DE820671C - Naehmaschine mit einem in der Vorschubrichtung schwingenden Nadelstangenrahmen - Google Patents

Naehmaschine mit einem in der Vorschubrichtung schwingenden Nadelstangenrahmen

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DE820671C
DE820671C DEP30225A DEP0030225A DE820671C DE 820671 C DE820671 C DE 820671C DE P30225 A DEP30225 A DE P30225A DE P0030225 A DEP0030225 A DE P0030225A DE 820671 C DE820671 C DE 820671C
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
    • D05B27/04Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above the workpieces
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine mit einem in der Vorschubrichtung schwingenden Nadelstangenrahmen l)ie Erfindung betrifft Verbesserungen an Nähmaschinen und im besonderen eine Einrichtung, um die Nadel bei ihrer Aufundabbewegung quer zu ihrer normalen Bahn auszuschwingen.
  • Bei anerkannten Nähmaschinentypen war es üblich, die in ihrer Längsachse bewegliche Nadelstange in in einem gewissen Abstand voneinander liegenden Lagern anzubringen, die in einem Schwingrahmen vorgesehen sind, welcher auf einem von dem :Maschinenkopf vorragenden Lagerzapfen gelagert ist. In einigen Fällen ist der Lagerzapfen an dein äußersten oberen Ende des Schwingrahmens vorgesehen, während er in den anderen Fällen an dem äußersten unteren Ende des Schwingrahmens sitzt. In beiden Fällen treten die zur Ausschwingung des Nadelstangenrahmens um seinen Lagerzapfen verwendeten Verbindungen mit dem Nadelstangenrahmen an dem dem Lagerzapfen gegenüberliegenden Ende in Eingriff. Diese bisherigen Bauarten erwiesen sich als ausreichend, wenn sie mit einer nominellen Geschwindigkeit der Größenordnung von nicht mehr als 3000 Stichen je Minute arbeiteten. Bei Geschwindigkeiten, die höher als 3000 Stiche je Minute sind und die Größenordnung von :Iooo bis 5ooo Stichen je Minute erreichen, näherte sich der durch die mit hoher Geschwindigkeit ausgeführten Schwingungen des Nadelstangenrahmens verursachte Vibrationsbetrag solchen Ausmaßen, daß es notwendig wurde, die Nähmaschine fest und sicher auf der unterstützenden Tischkonstruktion festzulegen. Bei einer solchen Befestigung wurden die in der Nähmaschine erzeugten Vibrationen leicht auf die Tischtragkonstruktion übertragen, was zur Folge hatte, daß es schwieriger wurde, das zu nähende Material in der richtigen Weise zu handhaben und wodurch die Ermüdung der Bedienungsperson vergrößert wurde.
  • Die bei diesen früheren Bauarten entwickelte überaus große Vibration rührte von der Ansammlung der vereinigten Gewichte oder Massen des Nadelstangenrahmens und der in ihm auf der einen Seite der Lagerachse des Rahmens gelagerten Nadelstange her. Bei einer solchen Verteilung der Gewichte der genannten Teile erhöhte sich die durch die Schwingbewegung des Nadelstangenrahmens und der Nadelstange erzeugte Trägheitswirkung oberhalb einer nominellen Geschwindigkeit wesentlich.
  • Hauptzweck der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zum Ausschwingen des Nadelstangenrahmens zu schaffen, welche ohne Entwicklung einer übermäßig großen Vibration mit hohen Geschwindigkeiten betätigt werden kann.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Ausschwingvorrichtung, die von gedrängter Bauart sowie starr ist und mit hohen Arbeitsgeschwindigkeiten arbeiten kann, ohne unbrauchbar zu werden.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. i ist eine Vorderansicht einer Nähmaschine gemäß der Erfindung, wobei der Kopf und ein Teil des oberen Maschinenarmes im Schnitt dargestellt sind, und veranschaulicht den Träger für den ausschwingenden Nadelstangenrahmen und die Vorrichtung, mittels welcher die Nadelstange auf und ab bewegt wird.
