DE295456C - - Google Patents

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DE295456C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/06Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like
    • F16D43/08Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like the pressure ring actuating friction plates, cones or similar axially-movable friction surfaces
    • F16D43/10Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like the pressure ring actuating friction plates, cones or similar axially-movable friction surfaces the centrifugal masses acting directly on the pressure ring, no other actuating mechanism for the pressure ring being provided

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47c; GRUPPE
AKT.-GES. in CHEMNITZ.
des Antriebes ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1914 ab.
Es sind Fliehkraftkupplungen bekannt, bei denen unter Einwirkung von quer oder im Ruhezustande auch längs der Achse angeordneten Gewichtshebeln eine Verschiebung der Kupplungsteile in der Achsenrichtung erfolgt. An die letztgenannte Bauart lehnt sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung an. Er unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen dadurch, daß die Ubertragung der Bewegung der Fliehgewichte auf den längs verschiebbaren Kupplungsteil mittels eines drehbar auf seiner Achse beweglichen Ringes mit schrägen Stirnflächen erfolgt. Zur Ausnutzung und Steigerung der Fliehkraft wirkung ist dieser Ring mit Ansätzen für die Angriffsbolzen versehen/ deren Mittelpunkt möglichst weit vom Achsenmittelpunkt liegt. Durch gekröpfte Zugstangen sind diese Ringansätze und Angriffsbolzen seitlieh an die Flieh gewichtsarme angeschlossen. Durch diese Anordnung wird ein entsprechend großer, den drehbaren Kupplungsring angreifender Hebelarm geschaffen, der die auftretende Fliehkraft in verstärktem Maße auf den ersteren überträgt; eine spielend leichte Bewegung des Ringes ist die notwendige Folge. Durch Verlängerung der Ringansätze und entsprechend stärkere Kröpfung der Zugstangen läßt sich der Angriffshebel auf den Ring und dadurch die Fliehkraftwirkung beliebig steigern.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt; es zeigt:
Fig. ι eine untere Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. i,
Fig. 3 eine Ansicht teilweise mit Schnitt in der Pfeilrichtung gesehen nach der Linie H-II der Fig. i, ".
Fig. 4 eine Seitenansicht des Kupplungsringes mit Zugstange und Fliehgewicht.
An dem als Zahnrad ausgebildeten Kupplungsteil ι sind Winkelstücke 2,3 befestigt, die als Lager für die um die Bolzen 4,5 schwingbaren Gewichtshebel 6, 7 dienen. Diese Hebel sind durch Aussparungen 8, 9 im Kupplungsteil ι hindurchgeführt, so daß sie eine der Welle gleichgerichtete Lage einnehmen. Ein ringförmiger, nach innen schräg verlaufender Ansatz 10■ am Teile 1 dient zur Aufnahme des zweiten Kupplungsteiles 19.
Durch Bolzen 11, 12 sind seitlich an die Gewichtshebel 6,7 Zugstangen 13,14 angelenkt, die mit ihrem gekröpften Ende durch Bolzen 15, 16 mit einem an der Stirnfläche mit mehreren schrägen Flächen ausgestatteten Ringe 17 in Verbindung stehen. Je weiter die Bolzen 15, 16 mit ihren zugehörigen Ringansätzen von dem Achsenmittelpunkt entfernt angeordnet werden, eine desto stärkere Kröpfung der Zugstangen 13, 14 muß erfolgen, womit gleichzeitig eine Steigerung der Fliehkraftwirkung auf den Ring 17 erzielt wird, insofern

Claims (1)

  1. eine Vergrößerung des an diesem wirksamen Angriffshehelarmes stattfindet.
    Der Kupplungsteil ι ist ebenfalls mit schrägen Flächen versehen, die mit denjenigen des Ringes 17 in Eingriff stehen. Kupplungsteil 1 sowohl wie auch Ring 17 ist lose auf die Nabe 18 des Kupplungsteiles 19 aufgeschoben. Der Stellring 20 ist dagegen fest auf die Nabe 18 aufgeschraubt. Der Kupplungsteil 19 ist auf die Welle 21 aufgekeilt. An seinem Umfange trägt er einen zur Erhöhung der Reibung dienenden Kranz 21 a aus Holz o. dgl.
    Die Wirkungsweise der neuen Kupplung ist nun folgende: im Ruhestande werden die beiden Gewichtshebel 6, 7 infolge der Verbindung durch die Zugstangen 13, 14 stets im Gleichgewicht gehalten. Die beiden Kupplungsteile i, 19 stehen außer Eingriff.
    Bei angestellter Triebmaschine wird der Kupplungsteil 1 mitgenommen, in Umdrehung versetzt, und nach Erreichung einer gewissen Umlaufszahl werden die Schwunghebel 6, 7 infolge der Fliehkraft nach außen geschleudert. Hierdurch werden die mit ihrem gekröpften Ende mit dem Ringe 17 und mit ihrem anderen Ende mit den Gewichtshebeln 6, 7 seitlich verbundenen Zugstangen 13,14 nach außen gezogen. Infolgedessen verdreht sich der Ring 17, und seine schrägen Flächen gleiten an den Gleitflächen des Kupplungsteiles 1 entlang. Der hierdurch auf letzteren erzeugte Druck wirkt in der Achsrichtung auf den auf die Welle 21 aufgekeilten Kupplungsteil 19, drückt diesen in den Ansatz 10 des Kupplungsteiles ΐ hinein, und die Kupplung ist hergestellt. Jetzt wird die Welle 21 gleichfalls mit in Umdrehung versetzt, und zwar so lange, bis die Ümlaufszahl wieder eine derart geringe ist, daß die Federn 22, 23 die Gewichtshebel 6, 7 in ihre Anfangslage zurückziehen, wodurch gleichzeitig die Kupplung ausgerückt wird.
    Pate ν τ-Anspruch:
    Fliehkraftreibungskupplung mit längs zur Achse angeordneten Gewichtshebeln, bei der die Richtung der Verschiebung des Kupplungsteiles unabhängig von der Drehrichtung des Antriebes ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Bewegung der Fliehgewichte (6, 7) auf den Kupplungsteil (1) durch Vermittlung eines ■ Ringes (17) mit schrägen Flächen erfolgt, der unter dem Einflüsse von Zugstangen (13, 14) steht, die einerseits an Ansätzen des Ringes (17), anderseits seitlich an den Fliehgewichtshebeln angelenkt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969038C (de) * 1955-03-31 1958-04-24 Friedrich Jungheinrich Dr Ing Sicherheitsvorrichtung fuer brennkraftmotorisch angetriebene Flurfoerdergeraete mit oder ohne Stapeleinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969038C (de) * 1955-03-31 1958-04-24 Friedrich Jungheinrich Dr Ing Sicherheitsvorrichtung fuer brennkraftmotorisch angetriebene Flurfoerdergeraete mit oder ohne Stapeleinrichtung

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