DE533637C - Bodenfraese mit stabfoermigen Werkzeugfedern - Google Patents
Bodenfraese mit stabfoermigen WerkzeugfedernInfo
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- DE533637C DE533637C DES81538D DES0081538D DE533637C DE 533637 C DE533637 C DE 533637C DE S81538 D DES81538 D DE S81538D DE S0081538 D DES0081538 D DE S0081538D DE 533637 C DE533637 C DE 533637C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/08—Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
- A01B33/14—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
- A01B33/142—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
- A01B33/144—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally with spring tools or resiliently-attached rigid tools
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Alff
17, SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 al GRUPPE
s &1538111145 a*
Zusatz zum Patent 513
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. September 1927 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 16. August 1927.
Das Patent 513820 betrifft eine Bodenfräse
mit stabförmigen Werkzeugfedern. Derartige Federn dürfen, um bei bestimmten an den Werkzeugen wirkenden Kräften genügende
Durchbiegungen der Werkzeugspitzen zu erzielen, eine gewisse Mindestlänge
nicht unterschreiten. Aus diesem Grunde sind die zu den rechts von der
Mitte der Fräswelle aus liegenden Werkzeugen gehörenden Federn nach dem linken,
die Federn der linksliegenden Werkzeiige nach dem rechten Widerlager geführt. Bei
■ einer solchen Anordnung ist die Verwendung von Mittelantrieben sehr schwierig.
ig Die Erfindung betrifft eine Ausgestaltung
und Verbesserung von Bodenfräsen mit stabförmigen Federn, derart, daß auch Mittelantrieb
ohne weiteres angewandt werden kann. Zu diesem Zweck sind die Werkzeuge
an über die Stabfedern geschobenen Rohren befestigt, die an einem Ende mit der Stabfeder
fest verbunden und mit dem anderen Ende gegen Feder und Lagerung frei drehbar gelagert sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Auf der
Fräswelle 1, die durch Mittelantrieb 2 angetrieben wird, ist eine Lagerscheibe 3 befestigt.
An den Enden der Fräswelle 1 befindet sich mit ihr ebenfalls fest verbunden
je ein Widerlager, das aus der Scheibe 4, dem Deckel 5 und der Verschraubung 6 besteht.
Die Scheibe 4 besitzt Ausfräsungen 7 und Bohrungen, durch die die stabförmigen Federn 8 mit den Rohren 9 hindurchgeschoben
sind. Dabei sichern U-förmige Futterstücke 10 die Rohre 9 vor Verschieben in
axialer Richtung. Die linken umgebogenen Enden der Federn 8 fassen in die Ausfräsungen
7 der Scheibe 4, so daß die Federn 8 gegen die Scheibe 4 undrehbar befestigt sind.
Das umgebogene rechte Ende jeder Feder greift in eine entsprechende Ausfräsung des
zugehörigen Rohres 9 und verbindet dadurch Rohr und Feder an dieser Stelle starr miteinander.
Diese Verbindung kann auch irgendwie anders, beispielsweise durch Verstiftung, ausgeführt sein.
Das Rohr ist in den Scheiben 3 und 4 in Buchsen 11 und 12 frei drehbar gelagert.
Das Werkzeug 13 ist durch einen Stift 14-mit
dem Verbindungsstück ι S und dieses beispielsweise
durch Verschweißen, Verstiften oder Verschrauben fest mit dem Rohr 9 verbunden.
Wird das Rohr starr ausgeführt, so ist die wirksame Länge der Feder unabhängig
davon, an welcher Stelle des Rohres 9 sich das Werkzeug befindet. Dadurch wird er-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Peneff in Berlin-Wilmersdorf,
533
reicht, daß die Federlängen für alle Werkzeuge der Bodenfräse die gleichen sind.
Wird das Rohr 9 in sich federnd ausgeführt,
so wirkt als federnde Länge einmal die Stabfeder von ihrem linken bis zum rechten Ende, weiterhin als Fortsetzung dieser
Feder das federnde Rohr 9 von seinem rechten Ende bis zum Werkzeug. Die wirksame
Federlänge wird also bei dieser Ausführung vergrößert. Dadurch kann, insbesondere
bei schmalen Fräswialzen, der Raum besser ausgenutzt und das notwendige Federmaterial
gut untergebracht werden.
Die Querschnitte von Rohr und Stabfeder können dabei so gewählt werden, daß die
Trägheits- bzw. Widerstandsmomente von Rohr und Feder voneinander verschieden sind. So kann z. B. das Rohr ein kleineres
Widerstandsmoment und damit eine weichere ao Federung gegen Drehung als die Stabfeder
besitzen. In diesem Falle erfolgt das Ansetzen des Werkzeuges verhältnismäßig weich.