  • F ig. 2 ist eine vordere Endansicht, wobei der Fuß im Schnitt dargestellt ist, um die untere Stichbildevorrichtung und die untere Vorschubvorrichtung sichtbar zu machen.
  • Fig.3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i.
  • Fig.4 ist eine Hinteransicht des oberen Maschinenarmes und des Kopfes und veranschaulicht die Verbindungen, die den Nadelstangenrahrnen ausschwingen und den Drückerfuß anheben.
  • Fig. 5 ist ein senkrechter Längsschnitt durch den Maschinenarm und Kopf einer Nähmaschine mit zwei Nadelstangen und zwei Drückerstangen.
  • Fig.6 ist eine Endansicht des in Fig. 5 dargestellten Kopfes.
  • Fig.7 ist eine Hinteransicht des Maschinenarmes und Kopfes und veranschaulicht die Verbindungen, die die Drückerstangen anheben.
  • Fig. 8 ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, des oberen Maschinenarmes und Kopfes und veranschaulicht die Federanordnung der Drücker-Stange.
  • Die Erfindung ist an einer Nähmaschine verkörpert, die ein Rahmengestell hat, welches ein Unterteil i aufweist, von dessen einem Ende ein Ständer 2 eines überhängenden Maschinenarmes 3 emporragt, welcher in einen Kopf 4 ausläuft. In Kugellagern 5, 6 ist eine Maschinenantriebswelle 7 gelagert, die an dem einen Ende die übliche Schnurscheibe 8 und an ihrem anderen Ende eine ausgewuchtete, die Nadelstange antreibende Kurbel 9 trägt. Auf der Welle 7 sitzt fest innerhalb des Armes 3 eine Riemenscheibe io, die durch einen Riemen i i mit Greifgliedern mit einer zweiten Riemenscheibe 12 verbunden ist, welche fest auf dem äußeren Ende einer unteren Welle 13 sitzt, die in dem Unterteil i drehbar gelagert ist; das Übersetzungsverhältnis zwischen den Riemenscheiben io und 12 ist i : i. Von der Welle 13 werden die übliche einen Stoffschieber 14 aufweisende Stoffvorschubvorrichtung sowie die Greifervorrichtung betätigt, welche fadenführende Kettenstichgreifer 15 aufweist. Der Kürze halber wird eine nähere Beschreibung der Vorschubvorrichtung und der Greifervorrichtung nicht gegeben, da keine dieser Vorrichtungen einen Teil der vorliegenden Erfindung bildet. Es genügt der Hinweis, daß bei der in den Zeichnungen dargestellten Greifervorrichtung der Greifer 15 vorzugsweise so ausgebildet ist, daß er schleifenerfassende und -abwerfende Bewegungen nur in der Vorschublinie ausführt und sich zum Erfassen der Nadelfadenschleife in einer der Vorschubrichtung entgegengesetzten Richtung vorbewegt.
  • Bei der in den Fig. 1 bis ,4 dargestellten Ausführung ist die die Nadelstange antreibende Kurbel 9 (Fig. i) mit einem Kurbelzapfen 16 versehen, auf dem vorzugsweise zwei Nadellager 17 sitzen, welche passend von dem durchbohrten oberen Ende eines rohrförmigen Lenkers 18 aufgenommen werden, der auf dem Kurbelzapfen 16 durch eine Scheibe i9 und eine Kappenschraube 20 gehalten wird. Das untere Ende des Lenkers 18 ist zur Aufnahme eines Zapfens 21 durchbohrt, der aus einem Stück mit einem geschlitzten Bund 22 besteht, welcher auf der üblichen Nadelstange 23 festgeklemmt ist. An dem unteren Ende der Nadelstange 23 wird eine Nadelklemme 24 getragen, in der Nadeln 25 sitzen. Mittels der beschriebenen Einrichtung wird die Nadelstange 23 in zeitlicher Beziehung zu den mit ihr zusammenarbeitenden Greifern 15 zwecks Herstellung von Kettenstichen auf und ab bewegt.
