DE460618C - Naehmaschine mit einer oder mehreren Nadeln und einem oder mehreren Fadenvorlegern - Google Patents

Naehmaschine mit einer oder mehreren Nadeln und einem oder mehreren Fadenvorlegern

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DE460618C
DE460618C DEL61276D DEL0061276D DE460618C DE 460618 C DE460618 C DE 460618C DE L61276 D DEL61276 D DE L61276D DE L0061276 D DEL0061276 D DE L0061276D DE 460618 C DE460618 C DE 460618C
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DE
Germany
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thread
shaft
rod
needles
sewing machine
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Expired
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DEL61276D
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LIMBACHER MASCHINENFABRIK BACH
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LIMBACHER MASCHINENFABRIK BACH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/08Cordage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine mit einer oder mehreren Nadeln und einem oder mehreren Fadenvorlegern. Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine, die mit einer, zwei oder mehr Nadeln ausgerüstet wird, von denen in bekannter Weise eine oder gleichzeitig mehrere arbeiten können, und welche mit einer Fadenvorlegevorrichtung ausgestattet ist, um einen oder mehrere Zierfäden aufzunehmen. Bei diesen ilaschinen wird die Fadenvorlegevorrichtung durch ein von der Antriebswelle aus bewegtes Hebelgestänge angetrieben, dessen wagerecht etwa in der Höhe des Maschinenarmes verlaufende Zwischenwelle mit der senkrechten, im Kopf der Maschine gelagerten Welle, welche die Drehung der Fadenvorlegevorrichtung bewirkt, durch ein Kugelgelenk verbunden ist, um an dieser Verbindungsstelle die erforderliche Universalbeweglichkeit zu schaffen.
  • Gemäß der Erfindung wird der Einbau eines Kugelgelenkes und damit die Herstellung der bisher erforderlichen Kugelzapfen und Kugelpfannen dadurch vermieden, daß auf der von der Hauptwelle aus in Drehschwingung versetzten Zwischenwelle und der Fadenvorlegerstange je ein mit einer Stirnlängsbohrung versehener Querarm angebracht sind, welche untereinander durch in ihre Längsbohrungen eingeschobene kurze Stangen oder Zapfen, die untereinander durch ein einfaches Flachgelenk verbunden sind; gekuppelt werden. Da die Zapfenstangen des Flachgelenkes sich in ihren Lagern, d. h. in den axialen Stirnbohrungen der erwähnten Querarme, drehen können, so ergibt sich trotz Anwendung des Flachgelenkes Universalbeweglichkeit an der übertragungsstelle, und die beim Schwingen der Querarme neben der Längsbewegung der Flachgelenkzapfen in den Bohrungen auftretende Drehung dieser Zapfen, d. h. ihre schraubenförmige Bewegung, verhindert die Entstehung von Riefen und macht eine auftretende Abnutzung zu einer ganz gleichmäßigen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine Rückansicht der Maschine, Abb. z eine Stirnansicht, Abb. 3 eine Vorderansicht, Abb. .4 ein Teilschnitt nach Linie x--t- der Abb. i, Abb. 5 ein Schnitt nach Linie y-y der Abb. i.
  • Der allgemeine Aufbau der Maschine ist bekannt. Die Nadelstange i (Abb. 3) wird in der gebräuchlichen Weise durch einen Schwingarm 2 durch Vermittlung des Lenkers 3 in Auf- und Abbewegung versetzt. In ihrem Kopf sitzen zwei Nadeln .4 und 5. Wie erwähnt, können aber auch mehr Nadeln vorhanden sein, und ebenso läßt sich die Maschine mit nur einer Nadel verwenden. Die Nadelstange i läuft in oberen und unteren Führungen 6 und 7, in welchen auch die den Stoffdrücker 8 tragende Stange 9 und eine Stange io gelagert sind, welch letztere die Schwingbewegung der Fadenführer ii und 12 (Abb.q.) veranlaßt. Diese Fadenführer sind an den die Stangen g und io umgebenden Naben in bekannter Weise mit ineinandergreifenden Zahnkreissegmenten i3 und 14, versehen, die die Schwingbewegungen des Teiles 37 auf die Fadenführer ii und r2 übertragen, welche die von ihnen entweder ein- oder doppelseitig geführten Fäden der oder den Nadeln zum Annähen vorlegen.
  • Um die Stangen 9 und io zu übereinstimmenden Auf- und Abbewegungen zu veranlassen, damit der Zahneingriff zwischen den Teilen 13 und 14 gleichmäßig aufrechterhalten wird, sind sie am oberen Ende durch ein Querhaupt 16 verbunden, welches an der Stange 9 fest angeklemmt ist, während sein anderes Auge -die Stange io lose umgibt, durch Bund 17 und Stellring 18 jedoch mit ihr auf Längsbewegung gekuppelt wird. Durch den an einem Zapfen ig wirkenden Stoffdrückerhebel2o werden gegen die Wirkung der die Stange 9 nach unten drückenden Feder 21 die beiden Stangen 9 und io übereinstimmend mitsamt den Fadenführern angehoben.
