DE27370C - Neuerungen an mehrscharigen Kehrpflügen - Google Patents

Neuerungen an mehrscharigen Kehrpflügen

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Publication number
DE27370C
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Authority
DE
Germany
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rails
plow
frame
raised
turning
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Active
Application number
DENDAT27370D
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English (en)
Original Assignee
F. W. UNTERILP in Düsseldorf
Publication of DE27370C publication Critical patent/DE27370C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/18Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Neben den in der Patentschrift des Haupt-Patentes gezeichneten Anordnungen der schartragenden Schienen können auch die auf beiliegenden Zeichnungen in Fig. 1 und 2 und Fig. 6 bis 10 dargestellten Constructionen, welche von diesen etwas abweichen, zur Anwendung kommen.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeichneten Pfluge sind die beiden Schienen a, welche die Schare tragen, an ihren Drehpunkten in der Weise gekröpft, dafs das Schar bezw. die Schare, welche sich an der einen Seite einer solchen Schiene befinden, gehoben sind, wenn die anderen in den Boden eingreifen. Es werden nun beim Pflügen stets die eine der Schienen vorn und die andere hinten gleichzeitig gehoben oder gesenkt und hierdurch die Schare gewechselt. Um das Heben und Senken der Schare rasch und in einfacher Weise bewirken zu können, wurde die Welle w angebracht. Dieselbe ist durch Ketten mit den Schienen α verbunden, und es werden durch das Drehen der Welle w vermittelst der Kurbel k die Schienen in der erforderlichen Weise gehoben und gesenkt. Damit die Schare in den ihnen gegebenen Stellungen festgehalten werden, wird eine Vorrichtung angebracht, durch welche die Welle w festgestellt werden kann. Statt der Ketten können auch Stangen zur Anwendung kommen, welche mit an der Welle w anzubringenden Kurbeln verbunden werden. Soll der Pflug ohne die Kurbelvorrichtung benutzt werden, so werden die Schienen α mit Handhaben versehen und einzeln gehoben und festgestellt. Es kann statt der zwei Schienen auch nur eine Schiene angeordnet werden, welche dieselbe Gestalt wie die gezeichneten Schienen hat. Dieselbe erhält dann an der einen Seite die rechts- und an der anderen Seite die linkswendenden Schare, wie dies bei den dargestellten Schienen ebenfalls der Fall ist.
Bei dem in Fig. 6 und 7 dargestellten Pfluge sind die beiden Schienen α hinter einander angeordnet und jede an ihrem vorderen Ende drehbar gelagert. Durch diese Anordnung wurde erreicht, dafs alle Schare nach hinten aus dem Boden gehoben werden können, wodurch das Ausheben sehr erleichtert ist. Es können die beiden Schienen einzeln gehoben oder gesenkt und festgestellt werden, oder dieselben können, wie in der Zeichnung dargestellt ist, mit Kurbeln / versehen und diese durch die Stange υ verbunden werden, so dafs sich die eine Schiene senkt, wenn die andere gehoben wird. Durch diese Einrichtung wird die Handhabung nicht nur vereinfacht, sondern das Heben und Senken der Schienen geht auch leichter von statten, da die eine Schiene der anderen als Gegengewicht dient. Beim Transport oder beim Lenken des Pfluges wird die hintere Schiene in der Mitte des gezeichneten Stellbügels festgestellt und hierdurch beiden Schienen eine etwas gehobene Stellung gegeben. Die Verbindung der beiden Schienen kann an-
statt durch die Stange und Kurbeln durch eine Kette geschehen, welche an beiden Schienen befestigt ist und oberhalb derselben über Rollen geführt wird.
Anstatt dafs die drehbare, schartragende Schiene sich an einem Rahmen befindet, welcher auf drei oder mehreren Rädern ruht, kann dieselbe auch, wie in Fig. 8 bis io gezeichnet ist, mit einem Vordergestell drehbar verbunden werden, wodurch der Pflug einfacher wird. Die rechts- und die linkswendenden Schare stehen sich hierbei an der Schiene gegenüber, und durch Umdrehung der Schiene vermittelst der Handhaben kann man nach Belieben nach rechts oder nach links pflügen. Um die Einrichtung zu vereinfachen und die Drehung der Schiene leicht zu machen, wurde der Pflug ohne die sonst gebräuchliche Kette mit dem A'Ordergestell verbunden. Der Grindel liegt drehbar in einem am Steg y angebrachten Lager und der Zughaken ist am Grindel selbst drehbar angebracht. Es kann ein Bolzen oder eine Sperrklinke angebracht werden, damit der Grindel beim Pflügen im Lager bezw. an dem Vordergestell festgestellt werden kann, so dafs sich derselbe nicht dreht bezw. der Pflug nicht kippt. Um das Wenden des Pfluges zu erleichtern, wurde der Bügel ο angebracht, worauf der Pflug beim Kippen ruht. Das kleine Rad r, welches nach allen Seiten hin drehbar ist, wurde zur Erleichterung der Umdrehung des Pfluges beim Pflügen und für den Transport angebracht. Für den letzteren Fall wird das Rad tiefer gestellt und der Pflug kann durch obenerwähnte Feststelleinrichtung vor dem Umkippen geschützt werden. Die Handhaben sind um den Befestigungspunkt e drehbar und an dem Stellbügel d in verschiedenen Stellungen durch einen Bolzen oder auch durch eine Sperrklinke feststellbar und können so dem kleinen Transportrade sowie auch den rechts- und den linkswendenden Scharen gegenübergestellt werden.
