DE362907C - Vorrichtung zum Umsetzen von Kranen - Google Patents
Vorrichtung zum Umsetzen von KranenInfo
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- DE362907C DE362907C DEK77282D DEK0077282D DE362907C DE 362907 C DE362907 C DE 362907C DE K77282 D DEK77282 D DE K77282D DE K0077282 D DEK0077282 D DE K0077282D DE 362907 C DE362907 C DE 362907C
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- Germany
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- crane
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 5
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 4
- 206010011416 Croup infectious Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C7/00—Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/03—Cranes with arms or jibs; Multiple cranes
- B66C2700/0321—Travelling cranes
- B66C2700/0328—Cranes on rails or on rail vehicles
- B66C2700/035—Construction details related to the travelling, to the supporting of the crane or to the blocking of the axles; Outriggers; Coupling of the travelling mechanism to the crane mechanism
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 2. NOVEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 b GRUPPE
Fried. Krupp Akt-Ges. Grusonwerk in fflagdeburg-Buckau.
Vorrichtung zum Umsetzen von Kranen.
Zusatz zum Patent 210174.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1921 ab. Längste Dauer: 14. November 1923.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und Verbesserung der Umsetzvorriclitung
nach. Patent 210174. Gegenstand des Hauptpatentes
ist eine beliebige, unter den Kranfüßen angebrachte Hebevorrichtung in Verbindung
mit die Laufräder einzeln oder in Gruppen aufnehmenden, um senkrechte Achsen drehbaren
Lagergestellen. Das Anheben wurde bei den bisherigen Ausführungen durch eine Schraubenwinde
mittels -Handbetriebs bewirkt. Das An-
heben und Umsetzen war infolgedessen umständlich und zeitraubend. Es fesselte menschliche
Arbeitskraft längere Zeit, und der Kran war inzwischen außer Betrieb. Die Erfindung
hat den Zweck, möglichst an menschlicher Arbeitskraft zu sparen und die für das Umsetzen
erforderliche Zeit ganz erheblich abzukürzen. Der angestrebte Zweck wird dadurch erreicht,
daß zum Anheben der Kranfüße beim Umsetzen des Kranes die "Winde des Kranes selbst
benutzt wird, indem diese die Hebevorrichtung in Bewegung setzt. Hierzu kann man beispielsweise
einen einfachen, einarmigen Hebel verwenden.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung näher veranschaulicht, und zwar
zeigen Abb. 1 und 2 je eine Gesamtdarstellung des Kranes mit drehbaren Lagergestellen und
Hebevorrichtungen in "Vorder- und Seitenansieht, Abb. 3 und 4 die Hebevorrichtung allein
in größerem Maßstab im Aufriß und Grundriß. Der Kran ruht auf den Rädern 1 der Lagergestelle
2, die in gleicher Weise wie bei der Einrichtung des Hauptpatentes um eine senkrechte
Achse drehbar sind. An den die beiden Lagergestelle einer Kranseite verbindenden
Querträgern sitzt ein Gestell 3, in dem zwei Stempel 4 in Führungen 5 gleiten können. Die
Stempel sind an ihren unteren Enden je mit einer die Fahrschiene 7 umfassenden Klaue 6
versehen. Die Stempel 4 sind ferner je mit einer öffnung 8 versehen, in die ein Daumen 9
eingreift. Die Daumen 9 sitzen undrehbar auf einer Welle 10, die im Gestell 3 drehbar gelagert
ist. Auf der gleichen Welle sitzt undrehbar ein einarmiger Hebel ix, der an seinem freien Ende
ein Gegengewicht 12 trägt. Das Anheben mittels der Kranwinde 13 vermittelt ein einarmiger
Hebel 14. Das eine Ende dieses Hebels ist geteilt. Es umfaßt den Hebel 11 und besitzt