  • Zur Herbeiführung der Schwingbewegung der Fadenführer ii und 12 muß die Stange io in abwechselnde Hin- und Herdrehung versetzt werden. An dem Maschinenarm 25, und zwar an seiner Rückseite (Abb. i) ist eine Welle 26 bei 27 und 28 gelagert, welche an ihrem linken Ende einen Querarm 29 mit einem Schlitz 30 (Abb. 5) trägt. In den Schlitz greift der Zapfen 31 einer Exzenterstange 32 ein, deren Exzenter 33 auf der Maschinenwelle sitzt. Durch Verstellen des Zapfens 31 in den Schlitz 3o kann die Größe der Schwingbewegung der Stange 26 in verhältnismäßig weiten Grenzen und durch einen einfachen Handgriff verändert werden.
  • Am rechten Ende trägt die Welle 26. einen Kurbelarm 35, der mit einer Längsbohrung ausgestattet ist. Ein ähnlicher Kurbelarm 36 ist auf der Stange ro festgeklemmt, er ist ebenfalls mit einer Längsbohrung ausgestattet. Die Arme 35 und 36 sind nun durch ein sehr einfaches, eine Universalbewegung ergebendes Mittel verbunden, das die Bewegungsübertragung sichert, ohne daß die Auf-und Abbewegung der Stange io und damit der Stoff drückerstange 9 gestört wird. Es sind lediglich zwei durch ein Drehgelenk 37 verbundene kurze, im Querschnitt kreisrunde Stangen 38 und 39 in die Bohrungen der Kurbelarme 35 und 36 eingesteckt. Durch die Winkelstellung der Arme 38 und 39 zueinander halten sie sich gegenseitig in den Bohrungen der zugehörigen Kurbeln 35 und 36 fest, so daß ihre Lage im Raum hierdurch vollständig bestimmt wird und ohne daß die Schwingbewegung der Kurbeln 35 und 36 in ihren verschiedenen Ebenen behindert wird. Schwingt der Arm 35 mit seiner Welle 26 in einer senkrechten Ebene hin und her, so muß der Arm 36 wagerechte Schwingbewegungen ausführen, und dabei bewegt er sich mit seiner Tragstange io, die mit dem Stoffdrücker verbunden ist, ständig auf und ab. Eine störungsfreie Bewegungsübertragung wird dadurch ermöglicht, daß sich die kurze Stange 38 in der Längsbohrung ihrer Kurbel 35 entsprechend auf und ab schiebt. Die kurze Stange 39 schiebt sich in der Kurbel 36 ein und aus, während die letztere mit ihren freien Enden hin und her schwingt. Das Gelenk bei 37 braucht, da es sich nur um. einen sehr flachen Schwingungsbogen der Kurbel 36 handelt, nur sehr geringfügige Schwingbewegungen auszuführen. Mit dem erläuterten Teil ist eine Gelenkverbindung geschaffen, welche nicht nur Universalbeweglichkeit bietet, sondern auch Längsbewegungen der treibenden und getriebenen Stangen bzw. Wellen 26 und io zuläßt. Für den erläuterten Anwendungsfall kommt die Längsbewegung nur bei dem einen, dem getriebenen Teil der Stange oder Welle io in Betracht.
  • Je nach der Einstellung des Zapfens 31 der Exzenterstange 32 in den Schlitz 30 wird die Schwingung der Kurbel 35 und damit der Kurbel 36 verschieden groß werden, so daß man die Schwingbewegung der beiden, die Zierfäden den Nadeln vorlegenden Fadenführer i i und 1.2 je nach der jeweils herzustellenden Naht genau einstellen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschine mit einer oder mehreren Nadeln und einem oder mehreren Fadenvorlegern, bei welcher eine am Maschinenarm gelagerte, von der Hauptwelle durch Exzenterantrieb in Drehschwingungen versetzte Welle und die Fadenvorlegerstange universalbeweglich miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Welle (26) und der Fadenvorlegerstange (io) je ein Querarm (35, 36) mit Stirnlängsbohrungen sitzen, in welche zwei durch ein Flachgelenk (37) verbundene Zapfen (38, 39) eingeschoben sind.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die. von der Antriebswelle der Maschine bewegte Exzenterstange (32) mit ihrem Zapfen (3i) in einem Schlitz (3o) des auf der Welle (26) sitzenden Querarmes (29) einstellbar ist.
DEL61276D 1924-09-28 1924-09-28 Naehmaschine mit einer oder mehreren Nadeln und einem oder mehreren Fadenvorlegern Expired DE460618C (de)

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ID=7280316

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DE (1) DE460618C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007157B (de) * 1953-05-27 1957-04-25 Spezialnaehmaschinenwerk Veb Ein- oder Mehrnadelkettenstichnaehmaschine, insbesondere Doppelkettenstichnaehmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007157B (de) * 1953-05-27 1957-04-25 Spezialnaehmaschinenwerk Veb Ein- oder Mehrnadelkettenstichnaehmaschine, insbesondere Doppelkettenstichnaehmaschine

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