DE367910C - Flecht- und Kloeppelmaschine - Google Patents

Flecht- und Kloeppelmaschine

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DE367910C
DE367910C DEH86996D DEH0086996D DE367910C DE 367910 C DE367910 C DE 367910C DE H86996 D DEH86996 D DE H86996D DE H0086996 D DEH0086996 D DE H0086996D DE 367910 C DE367910 C DE 367910C
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DE
Germany
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stop
braiding
pin
bolt
pawl
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Expired
Application number
DEH86996D
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English (en)
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FERRUM GIESSEREI und MASCHINEN
Original Assignee
FERRUM GIESSEREI und MASCHINEN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Flecht- und Klöppeimaschine. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Flecht- und Klöppelmaschine. Diese ermöglicht eine Verwendung nicht nur für einfädige Klöppel- und Flechtspitzen, sondern auch zur Herstellung von zweiflechtigen Artikeln.
  • Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß dieselbe im Gegensatze zu bekannten Ausführungen einfädig und zweifädig arbeiten kann. Dies wird dadurch erreicht, daß die die Drehung der Flügelräder herbeiführenden Treibräder unter der Herrschaft von Klinken stehen, die durch Vermittlung von Steilkörpern wechselweise durch Anschläge so bewegt werden, daß die durch den einen Anschlag bewirkte Kupplung des Flügelrades mit dem Treibrade durch Auftreffen dieses Stellkörpers auf den anderen Anschlag wieder unterbrochen wird.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht und es zeigt von derselben: Abb. z einen Teil einer Klöppelmaschine in Draufsicht im teilweisen Schnitt, Abb. 2 eine partielle Ansicht von vorn mit teilweisem Schnitt, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2, Abb. 4. einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 2 und Abb. 5 bis 8 Einzelheiten im Schnitt.
  • a ist die Tisch- und b die Gangplatte. In denselben lagern die mit abgesetzten Enden versehenen Pfeiler c. Die oberen Enden der Pfeiler c besitzen Gewinde und mittels Muttern d werden auf denselben die Teller e lose gehalten. Die Teller e sind in entsprechenden Bohrungen g der Gangplatte vorgesehen und weisen an ihren Umfangflächen je vier Ausnehmungen f zur Aufnahme der Klöppel h auf. Die Klöppel h dienen in an sich bekannter Weise zum Aufstecken der Fadenspulen.
  • Der Teller e (Abb. 2) sitzt auf der Hülse k, die lose auf dem Pfeiler c lagert, und besitzt noch eine Scheibe L, die in Richtung der Ausnehmung f mit Zähnen m versehen ist. In die Zähne sind die Klinken n zu greifen bestimmt, welche auf dem um die eigene Achse drehbaren Bolzen o sitzen. Die Bolzen o durchdringen den Halterflügel p und das Antriebszahnrad q. Der Antrieb der ganzen Maschine erfolgt in der bekannten Weise, daß derselbe auf eins oder mehrere solcher Zahnräder wirkt und daß die Drehbewegung von diesen direkt angetriebenen Zahnrädern auf die anderen mit diesen kämmenden übertragen wird. Die unteren Enden der Bolzen o tragen je einen Stellkörper r, der, von oben gesehen, spitzwinklige Form hat. s ist ein auf der Tischplatte a sitzender Anschlagzapfen, dessen den Stellkörpern y zugekehrte Seite bogenförmig gestaltet ist. Der Anschlag zapfen s greift in die Bewegungsbahn der Stellkörper r ein, ebenfalls der Anschlagbügel t, der auf dem Stift is sitzt. Am Stift ic ist die Stange v des nicht zur Darstellung gebrachten Jacquardwerkes befestigt.
  • An der unteren Seite der Teller sind noch Ansätze w befestigt, und entsprechend den Ausnehmungen f sind ebenfalls vier solcher Ansätze w vorgesehen. In die Bewegungsbahn der Ansätze w greift der schwingbare Hebel x, welcher unter Wirkung der Spiralfeder y steht. Bei Bewegung bzw. Ausschaltung der Teller nach stattgefundener Einvierteldrehung, schlägt ein Ansatz an den Hebel x an und wird dabei eine unerläßlich genaue Einstellung der Ausnehmungen f der Teller e zueinander bewirkt. Bei Wiedereinkupplung der Teller, wobei dieselben also in fester Verbindung mit den Antriebsrädern stehen, werden die Hebel x in Richtung der Federkraftwirkung nach außen gedrückt, und sobald die Hebel x außer Berührung der Anschläge, w stehen, kehren dieselben infolge Federwirkung in ihre normale funktionsbereite Stellung zurück.
  • Wird der Stift u durch das jacquardwerk gehoben, so wird auch der Bügel t in die gestrichelte Lage, wie Abb. 2 zeigt, mitbewegt und gelangt in die Bewegungsbahn der Stehkörper r. Dabei schlägt der innere Arm des dem Bügel zugekehrten Steilkörpers an denselben, wodurch derselbe und damit der zugehörige Bolzen gedreht - wird, so daß die auf letzterem sitzende Klinke in Eingriff der Zahnscheibe l gelangt. Infolge Drehung der Scheibe l wird auch der Teller e und damit die in demselben gelagerten Klöppel h mitbewegt. Nachdem die Scheibe l annähernd eine Vierteldrehung ausgeführt hat, schlägt der äußere Arm des Stellkörpers an den Anschlagzapfen s, wodurch derselbe nach innen gedreht, demzufolge die auf dem zugehörigen Bolzen sitzende Klinke nach außen verschwenkt wird und damit außer Eingriff der Scheibe l gelangt, so daß der Teller bzw. die Klöppel stillstehen. Der Hebel x verhindert durch.Anschlag des einen Ansatzes w eine zu weite Drehung, verursacht durch das Beharrungsvermögen der Bewegungsrichtung der Teller.