  • Die Nadelstange 23 ist in Lagerbuchsen 26, 27 gelagert, welche in den im Abstand voneinander liegenden Armen 28, 29 eines im wesentlichen C-förmig gestalteten Nadelstangenrahmens 30 vorgesehen sind, welcher vorzugsweise aus Aluminium oder einem anderen Leichtmetall besteht und mit einer waagerecht vorstehenden Schwingwelle 31 versehen ist, auf der eine gegen Abnutzung widerstandsfähige Muffe 32 befestigt ist, die in einem Lageransatz 33 drehbar ist, der vorzugsweise mit dem Kopf 4 aus einem Stück besteht. Um Vibrationen und auch die Kraft, die erforderlich ist, um den Nadelstangenrahmen 30 und die darin gelagerte Nadelstange 23 zu verschwenken, auf ein Mindestmaß zu verringern, ist es erwünscht, die Schwingwelle 31 so anzubringen, daß ihre Längsachse im wesentlichen durch den Schwerpunkt der vereinigten Masse von Nadelstangenrahmen und Nadelstange hindurchgeht. Bei der dargestellten Maschine geht die Achse der Schwingwelle 31 durch den Schwerpunkt der vereinigten Masse des Nadelstangenrahmens und der Nadelstange hindurch, wenn diese sich am unteren Teil ihres stoffdurchstechenden Hubes befindet oder wenn der Vorschuh des Arbeitsstuckes stattfindet. Dies ist aus dem Grunde vorteilhaft, weil zum Zeitpunkt der größten Beanspruchung der Vorrichtung zum Ausschwingen des Nadelstangenrahmens das vereinte Gewicht von Nadelstangenrahmen und Nadelstange auf gegenüberliegenden Seiten der Achse der Sch"vitlgw-elle 3i gleichmäßig verteilt ist, wodurch das von dem Nadelstangenausschwingexzenter 4i zu überwindende Trägheitsmoment auf ein Mindestmaß verringert wird. Um den Nadelstangenrahmen 30 starr zu unterstützen, werden die Muffe 32 und der Lageransatz 33 vorzugsweise verhältnismäßig lang ausgebildet (Fig. i). Zusätzlich zur Schaffung einer starren Unterstützung für den Nadelstangenrahmen vereinfacht das verhältnismäßig lange Lager die Bauart des Rahmens 3o, da hierdurch die Benutzung von zusätzlichen Führungsmitteln vermieden wird, die ein Verklemmen des Rahmens 3o auf seiner Schwingwelle verhindert.
  • Der Nadelstangenrahmen 30 wird bei der dargestellten Maschine in zeitlicher Beziehung zu den Bewegungen des Stoffschiebers 14 mittels einer Einrichtung verschwenkt, welche einen nach hinten und oben gekrümmten Schwinghebel 34 (Fig.2 und 3) aufweist, der an seinem unteren Ende durch Schrauben 35 auf dem abgesetzten Endteil der Schwingwelle 31 festgeklemmt ist. An seinem oberen Ende ragt der Schwinghebel 34 durch eine Öffnung hindurch, die in einer aus Blech bestehenden Deckelplatte 36 (Fig. 3) vorgesehen ist, welche die Öffnungen 37 abschließt, die in der hinteren Wand des Maschinenarmes 3 gebildet sind. Mit dem oberen Ende des Schwinghebels 34 ist zu seiner Bewegung das eine Ende einer verhältnismäßig kurzen Exzenterstange 38 verbunden, deren oberes Ende 39 den äußeren Laufring eines üblichen Lagers 4o umfaßt, das auf einem auf der Maschinenantriebswelle 7 befestigten einstellbaren und mit ihr vierdrehbaren Exzenter 41 sitzt. Damit die für die Ausschwingung des Nadelstangenrahmens verwendete Einrichtung eine gedrängte Bauart aufweist, so daß sie den unterhalb des Maschinenarmes 3 vorhandenen Raum für die Handhabung des Arbeitsstückes nicht beeinträchtigt, ist der Schwinghebel 34 nach oben gekrümmt, so daß er in nächster Nähe des Maschinenkopfes 4 angeordnet werden kann, und ist das einstellbare Exzenter 41 neben der Antriebskurbel 9 für die Nadelstange angebracht. Wenn also die Maschinenantriebswelle 7 gedreht wird, betätigt das Exzenter 41 die Exzenterstange 38, die wiederum den Schwinghebel 34 bewegt, der den Nadelstangenrahmen um die Achse der Schwingwelle 31 ausschwingt. Der dem Nadelstangenrahmen erteilte Betrag der Schwingbewegung hängt von der Größe der Exzentrizität des Exzenters 41 ab, und um die Griiße der Schwingbewegung des Nadeistangenrahmens zu ändern, um sie mit der Stichlänge, auf die die untere Vorschubvorrichtung eingestellt ist, in Einklang zu bringen, ist das Exzenter 41 einstellbar ausgebildet.
