DE266183C - - Google Patents
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- DE266183C DE266183C DENDAT266183D DE266183DA DE266183C DE 266183 C DE266183 C DE 266183C DE NDAT266183 D DENDAT266183 D DE NDAT266183D DE 266183D A DE266183D A DE 266183DA DE 266183 C DE266183 C DE 266183C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/04—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
- D06B3/08—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L23/00—Sharpeners for pencils or leads
- B43L23/006—Sharpeners for pencils or leads with rasping surfaces
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266183 -■ KLASSE Qa. GRUPPE
Vorrichtung zum Färben, Waschen u.dgl. von Strähngarn.
Zusatz zum Patent 246115.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1911 ab. Längste Dauer: 13. Juni 1925.
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum
Färben, Waschen u. dgl.' von Strähngarn nach dem Patent 246115, bei der die von rahmenartigen,
flachen Trägern getragenen Strähne durch Drehen der Träger um eine Längsachse umgezogen werden. . Bei der im Hauptpatent
beschriebenen Vorrichtung geschieht das Umziehen derart, daß die. Strähngarnträger am
oberen Stab durch besondere seitliche Greifer angehoben, darauf in schwingbare Haltearme
eingelegt und von den Greifern freigegeben werden, worauf ein zweites Schwinghebelpaar
an den unteren Drehzapfen angreift und diese unter gleichzeitiger Freigabe der oberen Drehzapfen
anhebt bzw. derart unterstützt, daß der Garnträger unter Wirkung der Schwerkraft um
die vorher unteren Drehzapfen eine Drehung um 180 ° ausführt. Um den Träger um 360 °
zu drehen, werden nach dem Hauptpatent zwei Greiferräder erforderlich, die nacheinander zur
Wirkung kommen und in der Bewegungsrichtung der fahrbaren Maschine deshalb hintereinander
angeordnet sind. Um dem Träger für das Strähngarn eine Drehung von 360 ° nach dem im Hauptpatent beschriebenen Verfahren
zu geben, werden beim Erfindungsgegenstand auf jeder Seite der Kufe, über welche sich die
Maschine fortbewegt, zwei gleichachsig gelagerte Räder verwendet, die zusammen mit den bereits
im Hauptpatent erwähnten schwingbaren Haken die Träger drehen. Durch die gleichachsige
Anordnung der die Träger bewegenden Räder oder Scheiben und durch die Anordnung ■ von Zähnen oder Vorsprüngen ' am
Umfang derselben, welche die Träger erfassen können, wird ein gedrängter Bau der Maschine
erzielt, außerdem kommen die Greifer, die zum Fassen, Anheben und Umsetzen der Träger
nach dem Hauptpatent dienten, in Wegfall.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 eine Maschine zum Umziehen von Strähnen in zwei Querschnitten, und
zwar ist
Fig. ι ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2
und
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1.
Fig. 3 bis 6 veranschaulichen den Vorgang des Umziehens mittels der Maschine.
Die Maschine ist in bekannter Weise mittels vier Rollen, die in feststehenden Schienen 1, 2
geführt sind, fahrbar über einer Kufe k angeordnet. In dem Gehäuse der Maschine ist ein
Elektromotor 3 angeordnet, der mittels eines biegsamen Kabels gespeist wird und mittels
eines Getriebes die Welle 29 treibt, welche wieder zwei Räder 4, 41 treibt, die zu beiden
Seiten der Kufe k drehbar auf Zapfen 6, 61 des Maschinenrahmens gelagert sind. Jedes
der Zahnräder 4, 41 trägt einen mit fünf Zähnen 8
versehenen Ring 7 bzw. 71. An jedem Zapfen
6, 61 ist ein Zahnrad 9, 91 befestigt, mit welchem
ein Zahnrad 10 bzw. io1 in Eingriff steht.
Letzteres ist drehbar auf einem im Rad 4 bzw. 41 befestigten Zapfen und ist starr mit
einer Scheibe verbunden, die einen Kurbelzapfen 12, 121 trägt. Der Teilkreis jedes Rades
10, io1 ist fünfmal kleiner als derjenige des
Rades 9. Jeder Kurbelzapfen 12, 121 ragt in
einen Schlitz 13, 131 eines mit fünf Spitzen oder
Abstützzähnen 14, 141 versehenen Rades 15, 151
hinein, das drehbar auf einer Scheibe 16, 161
gelagert ist. Jede der Scheiben 16, 161 ist an
einer Stange 17 befestigt, die mittels zweier Hebelpaare 18, 181 in horizontaler Richtung
verstellt werden kann. Die Hebelpaare 18 sind zu beiden Seiten eines Seitenteiles der Maschine
drehbar in Lagern derselben angeordnet; je ein Hebel eines jeden Hebelpaares 18, 181 steht
mit einer Vorrichtung in Verbindung, welche die Stangen 17 dann, wagerecht verstellt, wenn
die Maschine, am Ende der Kufe angelangt, ihre Bewegungsrichtung ändert.
Jeder Ring 7, 71 arbeitet mit dem gleichachsig gelagerten zugehörigen Rad 15, 151 und
mit zwei hin und her schwingenden, vom Motor 3 angetriebenen, auf Wellen 25, 26 angeordneten
Haken oder Schwinghebelpaaren 20, 21 zusammen, und zwar in der folgenden Weise:
Die flachen Träger b, deren obere Stäbe e in Kerben der Kufe k liegen, werden beim Drehen
der Ringe 7,71 von den Zähnen 8, 81 der letzteren vom Kufenrad abgehoben (Fig. 3), so
daß der untere Stab f des Trägers b über den Flüssigkeitsspiegel gehoben wird. Nun wird
der -untere Stab f von einem Hakenpaar 20 bzw. 21 erfaßt (Fig. 3) und hochgehoben (Fig. 4).