zwei Klauen 15, die sich beim Anheben der Kranseiten zu beiden Seiten des Hebels 11 auf
die Welle 10 stützen. Die beiden Teile dieses Hebelendes sind durch einen Bolzen 16 verbunden,
der dazu bestimmt ist, unter den Hebel 11 zu greifen. Das andere Ende 17 des
Hebels 14 ist hakenartig ausgebildet. An diesem Ende greift beim Anheben der Kranseite
die Kette 18 der Winde 13 an. Ein am Hebel 14
drehbar befestigter Haken 19 dient dazu, den Hebel an der Winde oder am Krangestell aufzuhängen,
wenn die Hubvorrichtung außer Tätigkeit ist. Die Arbeitsweise ist folgende:
Soll der Kran umgesetzt werden, so legt man die Klauen 15 des Hebels 14, wie in Abb. 3
und 4 veranschaulicht, auf die Welle 10, so daß dabei, wie Abb. 3 zeigt, der Bolzen 16 unter den
Hebel 11 greift. Das andere hakenartige Ende 17 des Hebels 14 wird in die Kette 18 der
Kranwmde eingehängt. Wird nun das Hebelende 17 durch die Winde gehoben, so legt sich
der Bolzen 16 gegen den Hebel 11 und dreht diesen sowie die Daumen 9 in der Pfeilrichtung
x. Die Daumen 9 drücken hierbei die Stempel 4 nach unten, so daß diese sich auf die
Fahrbahn 7 stützen und die Kranstütze bei weiterer Bewegung des Hebels 14 so hoch angehoben
wird, daß die Lagergestelle 2 zwecks Umsetzung gedreht werden können. Alsdann wird der Hebel 14 wieder so weit gesenkt, daß
die Laufräder sich auf die Schienen stützen. Beim weiteren Senken des Hebels 14 kommen
die Bolzen 16 außer Berührung mit Hebel 11.
Dieser dreht sich dann unter Wirkung des Gegengewichtes 12 entgegengesetzt der Pfeilrichtung
x. Hierdurch werden mittels der sich gleichzeitig drehenden Daumen 9 die Klauen 6
der Stempel 4 von den Schienen 7 abgehoben. Der Hebel 14 kann dann entfernt werden.
Die oben beschriebene Hebevorrichtung läßt noch weitere Ausführungsmöglichkeiten zu;
außerdem ist sie nur ein Beispiel. Es ist jede Hebevorrichtung verwendbar, die durch die
Hubbewegung der Winde in Tätigkeit gesetzt werden kann.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Umsetzen von Kranen,
"Verladegerüsten, Schiebebühnen und ähnlichen Fahrzeugen von einem Gleis auf
ein parallel oder in anderer Richtung liegendes nach Patent 210174, dadurch gekennzeichnet,
daß die unter den Kranfüßen angebrachte Hebevorrichtung durch die Kranwinde in Tätigkeit gesetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtung
aus auf die Fahrschienen sich stützenden Stempeln (4) besteht, die mittels Hebelübertragung
(14, 16, 11, 9) durch das Windwerk
des Kranes bewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK77282D DE362907C (de) | 1921-04-19 | 1921-04-19 | Vorrichtung zum Umsetzen von Kranen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK77282D DE362907C (de) | 1921-04-19 | 1921-04-19 | Vorrichtung zum Umsetzen von Kranen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE362907C true DE362907C (de) | 1922-11-02 |
Family
ID=7232967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK77282D Expired DE362907C (de) | 1921-04-19 | 1921-04-19 | Vorrichtung zum Umsetzen von Kranen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE362907C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6105492A (en) * | 1997-12-17 | 2000-08-22 | Winkler + Dunnbier AG | Device and process for forming a matrix cavity |
-
1921
- 1921-04-19 DE DEK77282D patent/DE362907C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6105492A (en) * | 1997-12-17 | 2000-08-22 | Winkler + Dunnbier AG | Device and process for forming a matrix cavity |
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