  • Um diese Einstellung des Exzenters 41 auSZU-führen, ist in dem oberen Teil des Maschinenarmes 3 ein Sperrbolzen 42 angebracht. Wenn es erwünscht ist, die Größe der Schwingbewegung des Nadelstangenrahmens 30 einzustellen, wird der Sperrbolzen 42 niedergedrückt, bis sein inneres Ende in eine Anhaltenut 43 in dem Einstellglied 44 des Exzenters 41 eintritt, worauf, wenn dies erwünscht ist, der Sperrbolzen teilweise gedreht und in der eingedrückten Lage verriegelt werden kann. Wenn das Einstellglied 44 des Exzenters 41 in dieser Weise gegen Drehung verriegelt ist, wird eine Drehung der Maschinenantriebswelle 7 von Hand die gewünschte Einstellung des Exzenters 41 herbeiführen.
  • Wie im besonderen aus den Fig. 2 und 4 hervorgeht, ist in in einem gewissen Abstand voneinander liegenden Augen 45, 46 des Kopfes 4 eine Drückerstange 47 längs bewegbar, die an ihrem unteren Ende einen Drückerfuß 48 trägt. Die Drückerstange 47 wird von dem einen Ende einer Blattfeder 49 gegen die Stoffunterstützung niedergedrückt; die Feder erstreckt sich längs des Maschinenarmes 3 und ist mit ihrem anderen Ende durch eine Schraube 5o an diesem Arm 3 befestigt. Der von der Blattfeder 49 ausgeübte Druck wird durch eine Stellschraube 51 geregelt, die in den Maschinenarm 3 eingeschraubt ist und mit ihrem unteren Ende an der Blattfeder 49 angreift. Um ein Verdrehen der Drückerstange 47 in den Augen 45, 46 zu verhindern, ist auf der Drückerstange neben deren oberem Ende ein geschlitzter Bund 52 festgeklemmt, der mit einem nach hinten ragenden Führungsarm 53 versehen ist; das freie Ende dieses Armes erstreckt sich in einen in der hinteren Wand des Kopfes 4 vorgesehenen Führungsschlitz 54. Außer, der Verhinderung einer Drehung der Drückerstange 47 übergreift der Führungsarm 53 durch Vermittlung seiner Klemmschraube 55 den üblichen von Hand gesteuerten Drückerfußlüftungshebel 56, welcher auf dem Drückerstangenauge 45 schwenkbar gelagert ist.
  • Zum Anheben und Senken des Drückerfußes ist ferner eine durch einen Trethebel gesteuerte Einrichtung vorgesehen. Diese Einrichtung ist zum Teil in den Fig. 2 und 4 dargestellt. Auf einem Zapfen 57, der in die hintere Wand des Kopfes 4 eingeschraubt ist, ist ein Schwinghebel 58 schwenkbar gelagert, der durch einen Lenker 59 von einem Trethebel oder von einer durch das Knie der Bedienungsperson verschiebbaren Einrichtung (nicht dargestellt) betätigt wird. Mit dem Schwinghebel 58 ist ferner ein nach unten ragender Lenker 6o verbunden, der ein verbreitertes unteres Ende hat, welches bei 61 zwecks Aufnahme des freien Endes des Drückerstangenführungsarmes 53 mit einer Aussparung versehen ist. Zwischen dem unteren Ende des nach unten gerichteten Lenkers 6o und dem Kopf 4 ist eine Schraubenfeder 62 vorgesehen, welche den Lenker 6o mit einem Anhaltstift 63 nachgiebig in Berührung hält, wenn die Drückerstange gesenkt ist.