  • In den Abb. 5 bis 7 zeigt o1 den Bolzen und n1 die Klinke, welch letztere in die Zahnscheibe l eingreift, nachdem der Stellkörper r1 (Abb. 7) gegen den Bügel t2 angeschlagen und wodurch der Stellkörper y1 nach außen und die am oberen Ende des Bolzens sitzende Klinke n1 (Abb. 5) nach innen gedreht und in Eingriff mit der Zahnscheibe gebracht, damit die Kupplung hergestellt wurde. Weiter zeigt Bolzen o2 (Abb. 5), wie die Klinke n2 außer Eingriff der Zahnscheibe l steht. Abb. 8 zeigt, wie die Stellkörper y1 nach einer Vierteldrehung gegen die Anschlagzapfen s anschlagen, dadurch nachinnen gedreht und die zugehörigen Klinken nach außen gedreht werden und dadurch die Zahnscheibe entkuppelt wird. Befinden sich die diese Einrichtung bildenden Teile in der vorbeschriebenen normalen Stellung, so ist ein einfädiges Arbeiten gewährleistet.
  • Soll die vorbeschriebene Einrichtung für zweiflechtige Arbeitsstücke Verwendung finden, so wird das Jacquardwerk, nachdem die Stifte u, welche die Anschlagbügel t tragen, in die Hochlage gebracht worden sind, abgestellt, so daß eine kontinuierliche Ein- und Ausschaltung der Steilkörper bzw. der Klinken stattfindet, demzufolge eine gegenseitig ununterbrochene Vierteldrehung der Teller gewährleistet ist. An Stelle von vier können auch nur zwei Ausnehmungen f vorgesehen sein, in welchem Falle auch nur ein Bolzen o zur Verwendung käme und wäre in diesem Falle lediglich der Anschlagbügel t etwas länger zu gestalten und der Anschlagzapfen an einer entsprechend weiter vom Stift zt angeordneten Stelle anzuschrauben.
  • Abb. 6 zeigt ein linkes und ein rechtes Triebrad mit Bolzen und Klinken, fortlaufend eingestellt. Hat der Bolzen o mit Klinken' des linken Triebrades eine Vierteldrehung gemacht, nachdem er durchAnschlag.an Stift A (Abb. 7) die Zahnscheibe l eingekuppelt und durch Anschlag an Zapfen s wieder entkuppelt ist, so ist der Klöppel hl (Abb. 6) an Stelle von h2, und h2 an Stelle von hs geführt worden; im gleichen Moment schlägt Stehkörper y1 des rechten Triebrades an Bügel t2 (Abb. 7), wobei die Klinke n3 nach innen bewegt und die Zahnscheibe l gekuppelt wird. Durch Anschlag an Zapfen s (Abb. 8) wird die Zahnscheibe wieder entkuppelt, wodurch der Klöppel hl an Stelle von h3 und h3 an Stelle von h4 geführt wird; bis dahin hat das linke Triebrad eine halbe Drehung ausgeführt, und Bolzen o mit Klinke n2 des linken Rades schlägt an Stift t1 (Abb. 7), wodurch wieder Zahnscheibe l eingekuppelt und durch Anschlag an Zapfen s (Abb. 8) entkuppelt wird; hierauf hat das rechte Triebrad eine halbe Drehung ausgeführt, und Bolzen o mit Klinke n4 (Abb. 6) wird durch Anschlag an t2 (Abb. 7) mit Zahnscheibe l gekuppelt und durch Anschlag des zugehörigen Stellkörpers an Zapfen s (Abb. 8) entkuppelt; dann folgt wieder Bolzen o mit Klinke n1 des linken Rades, alsdann Bolzen o mit Klinke n3 des rechten Rades und wiederholt sich so die Kupplung und Entkupplung der Zahnscheiben von den linken und rechten Triebrädern aus fortlaufend, wenn das Jacquardwerk abgestellt und der Stift u in die Hochlage gebracht ist.
  • Ist das Jacquardwerk in Funktion, so kann die Kupplung jederzeit nach Bedürfnis der Musterzeichnung unterbrochen werden und die Klöppel nach Belieben vor- oder rückwärtsdirigiert oder vier Klöppel auf gleichem Teller als Kordel gedreht werden, wobei die Ein und Entkupplung der Klöppeltreiber bei jeder einmaligen Umdrehung der Triebräder ein- oder zweimal erfolgt, indem die letzteren mit zwei Bolzen versehen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Flecht- und Klöppelmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehung der Flügelräder (i) herbeiführenden Treibräder (m) unter der Herrschaft von Klinken (n) stehen, die unter Vermittlung von Stellkörpern (y) wechselweise durch Anschläge (s, t) so bewegt werden, daß die durch den einen Anschlag (t) bewirkte Kupplung des Flügelrades (i) mit dem Treibrad (-in) durch Auftreffen dieses Stellkörpers auf den anderen Anschlag (s) wieder unterbrochen wird.
  2. 2. Flecht- und Klöppelmaschine nach Anspruch z, welche ein einfädiges Arbeiten dadurch ermöglicht, daß die eine Gruppe von Stellkörpern (t) heb- und senkbar ist und unter der Wirkung der Jacquardvorrichtung steht.
  3. 3. Flecht- und Klöppelmaschine nach Ansprüchen z und 2, .welche ein zweifädiges Arbeiten dadurch ermöglicht, daß die heb-und senkbaren Anschläge unter Aufhebung ihrer Verbindung mit der Jacquardvorrichtung in ihrer Anschlaglage feststellbar sind.
DEH86996D Flecht- und Kloeppelmaschine Expired DE367910C (de)

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