Um an dem in Fig. 3, 4 und 5 gezeichneten Pfluge die Schienen a in verschiedenen Stellungen festhalten zu können, so dafs man bei unebenem Boden die Scharschneiden immer horizontal stellen kann, wurden die Stellbügel s, welche nicht, wie in Fig. 1 und 2 des Haupt-Patentes dargestellt, am Pflugrahmen, sondern an den Schienen α selbst angebracht sind, aus zwei Theilen hergestellt. Das Stück, in dem sich die Kerben befinden, in welche die am Pflugrahmen befindliche Klinke h eingreift, ist mit Schlitzlöchern versehen und kann verschoben und hierdurch den Scharen eine geeignete Stellung gegeben werden.
Um den mit Steuer versehenen Pflug so einstellen zu können, dafs derselbe in gerader Richtung vorwärts geht, wurde die Klammer / bei dem durch Fig. 6 und 7 dargestellten Pfluge angeordnet. Diese ist mit einem Scharnier versehen und kann beim Senken des Pfluges leicht aufgeklappt werden (s. Fig. 7), und wird dann beim Pflügen wieder über das Steuer gebracht, wodurch dasselbe gehalten wird. Damit der Klammer / eine genaue Richtung gegeben werden kann, wurde das Schlitzloch q angebracht, welches, wenn die Befestigungsschrauben gelockert sind, eine geringe Drehung der Klammer/, zuläfst.
Wenn an Bergabhängen gepflügt wird, so gleiten die Pflüge gewöhnlich etwas nach unten und gerathen so in eine schräge Stellung. Dieser Uebelstand ist durch die in Fig. 11 bis 13 dargestellte Einrichtung beseitigt, da hier die hinten befindliche Fahrradachse schräg gegen die Zugrichtung gestellt werden kann, wodurch der Pflug, wenn derselbe auch gleitet, doch in gerader Richtung erhalten wird. Diese Achse ruht drehbar zwischen den Schienen tn und kann vermittelst des Hebels u gedreht und in verschiedenen Stellungen festgehalten werden. Damit die Achse, wenn eines der Räder in einer Furche oder auf einer Erhöhung geht, auf der betreffenden Seite höher bezw. tiefer gestellt werden kann, als auf der anderen Seite, wurden die Führungsschienen m drehbar angeordnet. Die an diesen befindliche Welle χ ruht in der am Pflugrahmen befindlichen Büchse b, und es können die Führungsschienen durch den Hebel t, welcher sich an diesem befindet und welcher in verschiedenen Stellungen feststellbar ist, gedreht werden. Die Achse kann leicht hoch und niedrig gestellt werden, da der mit dieser verbundene Arm am Pflugrahmen verschoben und durch die Schraube ζ festgestellt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Erweiterung des Anspruchs 1. des Haupt-Patentes dahin, dafs die schartragenden Schienen, welche um eine Achse gedreht werden, auch um weniger als i8o° gedreht werden können, sei es, dafs die Schienen in der wie in Fig. 1 und 2 dargestellten Weise gekröpft und angeordnet sind, oder dafs dieselben, wie in Fig. 6 und 7 gezeichnet, hinter einander angeordnet werden, wobei die Schienen einzeln gehoben und gesenkt oder durch Stangen,
■ Ketten etc. verbunden werden können, damit das Umstellen rascher und leichter bewirkt werden kann.
2. Neben der im Haupt-Patent dargestellten Einrichtung, bei welcher die rechts- und linkswendende schartragende Schiene sich an einem Rahmen befindet, welcher auf drei oder mehreren Rädern ruht, die Anordnung, diese Schiene drehbar mit einem Vorgestell zu verbinden, sowie zur besseren Handhabung
und zum bequemeren Wenden des Pfluges die Anbringung der Stütze sowie des kleinen, mit diesem verbundenen, seitlich stehenden Rades.
An den Pflügen mit festem Rahmen die in Fig. Ii bis 13 dargestellte Einrichtung, neben der zum Lenken dienenden drehbaren Achse auch die Achsen der übrigen Räder so anzuordnen, dafs dieselben etwas schräg gegen die Zugrichtung gestellt werden können, sowie die Anordnungen der drehbaren, mit Hebel versehenen Führungsschienen m, wodurch die betreffende Achse einerseits gehoben und gesenkt werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT27370D Neuerungen an mehrscharigen Kehrpflügen Active DE27370C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2625090A (en) * 1947-07-14 1953-01-13 Harry A Pursche Two-way plow
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