  • Aus Fig. i ist zu erkennen, daß das Rahmengestell. so ausgebildet ist, daß der Kopf 4 maschinell bearbeitet und sein Triebwerk in ihm getrennt von dem übrigen Teil des Gestells zusammengesetzt und nach Fertigstellung als eine Einheit an dem freien Ende des Maschinenarmes 3 angebracht werden kann. Bei der dargestellten Maschine kann der Kopf 4 an dem Maschinenarm 3 durch Befestigungsschrauben 64 und Stifte 65 angebracht werden. Eine Deckelplatte 66 ist auf der offenen Fläche des Kopfes 4 angebracht und schließt das innerhalb des Kopfes untergebrachte Triebwerk ab. Der in den Fig. i bis 4 dargestellte Kopf weist eine einzelne Nadelstange und einen einzelnen Drückerfuß auf. Wenn der Abstand zwischen den äußersten Nadeln beträchtlich wird, ist es erwünscht, eine Mehrzahl Nadelstangen zu verwenden, welche in seitlich in einem Abstand voneinander liegenden Lagern des Maschinenkopfes auf und ab bewegbar sind, damit eine Mehrzahl von Nadelstangen die Nadelklemme gegen Drehung tatsächlich sicher hält, ohne die Benutzung von mehr oder weniger umständlichen Einrichtungen zum sicheren Halten der Nadelklemme zu erfordern, die bisher bei den bekannten Maschinen mit nur einer einzigen Nadelstange notwendigerweise verwendet wurden. Die Fig. 5 und 8 zeigen einen Kopf 4, der mit zwei Nadelstangen und zwei Drückerstangen versehen ist; der dargestellte Kopf kann in ähnlicher Weise wie der oben beschriebene und mit einer einzelnen Nadelstange versehene Kopf an dem Maschinenarm 3 angebracht werden.
  • Bei der Ausführung der Fig. 5 bewegen sich die beiden Nadelstangen 67 und 68 in einem im wesentlichen U-förmigen Rahmen 69 auf und ab, der von dem Kopf .4 getragen wird. Der rechte aufrechte Schenkel des U-förmig gestalteten Rahmens 69 ist mit der Schwingwelle 31 versehen, auf der ebenso wie bei der Maschine der Fig. i die Muffe 32 befestigt ist, welche in dem verlängerten Ansatz 33 gelagert ist, der aus einem Stück mit dem Kopf 4 besteht. Auf dem abgesetzten Endteil der Schwingwelle 31 ist der Schwinghebel 34 festgeklemmt, der durch das einstellbare Exzenter 41 betätigt wird, um den Nadelstangenrahmen 69 auszuschwingen. Um den Nadelstangenrahmen 69 sicher zu halten, ist der linke aufrechte Schenkel mit einem Lagerzapfen 70 versehen, welcher in axialer Ausrichtung mit der Schwingwelle 31 liegt und auf welcher eine gegen Abnutzung widerstandsfähige Muffe 71 durch Stifte festgelegt ist; diese Muffe 71 ist in einem Lager eines Armes 72 (Fig. 8) angebracht, der durch Schrauben 73 an der Stirnfläche des Kopfes 4 befestigt ist. Die Nadelstangen 67, 68 werden in ihren zugehörigen Schenkeln des Nadelstangenrahmens 69 (Fig. 5) durch den Lenker 18 auf und ab bewegt, welcher an seinem oberen Ende mit der ausgewuchteten Kurbel 9 auf der Maschinenantriebswelle 7 verbunden ist. Um die maschinelle Bearbeitung der Lager für die beiden Nadelstangen in dem N adelstangenrahmen zu erleichtern, wird eine zusammengesetzte Querstangenverbindung verwendet, welche den Lenker 18 mit den beiden Nadelstangen 67 und 68 zwangsläufig verbindet. Auf der Nadelstange 68 ist ein geschlitzter Bund 74 festgeklemmt, der aus einem Stück mit einem Zapfen 75 besteht. Auf der Nadelstange 67 ist gleichfalls ein geschlitzter Bund 76 festgeklemmt, der aus einem Stück mit einer Muffe 77 besteht, welche den Zapfen 75 teleskopartig aufnehmen kann. Die Muffe 77 wird von außen von dem durchbohrten unteren Ende 78 des die Nadelstange antreibenden Lenkers 18 umfaßt. Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß zwischen den beiden Nadelstangen eine Verbindung vorgesehen ist, die aus einer Mehrzahl ineinander passender Teile besteht, welche zwischen sich ein ausreichendes Spiel haben, um jeden geringen Grad einer Nichtparallelität der Achsen der beiden Nadelstangen 67 und 68 auszugleichen. Die Verwendung einer. solchen Verbindung vereinfacht die maschinellen Arbeitsvorgänge, die zur Herstellung der beiden Paare von Nadelstangenlagern in dem Rahmen 69 erforderlich sind.