Die Widerstandsmomente können — besonders bei großen Zwischenräumen, zwischen
Lagerscheibe 3 und Widerlager 4 —· auch so ausgeführt werden, daß das Widerstandsmoment des Rohres größer ist als das der
Stabfeder. Diese Ausführung ist für die Aufnahme
von Biegungsbeanspruchungen besonders günstig.
Federkombinationen nach, der Erfindung sind im allgemeinen widerstandsfähiger
gegen Biegung als Stabfedern ohne Rohre. Durch das Übereinanderschieben von Rohr
und Stab wird nämlich das Widerstandsmoment der Federkombination gegen Biegung
wesentlich vergrößert bzw. die durch das Werkzeug ausgeübte Biegungsspannung
so verkleinert, daß die Federn praktisch als reine Drehungsfedern angesehen werden können.
Auf einem Rohr 9 können mehrere Werkzeuge 13 befestigt werden. Dabei werden
die Werkzeuge zweckmäßig gegeneinander versetzt angeordnet, so daß sie nacheinander
in den Boden eingreifen und die durch die verschiedenen Werkzeuge ausgeübten Beanspruchungen
der Federkombination zeitlich getrennt auftreten. Durch diese Maßnahme kann die Federkombination in ihren Abmessungen
kleiner gehalten werden.
Die Widerlager an den Enden der Fräswelle werden zweckmäßig ebenso ausgeführt,
wie es in dem Hauptpatent beschrieben ist; insbesondere kann der Deckel 5 Löcher 16
besitzen und so gedreht werden, daß diese Löcher mit den Ausfräsungen der Scheibe 4
zusammenfallen, so daß nach dem Herausnehmen der U-förmigen Futterstücke 10 sämtliche
Federn und Rohre gleichzeitig aus der Vorrichtung entfernt bzw. in sie eingesetzt
werden können. Dem Hauptpatent entsprechend ist bei der neuen Anordnung ein Lösen
der Werkzeuge ohne gleichzeitige Entfernung der Federn oder anderer Maschinenteile möglich.
Ebenso können zur Abstützung der Federn gegen Biegungsbeanspruchungen noch besondere Lagerscheiben vorgesehen sein und
die Federenden irgendeine der im Hauptpatent erwähnten Formen besitzen.
Claims (5)
1. Bodenfräse mit stabförmigen Werkzeugfedern nach Patent 513 820, gekennzeichnet
durch die Werkzeuge tragende Rohre, die an einem Ende mit der innenliegenden
Stabfeder fest verbunden- und mit dem anderen Ende gegen Stabfeder
und Lagerung frei drehbar gelagert sind.
2. Bodenfräse mit stabförmigen Federn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Rohre als Federn ausgebildet sind.
3. Bodenfräse mit stabförmigen Federn nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerstandsmomente von Stabfeder und Rohr verschieden groß
sind.
4. Bodenfräse mit stabförmigen Federn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr ein größeres Widerstandsmoment besitzt als die Stabfeder.
5. Bodenfräse mit stabförmigen Federn nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung zwischen Rohr und Stab zur Übertragung der Drehungsbeanspruchung durch das umgebogene
Federende 'erfolgt, das in eine entsprechende Ausfräsung des Rohres eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES81538D DE533637C (de) | 1927-08-15 | 1927-09-08 | Bodenfraese mit stabfoermigen Werkzeugfedern |
| GB2575928A GB296789A (en) | 1927-08-15 | 1928-09-07 | Improvements in or relating to ground working machines |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES81208D DE513820C (de) | 1927-08-15 | 1927-08-15 | Landwirtschaftliche Maschine mit umlaufenden, federnd nachgiebig in den Boden eingreifenden Werkzeugen |
| DES81538D DE533637C (de) | 1927-08-15 | 1927-09-08 | Bodenfraese mit stabfoermigen Werkzeugfedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533637C true DE533637C (de) | 1931-09-17 |
Family
ID=33553322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES81538D Expired DE533637C (de) | 1927-08-15 | 1927-09-08 | Bodenfraese mit stabfoermigen Werkzeugfedern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE533637C (de) |
| GB (1) | GB296789A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747796C (de) * | 1940-04-27 | 1944-10-16 | Eberhard Osthaus | Federndes Werkzeug fuer Bodenfraesen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1092412A (en) * | 1977-06-13 | 1980-12-30 | Earl L. Miner | Tines construction |
-
1927
- 1927-09-08 DE DES81538D patent/DE533637C/de not_active Expired
-
1928
- 1928-09-07 GB GB2575928A patent/GB296789A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747796C (de) * | 1940-04-27 | 1944-10-16 | Eberhard Osthaus | Federndes Werkzeug fuer Bodenfraesen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB296789A (en) | 1929-07-25 |
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