DE255643C - - Google Patents

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DE255643C
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DE
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clapper
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bobbin
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/38Driving-gear; Starting or stopping mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λί 255643 — KLASSE 256. GRUPPE
RITTERSHAUS & BLECHER in BARMEN.
befindlichen Klöppel an der Flechtarbeit teilnehmen sollen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Klöppelmaschinen zur Herstellung einfädiger Spitzen, bei denen die Klöppeltreiber nur dann durch Kupplung mit ihren Triebrädern in Drehung versetzt werden, wenn die auf den betreffenden Tellern befindlichen Klöppel an der Flechtung teilnehmen sollen. Bei diesen Maschinen kann es infolge der Anordnung der Teller auf einem Kreise und der dadurch bedingten größeren Länge der äußeren Bogen der Gangbahn vorkommen, daß die Klöppel beim Stillsetzen nach ihrer jedesmaligen halben Umdrehung in den äußeren Bogen der Gangbahn stehenbleiben, bevor sie noch über
!5 die Gangplattenspitzen hinausgelangt sind. Infolgedessen können sie dann von den Treibern der benachbarten Teller nicht erfaßt und mitgenommen werden.
Dieses wird bei der neuen, den Gegenstand der Erfindung bildenden einfädigen Spitzenklöppelmaschine dadurch vermieden, daß die in der äußeren Gangbahn stillgesetzten Klöppel zwangläufig von einem von den stetig umlaufenden Triebrädern bewegten Drücker so weit vorgeschoben werden, daß sie vom Treiber des benachbarten Tellers erfaßt werden können.
Durch diese Zwangläufigkeit ist ein sicheres Funktionieren gewährleistet.. ■
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Fig. ι im Grundriß mit teilweise abgenommener Gangplatte und in Fig. 2 in einem senkrechten Schnitt.
Unter jedem Teller α ist ein Treiber b anj geordnet, der in bekannter Weise federnd hochgehalten und, wenn der auf dem betreffenden Teller befindliche Klöppel an der Flechtarbeit teilnehmen soll, mittels des Gestänges c vom Rapportwerk aus gesenkt und dadurch mit dem stetig umlaufenden Triebrade d in Eingriff gebracht wird.. Die Treiber nehmen dabei in der Ruhelage die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein, so daß an den inneren Gangplattenspitzen die Treiberflügel mit der Gangplattenspitze abschließen, während die gegenüberstehenden ■ Flügel infolge der größeren Länge der äußeren Gangbahnen die äußeren Gangplattenspitzen noch nicht erreicht haben und der Klöppel deshalb von dem benachbarten Treiber nicht erfaßt werden kann. Um den Klöppel in den Bereich des benachbarten Treibers vorzuschieben, ist gemäß der Erfindung nahe den äußeren Gangplattenspitzen eine senkrechte Welle f angeordnet, welche einerseits in der Gangplatte, andererseits in der Grundplatte drehbar gelagert und mit zwei Armen g und h versehen ist, von denen der untere Arm h von den beiden in den benachbarten Triebrädern d angebrachten Anschlagstiften i abwechselnd hin und her geworfen wird. Hierdurch erhält der obere, dicht unterhalb der Gangplatte angeordnete Arm g ebenfalls eine hin und her gehende Be-
wegung und bewirkt dabei, indem er sich gegen die Unterplatte m des Klöppelfußes legt, ein Vordrücken des Klöppels" in den Bereich des benachbarten Treibers. Um die Bewegung des Armes g nach beiden Seiten zu begrenzen, ist in die Gangplatte ein als Anschlag . dienender Stift η eingeschraubt und der Arm g selbst mit entsprechenden Vorsprüngen ο versehen.
ίο Zur Steuerung der Klöppel sind in bekannter Weise an den Enden der Ausrückergabeln φ Leitstücke q angebracht, welche beim Einrücken mit der Gabel fi gesenkt werden und die Steuerung des Klöppels bewirken.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. ■ Einfädige Spitzenklöppelmaschine, bei
    der die Klöppeltreiber nur dann durch Kupplung mit ihren Treibrädern in Drehung versetzt werden, wenn die auf den betreffenden Tellern befindlichen Klöppel an der Flechtarbeit teilnehmen sollen, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Kreuzungsstellen in demMaschinengestellDrücker angeordnet sind, welche, von den stetig umlaufenden Triebrädern bewegt werden, so daß sie die bei Ausrückung der Treiber stehenbleibenden Klöppel zwangläufig vorschieben, um ein Erfassen derselben durch den Treiber des benachbarten Tellers zu ermöglichen.
  2. 2. Spitzenklöppelmaschine nachAnpruchi, dadurch gekennzeichnet, daß der den Klöppel vorschiebende Drücker aus einem schwingbaren, in der Schwingbewegung durch einen Anschlagstift (n) begrenzten Arm (g) besteht, welcher seine Bewegung von einem auf derselben Welle (f) angeordneten und von den stetig umlaufenden Triebrädern hin und her bewegten Arm (h) erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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