  • In Lagern des Kopfes 4 hinter den Nadelstangen 67, 68 befinden sich zwei Drückerstangen 79, 80, welche an den unteren Enden getrennte Drückerfüße (nicht dargestellt) tragen. Beide Drückerstangen 79 und 8o werden durch Federn auf die Stoffunterstützung gedrückt; auf die Drückerstange 79 wirkt das eine Ende einer Blattfeder 81, die sich längs des Maschinenarmes 3 erstreckt und an ihrem anderen Ende an dem Arm 3 befestigt ist, und auf die Drückerstange 8o wirkt das eine Ende einer zweiten Blattfeder 82, die gleichfalls längs des Maschinenarmes 3 verläuft und mit ihrem anderen Ende an dem Arm 3 durch eine Schraube 83 festgelegt ist. Der von den Blattfedern ausgeübte Druck wird durch die beiden Stellschrauben 84 und 85 geregelt, die in den Arm 3 eingeschraubt sind und mit ihren unteren Enden an den zugehörigen Blattfedern angreifen. Um zu verhindern, daß die Drückerstangen 79 und 8o sich in ihren Lagern drehen, sind auf den Drückerstangen Bunde 86, 87 festgeklemmt, welche mit nach hinten ragenden senkrecht geschlitzten Führungsarmen 88, 89 versehen sind, deren freie Enden in Führungsschlitze 9o und 9i eingreifen, welche in der hinteren Wand des Kopfes 4 vorgesehen sind.
  • Aus den Fig.6 und 7 ist zu erkennen, daß die freien Enden der Führungsarme 88, 89 vorzugsweise genügend über die hintere Wand des Kopfes 4 vorragen, um sich auf die gegenüberliegenden Enden der waagerechten Schenkel 92 eines umgekehrt T-förmig gestalteten Lenkers 93 zu legen, welcher an stinem oberen Ende mit dem Schwinghebel 58 verbunden ist, der, wie oben beschrieben, auf dem Zapfen 57 schwenkbar gelagert ist und mit einem Trethebel oder einer durch das Knie der Bedienungsperson verschiebbaren Einrichtung in Verbindung steht, so daß die Drückerstangen 79, 8o angehoben werden können. Außer dieser 1)rückerfußlüftungsvorrichtung ist der übliche von Hand bewegbare Drückerfußlüftungshebe194 vorgesehen, der vorzugsweise mit seinem oberen Eiide auf einem Schraubzapfen 95 schwenkbar ist, der in ein Auge 96 eingeschraubt ist, welches aus einem Stück mit dem Kopf 4 besteht. Beim Anlieben des Hebels 94 kommt der an seinem oberen Ende vorgesehene Nockenteil in Eingriff mit dem umgekehrt T-förmig gestalteten Lenker 93 und hebt mittels dessen waagerechten Schenkels 92 die beiden Drückerstangeli 79 und 8o an. Der erwähnte Lenker 93 wird gewöhnlich in nachgiebiger Berührung mit dem Nockenteil des Lüftungshebels 94 durch eine Schraubenfeder 97 gehalten, die zwischen dem Lenker 93 und dem Kopf 4 wirkt. Um die Höhe zu begrenzen, bis zu der die Drückerstangen angehoben werden können, ist an dem Kopf 4 ein einstellbarer Anhalteteil 98 (Fig. 7) vorgesehen, der so eingestellt werden kann, daß er die senkrechte Bewegung des Drückerstangenführungsarmes 89 in dein Führungsschlitz 9i begrenzt.