Dabei fällt der obere Stab β unter Drehung um 180° unter Abwälzung und Umziehens des über
40. den Träger gehängten Strähns α nach unten
(Fig. 4), und zwar kommt dabei der Stab β auf den Rand der Ringe 7, 71 zu liegen. Damit
nun der Stab, auf dem Rand der Ringe 7, 71 liegend, vor einen Abstützzahn 14, 141 der
gleichachsig gelagerten Räder 15, 151 zu liegen
kommt und von den Abstützzähnen 14, 141 erfaßt und auf dem Rand der Ringe 7, 71 vorwärts
geschoben wird, so daß ein zweites Kippen des Trägers b um 180 ° diesmal den Stab e, und
zwar in demselben Drehungssinn wie das erste Mal erfolgen kann, sind die Räder 15, 15* in
bezug auf die Ringe 7, 71 mittels der in die Schlitze 13, 131 der Räder 15, 151 eingreifenden
Kurbelzapfen 12, 121 verdreht worden. Und
zwar werden die Räder 15, 151 zunächst durch
. die Kurbelzapfen 12, 121 entgegengesetzt zur
Drehrichtung der Ringe 7, 71 verstellt (Fig. 4) und dann in gleicher Richtung mit den Ringen
7, 71, aber mit beschleunigter Geschwindigkeit vorwärts bewegt (Fig. 5), so daß eine Verschiebung
des Stabes e auf den Rändern der Ringe 7, 71 eintritt. Die Räder 15, 151 werden also
mit den Ringen 7, 71 im Kreise bewegt, vollziehen aber keine gleichförmige, sondern eine
zeitweise gegenläufige und dann wieder eine beschleunigte gleichgerichtete Bewegung gegenüber
den Ringen 7,71. Nachdem also der Träger b eine erste Drehung um 180 ° gemacht
hat, wird derselbe an dem nun unten liegenden Stab e von den Zacken oder Abstützzähnen 14,
141 der Räder 15, 151 erfaßt und mit beschleunigter
Geschwindigkeit vorwärts bewegt, gleichzeitig wird auch das Hakenpaar 20 bzw. 21 den
erfaßten Stab f freigeben, so daß der Träger b eine zweite Drehung um 180 ° ausführt. Die
Räder 15, 151 legen alsdann den Träger b auf
zwei Schienen 22, 221 ab, die an den Hebelpaaren 18, 181 befestigt sind. Die Zacken 14, 141 der
Räder 15, 151 schieben die Träger b in der Fahrrichtung
der Maschine nach rückwärts, so daß sie, von den~:,Schienen 22, 221 gleitend, in die
Kerben der Kufe k zu liegen kommen. Die Haken 20, 21 sind auf parallelen, in den Seitenteilen
der Maschine gelagerten Wellen 25, 26 lose gelagert und je mittels einer Feder mit
einem an der Welle 25, 26 festen Arm verbunden, so daß, falls die Arme auf einen festen
Gegenstand auftreffen sollten, ein Brechen derselben ausgeschlossen ist. Jede der Wellen 25,
26 wird mittels einer Pleuelstange 28, 281 und einer Kurbel 27, 271 von der Welle 29 aus in
eine schwingende Bewegung versetzt. Damit die eine oder die andere oder auch beide Wellen
25, 26 außer Tätigkeit gesetzt werden können, ist für jede Welle 25, 26 eine lösbare Kupplung
vorgesehen, mittels welcher die Welle 25, 26 mit der antreibenden Pleuelstange verbunden
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Färben, Waschen u. dgl. von Strähngarn nach dem Patent 246115, bei welcher über einer Kufe eine Maschine fahrbar angeordnet ist, durch welche mit zu verschiedenen Seiten der Kufe gelegenen Räderpaaren die rahmenartigen, flachen Strähnträger von der Kufe abgehoben und unter Mitwirkung von schwingbaren Haken unter Umziehen des Strähns um 360° um eine Längsachse gedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Scheibenpaar (7, 71) mit Zähnen (8, 81) für das Anheben des jeweilig oberen Stabes der flachen Träger (b) und ein zweites Räderpaar (15, 151) mit Vorsprängen (14, 141) für das Abstützen des vorher gehobenen und durch die Schwinghakenpaare (20, 201 bzw. 21, 211) um 180 ° gedrehten Trägers (b) gleichachsig angeordnet sind, wobei durch Drehung des zweiten Räderpaares (15, 151) in entgegengesetzter Richtung zum stets gleichbleiben-den Drehungssinn des Scheibenpaares (7, 71) der nach dem Anheben auf den Rand des letzteren gefallene jeweilige untere Stab der Träger (b) durch einen Vorsprung (14, 141) abgestützt wird und durch nachherige beschleunigte Bewegung des zweiten Räderpaares (15, 151) gegenüber der Bewegung des Scheibenpaares (7, 71), aber im gleichen Drehungssinn mit letzterem zum erneuten Erfassen durch die Schwinghaken (20, 201 bzw. 21, 211) für das- zweite Drehen der Träger (b) um 180° auf dem Rande des Scheibenpaares (7,71) vorwärts geschoben wird.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
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