, bis die Federn r über die Strecklage gedreht sind, wie aus der oberen Hälfte der Zeichnung ersichtlich, so daß in diesem Zustande die Kupplung vollkommen von Achsialdruck entlastet ist. Das verschiedene Maß der Verschiebung zwischen der Hülse η und der Kupplungsmuffe d sowie die Verschiebung der letzteren gegenüber dem Kugellagergehäuse g ermöglicht der Federkeil o, der mit seinem Kopf in einen entsprechend bemessenen Schlitz des Kugellagergehäuses g eingreift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kegelreibkupplung, gekennzeichnet durch eine verschiebbare, das Drehmoment übertragende Muffe (d), an welcher Kniehebel (m) gelagert sind, die einerseits in eine Ringnut eines gegen den Verlängerungszapfen (k) der Motorwelle achsial und radial abgestützten Kugellagergehäuses (g) eingreifen, andererseits unter der Wirkung von S-Federn (r) einer Ein- und Ausrückhülse («) stehen, während der Kupplungskonus (b) auf der Muffe (d) mittels einer Ringmutter (e) achsial einstellbar gelagert ist, wobei das Kugellagergehäuse (g), Muffe (d) und Einrückhülse (n) durch einen Federkeil (0) gegen Drehung gesichert sind, derart, daß unter Vermeidung achsialer Beanspruchung die Übertragung des Drehmomentes ausschließlich durch die Kupplungsmuffe (d) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2626032A (en) * 1948-08-04 1953-01-20 Dana Corp Clutch with over center spring levers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2626032A (en) * 1948-08-04 1953-01-20 Dana Corp Clutch with over center spring levers

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