  • Der Kopf 4 ist, wie aus den Fig. i und 5 hervorgeht, eine vollständige Einheit und kann als getrennter Bauteil hergestellt und an irgendeinem einer Mehrzahl von Maschinenarmen angebracht werden, die sich in der Länge oder der Gestalt unterscheiden. Die Kopfkonstruktion weist ein Gehäuse auf. welches ein Paar in einem senkiechten Abstand voneinander liegende Lagerbohrungen hat, von denen die obere mit dem Kugellager 5 und die untere mit der Lagermuffe 32 versehen ist. Der Nadelstangenrahmen 30 und seine Schwingwelle 31 können in die untere Lagerbohrung des Kopfes und die Nabe der Nadelstangenkurbel 9 in das Kugellager 5 eingesetzt. werden, worauf die gesamten die Nadelstange antreibenden Teile in der richtigen Weise innerhalb des Kopfes 4 vereinigt werden können. Die Kopfkonstruktion kann leicht an dem ausgewählten oberen Maschinenarm mittels der Befestigungsschrauben 64 und des Stiftes 65 angebracht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschine mit einem in der Vorschubrichtung schwingenden Nadelstangenrahmen, der innerhalb des Kopfes des oberen Maschinenarmes angeordnet und mit wenigstens einem Lager versehen ist, in welchem sich eine Nadelstange auf und ab bewegt, die mit einer Kurbel auf einer in dem Maschinenarm gelagerten, sich drehenden Welle verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelstangenrahmen (3o) an einer Schwingwelle (31) befestigt ist, die in dem unteren Teil des Kopfes (4) gelagert ist und Schwingbewegungen um eine Achse ausführt, die im wesentlichen mit einer durch den Massenschwerpunkt von Nadelstangenrahmen und Nadelstange hindurchgehende Linie zusammenfällt, wenn sich die Nadelstange am unteren Ende ihres Hubes befindet, und daß ein mit seinem unteren Ende auf der Schwingwelle (31) befestigter Schwinghebel (34), der in nächster Nähe des Maschinenkopfes aufwärts gekrümmt ist, an seinem oberen Ende eine Exzenterstangenverbindung (38) mit einem auf der Maschinenantriebswelle (7) sitzenden Exzenter (41) neben der erwähnten Kurbel hat.
  2. 2, Nähmaschine nach Anspruch i mit einem Paar auf und ab gehender Nadelstangen, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer (67) der Nadelstangen (67, 68) verbundene Muffe (77) teleskopartig mit einem auf der anderen Nadelstange (68) befestigten Zapfen (75) in Eingriff steht und von einem Lenker (18) umfaßt wird, der über eine Kurbel mit der sich drehenden Maschinenantriebswelle (7) verbunden ist.
  3. 3. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelstangenrahmen (69) im wesentlichen von U-förmiger Gestalt und mit aufrechten Schenkeln versehen ist, in deren Lagern Nadelstangen (67, 68) auf und ab gehen. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (.4), in welchem der Nadelstangenrahmen (3o) angebracht ist, mit einer Mehrzahl von in einem gewissen Abstand voneinander liegenden Lagerbohrungen versehen ist, in deren einer die Kurbel (9) und in deren anderer die Schwingwelle (31) gelagert ist.
DEP30225A 1941-03-19 1949-01-01 Naehmaschine mit einem in der Vorschubrichtung schwingenden Nadelstangenrahmen Expired DE820671C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294171B (de) * 1962-10-13 1969-04-30 Pfaff Ag G M Greiferantrieb fuer Kettenstichnaehmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1294171B (de) * 1962-10-13 1969-04-30 Pfaff Ag G M Greiferantrieb fuer Kettenstichnaehmaschinen

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